Geschwindigkeit im Heimnetzwerk - ich verzweifle

Und ich glaube, Du liest nicht richtig. Lese einfach mal ein paar Beiträge (von mir) zurück, da findest Du Worte wie "Amateurfunk", "Sicherheitsrisiko" usw.. Ein wenig Nachdenken sollte auch Dich dazu bringen, aus solchen Äußerungen und zusätzlich meiner Argumentation gegen PowerLAN zu schlußfolgern, dass mir die Abstrahlung, resultierend aus Datenübertragung über Stromkabel, sehr wohl bekannt ist ;)
 
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Um noch mal zum WLAN zurückzukommen: Ich habe mir gerade ein wenig Halbwissen über WLAN angelesen. ;) Mein WLAN Router (Fritzbox 7240) beherrscht den n-Standard und 2,4 Ghz oder alternativ 5 Ghz. Ich habe an den Grundeinstellungen nicht viel geändert, allerdings habe ich die genutzten Standards auf "g" und "n" beschränkt. "g" brauche ich noch für mein altes Netbook.
Nun frage ich mich, ob der Router nur 2,4 Ghz nutzt oder automatisch auch 5 Ghz, sofern die kommunizierenden Geräte dies unterstützen? Oder läuft dann einfach alles über 2,4 Ghz? Nach dem, was ich gelesen habe, können BT, Telefone, Funk-Tastaturen/-Mäuse usw. bei 2,4 Ghz zu Störfaktoren werden. Und das ist alles in Routernähe und am teilweise am HTPC vorhanden.

Wenn ich aber am Router 5 Ghz einstelle, dann wird neben dem Netbook auch mein Drucker (Canon 5250, n-Standard aber nur 2,4 Ghz) nicht mehr im Netzwerk funktionieren. Ich habe hier noch eine Easybox 802 rumliegen. Wäre es dann sinnvoll, die Easybox als reinen Access Point im gleichen Netzwerk zu nutzen, so dass die Fritzbox auf 5 Ghz funkt und die Easybox auf 2,4 Ghz? Oder ist das alles völliger Blödsinn? ;)

Gruß

Gidian
 
Nun frage ich mich, ob der Router nur 2,4 Ghz nutzt oder automatisch auch 5 Ghz, sofern die kommunizierenden Geräte dies unterstützen? Oder läuft dann einfach alles über 2,4 Ghz? Nach dem, was ich gelesen habe, können BT, Telefone, Funk-Tastaturen/-Mäuse usw. bei 2,4 Ghz zu Störfaktoren werden. Und das ist alles in Routernähe und am teilweise am HTPC vorhanden.
Wenn ich mich nicht irre, kann die FB7240 entweder 2,4GHz oder 5GHz - gleichzeitig geht erst mit der "ganz dicken"...

Wäre es dann sinnvoll, die Easybox als reinen Access Point im gleichen Netzwerk zu nutzen, so dass die Fritzbox auf 5 Ghz funkt und die Easybox auf 2,4 Ghz? Oder ist das alles völliger Blödsinn? ;)
Einen Versuch ist es allemal wert - Wenn du nicht gerade direkt neben einem Flughafen wohnst ist im 5GHz Band deutlich weniger los :-)
 
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Exakt. Oder die Alternative, falls Geld investiert werden darf: es gibt momentan den Linksys E4200 für 99,- bei Gravis, dazu bis zum 15.01. eine Cashback-Aktion zu 25,-€ bei Cisco/Linksys. Macht 76,-€ für einen WLAN-Router auf Stand der Technik, der 2,4GHz und 5GHz simultan kann.
 
Wenn es hilft, darf auch ein wenig investiert werden. Aber der E4200 hat kein DSL-Modem dabei, richtig? Folglich müsste ich dann auch 2 Geräte parallel laufen lassen, um ins Internet zu kommen. Oder bringe ich da gerade etwas durcheinander?
 
Also in einer Zeitschrift (ich glaube CT) wurde dieses ganze DLAN Zeug mal getestet. Dabei stellte sich heraus, dass das ganze Phasenzusammenlegen zwar messbaren, aber keinen drastischen Mehrwert brachte. In der Regel 5-10% was angesichts deiner katastrophalen Datenraten kaum ins Gewicht fällt.

Auch beim Thema Repeater solltest du daran denken das, was auch immer du dann erhälst, von der Datenrate halbiert wird. Es kann also gut sein, dass du nach der ganzen Aktion zwar ein funktionierendes WLAN Netzwerk hast, allerdings mit der gleichen Geschwindigkeit. Ich habe es jetzt so verstanden, das ganze Konstrukt ist in einer Etage oder? Sind alle Antennen (sofern extern vorhanden) vertikal ausgerichtet?

5Ghz bedeutet zwar das man jetzt noch häufig allein auf weiter Flur ist, allerdings habe ich bei meinem Fritzbox 5GHz Experiment feststellen müssen, dass grade 5 Ghz noch empfindlicher auf Wände reagiert als 2,4ghz, was ja auch irgendwie logisch ist. Ich weiss nicht ob das wirklich Sinn und Zweck der Übung ist Geräte auf gut Glück zu kaufen.
 
Wenn es hilft, darf auch ein wenig investiert werden. Aber der E4200 hat kein DSL-Modem dabei, richtig? Folglich müsste ich dann auch 2 Geräte parallel laufen lassen, um ins Internet zu kommen. Oder bringe ich da gerade etwas durcheinander?
Ja. Und? Wo ist das Problem?

Also in einer Zeitschrift (ich glaube CT) wurde dieses ganze DLAN Zeug mal getestet. Dabei stellte sich heraus, dass das ganze Phasenzusammenlegen zwar messbaren, aber keinen drastischen Mehrwert brachte. In der Regel 5-10% was angesichts deiner katastrophalen Datenraten kaum ins Gewicht fällt.
Das kann so nicht sein, ein funktionierender Betrieb ohne Phasenkoppler ist eher ein Glücksfall denn der Normalfall, denn dann läuft das nur aufgrund von (ungewolltem) Übersprechen.
 
Ja. Und? Wo ist das Problem?

Das ist nicht unbedingt ein Problem. Nur wenn ich eh mit zwei Geräten arbeiten muss, dann kann ich auch meine beiden vorhandenen Router nehmen, anstatt den Linksys dazu zu kaufen.
Mal sehen, vielleicht komme ich heute dazu, das Ganze zu testen.

Gruß und danke

Gidian
 
Ich bin´s noch mal. Und ich bin immer noch auf der Suche nach der (für mich) optimalen Lösung. ;)
Ich habe noch mal geschaut, ob ich doch irgendwie vernünftig Kabel verlegen kann. Der praktische Nutzen (Zeitersparnis beim Übertragen von Daten) rechtfertigt nicht optischen Einbußen. Und PowerLAN will nicht wie es soll. Folglich muss ich eine WLAN-Lösung finden. Nun kommt erschwerend hinzu, dass bei meinem HTPC eine der beiden WLAN-Antennen nicht mehr funktioniert. Das Kabel, das vom Mainboard zum Antennenanschluss verläuft, ist am Anschluss abgerissen - wie auch immer das passiert ist. Und es lässt sich nicht so einfach wieder neu befestigen. Abgesehen davon hätten andere Geräte dann trotzdem das Problem, dass sie über die langsame PowerLAN-Verbindung angebunden sind.
Daher die Überlegung, einen WLAN-Empfänger im Wohnzimmer zu nutzen, an den alle Geräte angeschlossen werden. Ich weiß nur nicht, was man da nimmt/braucht, bzw. was es gibt.
Eine WLAN-Bridge ermöglicht den per Ethernet angeschlossenen Geräten direkt miteinander zu kommunizieren, während bei einem reinen Client alles durch den Router läuft, oder? Allerdings brauche ich diese Option nicht.
Was nicht schlecht wäre: Wenn der WLAN-Empfänger im Wohnzimmer über 5 Ghz mit dem Router verbunden ist und seinerseits zusätzlich über 2,4 Ghz die Geräte einbindet, die 5 Ghz nicht beherrschen. Geht das überhaupt? Und wenn ja, treibt mich das in den Ruin? ;)
Ansonsten würde ich es erstmal mit 2,4 Ghz probieren und bräuchte dann einen Empfänger mit zwei Antennen - wie beim Router.
Dann muss ich nur noch zusehen, dass ich die beiden Geräte irgendwie störungsfrei auf einander ausgerichtet bekomme.

[EDIT] Noch eine andere Überlegung: Im Wohnzimmer verläuft ein Leerrohr unter dem Fußboden. Ich könnte also einen WLAN-Empfänger an anderer Stelle aufstellen, ein Ethernetkabel durchs Leerrohr ziehen und auf der anderen Seite einen Switch anschließen. Eine Kabellänge von rund 7 Metern sollte kein Problem sein, oder?

Gruß und danke für eure Hilfe

Gidian
 
Zuletzt bearbeitet:
Aus technischer Sicht bestimmt. Es gibt da aber auch andere Sichtweisen. ;) Soll heißen: Kabel ziehen wäre schön, wird aber nicht gemacht. Daher muss ich die zweitbeste Lösung finden.

Gruß

Gidian
 
Es gibt auch schöne Kabel :d Mit ein wenig Überlegung kann man das ganze sehr dezent verlegen.. Nur weiß ich nicht wie es bei Dir aussieht. Bei mir geht das immer noch ganz gut zu verstecken ;)

Gruß
 
In der alten Wohnung ging das bei mir auch immer recht gut. Da hatten wir Holzfußleisten, hinter denen man die Kabel schön verstecken konnte. Und teilweise Leisten über den Teppichstoßkanten im Türbereich. Jetzt müsste ich aber alles mit Kabelkanälen machen und glaub mir - das würde nicht gut aussehen. ;)
Also bleibt mir nur die Möglichkeit, eine WLAN-Lösung mit einem guten Preis/Leistungs-Verhältnis zu finden. Es ist ja auch nicht so, dass ich permanent Daten im Netzwerk hin- und herschieben würde. Aber mit 0,5 MB/s ist´s halt einfach nervig lahm.

Wie wäre es denn mit diesem Access Point:
TP-Link TL-WA801ND

und diesem Switch dazu:
TP-Link TL-SG1005D

Den AP würde ich dann auf die andere Seite des Wohnzimmers stellen. Dadurch verlängert sich zwar einerseits der Weg zum Router, andererseits stünde der AP dann aber nicht direkt hinter einer Wand, in der Stromkabel verlaufen, und nicht direkt zwischen diversen anderen Geräten. Der Switch wird dann per Ethernetkabel (durch Lehrrohr verlegt) angeschlossen. Und ich würde dann bei einem 2,4Ghz-Netz bleiben, um alle Geräte problemlos einzubinden.
Ach so, kurze Frage noch: Stört sowas wie ein Sofa den WLAN-Empfang merklich? Oder geht das Funksignal da durch wie durch Butter? ;)

Gruß

Gidian
 
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