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Meine Entkopplungslösung

ultraflip

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Wollte euch nur mal meinen Festplattenentkoppler vorstellen, ich weiß nicht ob die Idee schon bekannt ist, aber vielleicht hilfts ja dem ein oder anderen der auch noch überlegt, wie er seine Platten entkoppeln soll.
Bin mit der Lösung wirklich sehr zufrieden, alle Platten sind flüsterleise und perfekt gelagert, sehr sicher beim Transport (Erschütterungen werden nicht weitergegeben) und lassen sich auch noch leicht entfernen.

Das ganze basiert auf einem Sharkoon Rebel 9, aber ich glaube die Lösung könnte auch mit anderen Cases funktionieren die viele 5,25 Schächte haben.

Basieren tut das ganze auf elastischen Gummibändern, meine haben eine Breite von 3,5mm die für den Zweck perfekt ist da sie guten Halt bietet, hohe Spannkraft hat und auch gut ins Case passt.
DSC04546.jpg

Diese Bänder bekommt ihr in den meisten größeren Baumärkten in der Meterware-Abteilung (Da wo es auch Eisenketten, Nylonseile und dergleichen gibt). Kostenpunkt: 1-2 Euro pro Meter.

Die Bänder habe ich dann so gespannt, dass immer zwei unter der Platte sind auf denen sie lagert, und eines in der Mitte oben drüber, das sie zusätzlich fixiert. Wie stramm man die Bänder spannen muss damit die Platte nicht zu tief hängt, aber auch noch alles elastisch genug ist, testet man am besten aus, indem man die Platte einfach vorsichtig drauflegt und so weit spannt, dass sie gut hängt.
Befestigt habe ich die Bänder indem ich die Enden mit Kabelbindern am Laufwerkschacht fixiert habe. Wenn man den Kabelbinder mit einer Zange so fest zieht wie es geht, hält das Bombenfest.
DSC04545.jpg


Wenn alle Bänder gespannt sind (in meinem Fall für 3 Platten) sieht das ganze so aus
DSC04534.jpg


Danach muss man nurnoch die Platten reinschieben. Um sie noch zusätzlich zu fixieren, habe ich jeweils ein Band längs der Festplatte befestigt und ebenfalls mit mit einem Kabelbinder zusammengebunden. Das längsband verhindert, dass die Platte nach vorne oder hinten rausrutschen kann, weil sie von den Querbändern gehalten wird. Glaubt mir, das ganze funktioniert super :)

So siehts dann aus wenn die Platten drin sind:
DSC04541.jpg


DSC04551.jpg


Ich weiß dass eine ähnliche Methode mit normalen roten Gummibändern schon länger kursiert, meine hat allerdings einige Vorteile:

-Die Nylonbänder verlieren keinerlei Spannkraft, d.h. die Platten fangen nicht irgendwann an "durchzuhängen". Meine hängen so nun schon seit über einem Jahr auf der gleichen Höhe und bewegen sich kein Stück

-Im Gegensatz zu Gummi werden die Bänder nicht mit der Zeit porös, reissen also nicht irgendwann (was fatal wäre!).

-Es sieht besser aus :d

Von den Platten höre ich absolut nichts. Da sie komplett auf den Bändern gelagert sind wird jegliche Vibration abgefangen, ebenso Stöße auf das Gehäuse von aussen, egal aus welcher Richtung. Also auch ideal für Leute die oft auf Lans gehen, und sich sorgen um ihre Platten machen.

Ich hoffe dieses kleine Tutorial hilft ein paar Leuten, und dass die Idee nicht schon zu oft gepostet wurde. :)
 
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Also das glaub ich erst, wenn jemand das unter wissenschaftlichen Bedingungen getestet hat und beweisen kann. Irgendas von Vibrationen und Zugriffszeiten zu faseln das reine Spekulation ist, kann ich auch. Wenn Festplatten vom Entkoppeln kaputtgehen würden wäre das glaube ich hinlänglich bekannt :stupid:
 
Deine Variante gefällt mir sehr.

Habe auch das Sharkoon-Rebel9 ;) und meine Platten mit Nylonseilen entkoppelt. Aber deine Variante gefällt mir eigentlich besser als meine. Mal sehen eventuell werde ich das auch so machen...

Zum Thema Langlebigkeit sollte es ja reichen vor die Platten nen 12cm Lüfter zu setzen, habe ich jedenfalls gemacht.
 
hmm naja mit dem schaden kann ich mir das nicht wirklich vorstellen ...
 
entkoppeln oder nicht entkoppeln ... das ist wie: nvidia oder ati ? amd oder intel ? big tower oder midi tower ?


rein theoretisch sollte es egal sein, wenn man bedenkt wie "lang" heute eine platte durchschnittlich im betrieb ist, wenn es 3 jahre sind ist es viel, und das ueberlebt sie auch so, ob nun entkoppelt oder nicht
 
also meine platten von 2004 befinden sich inhaltstechnisch nun auf neueren platten und liegen im regal rum

die platten die heute im einsatz sind, werden in 2 jahren spaet. nicht mehr in betrieb sein und auf neueren inhaltstechnisch weiterleben


ka was du mit deinen platten machst, aber bei mir sind keine platten laenger als 3 jahre in betrieb ...
 
Also wenn du deine ganzen alten Platten nichtmehr benutzen willst, du kannst sie gerne mir schenken :d
 
Hmm ich habe eine Platte die ist 5 Jahre alt, eine 4 Jahre alte, eine 3 Jahte alte, eine einjährige und eine neue am laufen. Keine Probleme bisher. Meistens kündigt sich der Tod einer Platte doch an, dann kann man reagieren. Aber in den Schrank legen ist doch sinnlos, entweder einbauen oder verkaufen...

€:
Also wenn du deine ganzen alten Platten nichtmehr benutzen willst, du kannst sie gerne mir schenken

hehe, oder mir
 
Sorry, aber entkoppeln ist für die Performance und langlebigkeit der Platten nicht zuträglich.

meine entkoppelte platte bringt, bis auf die übliche messtoleranz, exakt die geschwindigkeit die auch erwartet war.

desweiteren entkoppel ich meine platten seit knapp 4-5 jahren und hatte diesbezüglich noch nie etwas negatives feststellen können, die smartwerte sind ebenfalls ok. wenn überhaupt die lebensdauer verringert wird, dann wohl in einem zeitfenster in denen der metall-rohpreis des gehäuses mehr geld bringt als die platte selbst.
 
Wie genau meinst du das mit dem Längsband, wo ist das mit Kabelbinder fixiert, an den Querbändern? oder irgendwo am Case?
 
Sorry, aber entkoppeln ist für die Performance und langlebigkeit der Platten nicht zuträglich.
Selbst wenn es so wäre, es ist auf jeden Fall dem Gehör und dem Wohlempfinden zuträglich. Und entweder ist es einem egal, ob eine Festplatte kaput geht oder man macht Backups.
 
[...] entweder ist es einem egal, ob eine Festplatte kaput geht oder man macht Backups.

Die macht man sowieso.

Meine Systemplatten laufen auch entkoppelt, kann keine Probleme vermelden. Na gut, mit gut 40 Grad rund 10K wärmer als im 3.5" Schacht, aber das juckt die Platte ja nicht.
Und schlechtere Zugriffszeiten ist Schnee von gestern.

Blieb einem ja sonst nix über, als sich ne SSD zu leisten oder Orapax-Stammkunde zu werden.
 
Wie genau meinst du das mit dem Längsband, wo ist das mit Kabelbinder fixiert, an den Querbändern? oder irgendwo am Case?

Fixiert ist das Band gar nicht mit dem Kabelbinder, bloß zusammengebunden. Wenn die Platte zwischen den drei anderen Bändern steckt kommt ein Längsband rum dessen enden mit dem Kabelbinder zusammengebunden werden. Sollte die Platte dann nach hinten rausrutschen (ins Gehäuse, nach vorne kann sie ja nicht) wird sie vom Längsband gehalten, das ja um die Querbänder rumgeht. Die Platten rutschen aber ohnehin relativ wenig, weil sie schon durch die 3 Bänder ganz gut fixiert sind.

Achja, was ich im Post oben zu erwähnen vergessen hatte: Die unteren Bänder auf denen die Platten liegen habe ich doppelt genommen damit mehr Spannkraft da ist, also das Gummiband der Länge nach in der Mitte einmal "gefaltet".
 
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