~HazZarD~
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1. Einleitung
2. Unboxing








Den Kühler selbst würde ich weitestgehend als schwarze "Box" mit silbernen Akzenten an den Stirnflächen beschreiben. Die außenliegenden Seiten der Lüfter samt den eher unansehnlichen Schraubenlöchern der Lüfter werden von je einer Zierblende versteckt, die dem Kühler mehr den Eindruck geben aus einer Einheit zu bestehen. An der Oberseite gibt es eine magnetische befestigte Blende die Heatpipeenden im Kühlkörper und die Einhängung beider Lüfter verdeckt. Das Lamellenpaket ist in Richtung der Gehäuserückseite verschoben um bessere Kompatibilität mit hohen RAM-Modulen zu gewährleisten. Damit der hintere Lüfter nicht mit ausladenden VRM-Kühlerkonstruktionen oder Displays auf der I/O Abdeckung kollidiert, kann der Lüfter um einige mm nach oben verschoben werden, auch wenn das in meinen Augen die eigentlich sehr cleane Optik des Kühlers zerstört.









Nimmt man die magnetische Blende von der Kühleroberseite ab sieht man sowohl die Enden der insgesamt sechs Heatpipes als auch ein kleines Loch im Lamellenpaket, das die Form des Cooler Master Logos hat und in meinen Augen keinerlei Funktion hat, außer möglicherweise als Kabelkanal zu dienen, über den man unsichtbar Kabel von der Kühlerbodenplatte zu einer möglichen Beleuchteten Kühlerabdeckung hätte legen können. Nimmt man den Hinteren Lüfter ab fallen die Blechclips auf dem Rahmen auf, an den der Lüfter verschraubt ist und die genutzt werden um den Hinteren Lüfter in festen Rasten verschieben zu können. Der vordere Lüfter wird nur mit zwei Schrauben in Schienen fixiert und unten am Kühler eingehakt. Im Rahmen des späteren Lüftertauschs auf die ARGB-Variante habe ich getestet, inwieweit das Design der Lüfterhalterungen zu Problemen führen könnte, und habe zwar beim hinteren Lüfter keine Probleme gefunden, auch wenn auch hier höchstwahrscheinlich die silberne Zierblende nicht mehr weitergenutzt werden könnte, der vordere Lüfter braucht jedoch einen Rahmen, der von der Form den ursprünglichen Mobius 120P ähnlich genug ist, um am Kühlkörper eingehakt zu werden. z.B. ein Noctua A12x25 und ein Arctic P12 hätten hier nicht gepasst, bei einem Lüftertausch wegen Lüfterdefekt wird man hier höchstwahrscheinlich also auf Cooler Master Lüfter zurückgreifen müssen, was die Ersatzmöglichkeiten deutlich einschränkt, auch wenn Cooler Master 5 Jahre Garantie auf den Kühler gibt. Die Verarbeitung der meisten Teile des Kühlers würde ich als sehr gut beschreiben, mir sind keine Fehler in der Lackierung oder scharfe Kanten aufgefallen, lediglich die Vernickelung der Bodenplatte weist einige Flecken und dunkle Punkte auf, die sich mit Lösungsmitteln nicht beseitigen ließen und daher Teil der Beschichtung sein müssen. Ich würde aber nicht erwarten, dass sich das merklich auf die Kühlleistung auswirkt, und daher nur ein "kosmetischer" Mangel ist, den man im Alltag niemals zu Gesicht bekommen wird. Dennoch erwähne ich es der Vollständigkeit halber.












3. Montage
Für die Montage auf Sockel AM5 bzw. AM4 müssen zuerst die Standard AMD Backets entfernt werden, wobei auf Sockel AM4 darauf geachtet werden sollte, dass Backplate nicht von Mainboard abfällt. Im ersten Schritt werden Abstandshalter mit der Backplate und auf auf diesen dann die Montagebalken verschraubt, Nach dem Auftragen der Wärmeleitpaste wird der Kühlkörper mit zwei Schrauben an den Montagebalken befestigt. Als Nächstes werden die zwei Lüfter in den dafür vorgesehenen Schienen in Kühler gesteckt und zum Schluss die Kühleroberseite mit der magnetisch haftenden Zierblende geschlossen. Bei dem Mainboard in meinem Testsystem ist trotz sehr ausladender Mainboard VRM Kühler noch ausreichend Platz um den hinteren Lüfter ohne Versatz nutzen zu können. Ich würde annehmen, dass das eher SFX-Systeme betreffen wird, bei denen der Hintere Lüfter nach oben verschoben werden muss. Generell würde ich die Montage des Hyper 612 Apex als sehr einfach beschreiben und die Tatsache, dass die Lüfter nur in den Kühlkörper geschoben werden, statt in die Lamellen eingeklippst zu werden würde ich in dem Fall sogar als frustfreie Montage bezeichnen, da man sich auch in engen Gehäusen keine Sorge um Fingerverletzungen machen muss.













4. Testmethodik
Das Testsystem besteht aus folgenden Komponenten:

5. Ergebnisse
5.1 Temperatur
5.2 Lautstärke
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6. Fazit
Unter dem Strich bietet Cooler Master mit dem Hyper612 meiner Meinung nach einen interessanten Kühler, mit guter Kühlleistung, der sich in meinem Test lautstärkebereinigt aber nicht vom deutlich günstigeren Freezer36 absetzen kann. Allerdings bietet Kühler im Vergleich zu den beiden anderen Kühlern im Test und auch vielen anderen Kühlern eine deutlich cleanere Optik, die am ehesten an Kühler wie einen Assassin IV erinnert, bei dem der Kühler aus einem großen "Block" zu bestehen scheint, opfert dafür aber Kompatibilität zu anderen Lüftern bzw. Lüftern anderer Hersteller. Wer die Geräuschcharakteristik der Mobius 120P Lüfter nicht mag oder geplant hat Lüfter eines anderen Herstellers mit dem Kühlkörper bei ansonsten gleichbleibender Optik zu nutzen könnte an der Stelle enttäuscht werden. Auch sollte bei einem Kühler der Preisklasse darauf geachtet werden, dass in den gut sichtbaren Bereichen keine kosmetischen Mängel wie die Kratzer in den Zierblenden auftreten.
Rein nach Preis/Leistung kann ich dem Kühler, ausgehend von meinen Testdaten, keine Empfehlung aussprechen. Wer hingegen ein Paket mit guter Kühlleistung und cleaner Optik (sofern die Blenden kratzerfrei sind) sowie guter (RAM) Kompatibilität sucht könnte beim Hyper612 den passenden Kühler gefunden haben und auch für die Fraktion der SFF-Liebhaber könnte der Kühler aufgrund der einfachen Lüftermontage interessant sein.
Danke ans HWLuxx und Cooler Master für die Möglichkeit den Kühler testen zu dürfen. Auch wenn ich die meiste Zeit einen NH-D15s im Rechner habe, bin ich dennoch ein sehr großer Fan von vergleichsweise kompakten Single-Tower-Kühlern, die besonders im Vergleich zu Dual-Tower-Kühlern eine deutlich größere Kompatibilität, vor allem bezüglich hoher RAM-Module haben. Cooler Master bewirbt den Hyper 612 Apex mit speziellen Heatpipes, die gegenüber anderen Kühlern eine höhere Kühlleistung ermöglichen sollen. Ob Cooler Master damit Recht hat, möchte ich in diesem Test rausfinden, indem ich den Hyper 612 Apex mit einem Freezer 36 ARGB sowie meinem Noctua NH-D15s mit eloop B14-PS Lüfter vergleichen und auch wie einfach die Montage vonstattengeht bzw. wie es um die Geräuschkulisse der Lüfter steht.
Schaut auch bei den Tests von Hajdi und Allm4cht vorbei!
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2. Unboxing
Das Farbschema der Verpackung folgt dem gleichen Typ wie schon bei den Cooler Master Mobius 120P ARGB-Lüftern bzw. generell den Cooler Master Produkten mit überwiegend Schwarz und Lila mit grünen Akzenten. Öffnet man die Box sieht man zuerst eine Schachtel mit dem Zubehör, unter der sich der Kühler, verpackt in einer Plastikfolie, befindet. Das Zubehör für den Kühler besteht aus den Montagematerialen für die AMD Sockel AM4/5 sowie die Intelsockel 115x/1200/1700/1851, eine Anleitung, ein Garantiezettel, eine Tube Cryofuze Wärmeleitpaste, sowie ein y-Kabel, bei dem der Anschluss, von dem die Lüfterdrehzahl ans Mainboard weitergegeben ist, braun hervorgehoben ist. Wie schon bei den Mobius 120P ARGB-Lüftern empfand ich auch hier das Auspacken des Produkts als sehr angenehm und unkompliziert. Kudos an die Personen, die bei Cooler Master die Verpackungen designen.








Den Kühler selbst würde ich weitestgehend als schwarze "Box" mit silbernen Akzenten an den Stirnflächen beschreiben. Die außenliegenden Seiten der Lüfter samt den eher unansehnlichen Schraubenlöchern der Lüfter werden von je einer Zierblende versteckt, die dem Kühler mehr den Eindruck geben aus einer Einheit zu bestehen. An der Oberseite gibt es eine magnetische befestigte Blende die Heatpipeenden im Kühlkörper und die Einhängung beider Lüfter verdeckt. Das Lamellenpaket ist in Richtung der Gehäuserückseite verschoben um bessere Kompatibilität mit hohen RAM-Modulen zu gewährleisten. Damit der hintere Lüfter nicht mit ausladenden VRM-Kühlerkonstruktionen oder Displays auf der I/O Abdeckung kollidiert, kann der Lüfter um einige mm nach oben verschoben werden, auch wenn das in meinen Augen die eigentlich sehr cleane Optik des Kühlers zerstört.









Nimmt man die magnetische Blende von der Kühleroberseite ab sieht man sowohl die Enden der insgesamt sechs Heatpipes als auch ein kleines Loch im Lamellenpaket, das die Form des Cooler Master Logos hat und in meinen Augen keinerlei Funktion hat, außer möglicherweise als Kabelkanal zu dienen, über den man unsichtbar Kabel von der Kühlerbodenplatte zu einer möglichen Beleuchteten Kühlerabdeckung hätte legen können. Nimmt man den Hinteren Lüfter ab fallen die Blechclips auf dem Rahmen auf, an den der Lüfter verschraubt ist und die genutzt werden um den Hinteren Lüfter in festen Rasten verschieben zu können. Der vordere Lüfter wird nur mit zwei Schrauben in Schienen fixiert und unten am Kühler eingehakt. Im Rahmen des späteren Lüftertauschs auf die ARGB-Variante habe ich getestet, inwieweit das Design der Lüfterhalterungen zu Problemen führen könnte, und habe zwar beim hinteren Lüfter keine Probleme gefunden, auch wenn auch hier höchstwahrscheinlich die silberne Zierblende nicht mehr weitergenutzt werden könnte, der vordere Lüfter braucht jedoch einen Rahmen, der von der Form den ursprünglichen Mobius 120P ähnlich genug ist, um am Kühlkörper eingehakt zu werden. z.B. ein Noctua A12x25 und ein Arctic P12 hätten hier nicht gepasst, bei einem Lüftertausch wegen Lüfterdefekt wird man hier höchstwahrscheinlich also auf Cooler Master Lüfter zurückgreifen müssen, was die Ersatzmöglichkeiten deutlich einschränkt, auch wenn Cooler Master 5 Jahre Garantie auf den Kühler gibt. Die Verarbeitung der meisten Teile des Kühlers würde ich als sehr gut beschreiben, mir sind keine Fehler in der Lackierung oder scharfe Kanten aufgefallen, lediglich die Vernickelung der Bodenplatte weist einige Flecken und dunkle Punkte auf, die sich mit Lösungsmitteln nicht beseitigen ließen und daher Teil der Beschichtung sein müssen. Ich würde aber nicht erwarten, dass sich das merklich auf die Kühlleistung auswirkt, und daher nur ein "kosmetischer" Mangel ist, den man im Alltag niemals zu Gesicht bekommen wird. Dennoch erwähne ich es der Vollständigkeit halber.






Neben den Flecken auf der Bodenplatte noch Kratzer in den Zierblenden der Lüfter entdeckt, die bereits out of the Box vorhanden waren und nicht durch die Handhabung während des Unboxings entstanden sind. Ich habe ein paar der Stellen mit normaler Beleuchtung und stark seitlicher Beleuchtung fotografiert, die die Schäden hervorhebt und damit deutlich besser sichtbar macht. Je nach Beleuchtung im Gehäuse sind die Makel in der Lackierung der Zierblenden mehr oder weniger stark sichtbar.






3. Montage
Für die Montage auf Sockel AM5 bzw. AM4 müssen zuerst die Standard AMD Backets entfernt werden, wobei auf Sockel AM4 darauf geachtet werden sollte, dass Backplate nicht von Mainboard abfällt. Im ersten Schritt werden Abstandshalter mit der Backplate und auf auf diesen dann die Montagebalken verschraubt, Nach dem Auftragen der Wärmeleitpaste wird der Kühlkörper mit zwei Schrauben an den Montagebalken befestigt. Als Nächstes werden die zwei Lüfter in den dafür vorgesehenen Schienen in Kühler gesteckt und zum Schluss die Kühleroberseite mit der magnetisch haftenden Zierblende geschlossen. Bei dem Mainboard in meinem Testsystem ist trotz sehr ausladender Mainboard VRM Kühler noch ausreichend Platz um den hinteren Lüfter ohne Versatz nutzen zu können. Ich würde annehmen, dass das eher SFX-Systeme betreffen wird, bei denen der Hintere Lüfter nach oben verschoben werden muss. Generell würde ich die Montage des Hyper 612 Apex als sehr einfach beschreiben und die Tatsache, dass die Lüfter nur in den Kühlkörper geschoben werden, statt in die Lamellen eingeklippst zu werden würde ich in dem Fall sogar als frustfreie Montage bezeichnen, da man sich auch in engen Gehäusen keine Sorge um Fingerverletzungen machen muss.










Da Cooler Master die Mobius 120P Lüfter, mit abgesehen von der LED-Beleuchtung identischen Spezifikationen, auch als ARGB-Variante anbietet, habe ich nach Abschluss aller Messungen die schwarzen Lüfter durch die beleuchteten Pendants ersetzt, um zu sehen, wie der Kühler als ARGB-Variante wirken könnte. Mit der sonst minimalistischen Optik des Kühlers ergibt sich meiner Meinung nach ein stimmiges Gesamtbild.



4. Testmethodik
Um die Kühlleistung des Cooler Master Hyper 612 apex besser einschätzen zu können, wird der Kühler mit einem Arctic Freezer 36 ARGB und einem Noctua NH-D15S mit Noiseblocker eloop B14-PS Lüfter verglichen.
Das Testsystem besteht aus folgenden Komponenten:
- AMD Ryzen 7 7700 (@130W PPT)
- Asus TUF Gaming X670E-Plus WiFi
- 32GB G.Skill Trident Z5 RGB @6000 CL28
- Sapphire RX 9060XT 16GB Pulse
- Lian Li O11D Mini (mit 2x NB eloop B14-PS, 1x NB eloop B12-PS und 6x Endorfy Fluctus 120 ARGB)
- Corsair SF850L

Als Referenz habe ich die Lautstärke des Hyper 612 apex bei etwa 800, 1200, 1600, 2000 rpm und maximaler Drehzahl bestimmt und die Drehzahlen der Lüfter des Freezer36 ARGB bzw. NH-D15s ermittelt, bei denen der Schalldruckpegel möglichst identisch ist. Die Tonaufnahmen bzw. Lautstärke habe ich über ein Rode NT-USB Mini aus einem Abstand von 20cm senkrecht zur Luftstromrichtung bestimmt. Als Auswertungssoftware habe ich Open Sound Meter genutzt und den Mittelwert der Lautstärke über den Zeitraum aus einer Minute hergenommen.
Für die Dauer der Tests wurden die Fluctus Lüfter im Boden und Deckel des Gehäuses deaktiviert und die seitlichen Lüfter mit 35% PWM (etwa 600 rpm) und der hintere Lüfter mit 40% PWM (etwa 830 rpm) betrieben.
Als Software um die CPU zu belasten, wurde Prime95 genutzt. Als Einstellung kamen In Place FFTs mit 12k Länge zum Einsatz. Um die Kühler vor der Messung zu sättigen, wurde eine Aufwärmphase von 30Minuten genutzt und anschließend eine Messzeit von 15 Minuten. Zwischen verschiedenen Lüftereinstellung abermals 30 Minuten Sättigungszeit. Die Temperaturwerte wurden mittels HWInfo geloggt und zur Auswertung der Daten wurde Microsoft Excel genutzt. Die genutzten Rohwerte sind die mittlere Temperatur der CPU (CPU Die (average)) und die Ansaugtemperatur des Gehäuselüfters (Umgebungstemperatur). Aus diesen Werten wird Delta T CPU (Differenz der mittleren CPU-Temperatur und mittleren Umgebungstemperatur) berechnet.
Für die Dauer der Tests wurden die Fluctus Lüfter im Boden und Deckel des Gehäuses deaktiviert und die seitlichen Lüfter mit 35% PWM (etwa 600 rpm) und der hintere Lüfter mit 40% PWM (etwa 830 rpm) betrieben.
Als Software um die CPU zu belasten, wurde Prime95 genutzt. Als Einstellung kamen In Place FFTs mit 12k Länge zum Einsatz. Um die Kühler vor der Messung zu sättigen, wurde eine Aufwärmphase von 30Minuten genutzt und anschließend eine Messzeit von 15 Minuten. Zwischen verschiedenen Lüftereinstellung abermals 30 Minuten Sättigungszeit. Die Temperaturwerte wurden mittels HWInfo geloggt und zur Auswertung der Daten wurde Microsoft Excel genutzt. Die genutzten Rohwerte sind die mittlere Temperatur der CPU (CPU Die (average)) und die Ansaugtemperatur des Gehäuselüfters (Umgebungstemperatur). Aus diesen Werten wird Delta T CPU (Differenz der mittleren CPU-Temperatur und mittleren Umgebungstemperatur) berechnet.
5. Ergebnisse
5.1 Temperatur
Im Vergleich zu meinen Vergleichskühlern liegt der Hyper 612 Apex bei niedriger Lautstärke zwischen Freezer 36 und dem NH-D15s mit eloop B14-PS. Bei höheren Lüfterdrehzahlen nähert sich der Hyper612 dem Arctic Kühler immer weiter an und kann diesen Aufgrund der deutlich höheren Maximaldrehzahl deutlich hinter sich lassen, wenn es um maximale Kühlleistung geht. Noctua NH-D15s kann erst mit höheren Drehzahlen die Führung übernehmen, ich würde vermuten, dass das die beiden anderen Kühler mit zwei Lüftern den Kühlkörper bei niedrigen Drehzahlen besser mit Luft versorgen können als es nur ein Lüfter könnte bzw. der Beitrag des vorderen Kühlturms zur Kühlleistung bei niedrigen Drehzahlen deutlich geringer ist.
5.2 Lautstärke
Wie auch schon beim Test der Cooler Master Mobius 120P ARGB-Lüfter konnte ich bei den genutzten Mobius 120P Black Edition Lüftern Humming feststellen. Allerdings haben auch die Lüfter, die dem Hyper 612 Apex beiliegen die Eigenschaft ab einem bestimmten PWM-Wert hörbare Geräusche/Summen zu erzeugen, dass allerdings eine sehr konstante Lautstärke hat und bei höheren Lüfterdrehzahlen, ab ca. 1200 rpm, in den sonstigen Geräuschen untergeht. In den Aufnahmen sollten die Geräusche im direkten Vergleich zwischen 600 und 700 rpm gut hörbar sein. Im Gegensatz zu Gehäuselüftern sollte es bei einem CPU-Kühler aber weniger kritisch sein, da das Gehäuse deutlich mehr vom Surren dämmen sollte als bei Lüftern die sich als Intake/Exhaust direkt an der Gehäusewand befinden. Ich würde die Lüfter bis 600rpm bzw. bis zu dem PWM-Wert, ab dem das Summen einsetzt, als unhörbar und bis 1200rpm noch als angenehm leise bezeichnen.
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6. Fazit
Unter dem Strich bietet Cooler Master mit dem Hyper612 meiner Meinung nach einen interessanten Kühler, mit guter Kühlleistung, der sich in meinem Test lautstärkebereinigt aber nicht vom deutlich günstigeren Freezer36 absetzen kann. Allerdings bietet Kühler im Vergleich zu den beiden anderen Kühlern im Test und auch vielen anderen Kühlern eine deutlich cleanere Optik, die am ehesten an Kühler wie einen Assassin IV erinnert, bei dem der Kühler aus einem großen "Block" zu bestehen scheint, opfert dafür aber Kompatibilität zu anderen Lüftern bzw. Lüftern anderer Hersteller. Wer die Geräuschcharakteristik der Mobius 120P Lüfter nicht mag oder geplant hat Lüfter eines anderen Herstellers mit dem Kühlkörper bei ansonsten gleichbleibender Optik zu nutzen könnte an der Stelle enttäuscht werden. Auch sollte bei einem Kühler der Preisklasse darauf geachtet werden, dass in den gut sichtbaren Bereichen keine kosmetischen Mängel wie die Kratzer in den Zierblenden auftreten.
Rein nach Preis/Leistung kann ich dem Kühler, ausgehend von meinen Testdaten, keine Empfehlung aussprechen. Wer hingegen ein Paket mit guter Kühlleistung und cleaner Optik (sofern die Blenden kratzerfrei sind) sowie guter (RAM) Kompatibilität sucht könnte beim Hyper612 den passenden Kühler gefunden haben und auch für die Fraktion der SFF-Liebhaber könnte der Kühler aufgrund der einfachen Lüftermontage interessant sein.