JohnnyBGoode
Enthusiast
Thread Starter
- Mitglied seit
- 29.01.2010
- Beiträge
- 1.122
SAS-Expander "doppelt" an Controller anschließen sinnvoll? - Nur bei SAS-HDDs
Hallo,
wenn es keine technischen Überraschungen gibt, möchte ich demnächst zu einem LSI 9361-8i umziehen. Da ich mindestens 22 SATA-Laufwerke parallel nutzen möchte, muss auch ein SAS-Expander her, der Intel RES2CV360 scheint hier sehr attraktiv zu sein. Bislang habe ich keine Erfahrung mit SAS-Expandern, durch günstige Gebraucht-Angebote habe ich bisher größere Adaptec-Karten nutzen können, die ohne Expander genug Anschlüsse bereitstellen.
Nun meine Frage: Bringt es performancemäßig etwas, den Expander mit zwei "4er-Kabeln" an den Controller zu hängen, damit die maximal mögliche Bandbreite des Controllers in einem hypothetischen Extremfall zur Verfügung steht? Oder geht das gar garnicht? Habe mir die Datenblätter des Controllers und des Expanders angesehen, da wird in der Regel eine "einfache" Verbindung zwischen Controller und Expander gezeigt, bei diesem Controller mit zwei 4er-Anschlüssen also zwei separate Expander, nicht aber eine doppelte Verbindung zu einem einzelnen Expander.
Anmerkung: Die Wahl fiel auf einen 12 Gbs-SAS 3-Controller, um das möglichst leistungsfähigste SoC zu bekommen (damit beispielsweise RAID-Überprüfungen von Array 1 getrennte Arrays 2 und 3 auf anderen Platten wenig bremsen) in meinem Fall hängen da in der Regel gemütliche SATA III-3,5"-NAS-Platten und vielleicht ein SSD-RAID dran. Beim Zusammenbau des Systems würde ich aber gerne gleich die sinnvollste Verkabelung legen, mit der die vorhandene Hardware am besten genutzt wird bzw. werden könnte.
(SAS 3-Expander scheinen im Endkundenmarkt noch nicht angekommen zu sein)
Danke für die Hilfestellung!
Nachtrag: Habe keine normale Anleitung zum Intel SAS-Expander finden können (im Datenblatt wird es nicht erwähnt), in einer Intel-Übersicht zu RAID-Produkten war dann allerdings der Kommentar "4 ports in, 32 ports out or 8 ports in, 28 ports out" zu finden. Der LSI-Support hat es noch bestätigt, dass der 9361-8i damit zurechtkommt. Wenn man also einen entsprechenden SAS-Expander nutzt und die Möglichkeit hat, ihn "zweifach" mit einem Controller zu verbinden (da man nicht alle Expander-Ausgänge nutzen kann/muss), holt man so das Maximum an möglicher Bandbreite raus und umgeht so eventuell einen Flaschenhals.
Nachtrag #2: Über die Feiertage hat sich noch herausgestellt, dass das Ganze nur mit SAS-Platten funktioniert, da das SATA-Protokoll dies leider nicht unterstützt. SATA-Platten werden an einem 8x mit dem RAID-Controller verbundenen Expander problemlos erkannt, aber sie nutzen alle zusammen leider nur eine 4x-Verbindung zum Controller. In meinem Fall lasse ich nun den SAS-Expander mit einer 4x-Verbindung laufen, er kümmert sich ausschließlich um herkömmliche Festplatten und am freien RAID-Controller-Port hängen ein paar SSDs direkt.
Mehr Leistung dürfte es dann leider erst mit SAS 3/12 Gbs-Expandern geben.
Hallo,
wenn es keine technischen Überraschungen gibt, möchte ich demnächst zu einem LSI 9361-8i umziehen. Da ich mindestens 22 SATA-Laufwerke parallel nutzen möchte, muss auch ein SAS-Expander her, der Intel RES2CV360 scheint hier sehr attraktiv zu sein. Bislang habe ich keine Erfahrung mit SAS-Expandern, durch günstige Gebraucht-Angebote habe ich bisher größere Adaptec-Karten nutzen können, die ohne Expander genug Anschlüsse bereitstellen.
Nun meine Frage: Bringt es performancemäßig etwas, den Expander mit zwei "4er-Kabeln" an den Controller zu hängen, damit die maximal mögliche Bandbreite des Controllers in einem hypothetischen Extremfall zur Verfügung steht? Oder geht das gar garnicht? Habe mir die Datenblätter des Controllers und des Expanders angesehen, da wird in der Regel eine "einfache" Verbindung zwischen Controller und Expander gezeigt, bei diesem Controller mit zwei 4er-Anschlüssen also zwei separate Expander, nicht aber eine doppelte Verbindung zu einem einzelnen Expander.
Anmerkung: Die Wahl fiel auf einen 12 Gbs-SAS 3-Controller, um das möglichst leistungsfähigste SoC zu bekommen (damit beispielsweise RAID-Überprüfungen von Array 1 getrennte Arrays 2 und 3 auf anderen Platten wenig bremsen) in meinem Fall hängen da in der Regel gemütliche SATA III-3,5"-NAS-Platten und vielleicht ein SSD-RAID dran. Beim Zusammenbau des Systems würde ich aber gerne gleich die sinnvollste Verkabelung legen, mit der die vorhandene Hardware am besten genutzt wird bzw. werden könnte.
(SAS 3-Expander scheinen im Endkundenmarkt noch nicht angekommen zu sein)
Danke für die Hilfestellung!
Nachtrag: Habe keine normale Anleitung zum Intel SAS-Expander finden können (im Datenblatt wird es nicht erwähnt), in einer Intel-Übersicht zu RAID-Produkten war dann allerdings der Kommentar "4 ports in, 32 ports out or 8 ports in, 28 ports out" zu finden. Der LSI-Support hat es noch bestätigt, dass der 9361-8i damit zurechtkommt. Wenn man also einen entsprechenden SAS-Expander nutzt und die Möglichkeit hat, ihn "zweifach" mit einem Controller zu verbinden (da man nicht alle Expander-Ausgänge nutzen kann/muss), holt man so das Maximum an möglicher Bandbreite raus und umgeht so eventuell einen Flaschenhals.
Nachtrag #2: Über die Feiertage hat sich noch herausgestellt, dass das Ganze nur mit SAS-Platten funktioniert, da das SATA-Protokoll dies leider nicht unterstützt. SATA-Platten werden an einem 8x mit dem RAID-Controller verbundenen Expander problemlos erkannt, aber sie nutzen alle zusammen leider nur eine 4x-Verbindung zum Controller. In meinem Fall lasse ich nun den SAS-Expander mit einer 4x-Verbindung laufen, er kümmert sich ausschließlich um herkömmliche Festplatten und am freien RAID-Controller-Port hängen ein paar SSDs direkt.
Mehr Leistung dürfte es dann leider erst mit SAS 3/12 Gbs-Expandern geben.
Zuletzt bearbeitet: