Problem mit Festplatten Zugriff Partition kaputt?

Lupinchen52

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Hallo Leute,

wir haben hier ein wohl seltenes Problem. Zumindest überfordert es mich.

Passiert ist: nach bzw. seit der Deinstallation von Foxit Folgendes: Auf einem W10-ACER-Laptop startet der Rechner nicht mehr und es dreht sich mit dem ACER-Logo nur noch eine Weile der Wartekreisel. Nach ca. 1 Minute blockiert der Kreisel oder das Spiel fängt endlos wieder von vorne an.

Ein externes Booten per DVD oder USB-Stick wird trotz korrekter UEFI-Einstellung ignoriert. Die externen Datenträger werden kurz angesprochen. Dann geht die Bootroutine wohl wieder auf die kaputte HD und kreiselt vor sich hin. Es wurden mehrere verschiedene sonst funktionierende Medien versucht.

Habe die Platte ausgebaut und per SATA/USB-Adapter an anderem W10 Rechner versucht. Sobald der USB-Sound des Erkennens eines USB-Laufwerks ertönt bzw. ertönen sollte, schmiert der Rechner mit BSOD ab.

Sogar meine Fritzbox hat die Platte zum Absturz gebracht, nachdem ich sie als USB-Laufwerk anmelden wollte.

Bei einem W7 Laptop passiert fast gar nichts. Die externe Platte wird im Gerätemanager mit der Laufwerksbezeichnung angezeigt. Aber keine Partitionen. Also wie jungfräulich. W7 kann wohl mit einer UEFI-Platte nichts anfangen

Wenn ich die kaputte Platte am Laptop gegen eine andere alte Platte als Dummy tausche, kann der Laptop ganz normal z.B. mit einer Rescue-CD gestartet werden. Dann kann ich die kaputte Platte per SATA/USB-Adapter anbinden und auch zugreifen. Auf diesem Weg habe ich alle Daten per Netzwerk gerettet.

Ich möchte nun diesen komischen Bootfehler der Platte wegbekommen. Dabei geht es nicht um die Platte, sondern um installierte Programme wie Office, Windows und diverse andere mit Lizenzen. Wenn alles gerettet ist, soll eh eine SSD rein.

Ein Test mit dem Rescue-Tool ergab 13 Clusterfehler auf C:. Und der Hinweis die Platte unter Windows mit chkdsk zu testen und zu reparieren. Nur bekomme ich die ja unter Windows gar nicht in einen Zugriff. Als externe Platte löst die sofort einen BSOD aus. Und als interne Platte hängt die Bootroutine, wenn eigentlich die ersten Windows-Elemente kommen müssten.

Eine Windows10 - Installations-CD stürzt genauso ab, wenn ich per Optionen und Eingabeaufforderung daran will.

Von der Struktur und den Inhalten der ganzen Partitionen unter GPT habe ich keine Ahnung. Mir helfen da auch keine Partitioniertools weiter, weil ich nicht weiß, was ich da wie korrigieren könnte. Ich sehe halt eine Partition (UEFI) vor dem Hauptblock (ACER) und eine danach. Der Hauptblock mit Ausrufezeichen und dem Fehler von wegen kaputten Clustern.

Mein Latein (UEFI) ist am Ende.

Das ist meine erste UEFI/GPT-Sache. Bin da also Anfänger.
 
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W7 kann wohl mit einer UEFI-Platte nichts anfangen
Doch, nur WinXP konnte in der normalen 32 Bit Version nichts mit GPT anfangen, nur in der 64 Bit Version. Win 7 unterstützt auch in der 32 Bit Version GPT für Datenplatten, kann aber nur in der 64 Bit Version davon booten.
Wenn ich die kaputte Platte am Laptop gegen eine andere alte Platte als Dummy tausche, kann der Laptop ganz normal z.B. mit einer Rescue-CD gestartet werden.
Das ist seltsam, da es ja vorher nicht funktioniert hat. Dies deutet darauf hin, dass bei eingebauter Platte versucht wird von ihr zu booten und nicht von der CD.
Dann kann ich die kaputte Platte per SATA/USB-Adapter anbinden und auch zugreifen.
Was darauf hindeutet, dass sie nicht ganz kaputt ist, sondern der Bootloader auf ihr defekt ist, was auch zu diesem passt:
Ein Test mit dem Rescue-Tool ergab 13 Clusterfehler auf C:.
Ist es eine HDD? Dann scheint sie Probleme zu haben. Poste mal einen Screenshot von CrystalDiskInfo für die Platte, dies sollte auch gehen, wenn sie am USB Adapter hängt und es gibt eine portable Edition von CrystalDiskInfo, die kannst Du z.B. auf einem USB Stick entpacken und solltest sie dann starten können, wenn von der CD gebootet wurde. Ziehe das Fenster so auf, dass keine Scrollblaken mehr erscheinen und es kann seinen Screenshot selbst speichern, Du brauchst also kein Foto mit der Kamera vom Monitor zu machen.

Dann könntest Du versuchen die BIOS Einstellungen doch noch korrekt so hinzubekommen, dass von CD gebootet werden kann, auch wenn die Platte intern verbaut ist und mit dem Windows Installationsmedium ein Repear versuchen. Ansonsten halt eine SSD kaufen, einbauen und Windows dort neu installieren.
 
Doch, nur WinXP konnte in der normalen 32 Bit Version nichts mit GPT anfangen, nur in der 64 Bit Version. Win 7 unterstützt auch in der 32 Bit Version GPT für Datenplatten, kann aber nur in der 64 Bit Version davon booten.

Das ist seltsam, da es ja vorher nicht funktioniert hat. Dies deutet darauf hin, dass bei eingebauter Platte versucht wird von ihr zu booten und nicht von der CD.
Das ist ja das komische mit dieser Platte. Die UEFI-Bootreihenfolge ist ganz klar korrekt eingestellt. Ich kann ja auch ganz normal extern von CD oder DVD booten, solange die Platte nicht im Spiel ist.

Ich muss die nur einbauen. Dann geht kein externer Boot mehr. Das UEFI scheint trotz korrekter Einstellung von der Platte was holen zu wollen und schmiert ab mit dem Wartekreisel und bleibt dann stehen.

Wenn ich von extern eine Rettung-CD boote, kann ich damit auf die Platte zugreifen. So habe ich die Daten gerettet und die Clusterfehler gesehen. Eines der Tools auf der CD, Name weiß ich gerade nicht, empfiehlt das Booten mit Windows und CHKDSK zur Reparatur dieser Fehler.

Booten des Rechners von extern mit Windows (DVD oder Stick) führt zum ACER Logo und mit Kreisel, genauso wenn ich von intern booten versuche. Da wird die Bootreihenfolge einfach missachtet.
Boote ich Windows extern ohne die kaputte Platte dann funktioniert die Windowsinstallations-CD korrekt. Sobald ich die Platte dann per USB dran stecke, schmiert nach ca. 3-5 Sekunden der Rechner mit BSOD ab.

Was darauf hindeutet, dass sie nicht ganz kaputt ist, sondern der Bootloader auf ihr defekt ist, was auch zu diesem passt:
So sehe ich das auch. Aber warum gibt es einen BSOD, wenn ich die Platte an einen laufenden Rechner mit W10 stecke? Also beim Laptop mit laufendem Windowsinstallationsprogramm als auch bei einem Windows10 Tower. Sogar mein Fritzbox wurde beim Anstecken der externen Platte zum Absturz gebracht. Kein Reset, sondern massives Fehlverhalten der Box.
Ja, WD 500GB
Dann scheint sie Probleme zu haben. Poste mal einen Screenshot von CrystalDiskInfo für die Platte, dies sollte auch gehen, wenn sie am USB Adapter hängt und es gibt eine portable Edition von CrystalDiskInfo, die kannst Du z.B. auf einem USB Stick entpacken und solltest sie dann starten können, wenn von der CD gebootet wurde. Ziehe das Fenster so auf, dass keine Scrollblaken mehr erscheinen und es kann seinen Screenshot selbst speichern, Du brauchst also kein Foto mit der Kamera vom Monitor zu machen.
CDI kann ich nicht extern starten, weil ich kein Windows oder Installer booten kann, solange die kaputte Platte im Spiel ist oder später dran stecke. Da müsste es eine bootbare Linuxversion von geben.
Dann könntest Du versuchen die BIOS Einstellungen doch noch korrekt so hinzubekommen, dass von CD gebootet werden kann, auch wenn die Platte intern verbaut ist und mit dem Windows Installationsmedium ein Repear versuchen. Ansonsten halt eine SSD kaufen, einbauen und Windows dort neu installieren.
Egal - ich habe "extern" eingestellt. Da kann man ja nichts falsch machen. Rauf und runter und fertig ist die Reihenfolge. Aber wenn die Platte drin ist, wird trotzdem irgendetwas von der Platte gewollt und führt zum Absturz.
 

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Das ist ja das komische mit dieser Platte. Die UEFI-Bootreihenfolge ist ganz klar korrekt eingestellt
Wenn eine HDD mit Problemen verbaut ist, kann das Booten länger dauern, da das UEFI erst schaut ob davon gebootet werden kann, was bei Problemen mit der Platte wie schwebenden Sektoren eben eine Weile dauern kann.
Ich muss die nur einbauen. Dann geht kein externer Boot mehr. Das UEFI scheint trotz korrekter Einstellung von der Platte was holen zu wollen und schmiert ab mit dem Wartekreisel und bleibt dann stehen.
Was eben darauf hindeutet, dass dann trotzdem versucht wird von dieser Platte zu booten, statt von der CD.
Eines der Tools auf der CD, Name weiß ich gerade nicht, empfiehlt das Booten mit Windows und CHKDSK zur Reparatur dieser Fehler.
CHKDSK versucht nur das Filesystem gerade zu ziehen und wird über Bord, was Probleme macht. Aber wenn dies Dateien betrifft die fürs Booten nötig sind, wird es mit dem Booten eben nichts.
Booten des Rechners von extern mit Windows (DVD oder Stick) führt zum ACER Logo und mit Kreisel, genauso wenn ich von intern booten versuche. Da wird die Bootreihenfolge einfach missachtet.
So sieht es aus, vielleicht ein Problem des BIOS?
Boote ich Windows extern ohne die kaputte Platte dann funktioniert die Windowsinstallations-CD korrekt.
Was nur die Aussage darüber bestärkt.
Sobald ich die Platte dann per USB dran stecke, schmiert nach ca. 3-5 Sekunden der Rechner mit BSOD ab.
Das ist in der Tat ungewöhnlich und nur damit zu erklären, dass selbst die Partitionsinformationen korrupt sein dürften.
Und wie alt ist die? HDD in Notebooks sind generell problematisch, vor allem wenn diese wirklich mobil genutzt werden, weil HDDs eben sehr empfindliche auf Stöße reagieren, die oft schwer zu vermeiden sind.
Da müsste es eine bootbare Linuxversion von geben.
Unter Linux nimmt man smartctl -a um die S.M.A.R.T. Werte auszulesen.
Egal - ich habe "extern" eingestellt. Da kann man ja nichts falsch machen. Rauf und runter und fertig ist die Reihenfolge.
Da Du nicht einmal schreibt um welches Notebook es geht und ich schon lange kein Acer Notebook mehr hatte, kann ich zu den BIOS Einstellungen nichts sagen. Aber wie oben geschrieben, scheint es nicht so zu sein, dass versucht wird von dem externen Medium zu booten, wenn dies fehlschlägt, solange die defekte HDD intern verbaut ist.
 
Wenn eine HDD mit Problemen verbaut ist, kann das Booten länger dauern, da das UEFI erst schaut ob davon gebootet werden kann,
Wenn externes Booten von CD oder USB aktiviert ist sollte das UEFI nicht schauen, ob es von der internen Platte booten kann.
was bei Problemen mit der Platte wie schwebenden Sektoren eben eine Weile dauern kann.

.....

So sieht es aus, vielleicht ein Problem des BIOS?
Die Platte stört ja auch andere Rechner, wenn sie angesteckt wird bzw. sobald Windows darauf zugreift. >BSOD
Was nur die Aussage darüber bestärkt.

Das ist in der Tat ungewöhnlich und nur damit zu erklären, dass selbst die Partitionsinformationen korrupt sein dürften.
Genau - und deshalb suche ich ein Tool, um das zu reparieren
Und wie alt ist die? HDD in Notebooks sind generell problematisch, vor allem wenn diese wirklich mobil genutzt werden, weil HDDs eben sehr empfindliche auf Stöße reagieren, die oft schwer zu vermeiden sind.
Es ist ein reiner Bürorechner der nie bewegt wird. Und nur stundenweise bei einer Rentnerin mit etwas Heimarbeit in Betrieb ist. Die Platte ist laut Label von 2017. Der Rechner wurde Anfang Corona gekauft.
Unter Linux nimmt man smartctl -a um die S.M.A.R.T. Werte auszulesen.
Die SMART-Werte sind alle ok laut einem Der Tools einer Rettungs-CD
Da Du nicht einmal schreibt um welches Notebook es geht und ich schon lange kein Acer Notebook mehr hatte, kann ich zu den BIOS Einstellungen nichts sagen.
Acer Aspire ES17, in dem Spar-UEFI kann man kaum was einstellen. Security, Bootreihenfolge - alles minimalistisch gegenüber alten BIOSen.

Aber wie oben geschrieben, scheint es nicht so zu sein, dass versucht wird von dem externen Medium zu booten, wenn dies fehlschlägt, solange die defekte HDD intern verbaut ist.
Das schreibe ich ja die ganze Zeit. Sobald ein windowsbasierter Rechner oder per Windows-CD gebooteter Rechner die Platte sieht, booted er nicht mehr bzw. stürzt beim Dranstecken ab.

Ich geb's jetzt auf und werde die Platte versuchen mit "Geparted" umzupartitionieren. Und sie dann als normale externe Platte unter Windows versuchen. Vielleicht finde ich dann da die Passwörter der diversen alten Installationen.

Was ich noch suche, ist eine Anleitung/Doku wie man mit UEFI und GPT neue HDs einrichten kann. Bisher habe ich nichts Brauchbares gefunden. Entweder ist alles nur unverständlich, oberflächlich oder extrem vollgemüllt. Bis zu BIOS und MBR war ich fit und habe von der ersten 10MB-MFM-Festplatte alles in den Fingern gehabt. Aber seit Rentenzeit ist das vorbei.

Euch allen ein schönes Wochenende - bin dann mal weg für eine Weile.
 
Du schreibst die Daten hast du alle per Netzwerk gerettet. Schreibst dann aber es geht um installierte Programme wie Office, Windows und diverse andere mit Lizenzen.

Was meinst du damit ? Willst du ins Office um was zu retten ? Worum geht es dir überhaupt ? Was willst du retten wenn du schreibst du hast alles gerettet ? Passwörter stellt man doch per email her ?
 
Nicht nur die Bootreihenfolge umstellen, sondern die Platte komplett aus der Bootreihenfolge entfernen, so das da nur noch USB und/oder CD/DVD drin steht.

Und den Bootloader kann man per Windows Rettungsstick reparieren und auch komplett neu schreiben lassen.
 
Genau - und deshalb suche ich ein Tool, um das zu reparieren
Wenn die HDD schwebende oder wiederzugewiesene Sektoren hat, kann man den alten Inhalt dieser Sektoren nicht mehr wiederherstellen.
Die Platte ist laut Label von 2017.
HDDs sind für eien Nutzungsdauer von 5 Jahren ausgelegt, auch wenn sie meist länger halten, so halten sie nicht ewig und altert auch, wenn sie nicht genutzt werden.
Die SMART-Werte sind alle ok laut einem Der Tools einer Rettungs-CD
Auf die Bewertungen der Tools gebe ich nicht, ich will die einzelnen Werte sehen.
Ich geb's jetzt auf und werde die Platte versuchen mit "Geparted" umzupartitionieren. Und sie dann als normale externe Platte unter Windows versuchen. Vielleicht finde
Deine Sache.
Was ich noch suche, ist eine Anleitung/Doku wie man mit UEFI und GPT neue HDs einrichten kann.
Der Installer von Windoer erkennt selbst was zu tun ist und initialisiert die Laufwerke selbst so wie es sein soll und bietet normalerweise keine Laufwerke an, deren Partitionstyp nicht passt.
 
Wenn ich die kaputte Platte am Laptop gegen eine andere alte Platte als Dummy tausche, kann der Laptop ganz normal z.B. mit einer Rescue-CD gestartet werden. Dann kann ich die kaputte Platte per SATA/USB-Adapter anbinden und auch zugreifen. Auf diesem Weg habe ich alle Daten per Netzwerk gerettet.
Das verstehe ich nicht, ich dachte das erzeugt einen BSOD ?
 
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