Wieso sollte der PC beim Booten mit einer SSD schneller sein, wenn die Geschwindigkeit gar nicht von der Festplatte abhängt sondern vom Board.
Total falsch!
Wenn dem so wäre, dann wäre das Bootmedium egal - würde ja dann immer auf die gleiche Zeit hinaus laufen.
Davon abgesehen, was du meinst ist die Initialisierungsphase des boardinternen Bios und ggf. aktivierter/externer Controller und dessen Bios'se, die zeitlich gesehen nix mit den eigentlichen Windowsboot zu schaffen haben.
Das sind "zwei paar Schuhe".
edit: Wenn zb. jemand schreibt, daß er mit einer HDD vom einschalten des Rechners bis zur eigentlichen Nutzbarkeit seines OS ein Warmup von zb. 80sek. hat, danach auf Wechsel zu SSD plötzlich 30sek., dann klingt daß wenig glaubhaft wenn man sich mal die ganzen Sequenzen anschaut die beim hochfahren des Rechners abgeleiert werden.
Von daher verlasse ich mich bei solchen "Vergleichen" lieber praxisorientiert auf mein eigenes Equipment als auf irgendwelche u.U. extrem gefakten youTube-Filmchen.
edit2: Die Bootzeit einer 10000rpm HDD kann man anhand obigen Beispiels in meinen System zb. theoretisch zeitlich zwischen einer normalen HDD und SSD einordnen, gerechnet ab dem Windowsboot - nicht einschalten des Rechners

..wodurch sich die eh schon marginalen Zeitunterschiede nochmals verkürzen dürften. Oder anders herum ausgedrückt: Nur zum schnelleren hochfahren des Rechners lohnt eine SSD kaum bis gar nicht.
Für alles weitere aber schon da die Zugriffzeiten wirklich so extrem gering sind, daß da keine normale Festplatte bauartbedingt mehr mithalten kann. Damit man aber auch wirklich davon profitieren kann sollte die Kapazität der SSD aber auch entsprechend dimensioniert sein um darauf die benötigten Anwendungen unterzubringen.
Das kann derzeit, je nach Bedarf, dann ein sehr teures Spielzeug werden.
