Die Virtual Zone hat das Bild einer Radeon X800 GT Grafikkarte, mit welchem ATI anscheinend im Mainstream-Markt die Karten neu verteilen will. Die Karte basiert dabei auf dem schon bei Radeon X800 und X800 XL zum Einsatz kommenden R430-Chip, welcher physikalisch 16 Pixel- und 6 Geometrie-Pipelines aufweist. Diese sollen jedoch bei der Radeon X800 GT auf 8 Pixel-Pipelines beschnitten werden (die Geometrie-Pipelines bleiben gleich, es sind wie bei allen X800-Karten 6 Stück), wobei es hierbei sicherlich interessant wird zu sehen, ob bei diesen Karten irgendwelche der deaktivierten Pixel-Pipelines freigeschaltet werden können ...
... Durch die geringere Pipeline-Anzahl kann sich ATI mit 395/350 MHz relativ vernünftige Taktraten leisten, der Abstand zur Radeon X800 (12 Pipelines, 400/350 MHz) und X800 XL (16 Pipelines, 400/500 MHz) wird auch so gewährleistet. Damit gleicht die Karte ziemlich stark der Radeon X800 SE auf Basis des R420-Chips, welche ebenfalls 8 Pixel- und 6 Geometrie-Pipelines hat und mit 425/400 MHz ähnliche Taktraten. Die Radeon X800 SE wurde jedoch vorwiegend zu den Anfangszeiten der X800-Serie vertrieben und ist derzeit nur noch in Restbeständen und mit meist überzogenen Preisen zu bekommen. Die neue Radeon X800 GT soll nun aber einen Listenpreis von 149 Dollar haben, was in Europa durchaus zu Straßenpreisen von 150-170 Euro führen kann ...
... Damit greift ATI natürlich in erster Linie die sehr erfolgreiche GeForce 6600 GT an, aber auch in gewissem Sinne die eigene Radeon X700 Pro, welche sich derzeit gemeinsam in diesem Preissegment tummeln. Mit dem besseren Namen der Radeon X800 GT kann man hier sicherlich Marktanteile gewinnen, auch wenn die Leistungen zur GeForce 6600 GT in etwa identisch sein dürften: Die nVidia-Karte hat ebenfalls 8 Pixel-, aber nur 3 Geometrie-Pipelines, mit 500/500 für die PCIe- und 500/450 MHz für die AGP-Version den höheren Takt, aber als entscheidenden Unterschied nur ein 128bittiges Speicherinterface, während die Radeon X800 GT wahrscheinlich wie alle anderen X800-Karten auf ein 256bittiges Interface setzen wird ...
... Entscheidend für einen breiten Erfolg der Radeon X800 GT dürfte aber unserer Meinung nach maßgeblich sein, ob die einzelnen Grafikkarten-Hersteller auch AGP-Versionen der Karte anbieten werden - denn allein mit PCIe-Versionen ist derzeit nach wie vor nur der kleinere Teil des Marktes zu erreichen, wie ATI mit verschiedenen früheren PCIe-only-Projekten schon schmerzlich am eigenen Umsatz feststellen musste. Die Radeon X800 GT soll angeblich schon am nächsten Montag offiziell vorgestellt werden, anfänglich soll HIS die Karte exklusiv herstellen, PowerColor und Sapphire aber später nachfolgen (Update: es gibt bei der Radeon X800 GT kein Exklusivrecht für HIS, die anderen Hersteller werden ebenfalls liefern können).
Quelle
... Durch die geringere Pipeline-Anzahl kann sich ATI mit 395/350 MHz relativ vernünftige Taktraten leisten, der Abstand zur Radeon X800 (12 Pipelines, 400/350 MHz) und X800 XL (16 Pipelines, 400/500 MHz) wird auch so gewährleistet. Damit gleicht die Karte ziemlich stark der Radeon X800 SE auf Basis des R420-Chips, welche ebenfalls 8 Pixel- und 6 Geometrie-Pipelines hat und mit 425/400 MHz ähnliche Taktraten. Die Radeon X800 SE wurde jedoch vorwiegend zu den Anfangszeiten der X800-Serie vertrieben und ist derzeit nur noch in Restbeständen und mit meist überzogenen Preisen zu bekommen. Die neue Radeon X800 GT soll nun aber einen Listenpreis von 149 Dollar haben, was in Europa durchaus zu Straßenpreisen von 150-170 Euro führen kann ...
... Damit greift ATI natürlich in erster Linie die sehr erfolgreiche GeForce 6600 GT an, aber auch in gewissem Sinne die eigene Radeon X700 Pro, welche sich derzeit gemeinsam in diesem Preissegment tummeln. Mit dem besseren Namen der Radeon X800 GT kann man hier sicherlich Marktanteile gewinnen, auch wenn die Leistungen zur GeForce 6600 GT in etwa identisch sein dürften: Die nVidia-Karte hat ebenfalls 8 Pixel-, aber nur 3 Geometrie-Pipelines, mit 500/500 für die PCIe- und 500/450 MHz für die AGP-Version den höheren Takt, aber als entscheidenden Unterschied nur ein 128bittiges Speicherinterface, während die Radeon X800 GT wahrscheinlich wie alle anderen X800-Karten auf ein 256bittiges Interface setzen wird ...
... Entscheidend für einen breiten Erfolg der Radeon X800 GT dürfte aber unserer Meinung nach maßgeblich sein, ob die einzelnen Grafikkarten-Hersteller auch AGP-Versionen der Karte anbieten werden - denn allein mit PCIe-Versionen ist derzeit nach wie vor nur der kleinere Teil des Marktes zu erreichen, wie ATI mit verschiedenen früheren PCIe-only-Projekten schon schmerzlich am eigenen Umsatz feststellen musste. Die Radeon X800 GT soll angeblich schon am nächsten Montag offiziell vorgestellt werden, anfänglich soll HIS die Karte exklusiv herstellen, PowerColor und Sapphire aber später nachfolgen (Update: es gibt bei der Radeon X800 GT kein Exklusivrecht für HIS, die anderen Hersteller werden ebenfalls liefern können).
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