Mit USB quer durchs Haus ?!?!?

tabstop

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Hallo zusammen,

ich habe leider nur eine sehr schmale DSL Leitung und möchte die mit Hilfe eines UMTS Sticks optimieren. Load Balancer welche parallel DSL und UMTS unterstützen und man auch schön konfigurieren kann hab ich schon für kleines Geld gefunden. :hail:

Was sich aber jetzt als Problem herausstellt ist folgendes: Der DSL Anschluss ist im Keller, meine ganze Vernetzung im Haus läuft auch in diesem Raum zusammen. Den optimalen HSDPA Empfang hab ich aber an einer Stelle, bei der ich diagonal quer durchs ganze Haus aufs Dach müsste. Kabel ziehen durch diverse Schächte wär kein Problem. Jedoch soll USB bei der Leitungslänge bisschen begrenzt sein. Wie stell ich das also an?

Ich hab mal gehört, dass man mit aktiven USB Hubs, also Hubs mit Stromversorgung, die Reichweite verlängern kann.
Kann ich das mit diesen realisieren?
Wie lang wäre dann die Leitungslänge zwischen den Hubs?
Wie lange ist eigentlich die maximale Länge von einem einfachen USB Kabel ohne Hub?

Die absolute Notfall Lösung wäre es vom DSL Modem im Keller ein Lan-Kabel in den Dachboden zum Load Balancer zu ziehen und davon wieder mit Lan-Kabel zurück in den Keller. Das möcht ich aber vermeiden. :shake:

Ich freu mich auf euere Antworten. :wink:

Danke vorab

Grüße
 
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Ich glaub das mit den USB Line Extender ist ne praktischere Sache als mit den aktiven Hubs. Und kostet auch nicht so viel. Was mich aber wundert ist, dass die Teile keine extra Stromversorgung über die Länge benötigen.
 
vllt ist ja auch ein wlan-umts-router eine option?
 
Inwiefern?
Also ich möchte schon DSL und UMTS gleichzeitig nutzen und steuern können welcher Traffic durch welche Leitung geht.
 
Kann man so einen Load Balancer evtl. als PC Applikation laufen lassen? Dann baust du einfach eine WLAN Verbindung zum DSL Modem auf und eine HSDPA Verbindung über deinen UMTS Stick.
 
Meine UMTS-Flat hat (wie die meisten) eine Begrenzung auf 5 GB Traffic, danach nur noch GPRS-Geschwindigkeit.
Wie sieht das bei dir aus? Oder reichen dir die 5 zusätzlichen GB?
 
@Grummel: Wlan von Keller bis Dachboden funzt nicht.

@Handle:
Die 5 Gig reichen bei mir nicht, aber ich kanns ja so konfigurieren, dass Dateien über beispielsweise 4MB durch die normale DSL Leitung geschickt werden und der kleinere Rest auf beide Leitungen aufgeteilt wird. So kann ich die 5 Gb nützlich verteilen und die tägliche gefühlte Surfgeschwindigkeit verbessert sich erheblich. Die größeren Downloads, die selten anfallen, werden eh auf den Homeserver geschmissen, der das Ganze dann zu Zeiten automatisiert läd, wenn eh keiner im Netz ist.
 
Ich habe USB-Aktivverlägerungskabel von Lindy im Einsatz, die sind zwar relativ teuer, funktionieren aber sehr gut.
 
Schau mal nach LOGILINK UA0021D -
Verlängerungskabel USB über CAT5/6 60 Meter
 
Es gibt doch diese Internet über die Steckdose. Ich habe den NAmen vergessen. Kostet zwischen 100 und 150€ und soll sehr gut sein. Weiß jemand was ich meine?
 
@DerAlex88: DLan meinst du. Dazu sollten allerdings die beiden Steckdosen im selben Stromkreis liegen was bei unterschiedlichen Stockwerken selten der Fall ist. Es kann dann immer noch funktionieren (durch Übersprechen bei nebeneinander verlegten Leitungen) muß aber nicht... was auf Ausprobieren hinaus laufen wird. Zudem scheint mir diese Lösung beim TE nicht angebracht.
 
@DerAlex88: DLan meinst du. Dazu sollten allerdings die beiden Steckdosen im selben Stromkreis liegen was bei unterschiedlichen Stockwerken selten der Fall ist. Es kann dann immer noch funktionieren (durch Übersprechen bei nebeneinander verlegten Leitungen) muß aber nicht... was auf Ausprobieren hinaus laufen wird. Zudem scheint mir diese Lösung beim TE nicht angebracht.

Die Aussage ist Blech, es funktioniert nur dann nicht, wenn ein Stromzähler dazwischen hängt. "Derselbe Stromkreis" ist einfach falsch. Da damit die Verlegung mal genau genommen an der Sicherung zu Ende wäre. Wer braucht DLAN von Zimmerecke 1 in Zimmerecke 2?
Solange kein Stromzähler dazwischen hängt, ist es völlig wurst, wieviel Etagen überbrückt werden müssen. Nur ab 'ner gewissen Leitungslänge die Überbrückt werden muss, wird das Signal selbstredend schon was schwächer. Aber ich hab hier in unserem Haus dLan im Einsatz. 3 Stockwerke sind absolut kein Problem, hängt ja auch kein Stromzähler dazwischen.
 
Die Aussage ist Blech, es funktioniert nur dann nicht, wenn ein Stromzähler dazwischen hängt. "Derselbe Stromkreis" ist einfach falsch. Da damit die Verlegung mal genau genommen an der Sicherung zu Ende wäre. Wer braucht DLAN von Zimmerecke 1 in Zimmerecke 2?
Solange kein Stromzähler dazwischen hängt, ist es völlig wurst, wieviel Etagen überbrückt werden müssen. Nur ab 'ner gewissen Leitungslänge die Überbrückt werden muss, wird das Signal selbstredend schon was schwächer. Aber ich hab hier in unserem Haus dLan im Einsatz. 3 Stockwerke sind absolut kein Problem, hängt ja auch kein Stromzähler dazwischen.

Die Geschichte mit dem Stromzähler (Dämpfung des Signals) scheint laut devolo auch nicht zu stimmen. Also wenn schon verbessern, dann richtig ;):

Allgemeine dLAN® FAQs ... devolo AG
 
Die Geschichte mit dem Stromzähler (Dämpfung des Signals) scheint laut devolo auch nicht zu stimmen. Also wenn schon verbessern, dann richtig ;):

Allgemeine dLAN® FAQs ... devolo AG

Schonmal ein dLan am Laufen gehabt, schonmal getestet? In 3 Häusern getestet, in 3 Häusern dasselbe Ergebnis. Sobald ein Zähler dazwischen war, war der Empfang derart lächerlich, dass von einem "stabilen" Netzwerk keine Rede mehr sein konnte.

Sich auf Datenblätter & FAQs zu verlassen ist immer schwierig, ich steh da eher auf Feldtests.
 
Schonmal ein dLan am Laufen gehabt, schonmal getestet? In 3 Häusern getestet, in 3 Häusern dasselbe Ergebnis. Sobald ein Zähler dazwischen war, war der Empfang derart lächerlich, dass von einem "stabilen" Netzwerk keine Rede mehr sein konnte.

Sich auf Datenblätter & FAQs zu verlassen ist immer schwierig, ich steh da eher auf Feldtests.

Alleine die Aussage, dass ein Empfang möglich war würde mir da schon zu denken geben... also immer fein die Verschlüsselung aktivieren :)

Es sind halt wohl die Gerüchte wie der Stromkreis sowie der Stromzähler die sich hartnäckig halten.

Und ja wir hatten davon schon einige und ich persönlich kann dlan bzgl. Stabilität und Verfügbarkeit nichts abgewinnen. Letztlich war immer der Netzwerker später vor Ort zum Kabel legen.
 
Trotz der geringen Empfangschance und der dann lächerlichen Signalstärke, würde ich eine Verschlüsselung immer anraten. Aber dass sich jemand über diese Signalverbindung die ich noch hatte, wirklich im Netzwerk "breit" machen könnte, halte ich für meinen Fall für unwahrscheinlich. Beim senden oder empfangen des ersten größeren Datenpakets wars das nämlich gewesen, mit der Verbindung.

Wir haben nur eine dLan Strecke bei uns im Haus verlegt. Unten am Switch wird eingespeist, und bei Bedarf wird ein Empfangsstöpsel der WLAN mit sich bringt in die Steckdose gepflockt. Das ist ganz nett, wenn man irgendwo im Hause mit dem Laptop sitzt und WLAN hat. Das WLAN des W701V ist leider schon nach der ersten Stahlbetondecke nicht mehr anzupeilen.

Für alles andere würde ich dLan nicht verwenden, aber hierfür ist es eine für mich praktische Lösung.
Ansonsten ist unser Haus sowieso voll vernetzt. Jeder feststehende PC und Drucker hat seine eigene feste Zuleitung. Und das sind nicht wenige, der 24 Port ProCurve sieht schon bedächtig zugestöpselt aus :fresse: :fresse2:
 
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