[Kaufberatung] Planung Netzwerk im Eigenheim

…und dann hast Du 3 Kinder mit ihren DaddelPCs, Steam-, Epic-, Blizzard- und Wasweissichfür-Libraries mit je zig hunderten GB bis mehrere TB each, plus lokale Gameserver und fragst Dich, warum Du dauernd irgendwo SSD-Speicher nachschieben darfst… wo sich gerade sowas doch total knorke mit Dedup und nem halbwegs flotten Netz zentralisieren ließe… ;)

Denkt doch mal bisserl weiter als bis zu den Zehenspitzen... :d

…aber trotzdem ist mehr als 10Gbit allein mit Vernunft sehr sehr schwer zu rechtfertigen. ;)
 
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Vernunft ist zeitabhängig. Vor 30 Jahren hatte niemand an Cat im Haus gedacht. Wenn ihr nicht in 30 Jahren "hätten wir mal" sagen wollt, macht ihr jetzt Kabel für >10G!
/Belehrend
 
Ich lese aus der Beschreibung, dass Du auf 36 Kupferanschlüsse kommst. Das geht natürlich auf zwei 24er Patchfelder einen 48er POE-Switch inkl. Direktverbindern wie z.B. daneben stehender Server.
Ja, 36 im Haus kommt hin. Perspektivisch könnte ich noch den Hof mit PoE Kamera überwachen und ein Outdoor AP steht noch zur Debatte. aber mehr als 48 werden es vermutlich nicht. Die 36 Ports sind aber nicht alle gleichzeitig in Nutzung, sprich ein 16 oder 24 Port Switch mit PoE sollte reichen.

Ich lege extra Leerrohr rein, sehe aber noch nicht den Nutzen von Glasfaser. Mein Büro/Spielzimmer wird unterm Dach sein und von dort liegt später ein 50mm Rohr bis in den Keller zum Hausanschluss und Netzwerkschrank. Also nachziehen geht.

Vor 30 Jahren vielleicht nicht, aber meine Eltern haben damals (‘03) alles mit cat5 gelegt. Das ist nun 23 Jahre her und die fahren heute noch gut damit.
 
So viel kostet Glasfaser nicht, das man es nicht zumindest schon mal reinlegen kann ;)
 
…und dann hast Du 3 Kinder mit ihren DaddelPCs, Steam-, Epic-, Blizzard- und Wasweissichfür-Libraries mit je zig hunderten GB bis mehrere TB each, plus lokale Gameserver und fragst Dich, warum Du dauernd irgendwo SSD-Speicher nachschieben darfst… wo sich gerade sowas doch total knorke mit Dedup und nem halbwegs flotten Netz zentralisieren ließe… ;)
Naja, aber du brauchst das spannende Zeug eh zentral... und das bissl Steam Lib ist ja harmlos.
Ich bin grad blöd am gucken, weil die 8tb SN850X die ich noch um 600€ gekauft hab schon wieder fast voll ist... lol. Blöde LLMs und so.
Vernunft ist zeitabhängig. Vor 30 Jahren hatte niemand an Cat im Haus gedacht. Wenn ihr nicht in 30 Jahren "hätten wir mal" sagen wollt, macht ihr jetzt Kabel für >10G!
Doch, ich bin froh, dass ich gleich "ordentlich" Cat5e gelegt hab, also ein Kabel pro Dose und so, seinerzeit hat man ja noch gern 2x 100Mbit aus 1 Kabel geholt.
10Gbit PewPew.
 
Sorry, aber wer für den (potenziellen) Bedarf in 30 Jahren kauft, handelt nicht vernünftig. Man kann Kabel in einem Leerrohr ja auch austauschen.
Nur wenn man das System von vornherein darauf auslegt.
Leerrohr bedeutet nicht, dass man das Kabel austauschen kann.

-> Jahre Erfahrung

Wenn man das System am american electrical conduit ausrichtet, dann ja.
Ansonsten würde ich damit rechnen, dass man großflächig da nichts austauscht, besonders bei den aktuellen Grundrissen von Häusern.
 
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Sehe ich auch so. Meine Eltern waren vor 40 Jahren sehr weitsichtig und haben nicht analoges Telefonkabel 2/4adrig legen lassen, sondern ungeschirmt gezwirbeltes 8adriges für die Technik, die da so kommen wird. In Leerrohren. Da bewegt sich überhaupt nichts, wenn man versucht, eines auszutauschen. Den Versuch gab es. Der Bedarf nach >=Cat5e kam vor ca 8 Jahren auf, also... 30 Jahre ist schon die sinnvoller Perspektive.
Mit persönlich würde es grauen, meine Hausverkabelung austauschen zu müssen. Ich hoffe da nie wieder ran zu müssen;)
 
Ich hatte meiner Frau auch schon angedeutet, dass ich für den nächsten Bau noch ein paar Ideen habe - ... es war eine schwierige Stimmung für einige Zeit:giggle:
 
Lehrrohr bedeutet nicht, dass man das Kabel austauschen kann.
Ich habe bei mir schon NJM-Leitung ausgetauscht. Bei uns sind alle Kabel durchgängig in Leerrohr verlegt. Die Telekom hat auch problemlos in kürzester Zeit Glasfaser in von mir verlegtes Leerrohr eingezogen.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

30 Jahre ist schon die sinnvoller Perspektive.
Es gibt aber einen Unterschied ob du für die nächsten 30 Jahre planst oder für den Bedarf in 30 Jahren. Aktuell wird bei der Vernetzung im Haus am meisten an WLAN weiterentwickelt. Da reicht schon eine dicke Leitung als Backbone von Stockwerk zu Stockwerk. Viele Geräte, die heute im Heimnetz betrieben werden, sind sowieso Mobilgeräte und haben überhaupt keinen Anschluss für ein Kabel. Ob man in 20 oder 30 Jahren noch mit Netzwerkkabeln spielt, muss sich zeigen. Und das sage ich jemand mit über 80 LAN-Ports an über 40 Stellen im Haus.
 
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Ich habe bei mir schon NJM-Leitung ausgetauscht. Bei uns sind alle Kabel durchgängig in Leerrohr verlegt. Die Telekom hat auch problemlos in kürzester Zeit Glasfaser in von mir verlegtes Leerrohr eingezogen.
Anekdotische Evidenz ist eine Anekdotische Evidenz und nichts weiter.
Ich kenne beides und kann daher sagen, was die Regel ist und die Regel ist, kann klappen tuts aber nicht immer.
Wichtig ist, wenns klappt, sofort Lotto spielen gehen, die Sterne stehen gut.

Ein Leerohr gerade aus ist was anderes wie eines mit 20 Biegungen.
Ja, beides sind Leerrohre, aber bei einem gehts, beim anderen aber nicht.
 
Anekdotische Evidenz ist eine Anekdotische Evidenz und nichts weiter.
Ich kenne beides und kann daher sagen, was die Regel ist und die Regel ist, kann klappen tuts aber nicht immer.
Verstehe. Meine Erfahrungen sind also anekdotische Evidenz, aber deine Erfahrungen bestimmen über Regel und Ausnahme. Das klingt natürlich absolut überzeugend.

Ein Leerohr gerade aus ist was anderes wie eines mit 20 Biegungen.
Ein Leerrohr, das gerade liegt, hast du praktisch nie. Aber man kann meistens auf den Radius achten, wenn man es selbst verlegt. Und modernes Leerrohr bzw. Wellrohr hat innen eine Beschichtung, die die Reibung reduziert.
 
Gegenbeispiel: Ich habe erfolgreich über 4 Etagen Glasfaser in einem Rohr „zusätzlich zu SAT“ nachgezogen. Gut, bei der Aktion habe ich zwei Glasfaser-Kabel „verloren“ (=zerrissen) bis es mit Kabeln 3 (OM4) und 4 (MPO/MTP) in verstärkter Ausführung geklappt hat… :)

Das größere Problem ist aber für mich die Terminierung in der Wanddose, weil ich da auch etwas unbedarft herangegangen bin. Daher: lieber gleich sauber reinlegen, hast Du Ruhe für lange Zeit. Und Glas macht einfach mehr Spaß / weniger Probleme als Kupfer bei höheren Geschwindigkeiten (und ggf. größeren Distanzen), kostet weniger Strom im Betrieb und ist (zumindest derzeit) sogar in der Anschaffung der Infrastruktur günstiger.
 
@craxity
Wenn du sowas aberdutzende Male gemacht hast (beruflich), dann wird aus der Anekdote dann schon fast empirisch, ja, so ist das leider.
Verstärkt wird das durch Erfahrungen anderer und dann wird es endgültig empirisch.

Wenn du in 100 verschiedenen Verlegesituationen 90% erfolgreich warst, dann reden wir weiter.

So bleibt deine Rückmeldung die, die ich schon kundgetan habe.
Ja es kann gehen, man muss es aber von vornherein drauf anlegen. Nur geht das nicht immer, wenn der Grundriss vom Haus ein Hindernis darstellt, dann folgt nicht der Grundriss des Hauses der Möglichkeit der Kabelverlegung und nicht umgekehrt.
Ich habe das schon an anderer Stelle geschrieben. Sowas kann man alles machen, nur geht man dann Kompromisse ein, egal welche das sind.

Und dein modernes Leerrohr ist nicht modern, es ist nur eine spezielle Form von Wellrohr, Jahrzehnte alt. Kostet halt und muss man auch bezahlen wollen. Dennoch hilft das nicht, wenn du damit vom HWR 1x Diagonal durchs Haus musst und dabei 20 Biegungen mit stellenweise engen Radien hast.
Ich wiederhole mich, man muss das von vornherein darauf auslegen.
Einfach nur "alles in Leerrohr" ist das nicht hilfreich. 25 Jahre vom Bau Erfahrung... (Fluchen, Materialverschleiß, Schlieren an den Fingern usw. sind gute Lehrmeister)

EDIT:
Es sei denn, du hast das auch schon dutzende Male an unterschiedlicher Stelle hinter dir. Lese ich aber im Allgemeinen hier von dir nicht raus.
Dass das geht weiß ich, habe ich auch gesagt, auch an anderer Stelle. Aber die Regel (wird also zu 90% immer klappen) ist das deswegen noch lange nicht.

2ndEDIT:
Ich habe nicht gesagt, dass das gar nicht geht, sondern, wie so oft im Leben, kommt drauf an. Und da ist leider jedes Haus und Verlegung eben anders und lässt sich, mal ab vom Standardbau, nicht zwingend übertragen.

Du kannst gerne behaupten, dass man sich beim Nägel Einschlagen nicht auf die Finger klopft, weil dir das noch nicht passiert ist.
Und dennoch kannst du mir glauben, dass das öfter vorkommt, als du glaubst. Ohne, dass ich dir jetzt ne wissenschaftliche Arbeit "blaue Finger" vorlege.

Und die Berichte von heute unterstützen ja genau das, was ich gesagt habe.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich wiederhole mich, man muss das von vornherein darauf auslegen.
Wir reden doch gerade darüber, wie man seine Installation für Zukunft gut vorbereitet. Da kann und muss man darauf achten. Dafür gibt es auch sinnvolle Normen, an denen man sich halten kann. Es gibt natürlich Leute, die Wellrohr nur als Schutzrohr sehen und nicht auf die Verlegung achten. Das kann dann schwierig werden. Aber so sollte man Datenkabel grundsätzlich nicht verlegen. Die verlegt man ja in dem Wissen, dass sie wahrscheinlich ausgetauscht werden müssen.

Deine persönlichen Erfahrungen bleiben Anekdoten. Man kann sie nicht nachvollziehen, reproduzieren oder allgemeine Schlüsse daraus ziehen. Vielleicht erinnerst du dich nur an die schlimmsten Vorfälle. Vielleicht warst du nur an den schwierigsten Stellen im Einsatz. Vielleicht hat man früher Wellrohr schlechter verlegt oder am Material gespart. Vielleicht bist du nicht besonders geschickt bei dieser konkreten Arbeit. Das kann alles deine persönlichen Eindrücke verfälschen. Dass Leitungen austauschbar verlegt werden, kam erst in den 2000ern normativ auf. Die Umsetzung in der Praxis war und ist nicht immer optimal. Wenn du seit 25 Jahren mit Kabeln kämpfst, wird auch extrem viel Pfusch dabei gewesen sein. Vermutlich sind die ordentlich verlegten Kabel, die man recht einfach tauschen kann, ohnehin noch aktuell und werden noch nicht getauscht.

Ich kann insbesondere von unserem Haus berichten. Hier liegen Unmengen an Kabel (NYM, LAN, Sat, KNX, Glasfaser, Solar) und kein einziges Kabel hat Kontakt zum Putz. Das Einführen oder Austauschen von Kabeln war immer möglich. Am schwierigsten war der Austausch von NYM-Leitung. Am einfachsten war das nachträgliche Einführen von Glasfaser in leeres Wellrohr.
 
Hust hust, man kann seine Installation natürlich schon auf "alles vorbereiten" :fresse:
Wie gut das dann funktioniert, sie mal dahingestellt.

 
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