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[Guide] napp-it cs, erste Schritte

gea

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Konzept:
Im Gegensatz zu vielen anderen Web-GUI-Tools läuft das Frontend und Backend von napp-it cs auf jedem Betriebssystem (FreeBSD, Illumos, Linux, macOS und Windows), wobei lediglich ein Apache-Webserver und Perl benötigt werden. Hauptplattformen sind Illumos (OmniOS), Linux (Proxmox) und Windows (Windows 11 oder Windows Server). Eine Frontend-Konfiguration kann mehrere Hosts (lokal und remote) verwalten, wobei eine Auswahlmöglichkeit für localhost und Remote-Hosts besteht. Jede Menüoption wirkt sich auf den ausgewählten Host aus. Remote werden nur ca 30KB zum Steuern (Backend) benötigt.

napp-it cs ist "Copy and Run". Das bedeutet: Installation = Herunterladen des Anwendungsordners csweb-gui, Deinstallation = Löschen des Anwendungsordners csweb-gui. Updates und Downgrades (letzte 5 Versionen) können online durchgeführt werden (Menü „About“ > Update“).

napp-it cs kann jeden Dienst und Server verwalten. Sie können napp-it cs durch benutzerdefinierte Menüs erweitern (Update-Speicherung). Standardmenüs dienen der Speicherverwaltung, entweder mit Storage Spaces unter Windows oder ZFS (für alle Betriebssysteme, einschließlich Windows).

erste Schritte (in englisch)
https://napp-it.org/doc/downloads/napp-it_cs_first_steps.pdf

Um das pdf in deutsch zu lesen:
gehe zu: https://translate.google.com/?sl=en&tl=de&op=docs
lade pdf hoch und wähle English -> German, dann "open translation":


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Themen

1. What is napp-it cs ?
1.1 Concept
2. Hardware and Software options
2.1 Single disk minimal system
2.2 Bootdisk + dedicated data disk(s)
2.3 Bootdisk + dedicated data disks (hybrid pool)
2.4 RAM
2.5 OS options for fileserver
2.6 Options for AiO (fileserver + hypervisor)
3. Setup and first steps
3.1 Download napp-it cs application folder
3.2 napp-it cs web-gui (any OS)
3.3 napp-it cs servergroup
3.4 Create Storage Pools (Storage Spaces and ZFS)
3.5 Extend a Storage Pool
3.6 Repair a Storage Pool
3.7 Share data over SMB
3.8 Protect data with ACL
3.9 Posix ACL settings (Linux)
4. Special functions
4.1 napp-it cs Autoscrub
4.2 napp-it cs Autosnap
4.3 napp-it cs Replication
4.4 napp-it cs Encryption
4.5 Data versioning and disaster backup
 
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Frage: warum ist napp-it keine moderne Handy app?
 
Danke @gea

Wenn ich diesen Teil aus der Anleitung lese

Code:
Set ACL on Linux (SAMBA or the faster kernelbased ksmbd):

To use ACL on Linux, situation is quite complicated and a pain compared to Illumos, Solaris and Windows as you

- must create a local user and assign additional SMB passwords with special commands

- must edit smb.conf for general ACL settings

- must change file and folder ACL with setfacl (locally or remote via Putty)

optionally set share ACL

... dann ist es doch besser, man bleibt der einer OmniOS VM. Oder übersehe ich etwas?

Ich habe eine handvoll SMB Shares im Heim-Netz und darunter Hauptverzeichnisse, die ich sehr granular mit Rechten (Folder Rights) versehen habe. Immer Top->Down. Die Alternative, alle Hauptverzeichnisse hochzuschieben und damit die Anzahl an Datasets und SMB Shares zu vervielfältigen, erspare ich mir damit. Ebenso die Komplexität mit allen Ecken, Kanten und Fehlerpotentialen, wenn ich ACL on Linux nutzen würde.
 
Ich seh das so:
Für einfache Berechtigungen kommt man auch mit Linux, Posix ACL ohne Vererbung und SAMBA hin. Mit default ACL kann man einiges erreichen, nachträglich Änderungen werden aufwändig , man muss dann halt jeden Ordner anfassen.

Bei Illumos/Solaris/Windows mache ich halt einfach eine ACL auf den shared folder:

erlaube lesen für alle (nur diesen Order)
erlaube anlegen von Ordnern für alle (nur für diesen Ordner)

Damit kann jeder nur den Share öffnen nichts weiter, der Share enthält nur Ordner.
Jeder kann sich da einen Ordner anlegen und hat Vollzugriff darauf (owner hat Vollzugriff) und kann sich austoben, niemand anderes darf in den Ordner.

Jeder kann dann per Windows Dateiexplorer anderen Rechte einräumen (Ordner Eigenschaft > Sicherheit)
entweder nur auf einen Ordnerinhalt oder auch darunter, nur mit Leserecht oder der Option was anzulegen oder zu löschen.

Sowas banales wird unter Linux mit SAMBA zur Herausforderung, einerseits weil man nur Basis rwx Rechte hat, vor allem die Vererbung fehlt die man einfach nachträglich hinzufügen oder wegnehmen kann und weil man halt lokal mit facl nachhelfen muss.

Dazu kommt halt dass die ACL nur bei OmniOS oder Windows nach einem restore erhalten bleiben (SID als Dateieigenschaft), bei Linux hat man nur id Nummern die auf jedem Rechner ein anderer User sein kann.
 
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  • Danke
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napp-it cs und Object Storage

Ein Fileserver oder NAS bietet zunächst hierarchischen lokalen Speicher mit Dateisystemen wie ext4, ntfs oder ZFS. Darauf kann man das Betriebssytem und lokale Daten ablegen. Auf diese Daten kann effizient lokal oder per Multiuser NFS oder SMB Dateisharing auch gleichzeitig zugegriffen werden indem Dateien oder Datensätze einer Datenbank geblockt werden. Bei einer Änderung einer Datei wird nur der entsprechende Datenblock neu geschieben. Lokaler Speicher kann Redundant aufgebaut sein, um den Ausfall einer oder mehrerer Platten zu erlauben, entweder als Raid über Platten oder durch Mehrfach Datenkopien wie bei Storage Spaces.

Für "Big Data", Cloud Storage und Backup wurde S3 Object Flat Speicher als Webservice entwickelt. Auf einem S3 Server oder Cluster werden ganze Dateien unter einer eindeutigen ID gespeichert. Der Zugriff erfogt über https get, put oder delete und Rest API. Da beim Zugriff kein hierarchisches Dateisystem durchsucht oder organisiert werden muss, erfolgt der Zugriff bei 100 Petabyte Speicher fast genausoschnell wie bei 10 Terabyte. S3 Storage kann als Cluster organisiert werden. Jeder weitere Knoten erhöht Kapazität und Durchsatz. S3 verteilt Datenkopien über mehrere Server des Clusters, sodass der Ausfall einzelner Knoten nicht zum Datenverlust führt (Hochverfügbarkeit). Es gibt keinen "Single Point of Failure" (wie einen zentralen Metadaten-Server), was die Stabilität in großen Clustern erhöht. S3 ist das Protokoll, dass das Internet am Leben hält. Nachteil von S3 ist, dass bei einer Dateiänderung z.B. in einer 10GB Datei nicht nur der betroffene Datenblock geändert werden kann, sondern immer die ganze Datei neu hochgelden werden muss, es ersetzt also kein lokales Dateisystem.

Marktführer für große Firmen is Amazon S3. Für kleinere Firmen oder Inhouse On Premise hat sich MinIO S3 etabliert. MinIO ist OpenSource und nutzt mittlerweile die AGPLv3 Lizenz, was bei der Integration in eigene Systeme für viele Unternehmen rechtlich problematisch ist (Stichwort: "Copyleft"-Zwang bei Modifikationen). In napp-it war bisher MinIO integriert. Aktuell bereite ich den Wechsel auf RustFS vor, ein MiniO kompatibler S3 Server. Er wird nicht mehr in Go entwickelt, sondern setzt unter einer liberalen Apache Lizenz konsequent auf Rust, um die bekannten Vorteile bei Performance und Sicherheit auszuspielen. Es ist erheblich resourcenschonender und schneller bei kleinen Dateien. RustFS ist aktuell eine 1.0 beta, mit einer Stable angekündigt auf Sommer 2026.

Napp-it cs liegt künftig RustFS bei. Da napp-it cs eine multi-os/multi server web-gui für Storage Spaces, S3 und ZFS ist, kann das Web-Frontend künftig einen RustFS Cluster managen. Für erste Tests z.B. unter Windows, siehe Kapitel 5.0, https://napp-it.org/doc/downloads/napp-it_cs_first_steps.pdf

webconsole von RustFS
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Wohin es gehen soll..

ZFS ist das Beste, was man lokal auf dem Rechner haben kann, von der Datensicherheit und von von den Features her wie Hybrid Pools, Raid Funktionen, Verschlüssellung und vieles mehr. Das ist ausgereift und es fehlt nur noch sehr wenig wie AnyRaid für "wunschlos glücklich".

Aber auch mit ZFS kann man Daten verlieren. Blitzschlag, Diebstahl, Amok Hardware; Sabotage und das wars dann. Dann braucht man auch mit ZFS Disaster Backup, traditionell als 321 Backup (3x Kopien auf 2x Datenträger, davon 1x Extern). Das kann man immer noch so machen z.B. mit externen (USB) ZFS Pools oder einem oder zwei weiteren NAS Systemen und ZFS Replikation.

Es geht aber auch viel moderner. Als Nachfolger des 321 Prinzips sehe ich 1S3 (Eine Kopie der Daten lokal und eine remote auf einem S3 Einzelserver oder idealerweise S3 Cluster. Einen S3 Server oder Cluster kann relativ günstig bei einem Hoster mieten oder selbst aufbauen, privat bei Freunden oder Familie sonst als On Premise im Büro, Betrieb oder Schule. Die lokalen Daten werden dann aus einem ZFS Snap auf den S3 Server übers Internet syncronisiert. Deduplizierung und Verschlüssellung ist mit Tools wie rclone, restic oder kopia plattformübergreifend möglich. Hat man einen S3 Cluster so repliziert der die Daten automatisch im Cluster und man hat Backup Hochverfügbarkeit.

Ein oder mehrere ZFS Server mit einem oder mehreren S3 Installationen als Cluster, zentral gemanagt mit einem multi os/multi server napp-it cs, das ist das Ziel.
 
Ich würdfe mir mal ne vernünftige Installationsanmleitung, SChritt für SChritt, für alle Varianten wünschen - hab gestern einfach mal die IllumOS Variante versucht, da muss man an zig Stellen suchen und lesen und ame ende klappts nicht ohne relevante Fehlermeldung oder Hilfe. Die Doku von Napp-it ist... interessant. Und damit meine ich richtig schlecht.
 
Also nutze seit Jahren napp-it AiO auf Illuminos für den ESXi, und zwischendurch auch mal napp-it auf Openindiana. Kam gut klar mit den Dokus dazu, finde die weit entfernt von "richtig schlecht"... Wenn was nicht klar war, hat @gea auch immer noch persönlich nachgeholfen im ZFS Fred.
 
NAtürlich findet man die nicht "richtig schlecht" wenn sie für einen funktioniert. Verlinkst du mir eben eine SChritt für SChritt anleitung die sich nur auf die Installation fokussiert? Also etwas das den Namen Quick Install Guide verdient?
 
Unter welchem OS (Free-BSD, OmniOS, Linux, OSX, Solaris, Windows?
Richtig einfach ist es momentan unter Windows (xampp ordner herunterladen).

Unter OmniOS kann man den wget Installer der Solaris Version nehmen und Online Update auf 26.dev machen.
Da wird dann neuestes cs mitinstalliert, ansonst ist der Focus bei OmniOS die Solaris Version mit nappit cs als add-on. Unter OmniOS kann man jetzt direkt zwischen der Solaris Version napp-it se und dem neuen cs switchen.

Bei den anderen muss man erst Apache installieren, dann den csweb-gui ordner manuell nach /var hochladen
und Apache samt web-gui aus dem Ordner csweb-gui/startup je nach OS starten.

z.B. Proxmox, Seite 3

Manuals werden sicher noch besser, im Moment ist der Focus des aktuellen Release Canidate darauf, alles wichtige von der Solaris Version zu portieren, Fehler zu beheben und S3 (Single, Cluster, Site Replikation für Backup/Restore) zu integrieren.

Für OmniOS gibts noch keine Standalone Anleitung für napp-it cs, da sehe ich es als Zusatz zur bisherigen napp-it se,
also:

napp-it se unter OmniOS installieren
wget -O - www.napp-it.org/nappit | perl

napp-it se starten: http://ip:81
Dann mit About > Update auf 26.dev updaten (enthält neuestes cs)
 
Zuletzt bearbeitet:
@Shihatsu : hatte mich an die beiden Docs gehalten:


napp-it läuft auf diversen OS/Systemen. Da kann es schon sein, dass man in der Entwicklung bisschen weiter ist als bei den Dokus zu jedem einzelnen OS. War am Anfang auch bisschen abgeschreckt, und hatte es erst mit NASforFree, XigmaNAS und FreeNAS als NFS Filer versucht. Aber bereue gar nichts, mir die napp-it Doku dann doch mal noch zu Gemüte geführt zu haben.

Wie @gea anmerkt:

Code:
wget -O - www.napp-it.org/nappit | perl

Und gut ist unter UNIX. Noch simpler geht es nun wirklich nicht.
 
Tjoa, danach passiert nur leider nichts, aka 404...
 
Wget schon mit einem Oh statt einer Null probiert? :) Mach ich auch immer wieder falsch… oder war es anders rum…?
 
Copypaste macht aus einem Buchstaben keine Zahl...
 
Erst NIC einrichten, und dein geliebtes ping 8.8.8.8 testen

Probiers mal damit:

Code:
cd ~
wget -O - www.napp-it.org/nappit | perl

da mir gerade langweilig war/ist, habe ich das eben nachgestellt. Geht bei mir ohne Probleme. Btw. hattest Du mich nicht mal im Sense Thread angezündelt als ich da neu dabei war und eine nicht ganz triviale Frage stellte, ich soll mich nicht so anstellen? Müsste jetzt gerade die Suche anwerfen, weiss gerade auch nicht mehr, um was es da genau ging...
 
Ich hab OmniOS normal am laufen, das ist komplett konfiguriert. Kann beliebig im LAN und Internet pingen, wgeten und sonstewas.
Zu deiner letzten Frage: WTF? Selbst wenn - wtf? Entweder du hast was konkretes, dann stehe ich dir gerne für eine Diskussion zur Verfügung, oder ich bleibe bei: wtf?
Zur Sense fällt mir ein: OmniOS hängt noch nicht in dem sicheren Natz, sobald ich es da reinschiebe wird 8.8.8.8 eh auf 10.10.0.1 umgeleitet. Ich blocke Google wo ich es kann.

Edit: Son halbgarer Vorwurf aus dem Nichts ohne Substanz ist echt nervig, das macht mich jetzt so sauer das ich dich a) in Zukunft ignorieren werde und b) einfach nochmal bei Null starte - Zorn ist ein guter Motivator -> Danke für a) und b).
 
Ja, das mit goolge war ein kleiner Seitenhieb, weiss schon, dass Du google nicht ausstehen kannst. Ich sags nochmal:

Code:
cd ~
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Ahja, und btw. warst nicht Du, der mich da von der Seite her angepflaumt hat. Ich bitte um Verzeihung wegen der Verwechslung.
 
Zuletzt bearbeitet:
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