Bo42
Neuling
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- 24.10.2008
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Nachdem ich mir mit dem Lian Li PC-X200 ein eher untypisches Gehäuse zugelegt habe,dachte ich mir daß ein kleiner Test meinerseits gar nicht so verkehrt wäre und vielleicht den einen oder anderen Nutzer hier interessiert.
Einleitung
Lian Li ist bekannt dafür, äußerst hochwertige Aluminium-Gehäuse herzustellen, welche durch schnörkellose Eleganz begeistern.
Mit dem PC-X2000 bringt Lian Li wieder einmal ein Gehäuse auf den Markt, was sich nicht der typischen Tower Anordnung unterwirft.
Technische Daten:
- Maße: 230x680x430mm (BxHxT)
- Material: Aluminium
- Formfaktor: ATX, Micro-ATX, E-ATX, CEB
- Laufwerksschächte:
- 2x 5,25 Zoll (extern)
- 1x 3,5 Zoll (extern)
- 6x 3,5 Zoll (SATA Hot-Swap, intern)
-Lüfter:
- 3x 140mm (Front, 800 - 1200 U/Min, regelbar)
- 1x 140mm (Rückseite, 800 - 1200 U/Min, regelbar)
- 2x 80mm (Rückseite, 1500 U/Min)
- I/O Panel:
- 2x USB 2.0
- 1x Firewire
- 1x eSATA
- 1x je HD / AC97 Audio IN/OUT
Lieferumfang:
- Gehäuse
- 8x S-ATA Kabel (6x 50cm, 2x 100cm)
- Befestigungs- und Montagematerial
- Werkzeug
- Festplattenhalter
- Aufbewahrungsbox
- Bebilderte Anleitung (Deutsch/Englisch/Französisch/Spanisch)
Äußeres Erscheinungsbild
Das PC-X2000 wirkt durch sein unauffälliges Design sehr elegant. Das gebürstete Aluminium macht auf den ersten Blick
einen sehr hochwertigen Eindruck. Die Verarbeitung ist absolut tadellos und in gewohnt hoher Lian Li Qualität. Sämtliche "Frontanschlüsse" sind auf dem Gehäusedeckel angeordnet und somit bestens zu erreichen. Unfallanfällige USB-Frontanschlüße nahe dem Boden gehören bei diesem Gehäuse der
Vergangenheit an.
Das Gehäuse lässt sich sehr einfach durch das Lösen einer Thumbscrew öffnen. Die Seitenteile können so, schnell und einfach
entfernt bzw. angebracht werden.
Die Seitenteile weisen an der Innenseite eine feine Schaumgummischicht auf, welche zur Geräuschreduktion beitragen soll.
Das Gehäuseinnere ist komplett in schwarz gehalten, was dem Gehäuse wirklich sehr gut steht und das rundum edle
Erscheinungsbild nochmal deutlich unterstreicht.
Es fällt sofort auf, daß beim Innenaufbau des Gehäuses darauf geachtet wurde die Komponenten in drei Zonen aufzuteilen.
Im der oberen Zone findet man die Laufwerke sowie das Netzteil, welches unter einem sehr großen Lüftungsdurchlass sitzt.
Hierbei ist die Ausrichtung der Laufwerke etwas ganz neues. Die Laufwerke werden, je nach Bedarf rechts- bzw. linksseitig im Gehäuse befestigt.
Die mittlere Zone fässt das Mainboard sowie natürlich die dazugehörigen Komponenten. Zwei, der drei frontseitig angebrachten
140 mm Lüfter sorgen hier für einen steten und ausreichenden Luftstrom. Rückseitig bläst ein 140mm Lüfter die warme
Luft aus dem Gehäuse. Die Montage der Komponenten ist dank des einfach demontierbaren Mainboardträgers besonders einfach
und komfortabel.
Die unterste Zone ist für die Aufnahme von 6 Festplatten vorgesehen, welche über besonders praktische, verschraubte Alurahmen
einfach eingeschoben werden. An der Rückseite der Montagekäfige sitzt eine Raidfähige Dockingplatine, welche HotSwap fähig
ist und somit einen einfachen und schnellen Festplattenwechsel ermöglicht, nachdem man den entsprechenden "Einschubrahmen" montiert hat. Die Platine wird über drei Molexstecker mit Strom versorgt.
Die warme Luft wird über 2 rückseitig sitzende 80mm Lüfter abgesaugt.
Alltagstauglichkeit/Praxistest:
Der Einbau der Komponten erweist sich als besonders einfach, da einfach der Mainboardträger durch das lösen dreier Schrauben
entfernt werden kann. So hat man die Hardware einfach erreichen und montieren.
Nachdem die Hardware komplett aufgebaut wurde, kann man den Mainboardträger einfach wieder in das Gehäuse setzen. Sehr praktisch.
Überlange Karten werden durch eine Aluminiumquerstrebe stabilisiert. Der Nachteil hier ist, dass z.b. aktuelle
Geforce GTX280 Karten über ein recht dickes Kühlergewand aus Kunstoff verfügen und somit nicht stabilisiert werden können.
Aufgrund der ernormen Höhe benötigt man ein Netzteil mit sehr langen Kabeln, um die Stromanschlüsse der Festplatten gut erreichen
zu können und dennoch die Kabel nicht störend zu verlegen. Ich habe in diesem Fall ein Seventeam ST-550PAF 550 Watt Netzteil verbaut
welches über Serienmäßig 60 cm (bis zum ersten Anschluss) lange Kabel verfügen.
Nachdem ich alle Koponente sehr einfach und schnell aufgrund der Gehäuseeigenschaften verbauen konnte, habe ich mich daran
gemacht ein DVD Laufwerk einzusetzen. Die Montage macht ebenfalls einen parktischen und einfachen Eindruck. Einfach vier
Schrauben in das Laufwerk einschrauben und über die entsprechende Schienen einschieben. Leider stellte sich herraus, das
hier Laufwerke mit IDE Anschluss nicht wirklich bedacht wurden. Der IDE Stecker wird sehr stark von der gegenüberliegenden 5 1/4"
Blende eingedrückt und lässt die Montage ein wenig zum Krampf werden.
Mein Fazit:
Mit dem PC-X2000 hat Lian Li wirklich ein rundum gelungenes Gehäuse auf den Markt gebracht, welches einen überwiegend durchdachten
und völlig neuartigen Aufbau mit sich bringt.
Platz sowie Einbaukomfort suchen auf jeden Fall Ihresgleichen man kann selten so viel Hardware auf so wenig Grundfläche verbauen.
Zum Nachteil zähle ich auf jeden Fall den sehr hohen Preis von über 400€ sowie die schlechte Montagemöglichkeit für optische IDE Laufwerke.
Um das ganze noch etwas zu Veranschaulichen, werde ich so bald wie möglich Fotos nachreichen, nachdem meine Kamera repariert wurde
Einleitung
Lian Li ist bekannt dafür, äußerst hochwertige Aluminium-Gehäuse herzustellen, welche durch schnörkellose Eleganz begeistern.
Mit dem PC-X2000 bringt Lian Li wieder einmal ein Gehäuse auf den Markt, was sich nicht der typischen Tower Anordnung unterwirft.
Technische Daten:
- Maße: 230x680x430mm (BxHxT)
- Material: Aluminium
- Formfaktor: ATX, Micro-ATX, E-ATX, CEB
- Laufwerksschächte:
- 2x 5,25 Zoll (extern)
- 1x 3,5 Zoll (extern)
- 6x 3,5 Zoll (SATA Hot-Swap, intern)
-Lüfter:
- 3x 140mm (Front, 800 - 1200 U/Min, regelbar)
- 1x 140mm (Rückseite, 800 - 1200 U/Min, regelbar)
- 2x 80mm (Rückseite, 1500 U/Min)
- I/O Panel:
- 2x USB 2.0
- 1x Firewire
- 1x eSATA
- 1x je HD / AC97 Audio IN/OUT
Lieferumfang:
- Gehäuse
- 8x S-ATA Kabel (6x 50cm, 2x 100cm)
- Befestigungs- und Montagematerial
- Werkzeug
- Festplattenhalter
- Aufbewahrungsbox
- Bebilderte Anleitung (Deutsch/Englisch/Französisch/Spanisch)
Äußeres Erscheinungsbild
Das PC-X2000 wirkt durch sein unauffälliges Design sehr elegant. Das gebürstete Aluminium macht auf den ersten Blick
einen sehr hochwertigen Eindruck. Die Verarbeitung ist absolut tadellos und in gewohnt hoher Lian Li Qualität. Sämtliche "Frontanschlüsse" sind auf dem Gehäusedeckel angeordnet und somit bestens zu erreichen. Unfallanfällige USB-Frontanschlüße nahe dem Boden gehören bei diesem Gehäuse der
Vergangenheit an.
Das Gehäuse lässt sich sehr einfach durch das Lösen einer Thumbscrew öffnen. Die Seitenteile können so, schnell und einfach
entfernt bzw. angebracht werden.
Die Seitenteile weisen an der Innenseite eine feine Schaumgummischicht auf, welche zur Geräuschreduktion beitragen soll.
Das Gehäuseinnere ist komplett in schwarz gehalten, was dem Gehäuse wirklich sehr gut steht und das rundum edle
Erscheinungsbild nochmal deutlich unterstreicht.
Es fällt sofort auf, daß beim Innenaufbau des Gehäuses darauf geachtet wurde die Komponenten in drei Zonen aufzuteilen.
Im der oberen Zone findet man die Laufwerke sowie das Netzteil, welches unter einem sehr großen Lüftungsdurchlass sitzt.
Hierbei ist die Ausrichtung der Laufwerke etwas ganz neues. Die Laufwerke werden, je nach Bedarf rechts- bzw. linksseitig im Gehäuse befestigt.
Die mittlere Zone fässt das Mainboard sowie natürlich die dazugehörigen Komponenten. Zwei, der drei frontseitig angebrachten
140 mm Lüfter sorgen hier für einen steten und ausreichenden Luftstrom. Rückseitig bläst ein 140mm Lüfter die warme
Luft aus dem Gehäuse. Die Montage der Komponenten ist dank des einfach demontierbaren Mainboardträgers besonders einfach
und komfortabel.
Die unterste Zone ist für die Aufnahme von 6 Festplatten vorgesehen, welche über besonders praktische, verschraubte Alurahmen
einfach eingeschoben werden. An der Rückseite der Montagekäfige sitzt eine Raidfähige Dockingplatine, welche HotSwap fähig
ist und somit einen einfachen und schnellen Festplattenwechsel ermöglicht, nachdem man den entsprechenden "Einschubrahmen" montiert hat. Die Platine wird über drei Molexstecker mit Strom versorgt.
Die warme Luft wird über 2 rückseitig sitzende 80mm Lüfter abgesaugt.
Alltagstauglichkeit/Praxistest:
Der Einbau der Komponten erweist sich als besonders einfach, da einfach der Mainboardträger durch das lösen dreier Schrauben
entfernt werden kann. So hat man die Hardware einfach erreichen und montieren.
Nachdem die Hardware komplett aufgebaut wurde, kann man den Mainboardträger einfach wieder in das Gehäuse setzen. Sehr praktisch.
Überlange Karten werden durch eine Aluminiumquerstrebe stabilisiert. Der Nachteil hier ist, dass z.b. aktuelle
Geforce GTX280 Karten über ein recht dickes Kühlergewand aus Kunstoff verfügen und somit nicht stabilisiert werden können.
Aufgrund der ernormen Höhe benötigt man ein Netzteil mit sehr langen Kabeln, um die Stromanschlüsse der Festplatten gut erreichen
zu können und dennoch die Kabel nicht störend zu verlegen. Ich habe in diesem Fall ein Seventeam ST-550PAF 550 Watt Netzteil verbaut
welches über Serienmäßig 60 cm (bis zum ersten Anschluss) lange Kabel verfügen.
Nachdem ich alle Koponente sehr einfach und schnell aufgrund der Gehäuseeigenschaften verbauen konnte, habe ich mich daran
gemacht ein DVD Laufwerk einzusetzen. Die Montage macht ebenfalls einen parktischen und einfachen Eindruck. Einfach vier
Schrauben in das Laufwerk einschrauben und über die entsprechende Schienen einschieben. Leider stellte sich herraus, das
hier Laufwerke mit IDE Anschluss nicht wirklich bedacht wurden. Der IDE Stecker wird sehr stark von der gegenüberliegenden 5 1/4"
Blende eingedrückt und lässt die Montage ein wenig zum Krampf werden.
Mein Fazit:
Mit dem PC-X2000 hat Lian Li wirklich ein rundum gelungenes Gehäuse auf den Markt gebracht, welches einen überwiegend durchdachten
und völlig neuartigen Aufbau mit sich bringt.
Platz sowie Einbaukomfort suchen auf jeden Fall Ihresgleichen man kann selten so viel Hardware auf so wenig Grundfläche verbauen.
Zum Nachteil zähle ich auf jeden Fall den sehr hohen Preis von über 400€ sowie die schlechte Montagemöglichkeit für optische IDE Laufwerke.
Um das ganze noch etwas zu Veranschaulichen, werde ich so bald wie möglich Fotos nachreichen, nachdem meine Kamera repariert wurde

Zuletzt bearbeitet:



Ich bin immer noch zufrieden und werde hoffentlich am Wochenende dazu kommen Bilder zu machen.



