sicher auch das. nur haben wir heute oder besser seit ein paar jahren eine lösung, die keine dedizierte und über technisch abgehakte 32bit bussysteme (PCI) angebundene, proprietäre und aktiv gekühlte zusatz-"PPU" braucht. heute schultert das eine grafikkarte nebenbei. zumindest in niedrigen bis mittleren settings bei der effektphysik.
ich kreide dem physX-geraffel lediglich an, dass man nicht grundsätzlich überall die GPU einspannen kann, wo ein physX-logo draufpappt.. so ganz pauschal.. universell..
von der PPU gabs auch ne PCIe Version

Ich war seinerzeit kurz davor, mir so ein Teil zu besorgen. Die gabs damals für vergleichsweise "wenig" Geld (ich glaube um die 120-140€ waren das) als Prototypen bei Ebay zu erstehen... Mit vollem Treibersupport, zumindest bis NV dort die Luft rausnahm.
Ich sehe bei PhysX eher ein anderes Problem... Nämlich, das es viel zu viel Leistung kostet, wie box auch schon angemerkt hat.
Und das kommt nicht von ungefähr... Wenn ich mich erinnere, die erste PCI Karte von Ageia hatte glaube ich irgendwie nen Verbrauch von ~25W unter Last. Und hat mehr geleistet als die 8xxxer Mittelklasse NV GPUs.
Wie ist es heute? Man "soll" sich ne Mittelklasse Grafikkarte für mehrere hundert Euro in den PC stecken, um überhaupt erstmal annähernd volle PhysX Details zu bekommen. Diese benötigt dann noch den x-fachen Strom der dedizierten PPU. Hat man das nicht, gibts vom tollen PhysX auch nicht die tollen Effekte.
Und hier kommt der Knackpunkt. Heutige Mittelklassekarten als Maingrafikkarten haben oftmals nichtmal die Leistung, das Spiel selbst anständig zu beschleunigen. Der Weg, noch mehr Berechnungen dort drauf zu packen, ist also irgendwie dezent daneben.
Ansich ist das Konzept hinter PhysX bei Ageia ja ein ganz anderes gewesen. Denn die Hardwarekarte selbst war seinerzeit wohl nicht am Limit. GPUs aber eigentlich schon immer

NV verallgemeinert das jetzt extrem. Und leider bleibt die Leistung auf der Strecke und das massivst!
Es ging nicht darum, wer welche Effekte wie bedeutend oder nicht bedeutend findet, sondern es ging um das Verhältnis Optik/Rechenleistung. Mir fallen aus dem Stehgreif ein Dutzend Sachen ein, die man mit PhysX bzw. GPU-Physik generell realisieren könnte, mit (CPU-)Havok aber noch nicht. Es ist auch immer eine Frage, wie der Entwickler es umsetzt. Meiner Meinung nach sind die Entwickler da noch viel zu zaghaft und fantasielos.
Auf was für Umsetzungen stützt sich das ganze denn?
Ich mein, es gibt ja gerade mal ne Hand voll PhysX per GPU Umsetzungen in Games... Speziell was die reine CPU Implementation angeht, scheint PhysX selbst nicht unbedingt überragend zu sein.
Der GPU Part ist zwar mehr oder weniger beeindruckend, aber auch nur dann hübsch anzusehen, wenn man seine Kohle so investiert, wie es NV gern hätte. Und das heist bestenfalls eben zwei GPUs... (oder mehr)
Der Markt aber scheint neben den paar "sponsored by NV" Titeln eher eine andere Mentalität zu verfolgen... Und dort hat der Enthusiast, wenn ich das richtig überblicke lange nicht mehr das sagen, was, wie und wo umgesetzt wird. (Ausnahmen wie Crysis bestätigen die Regel)
Dementsprechend tun sich die Programmierer also auch schwer, richtig ansprechende Physikeffekte auf Havok Basis (oder Alternativen) zu implementieren, wenn diese gar nicht nutzbar sind für den Ottonormalo PC Betreiber mit seinem Dualcore
Auffallend ist auch, kein PhysX per GPU Titel konnte mit der Qualität der Effekte auch dann noch überzeugen, wenn man die CPU rechnen lassen hat.
Und das, obwohl PhysX bei NV seit Jahr und Tag schon mit massivem Multithreadingsupport beworben wurde und wohl auch noch wird. Speziell ältere Titel (und das sind die GPU PhysX Titel fast alle samt) würden hier qualitativ punkten können.
Kurrios ist dabei sogar, das beim ausstellen der GPU Berechnung die CPU Last via Taskmanager nichtmal ansatzweise Quadcore CPUs ans Gesamtlimit fährt.
Ich erinnere mich sogar noch an das erste Batman hier im Forum, wo es Screens mit dem Taskmanager gab, welche bescheinigten, das reine CPU PhysX auch trotz NV GPU bei einem Thread gedeckelt war, obwohl die Auslastung bei GPU PhysX bis über zwei Threads rausging.
Dass PhysX per CPU! dies grundsätzlich könnte, beweisen Benches wie Fluidmark. Und leider schneiden dort selbst HighEnd GPUs vergleichsweise extrem schlecht für ihren Verbrauch sowie ihre Anschaffungskosten ab, wenn man es gegen sechs oder acht Kern CPUs stellt.