Samsung SSD 990 Pro Heatsink im Kurztest: Auch mit Kühler überzeugend

Der MC1 Pro ist eher ein Standard M2 Kühler wie es die in dieser Bauform von zig Anbietern on mass gibt. Steht halt nur bQ drauf.
(y)
Das stimmt so nicht viele Standard M.2 Kühler haben nicht diese massive qualität
des Be quiet MC1 Pro Kühler auch schön er schützt die empfindlichen NVMe weil umschiest diese fast vollständig
oder andere machen es mit Gummi sowas tut man sich nicht man,
obwohl die Schrauben beim Be quiet MC1 Pro Kühler könnten etwas grösser sein das ist der einzige Kritikpunkt.

Und Aktive Kühlung für einen Datenspeicher das geht ja überhaupt nicht schrechlich !

klein
 
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*hust* ..ich brauche nur die erste Seite M2 Kühler bei Amazon aufrufen und schon finde ich drei weitere welche die von dir genannten Kriterien nicht weniger erfüllen:

EZDIY-FAB M.2 2280 SSD Kühlkörper
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..der ist Massenware, nichts besonderes. ;)

Und Aktive Kühlung für einen Datenspeicher das geht ja überhaupt nicht schrechlich !
Warum? :unsure:

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*hust* ..ich brauche nur die erste Seite M2 Kühler bei Amazon aufrufen

..der ist Massenware, nichts besonderes. ;)


Warum? :unsure:

Anhang anzeigen 923018
Finde die Gesamtqualität beim MC1 PRO schon besonders gut !

Aber es stimmt der Thermalright HR-09 PRO macht schon einen besonderen eindruck ...

Jetzt endlich ist die lautlose SSD mit 2000 GB und mehr eine richtige alternative zur lärmenden HDD ,
dann eine aktive nicht lautlose Kühlung wie schrecklich ... .

klein
 
Würde mir bei den Festspeicher-Tests unbedingt Tests mit Kleinstdateien wünschen.
Das Thema hatten wir doch schon.
Da sieht die 990 Pro ziemlich schwach gegenüber Phison16-Micron-176 aus wie die Corsair MP600 PRO XT, die weitaus besser gefällt.
Wegen dessen Datenkompression.

Logisch wird bspw. bei einem 512B-Zugriff immer auf eine 4K-Page zugegriffen und physisch (bei aktuellen SSD) sogar auf eine 16K-Page. Dass der Benchmark für 4K-Zugriffe insofern auch repräsentativ für sämtliche kleinere Zugriffe ist, liegt daher nahe.
Eben und außerdem werden die meisten wohl NTFS nutzen und dies hat dann eine Clustergröße von mindestens 4k und liest im Zweifel immer einen vollen Cluster ein, außer wenn die Datei so klein ist, dass NTFS ihren Inhalt direkt bei den Metadaten speichert, aber dies geht nur bei bis zu so um die 100 Byte, aber das hängt wohl auch von der Länge des Dateinamens ab.

Phison-SSD schneiden in ATTO bei Zugriffen unter 4K besonders gut ab. Das liegt m. E. daran, dass ATTO komprimierbare Testdaten ohne Information (0-Fill) verwendet und der Phison-Controller solche Datenstrukturen zum Teil vorab erkennt und die Anzahl der tatsächlichen Zugriffe reduziert. Praktischen Nutzen hat diese Funktion nicht, sie generiert nur bessere Benchmarkwerte.
Eben, bei allen SSDs mit Datenkompression kann es sein das sie von den Testdaten die nur Nullen sind, eben profitieren. Die alten Sandforce konnten es bei ganz kleinen Dateien nicht, die Phison können es. Um zu Testen ob die Datenkompression vorhanden ist und eine Ahnung zu bekommen ob diese auch bei kleinen Dateien was bringt, sollte man mal CrystalDiskMark einmal mit unkomprimierbaren Daten und einmal mit 0Fill laufen lassen und die Werte vergleichen.

Die Phison-E18-Micron-176-Festspeicher erzeugen allerdings nicht nur im ATTO-Benchmark sondern auch HD Tune Pro deutlich bessere Werte bei 512B-Dateien.
Wobei HD Tune dies aber meine ich nicht beim Filebench macht und beim anderen wird entweder nur gelesen, egal ob an der Stelle gültige Daten sind oder es werden nur extrem komprimierbare Nullen verwendet.

Das einzige bekannte, frei zugängliche Benchmarkprogramm, mit dem man belastbare Messungen für Zugriffsgroßen unter 4K bei SSD vornehmen kann, ist IO-Meter.
Und wie komprimierbar sind da die Testdaten? Meines Wissens sind es auch nur Nullen, also extrem komprimierbare Daten.

Dazu kommt, dass ein Filesystem normalerweise immer ganze Cluster liest und schreibt und die Clustergröße ist heutzutage meist 4k oder ein Vielfaches davon. Wenn ein Programm kürzere Zugriffe macht, erfolgt dies in der Regel gepuffert, so wie bei fgetc, dies liest zwar eigentlich nur ein Byte einer Datei, die Lib dahinter liest aber ich meine je nach Implementierung 32k in einen Puffer und liefert dann bei jedem Aufruf wieder das nächste Byte.
 
Und wie komprimierbar sind da die Testdaten? Meines Wissens sind es auch nur Nullen, also extrem komprimierbare Daten.
IO-Meter bietet seit einigen Jahren 3 Varianten von Testdaten 1) repeating bytes, 2) pseudo random und 3) full random. Früher war man in der Tat auf repeating bytes beschränkt.
 
Der MC1 Pro ist eher ein Standard M2 Kühler wie es die in dieser Bauform von zig Anbietern on mass gibt. Steht halt nur bQ drauf.
Einen Hotspot wirst du damit auch nicht weg gekühlt bekommen ohne da aktiv zu belüften. Kritisch ist immer der 2te M2 Slot, der meist versetzt hinter der Graka liegt.
Meiner Meinung nach ein Designfehler der Boards in Serie und nicht gut genug durchdacht. Fürs Marketing aber top! (y)
An sich ist jeder noch so billige Kühler besser las gar keiner. Marke völlig egal. Ob bereits Kühler verbaut sind hängt auch vom Board ab. Billigere Boards haben oft maximal 1 NVMe/M.2-Kühler.
 
An sich ist jeder noch so billige Kühler besser las gar keiner. Marke völlig egal.
Das dürfte logisch sein.

Ob bereits Kühler verbaut sind hängt auch vom Board ab. Billigere Boards haben oft maximal 1 NVMe/M.2-Kühler.
Was ich nicht verkehrt finde, denn nicht selten ersetzt man eh die boardseitigen Kühler durch effizientere Customkühler und bezahlt dann u.a. ja nur mehr Geld für Material das man dann eh ersetzt.
Erst recht, wenn es sich dann -aus rein design technischen Gründen- um solche "Kühlerplatten" mit optischen Gravurspielereien handelt, die dann zwei bis drei SSDs gleichzeitig kühlen sollen.
Deren Sinn leuchtete mir noch nie ein, denn wenn darunter SSD in Vollbestückung der M2 Slots mal im Volllastbetrieb laufen, dann heizen die sich nur gegenseitig auf.

Finde die Gesamtqualität beim MC1 PRO schon besonders gut !
Sagt ja auch niemand etwas dagegen und der Kühler ist sicherlich auch gut. Nur der MC1 Pro ist halt kein M2 Kühler der den besonders von der Masse weiterer, baugleicher M2 Kühler absetzt.
Auch wenn beQuiet mir da mal erklären darf, welchen Sinn das haben soll eine Heatpipe vollflächig, horizontal über die gesamte Auflagefläche im Kühlblock einzusetzen? :unsure:
Eine in den Kühlblock eingelassene Heatpipe wird normalerweise in die Vertikale "unterstützend" zu den vom Kühlblock separat verbauten Kühllamellen eingesetzt um die Wärmeableitfläche und dessen Wärmeübergang um ein Vielfaches zu erhöhen. Hier wird aber weder mehr Fläche generiert noch ein effizienterer Wärmeübergang hergestellt. Wenn ja, wo?

Aber es stimmt der Thermalright HR-09 PRO macht schon einen besonderen eindruck ...
Der optische Eindruck sollte eigentlich, wenn man eine effiziente Kühllösung haben möchte, eher eine untergeordnete Rolle spielen.
Schau mal in die ganzen AiO/WaKü Threads und News, da wird nicht selten optisch mehr oder weniger tolle HW. vorgestellt, die dann aber von der Leistung her unterstes Mittelmaß ist, nur um den VKP hoch zu treiben.
Für mich ist die Optik auch nur zweitrangig, sonst hätte ich da bestimmt keine 60er Lüfter drauf montiert und den HR-09 halt passiv weiter betrieben.
Das aktive Kühlung was bringt, sieht man ja gerade anhand der WD SN850-X, die ich -aktiv bekühlt- unter Schreiblast mit einen HR-09 sehr gut gekühlt bekomme:

kopiertemps.png

(250GB Datentransfer von Lexar NM790 auf WD SN850-X, beide mit HR-09 Pro aktiv gekühlt)

@Holzmann kann das ja bestätigen, der seine Gen5 Crucial SSD ja auch erst temperaturseitig unter Last mit einen HR-09 Pro in den Griff bekommen hat, nachdem die boardseitige Kühlung bzw. ein "normaler" M2-Kühler das nicht schafften. Jetzt ist halt die eh schon bekanntermaßen "hitzköpfige" Samsung 970 EVO unter einen Jonsbo M2-Kühler meine wärmste SSD im System, der wird aber die Tage auch durch einen HR-09 Pro ersetzt werden.

..und daher um zum Threadthema zurück zu kommen: Mich persönlich wundert es überhaupt nicht, dass die 990 Pro mit herstellerseitigen Kühlkörper sich nicht besonders absetzt von der Konkurrenz die teils auch so etwas anbietet. Dieser Kühler ist mehr auf optische Spielerei (siehe RGB) ausgelegt, dass Auge isst halt mit und um noch einmal zusätzlich Kasse zu machen. Für den Aufpreis bekommt man Custom sicherlich leistungsfähigeres. ;)
..
 
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Nur der MC1 Pro ist halt kein M2 Kühler der den besonders von der Masse weiterer, baugleicher M2 Kühler absetzt.

Wie auch, zaubern ist noch nicht erfunden worden... ich habe mir jetzt auch nochmal 2 schwarze und 2 silberne HR-09 bestellt (für PCIe 5.0), die werden ja nicht schlecht und momentan reicht die Kühlung des MoBos aus. Mit Lüfter (gerne etwas schmaler als deine) spielt der Thermalright Kühler in einer anderen Liga.
Ich belüfte meine obere M2, Ram und die VRM über einen 120er Lüfter der an zwei Schwanenhälsen befestigt ist, klappt auch sehr gut.
 
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Kein Negativpunkt? Finde eine SSD die sich innerhalb weniger Monate ohne sonderliche Schreibzugriffe selbst zerlegt und Samsung daneben steht ¯\_(ツ)_/¯ schon ziemlich negativ.
 
Also ich würde mir keine 90g an die m.2 ssd hängen (hr-09).
der kühler der 990pro mag klein sein, jedoch bringt er ja ein bisschen was. Dies kann reichen, damit die ssd im alltag nicht drosselt (wäre durch einen fundierten test herauszufinden - nicht so einen stümperhaften test wie bei luxx).
Zudem wird die ssd mit kühler beworben als konpatibel für ps5. Damit darf der kühler nicht gross sein, sonst passt er nicht rein. (Jetzt würde mich eine version für pc interessieren :-) )

Alles in allem würde ich keine m.2 ssd mit 11w und mehr kaufen (version 5), da kein vorteil im alltag und zu unpraktisch zu kühlen.
 
Schönes WE an Euch,

Habe mir soeben und auch aufgrund Eurer Beiträge hier (vielen Dank an Euch!) und vermutlich auch aus Gewohnheit eine Samsung 990Pro ohne Heatsink um ~145€ inkl. Versand für mein ASUS B650E-F bestellt. Der Aufpreis für die 990Pro mit HS ist mir definitiv zu hoch. Das ASUS MB hat sowieso einen M2 Heatsink welcher lt. Euren Beiträgen vermutlich auch besser ist als die überteuerte Samsung Löung.

War mit verschiedensten Samsung SSDs bis Dato super zufrieden - war auch ein Mitgrund für meine Entscheidung. Die älteste Samsung SSD in meinem Rechner ist eine 950 Pro wo ich auch mein BS installiert habe. Lt. AIDA Smartwerten ist die SSD nach wie vor wie neu. Plane dennoch mit WIN11 auf die 990Pro umzuziehen. Muss mich allerdings noch schlau machen wie ich das mit minimalstem Aufwand bewerkstellen kann. Vermute mit Samsung Tools...

Bin aktuell auf dem "RGB Trip". Die ~ 20€ Mehrpreis ist mir das dennoch nicht wert. Der freie M2 (M2-3) Slot auf meinem Board ist sowieso knapp unterhalb der GK weshalb ich nicht viel vom RGB mitkriegen würde. Die Samsung 990pro mit HS ist für mich genauso wichtig wie ein "Kropf". Die 140€ für die SSD ohne HS empfinde ich für das "Gebotene" als vollkommen OK.

Danke an Euch und l. G.
Karl
 
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das zauberwort für umzug des betriebssystems lautet samsung magician:
damit habe ich bereits 3 ssd wechsel vollzogen (probiere gerne unterschiedl. ssds aus). einzige voraussetzung ist: die ziel ssd ist eine samsung. also ein umzug auf eine sn850x macht das tool nicht mit.
 
Ich und es gut, dass es sie auch mit bling Bling Kühler gibt. Ist zwar nicht meins ne meine Name verschwinden alle unter dem MoBo- Kühlern aber schön das das Angebot breit gefächert ist. Und zwanzig Euro Aufpreis finde ich noch o.k. Denn ein guter Kühler von dem anderen Hersteller kostet ja auch was.
Ja halt nur blöd, wenn die Garantie erlischt bei Demontage (?!?)
 
Ich würde nicht ausschließen, dass der Hersteller bei demontierten Kühlern kulant ist, sofern kein Schadensbild vorliegt, dass naheliegend von der Demontage herrührt. Dafür gibt es aber keine Gewähr.

Den Test finde ich völlig ausreichend. Das Einzige, was diese Variante von der gewöhnlichen 990 pro unterscheidet, ist der Kühler, also kann man sämtliche Betrachtungen auf temperaturbedingte Effekte beschränken und das sind nun Mal ausschließlich der Temperaturverlauf über der Zeit und die damit zusammenhängende Drosselung.
Welche thermodyn. Randbedingungen beim Test vorlagen, ist rel. unbedeutend. Wenn die Temperaturmessungen für die anderen SSD im selben Testsystem vorgenommen werden, sollten die Umgebungsbedingungen praktisch identisch sein und dürfen "herausgekürzt" werden. Natürlich ist eine solche Herangehensweise graduell fehlerbehaftet, die Erfassung der Temperatur anhand der SMART-Werte ist es nach meiner Erfahrung aber in viel höherem Maße.
 
ouh du hast völlig recht! mein fehler. meinte natürlich data migration. klappt einwandfrei und ohne probleme. alles automatisch. man muss nichts machen. ein tool, welches wd und lexar nicht haben imho.
 
ein tool, welches wd und lexar nicht haben imho.
bei meiner wd war eine angepasste version von acronis mit dabei.
hat im gegensatz zu dem samsung tool den umzug hinbekommen bei mir.
 
Im Gegensatz zu der ATI_Light Version die man bei den Crucial SSD anbei herunter laden kann, ist die WD Version von ATI wirklich gut und viel umfangreicher.
Der fehlt nicht viel zur ATI Standalone Kauflizenz und setze ich gerne zur tgl. inkr. OS Sicherung ein. (y)

ati.png

hat im gegensatz zu dem samsung tool den umzug hinbekommen bei mir.
Wo hat es denn da gehakt? Das Samsung Migration Tool ist eigentlich schon sehr einfach gehalten.

ps: Wenn die WL-Pads bei den 990Pro Kühler nicht verklebt sind (was ich mir fast nicht vorstellen kann), wird man eine Demontage / Austausch des Kühlers im RMA Fall nur schwer bis gar nicht nachverfolgen können.
Von daher würde ich mir diesbezgl. eher weniger Sorgen machen. Aber warum sollte man sich eine SSD mit Kühler kaufen, wenn man diese auch ohne Kühler günstiger bekommt und eh vor hat diesen zu ersetzen? :unsure:
 
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angeblich passten die volumengrößen nicht zusammen.

waren nach prüfung aber identisch.
 
Vielen Dank an Euch!! Soeben die Samsung Data Migration Software inkl. Anleitung herunter geladen. Die 990Pro sollte morgen oder übermorgen eintreffen. Werde berichten. Soeben auch das Update für Samsung Magician 8.0 installiert. Ist ziemlich fancy..

l. G.
Karl
 
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Habe soeben die 990Pro eingebaut. War easy bis auf das "Hirn-verbrannte" Win11. Muss man auch erst lernen/ wissen, dass man den PC neu Starten muss, damit eine neue SSD mit der korrekten Bezeichnung im Explorer aufscheint bzw. Samsung Magician diese auch vollständig erkennen kann. Seit dem neuesten WIN11 update ist auch im WIN Anmeldescreen eine Spielewerbung - exakt dort wo man den Anmeldepin eingeben muss - eingeblendet. Ist ein anderes Thema. Kann man nicht umgehen.

Die 990Pro mit Produktions- Datum, 11.08.23, war zum Glück vollkommen neu (mehr oder weniger null Mb geschrieben) und auch die FW war aktuell. Habe die SSD bei einem Tschechischen Online Shop bestellt, bei dem ich jetzt trotz Anfangs Skeptis mit meiner insgesamt zweiten Bestellung super zufrieden war.

Wo ich mich noch im Detail spielen muss ist die Performance (siehe Samsung Magician Screenshot). Die SSD sollte eigentlich schneller sein? Habe Overprovisioning (10%) eingestellt. Hat sehr wenig an der Performance geändert. Die SSD läuft im Standard- und nicht im Performance Mode. Während dem Benchmark war die max. Temperatur bei 41°C (Asus Strix B650E-F Heatsink) was schon einmal sehr positiv ist. Bzgl. der "Idle" Temperaturen meine 950Pro: Sind um einiges höher als z. B. bei meiner neuen 990Pro, bin mir allerdings nicht sicher ob ich nicht vergessen habe, die Folie vom ASUS Heatsink zu entfernen. Egal die SSD läuft seit ~9 Monaten zuverlässig. Habe aktuell keine Lust den Rechner wieder zu öffnen bzw. neue WLP Pads zu bestellen.

Bzgl. "Data Migration" - ist ein Unterpunkt in "meinem" Samsung Magician. Kann dort nur die System/ WIN 11 SSD als Quell Laufwerk auswählen?! Habe allerdings noch nicht das Samsung Migration Tool extra installiert. Ist das die Ursache? Werde das BS vermutlich auf der 950 Pro belassen. Smart Status ist nach wie vor super und stattdessen Spiele/ Programme auf die 990pro übertragen. Werde einfach die Daten umkopieren und die Laufwerksbuchstaben entsprechend anpassen. Dabei hoffe ich, dass mir der MS Bootmanager keinen Strich durch die Rechnung macht.

Ob WIN11 ein paar Sekunden mehr oder wenige zum Starten benötigt, ist mir egal. Mein ASUS Board benötigt sowieso exakt 50s bis zum ersten "Piep". MCR/ Power Down auf "Auto". Werde ich umstellen..

l. G.
Karl
 

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    Samsung 990Pro.png
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Muss man auch erst lernen/ wissen, dass man den PC neu Starten muss, damit eine neue SSD mit der korrekten Bezeichnung im Explorer aufscheint bzw. Samsung Magician diese auch vollständig erkennen kann.
Ist das wirklich neu bei Win11? Die Laufwerke und deren Partitionen wurden meines Wissen bei Windows schon lange nur einmal bei Start eingelesen.
Habe Overprovisioning (10%) eingestellt. Hat sehr wenig an der Performance geändert.
Overprovisioning wirkt ja auch erst mit der Zeit und ist eigentlich unnötig, wenn TRIM funktioniert und dies sollte bei NVMe SSDs die Regel sein, sofern sie nicht im RAID laufen, reicht es da immer wenigstens so 10%, besser 20% der Partition frei zu lassen.
 
@kumberg12

installiere das data migration tool. übertrage die daten der 950 pro auf die daten der 990 pro.
ich würde die 950 pro nicht mehr als os-ssd verwenden, nimm die 990 pro und nutze die 950 pro als download-ssd und entpackungs ssd. so würde ich es machen.
wähle als quell-laufwerk die 950 pro und als ziellaufwerk die 990 pro.
neustart.
dann sollte windows von der neuen ssd booten.
benenne die 990 pro um im arbeitsplatz (hat den gleichen namen wie die 950 pro).
starte den pc neu und mache mit secure erase (bei msi boards ist diese funktion im uefi) eine komplette löschung der 950 pro.
formatiere die 950 pro (arbeitsplatz - erweiterte optionen - verwalten) und weise einen laufwerksbuchstaben zu.
fertig.

:-)
 
Unbedingt die 990 Pro neu installieren und als BS-Festspeicher benutzen. Da merkst gewaltige Unterschiede. Je nachdem welche Kapazität du gekauft hast würde ich alles auf der 990 Pro laufen lassen und die 950 Pro gar nicht mehr benutzen und eigentlich verkaufen oder als Backup verwenden.
 
Wenn die 990 pro nur im Standard-Modus betrieben wird, ist die praktische Allroundperformance etwa 20% höher als die der 950 pro. Bei Nutzung als OS-Laufwerk ist dieser Leistungsunterschied kaum spürbar. Die 950 pro basiert ja noch auf MLC-NAND, welches grundsätzlich im Vergleich zu TLC-NAND geringere Latenz hat. Durch höhere Taktung und schnellere Controller, wird dieses Handicap bei aktuellen TLC-SSD zwar kompensiert. Die Konsistenz der Zugriffszeiten dürfte bei der 950 pro aber immer noch auf hohem Niveau liegen, da deren Leistung nicht von SLC-Cache, der nicht immer verfügbar ist, abhängt.
Von einem Umzug zur 990 Pro würde ich also im Hinblick auf die Leistung wenig erwarten. Sofern der Performance-Modus genutzt wird, fällt der Vorteil der 990 pro deutlicher aus. Diese Modus verbraucht zwar etwas mehr Energie. Da der Controller der 990 pro dank 8nm-Fertigung sehr effizient ist, liegt der Verbrauch aber auch dann meist unter dem, was sich Top-SSD der Konkurrenz genehmigen. Deren Controller (Phison E18, Silicon Motion SM2264, Innogrit IG5236, SK Hynix Aries ACNS075 PHC633.00S-2) sind alle noch in 12nm gefertigt.
 
wo kannst du den modus einstellen bei der ssd?
welches review zeigt unterschiede zw. beiden modi?
 
Ich denke mal, @MoBo 01/04 meint den Full Power Mode, den du ab der Samsung 980 über Magician unter Performance Optimization einstellen kannst.
Das die Leistung gesteigert wird dürfte selbsterklärend sein, denn es werden damit jegliche Energiesparsettings außer Kraft gesetzt und so die Latenz verringert.

edit: Ob das jetzt einen merklichen Unterschied bei einer OS-SSD ausmacht, keine Ahnung. Ich fand schon den Unterschied Sata-SSD zu Gen4 NVMe SSD kaum noch spürbar bei OS Datenträger.
Ist halt auch viel Marketinggeschwurbel mit von der Partie, man will ja den Crap auch irgendwie los bekommen.
Wenn die 950 aber noch MLC NanD hat, dann dürfte die zumindest speicherseitig sogar besser sein als die 990 Pro mit ihren TLC NanD.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Betriebsart heißt im Magican "Full Performance Mode" (FPM). Dass dabei Energiespareinstellungen verhindert werden, ist nur eine Facette dieser Betriebsart. Zudem bedeutet FPM nicht, dass ständig maximale Leistung aufgenommen wird. Lediglich bei sehr geringer Last oder Idle wird das Absenken auf die Power States PS1 bis PS4 verhindert, die mit erheblicher Latenzerhöhung verbunden sind. Die Leistungsaufnahme folgt aber weiterhin der Last, d.h. im Idle beträgt die Leistungsaufnahme etwa 1,3W und unter Last maximal 9,4W. Auch im FPM bleibt die 990 pro eines der effizientesten und unter Last sparsamsten SSD, die derzeit verfügbar sind. In folgendem Artikel wird das sehr anschaulich und mit entsprechenden Messungen im Abschnitt "STROMVERBRAUCH UND EFFIZIENZ" begründet https://theoverclockingpage.com/202...-2tb-um-dos-ssds-4-0-mais-rapidos-do-planeta/

Auch im Review von Computerbase, Diagramm Leistungsaufnahme kann man erkennen, dass die 990 Pro auch mit FPM im Vergleich zu anderen Gen4-SSD sehr effizient ist. Allerdings ist dieses CB-Review m. E. manipulativ. Der FPM wird dort nur in Bezug auf höheren Verbrauch betrachtet, also nur hinsichtlich einer weiteren Abwertung. Dass mit dem FPM die Leistung insbesondere bei kleinen Zugriffen und einem Teil der "Praktischen Tests" höher ausfällt, wurde hingegen nicht berücksichtigt. Deren Fazit, dass die 990 pro keine herausragende Performance bieten und sich die Performancekrone nur mit Phison E18-SSD teilen würde, ist daher falsch.
 
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Ich habe die Modi gefunden. Siehe Screenshots.
Dazu hätte ich gerne einen Test im Netz gesehen mit Alltags-Performance Messungen sowie Einfluss auf den Verbrauch.

Ich habe noch meine 970 Pro 512GB. Die hat auch MLC und sollte noch etwas schneller als die 950 Pro sein.
Jetzt habe ich die 970 Pro ausgetauscht gegen eine 1TB 980 Pro und 2TB 990 Pro. Die SN850X 2TB ist sogar etwas schneller als die 990 Pro beim Kopieren. Würde diese Data M igration supporten, würde ich die SN850X der 990 Pro bevorzugen.

PS:
Hier habe ich einen Test gefunden!
Da tut sich verbrauchstechnisch nichts bei der 990 Pro, egal welcher Modus! Die SN850X ist etwas hungriger. Wobei wir bei beiden SSDS keine 9 Watt sehen, wie @MoBo 01/04 das aussagt.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Auch im Review von Computerbase, Diagramm Leistungsaufnahme kann man erkennen, dass die 990 Pro auch mit FPM im Vergleich zu anderen Gen4-SSD sehr effizient ist. Allerdings ist dieses CB-Review m. E. manipulativ. Der FPM wird dort nur in Bezug auf höheren Verbrauch betrachtet, also nur hinsichtlich einer weiteren Abwertung. Dass mit dem FPM die Leistung insbesondere bei kleinen Zugriffen und einem Teil der "Praktischen Tests" höher ausfällt, wurde hingegen nicht berücksichtigt. Deren Fazit, dass die 990 pro keine herausragende Performance bieten und sich die Performancekrone nur mit Phison E18-SSD teilen würde, ist daher falsch.

danke für den test.
gut zusammengefasst.
ich halte die tests der cb als auch die tests von luxx sehr oberflächlich und wenig aussagend.
im grunde muss man doch bei so frappierenden ähnlichkeiten - wir merken im alltag kaum den unterschied zw. guten pcie3- und pcie4-ssds - den unterschied der testprobanden herausstellen anstatt immer sein 0815-testsetup abzuspulen, um den leser dann mit einem lauwarem fazit abzuspeisen.

notebookcheck macht gute reviews, die tiefer gehen. techpowerup auch.
warum kann das cb nicht. luxx ist vermutlich zu klein.
 

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