Das Thema Laufräder mal etwas ausführlicher: Was heißt "gut" bzw. was sind die Kriterien:
Naben:
-Gute, langlebige Lager, eventuell selbst tauschbar
-Freilauf mit möglichst vielen Rastpunkten, langlebig und selbst tauschbar; aus Alu, aber nicht so weich, dass sich die Kassette in den Freilauf frisst.
-Per umsteckbarer Endkappen leicht auf alle gängigen Standards umzurüsten.
-möglichst leicht
-Lautstärke des Freilaufes nach Geschmack
Speichen/Nippel:
-belastungsgerechte Einspeichung mit unterschiedlichen Speichen pro Seite
-möglichst leichte und dünne Speichen mit hoher Haltbarkeit
-keine Sonderbauform oder Sonderlänge für maximale Ersatzteilversorgung im Notfall
-32 Speichen, mind. 28
-Alunippel, statt Messing, weil leichter
Felgen:
-möglichst breit, leicht und stabil (meist gehen maximal 2 Kriterien zu erfüllen)
-lieber die breitere Felge nehmen, da dann 2.4er Reifen besser passen; Reifen können dann leichtere Karkassen haben, ohne weg zu knicken
-ungeöst reicht aus
-unbedingt Tubeless geeignet! (must have!), UST ist kein Thema!
Einspeichung:
-hohe und vor allem gleichmäßige Speichenspannung für lange Haltbarkeit
-am besten handgebaut und mehrfach abgedrückt
Vielleicht gibt es noch den ein oder anderen Punkt. Fakt ist, Systemlaufräder können fast nix besser als Standardlaufradsätze. Meist sind die System-LRS schmal, schlecht gespeicht, haben Sonderbauformen, eher schlecht umbaubar und im Falle der Crossride auch noch schwer.
Im Idealfall fährt man einen breiten und leichten LRS. Lieber breit als leicht. Dann kann man entsprechend leichte Reifen mit dünnen Karkassen fahren, dabei den Luftdruck senken. Die breite und damit schwerere Felge wird durch den leichten, aber griffigeren Reifen (durch den geringen Luftdruck) locker ausgeglichen.
Gerne können wir auch Kombinationen nach Bike-Kategorie diskutieren bzw. empfehlen.
Gruß klasse