Gigabyte Mainboard MC12-LE0 AM4, IPMI, Dual Intel GB Lan ECC fähig

Achtung, bei einem korrekt aufgesetzten GNU/Linux kann der ucode fuer die CPU auch aus der/einer initrd kommen.

Hier bei mir:
Code:
# Arch Linux (Desktop)
$ awk '/^microcode|^model name/{if(!a[$0]++){print $0}}' /proc/cpuinfo
model name      : AMD Ryzen 5 PRO 5650G with Radeon Graphics
microcode       : 0xa50000f

Code:
# Debian 12 (anderes System, aber mit Gigabyte MC12-LE0 als Board)
$ awk '/^microcode|^model name/{if(!a[$0]++){print $0}}' /proc/cpuinfo
model name      : AMD Ryzen 5 PRO 5650G with Radeon Graphics
microcode       : 0xa50000f

Code:
# grml
$ awk '/^microcode|^model name/{if(!a[$0]++){print $0}}' /proc/cpuinfo
model name      : AMD Ryzen 5 PRO 4650G with Radeon Graphics
microcode       : 0x8600109

Ich glaube nicht, dass deine ucode-Version mit den verfuegbaren PStates viel zu tun haben wird. Ist aber nur ein Bauchgefuehl, Belege habe ich keine :)

Wirklich dran geglaubt habe ich auch nicht, aber es mal zu prüfen schadet auch nicht. Microcode war der selbe. Aber danke für deine Mühen.
Ich habe mittlerweile herausgefunden, warum die preferences nicht verfügbar waren. Man muss erst "poversave" aktivieren, diese dauerhaft setzen durch cronjob oder amd-epp-tool und anschließend einen Neustart durchführen. Dann sind die Preferences auch als verfügbar gelistet. Pain in my ass, hat mich dieser Mist Zeit gekostet...
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn Du diese Anzeige nicht sehen willst, registriere Dich und/oder logge Dich ein.
Interessante Karte. Merkst du bei so vielen Platten auf dem x4 keine Geschwindigkeitseinbussen?
In was für einer VM reichst du denn die Karte durch und was für ein RAID setzt du da ein? Wen ein Container Daten benötigt, gibst du das einfach als NFS durch?
Ich glaube da kommt der Bastler zum Vorschein :d

Edit: Gerade in einer Amazon Gewertung gesehen:

Wie hast du das bei dir?
lies mal hier auf den vorherigen seiten, ist alles (u.a. von mir harklein) beschrieben wie man in proxmox solche karten durchreicht

hier
 
Zuletzt bearbeitet:
Morgen kommt hoffentlich mein SPI-Programmer - bin schon gespannt, damit erste Experimente zu wagen. Ist wohl nur eine Frage der Zeit, bis ich den mal wirklich brauche - bis jetzt konnte ich meinen Firmware-Kopf aber immer noch mittels u-boot oder culvert/gigaflash am Host irgendwie aus der Schlinge ziehen!
Wahrscheinlich schon bekannt, aber wollte nochmal auf die Problematik mit den verschiedenen CH341A Versionen bzgl. 3,3V und 5V hinweisen. Meines Wissens gibt es 3 "geläufige" Versionen, einmal mit blauem, einmal mit schwarzem und einmal mit grünem PCB. Die blaue Version bereitet keine Probleme, da sie über Jumper konfigurierbar ist. Bei den anderen Versionen muss man aufpassen - da am besten genauer über Google informieren, je nachdem wie man es einsetzen möchte.

Bzgl. Flash ist auf dem Mainboard für das BMC a.e. der mit BMC_FLH markierte Chip von Macronix zuständig. Der hat noch Beine, da kann man am besten kleine Testhaken (wie z.B. https://www.amazon.de/RUNCCI-YUN-Multimeter-Elektronische-Grabber-pinzette/dp/B08XNCHZ3Z) verwenden, das ist meiner Erfahrung nach zuverlässiger als die SOIC16-Clips, die man aber selbstverständlicherweise auch ausprobieren kann.

Der BIOS Chip hingegen ist leider im WSON8 Package aufgelötet. Habe es mit dem Multimeter nicht durchgetestet und vermute aber, dass man über den benachbarten SPI_TPM Header an die Pins durchkommen müsste; aber auch dann ist nicht sicher, ob man den In-Circuit überhaupt flashen kann. Muss man vermutlich aber auch nicht, da der Flash stets über ein (funktionierendes) BMC möglich sein müsste. Und am BIOS spielen wir (noch) nicht rum, daher denke ich auch sekundär.

An dieser Stelle nochmal vielen Dank für dein Engagement, ich verfolge das mit großer Spannung!
 
billig viel Ram als Neuware ?


30€ / 32GB non ECC
Wenn non ECC für deinen Anwendungsfall passend ist, go for it. Ich würde auch im Homelab nicht ohne ECC arbeiten wollen.
Ich kaufe meine Module meistens bei Kleinanzeigen. Mit ein paar kleinen Trick und etwas Geduld kann man auch ohne großen Zeitaufwand immer mal wieder Module günstig schießen.
Ist aber auch nur meine Meinung :)
 
Wenn non ECC für deinen Anwendungsfall passend ist, go for it. Ich würde auch im Homelab nicht ohne ECC arbeiten wollen.
Ich kaufe meine Module meistens bei Kleinanzeigen. Mit ein paar kleinen Trick und etwas Geduld kann man auch ohne großen Zeitaufwand immer mal wieder Module günstig schießen.
Ist aber auch nur meine Meinung :)
hier hatte letztens schonmal wer Tipps dazu geäußtert, warst Du das?
Was wären diese, wenn Du sie mit uns teilen willst? Ich hatte noch nie ECC, aber ich habe auch Systeme, die 24/7 laufen (Folding@Home), da könnte ich das auch mal testen

Der i3 dürfte das aber leider nicht unterstützen, für das System wäre es aber am besten geeignet
 
Hallo,

auch ich habe ein MC12 LEO mit einem Ryzen 9 5950X Versucht in Betrieb zu nehmen. Neben einer PCIe Karte mit vier 2TB NVME und einer 5GB NVME fürs OS sind noch zwei HDD's an den SATA Ports ist noch eine 2.5GbiT PCIe Karte und 128GB Ram Verbaut.
Als OS Setze ich Proxmox in der aktuellen Version ein, das erste Netzteil war ein 450W dann ein 600W und nun ein 850W aber bei allen drei habe ich immer nach ein paar Stunden unter fast Leerlauf den Zustand das der Rechner komplett hängt und weder per Lokaler Konsole (Bildschirm / Maus) noch per LAN Erreichbar ist.
Einzig das BMC ist noch erreichbar aber das board ist darüber nicht mehr bedienbar, also kein Neustart oder Bios Zugriff mehr Möglich.

Bios: F13
BMC: 12.61.21

Als CPU Kühler nutze ich einen AMD Standard Kühler, und ein 19" Gehäuse mit sechs 120mm Lüftern.

Um der Ursache auf den Grund zu gehen habe ich einen Lasttest mit stress-ng gemacht, beim ersten Durchlauf war noch das 600W Netzteil verbaut:

1717937538907.png


Dabei habe ich auch noch ein paar Aufnahmen mit der Wärmebild Kamera vom Board gemacht:

Zwischen dem Arbeitsspeicher und dem Rand des Boards wurde es bis zu 80 Grad heiß
1717937722036.jpeg


da waren die Spannungswandler neben der CPU mit 66 Grad ja fast noch Kühl:
1717937784824.jpeg


Aber auch nach 30 Minuten Dauerlast kein Ausfall wie oben Beschrieben, aber im BMC waren wieder neue VCore 0 Fehler, also das gleiche nochmal mit dem 850W Netzteil und dann keine Fehler mehr im BMC und auch kein Ausfall.

Aber nach dem erneuten einbau in den Serverschrank und der Nutzung als Proxmox Cluster Member nach ein paar Stunden im Klimatisierten Serverraum wieder ein Totalausfall!

Die CPU war von A*** aber gebraucht, also geht die nun zurück und wird in den nächsten Tagen durch eine kleinere Ryzen 7 3800XT ersetzt.

Auch muss ich sagen das ich das gleiche Board mit den PCIe NVME's und einer kleineren CPU Ryzen 5 5600X seit zwei Monaten ohen Problem laufen habe.

Hat jemand einen Tipp für mich was ich neben dem hier gefunden (die CPU in den ECO Mode zu setzen) noch Versuchen könnte?

Vielen Dank für eure Rückmeldung im Voraus!
 
Zuletzt bearbeitet:
Hab vor über vier Stunden den ECO Modus im Bios für die CPU Aktiviert, nun läuft er so lange wie nie zuvor ohne sich zu "erhängen"...

Aber der ECO mode mit der 5959x CPU macht keinen Sinn, bin schon gespannt ob der 12Kerner mit dem Board im normalen Modus dann Lauffähig ist.

Was mich auch etwas Irritiert ist das viele hier schreiben das sie die Bios Version F14 haben, aber auf der Gigabyte Seite nur die F13 zu finden ist, vielleicht ist jemand so nett und Teilt den Link wo es die für das MC12 LEO gibt?
 
Was mich auch etwas Irritiert ist das viele hier schreiben das sie die Bios Version F14 haben, aber auf der Gigabyte Seite nur die F13 zu finden ist, vielleicht ist jemand so nett und Teilt den Link wo es die für das MC12 LEO gibt?
Wer will BIOS F14 testen 😁

Ich bin gerade auf Business Trip und kann erst nächste Woche testen ob die iGPU damit korrekt funktioniert…

Link vom Gigabyte Support:
Keine Garantie, Nutzung auf eigene Gefahr 👍
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich geb auch mal wieder Laut hier...

Ich hab mir jetzt bei Hetzner relativ guenstiges Blech gemietet, damit ich meine OpenBMC-Builds (Yocto und die phosphor-images sind eine ganze Menge Holz, dafuer ist mein Desktop einfach nicht konzipiert) komfortabel und mit wohnungsexterner Hitzeentwicklung erledigen kann. Dort hab ich es inzwischen geschafft, alles was zuvor unter meiner zurechtgehackten OpenBMC 2.14.0-Release (der letzten 2023) lief, auch gegen master/HEAD laufen zu bekommen.

Momentan scheitere ich noch daran, alles als eigene "MACHINE" (das sind die Ziele/Plattformen/Mainboards, die man im `setup`-Wrapper auswaehlen kann - z. B. eben tiogapass, oder auch das ast2500-evb, die ich vorher als Basis verwendet fuer diese Arbeit verwendet habe) fuer das MC12-LE0 so in das Build-Env einzuimpen, dass bitbake mir ein entsprechend gezimmertes Image aus diesen Vorgaben backen will. Sobald das mal laeuft, werde ich die Branch in meinen eigenen Fork des OpenBMC-Repos auf github pushen, und dort dann semi-oeffentlich weiterbasteln. Ich gehe davon aus, das in der naechsten laengeren zusammenhaengenden Freizeit geloest zu bekommen - die Frage ist nur, wann das sein wird, weil spaeter diese Woche gehts auf die Devconf nach Brno <3

Sonst ist nicht viel passiert - die gesamte I2C-Thematik liegt noch vor mir, und auch das Vue-Webinterface von OpenBMC ist in master fuer mich immer noch (aber diesmal anders als in der alten Situation ;)) kaputt. Kommt Zeit, kommen Patches, nehme ich an - sonst muss ich wohl oder uebel selber reingreifen (versuchen).


Ich hab meinen inzwischen endlich eingetroffenen CH341A gestern das erste Mal an den Baustein gelegt, konnte aber keinen Read mit flashrom hinbekommen (der Programmer selber wird tadellos angesprochen) - ich gehe eig. davon aus, den PIN 1 am PCB richtig identifiziert zu haben (rechts unten am IC, wenn man das Board so dreht, dass die ATX-Blende am linken unteren Ende zum liegen kommt - visuell durch ein kleines weiszes Dreieck markiert), bin aber fuer alle Korrekturen eurerseits offen :d Immerhin hab ich bisher keinen magischen Rauch in die Freiheit gelassen; bei meinem handwerklich-elektronischen Talent ist das bereits ein mittlerer Erfolg.
 
Bzgl. Flash ist auf dem Mainboard für das BMC a.e. der mit BMC_FLH markierte Chip von Macronix zuständig.
Kannst du mir bitte sagen, wo auf der Platine du diese Beschriftung gefunden hast? Ich hab entweder die sprichwoertlichen Tomaten auf den Augen, oder das ist bei meinem (ausgepackten) einfach Board nicht drauf...

Ich hab aber gerade versuchshalber zwei SOIC-8-Bausteine ausgelesen, von denen mir klar war, dass sie nichts mit der BMC-FW zu tun haben wuerden (waren offenbar EEPROMs der Intel-LAN-Adapter), um meinen Programmer zu testen - und siehe da, er funktioniert grundsaetzlich :d
 
Hat jemand einen Tipp für mich was ich neben dem hier gefunden (die CPU in den ECO Mode zu setzen) noch Versuchen könnte?
Ich würd vllt. einen Top-Blow Kühler mit Durchsatz drauf stecken.
Je nach Platz nen Thermaltake Toughair 110, Thermalright SI-100, BeQuiet Shadow Rock LP...

Kein Plan ob die Temperaturfrage das Problem ist oder nicht aber ein anständiger Kühler mit einem 120mm Lüfter, den man bissl hoch dreht, kann ja nicht schaden. Der Luftstrom sollte ja auch rund um die CPU bissl was wegkühlen... so rum montieren, dass der Lüfter am ehesten über den heißen Zonen ist, falls es die Option gibt ihn zu drehen.

Für die 30€ kann man den Toughair 110 imho kaufen... hab ihn am 5750G, welcher natürlich weit weniger Wärme machen kann als ein 5950X...


Hab jetzt schon öfter gelesen, dass das MC12 recht schwach sein soll bezüglich VRM, wäre interessant, wo die Temperatur am Ende so herkommt, und obs damit zu tun hat.
 
Auf meinem Board ist der genannte Chip zwischen den PCIe-Slots. @c0l0
 

Anhänge

  • PXL_20240610_144607811.RAW-01.COVER.jpg
    PXL_20240610_144607811.RAW-01.COVER.jpg
    1,5 MB · Aufrufe: 90
Hab jetzt schon öfter gelesen, dass das MC12 recht schwach sein soll bezüglich VRM, wäre interessant, wo die Temperatur am Ende so herkommt, und obs damit zu tun hat.
Danke für den Tipp mit dem Kühler, aber da das System bei meinem burn-in Test mit stress-ng stabil lief und das Obwohl in meinem Büro keine Klimaanlage ist und die Raumtemperatur über 24 Grad war und auch noch der Deckel offen blieb, aber im Betrieb im Cluster ohne einer Last (keine VM gestartet) nach spätestens zwei Stunden weg war.

Im ECO Mode läuft er nun seit gestern Nachmittag durch.

Auf meiner Aufnahme mit der Wärmebild Kamera oben sieht man ja oberhalb der RAM Slots einen Bereich der mit knapp 80 Grad die Heißeste Zone am Mainboard war, was ist das für ein Spannungswandler und wofür wird der genutzt?

Ich vermute das die QVL von Gigabyte falsch ist, außer mein board hat einen Fehler. Da ich aber hier nicht der einzige mit diesem Problem zu sein scheine ist das schon eher ein Serienfehler...
 
Im ECO Mode läuft er nun seit gestern Nachmittag durch.
Vllt kommt da irgendwann mal so ein Lastzyklus, in dem die Spannung einfach zu sehr einbricht und sich damit irgendwas aufhängt.
Könnte mir vorstellen, dass an dem Brett irgendwas zu knapp dimensioniert wurde, und das Ding dann vllt. nie so stabil war wie gewünscht, und es daher auch so billig zu haben ist in solcher Menge.

Hab eh gelesen, dass er beim Test draußen gelaufen ist.
Ich würd halt nicht auf die Idee kommen, diese CPU auf diesem schwachen Board mit der schlechten Kühlung (vor allem fürs Board, gar nicht mal so die CPU selbst) laufen zu lassen :d... die Thermobilder zeigen ja schon deutlich, dass das nicht soo toll ist.

Ist halt immer schwer nen Fehler zu suchen, noch schwerer, wenn man gewisse Problemquellen offen hat. Hast ein 4 HE Gehäuse? Hast Platz fürn Kühler?


Weil du sagst Eco, hab mir sagen lassen, die PBO Einstellungen lassen sich beim MC12 wie bei anderen B550 Boards machen, also neben dem TDP Limit könntest du auch per PBO per Core und CoreCycler ein Undervolting festlegen... das bringt dir dann mehr Leistung trotz geringerer TDP.

Könnte mir wie gesagt vorstellen, dass die CPU beim "hochdrehen" mal einfach mal die VRM über ne gewisse Grenze bringen, und dann is finster. Das könnte wohl auch unabhängig von realer Last sein, wenn diese ganze Regelung ausm Bios in regelmäßigen Abständen "mal kurz hochfährt" und es ab und zu mal einfach too much ist.

Ist natürlich nur eine Mutmaßung, aber wie gesagt, du bist nicht der Erste.
 
@Jo16: Ich hatte auch Problemchen mit dem 5950X und weg war's zuverlässig in dem Moment, als ich die CPU unter Wasser gesetzt habe (und 3x 120er Lüfter aber sehr zahm über's Board pusten lasse).

Aktuell Uptime mit WinServer auf dem Brett mit 5950X von knapp 40 Tagen.
 
@Jo16: Ich hatte auch Problemchen mit dem 5950X und weg war's zuverlässig in dem Moment, als ich die CPU unter Wasser gesetzt habe (und 3x 120er Lüfter aber sehr zahm über's Board pusten lasse).

Aktuell Uptime mit WinServer auf dem Brett mit 5950X von knapp 40 Tagen.
Vielen Dank für die Rückmeldung, aber "unter Wasser setzen" kommt für mich leider nicht in Frage ;-)

Werde den 5950X gegen einen 12 Kerner Tauschen und dann wieder von ECO auf Normal schalten.

Mein Gehäuse hat drei 120er Lüfter die über die ganze breite des boards Pusten --> hier könnte ich Lufttrichter Zeichnen / 3D Drucken die die Hotspots Extra Luft verschaft aber...

Ich verstehe nicht warum das System auch nach 30 Minuten Vollast mit stress-ng keinen Ausfall hat aber nach ein paar Stunden Leerlauf dann trotzdem.
 
Da hab ich leider auch keine Anwort drauf. Netzteil vielleicht? Ich hatte auch mal Probs bei bestimmten BIOS-Settings. Hab mein „customizing“ dann mal auf IOMMU Enable und ein paar ganz wenige beschränkt. Bei dem Brett gilt echt, „don‘t touch“ bzw. „Touch only if REALLY necessary and then pray heartily to your deity of choice“…
 
Ich verstehe nicht warum das System auch nach 30 Minuten Vollast mit stress-ng keinen Ausfall hat aber nach ein paar Stunden Leerlauf dann trotzdem.
Liegt möglicherweise am "Lastwechsel"... habs auch nicht geschafft mit stress-ng ein Crashproblem zu triggern letztens... hat in meinem Fall wohl irgendwas mitm WebGL Renderer zu tun, wäre jetzt OT hier.
Soll aber wohl auch zu Problemen kommen können, wenn der Übergang von der Leistungs/Taktabsenkung zu Volllast oder umgekehrt nicht sauber läuft.
Da gibts ja wohl einen ganzen Kram an "Loadline" Zeugs, Absenkung/Anhebung diverser Spannungen und diverse Störgrößenaufschaltungen... zu viel Magic für mich, bin da vor Jahren ausgestiegen bei dem OC-Nerd-Kram und mach nur noch son erweitertes Causal-OC/UV-Zeug.
 
Ich hab aber gerade versuchshalber zwei SOIC-8-Bausteine ausgelesen, von denen mir klar war, dass sie nichts mit der BMC-FW zu tun haben wuerden (waren offenbar EEPROMs der Intel-LAN-Adapter), um meinen Programmer zu testen - und siehe da, er funktioniert grundsaetzlich :d
Das ist ja schon mal ein gutes Zeichen.

Auf meinem Board ist der genannte Chip zwischen den PCIe-Slots. @c0l0
Guter Hinweis, leider kann man auf dem Foto den Hersteller nicht gut erkennen.

Kann jemand hier mal für die Allgemeinheit ein hochauflösendes scharfes Foto (> 2000x2000) vom MC12-LE0 in Vogelperspektive hochladen, dann kann man sicher wesentlich besser den BMC flashchip ermitteln. Im Internet ist das größte was ich gefunden hab etwas mit 1600x900 oder so. Völlig unbrauchbar für den Zweck.

@c0l0
Habe noch zwei Links, die für dich interessant sein könnten (kein Durchbruch, aber sicher lesenswert):

Zum konkreten BMC flash chip lesen / schreiben habe ich leider noch nichts wirklich brauchares gefunden, geschweigedenn für das MC12 konkret. Aber ich halt mal weiter die Augen offen.
 
Danke fuer die Muehe bzw. den Aufruf, @sandreas, aber mit dem von @Lucas Appelmann geposteten Bild war fuer mich alles klar - ich hab mich zu sehr von der Situation am ASRock-Rack-Board begeistern lassen, und sah dann den Wald vor lauter Baeumen nicht mehr (habe nur noch nach 8-Pin-Bausteinen gesucht, obwohl sich das FW-ROM letztendlich dort befindet, wo ich es initial vermutet hatte)...

Hier nochmal in hoffentlich besser ablesbar:

mc12-le0_bmc_flh__.jpg

Danke fuer eure sachdienlichen Tipps und Hilfestellungen! :wink:
 
Ich habe einen anderen Chip, was aber vermutlich keinen großen Unterschied machen sollte?!
 

Anhänge

  • PXL_20240611_072826754.RAW-01.COVER.jpg
    PXL_20240611_072826754.RAW-01.COVER.jpg
    837,2 KB · Aufrufe: 42
Bei dir passt die Beschriftung zu dem, was mit der SPI-Flasher in der BMC-Firmware auch ueber meinen Chip gesagt hat :) Ich nehme mal an, dass das Teil von verschiedenen Zulieferern bezogen wird, und dann unterschiedliche Beschriftungen tragen kann.
 
Ich habe einen anderen Chip, was aber vermutlich keinen großen Unterschied machen sollte?!
Der MX25L51245GMI-08G ist von Macronix, der Chip im Bild von @c0l0 ist von Micron. Haben aber beide dieselbe Spezifikationen (512Mbit NOR) und sind beide mit 3,3V spezifiziert (hier also Vorsicht, wenn man ein CH341A mit der 5V Problematik hat).
 
Doofe Frage, wo finde ich eigentlich das Passwort für das BMC? :fresse:
 
Hardwareluxx setzt keine externen Werbe- und Tracking-Cookies ein. Auf unserer Webseite finden Sie nur noch Cookies nach berechtigtem Interesse (Art. 6 Abs. 1 Satz 1 lit. f DSGVO) oder eigene funktionelle Cookies. Durch die Nutzung unserer Webseite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir diese Cookies setzen. Mehr Informationen und Möglichkeiten zur Einstellung unserer Cookies finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.


Zurück
Oben Unten refresh