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Erstes Linux bootet direkt auf dem M1 von Apple

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In virtuellen Umgebungen ist es bereits möglich den Linux-Kernel und einige Distributionen auf Macs mit M1-Prozessor arbeiten zu lassen. Am Wochenende ist es den Sicherheitsforscher und Virtualisierungsexperten von Corellium offenbar gelungen den Linux-Kernel direkt auf Apples neuen M1-ARM-Prozessor zu portieren.
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bit64c

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Sehr sehr interessant. So ein MacMini sieht schon schick aus. Mit 16gb dürfte der auch länger halten. Wenn dann noch Ubuntu und Co out of the box laufen würden... würde ich immer noch auf den Nachfolger warten.
 

smalM

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Die von Apple vorgenommenen Anpassungen an den Kernen, vor allem aber der GPU, sind so umfangreich, dass es dafür keinerlei Standard-Treiber oder dergleichen gibt.
Was ist denn ein Standardtreiber?
Der Treiber, der auf einer Millarde Apple-Geräte funktioniert?
Oder der, der für einen Linux-Hack benötigt wird? :unsure:

Die zukunft von Hackintosh?
Die Implementierung von Linux auf M1 ist das genaue Gegenteil von Hackintosh.
 

Luxxiator

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Was ist denn ein Standardtreiber?
Solche Treiber stellen für jede gängige Hardware zumindest Grundfunktionen bereit, damit man bei Grakas zum Beispiel wenigstens Bild hat, um im Anschluss den passenden Treiber installieren zu können, welcher dann alles das kann was die Graka so drauf hat......
 
G

Gelöschtes Mitglied 271261

Guest
Mein Linux bootet auch auf meinem AMD Desktop und auf einem alten I5. Finde ich also erstmal nicht sonderlich interessant, zumal es auf meinem Pi auch bootet. Letzterer hat aber vermutlich etwas weniger Dampf als der überteuerte Apfel und hat scharfkantige Ecken :/
 

Schugy

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Bin sehr gespannt auf die Benchmarks der noch nicht optimierten freien Software. Das Interesse ist rein technisch. So lange Apple keinen freien Zugriff auf seine Hardware für fremde Betriebssysteme gewährt, habe ich auch nicht vor, so einen zu kaufen.
 

smalM

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Na das war doch schon mal gar nicht schlecht.
Jetzt noch Grundfunktionen durch Standardfunktionsklassen ersetzt und wir kommen dem nahe, was der Autor ausdrücken wollte. ;)

Das ganze erinnert mich an selige NT 4.0 Zeiten, als jemand für USB einen HID-Gerätetreiber geschrieben hatte, da MS für das OS die Nutzung von USB völlig verweigerte...

@Schugy
Apple verweigert den Zugriff nicht, sie unterstützen ihn nur in keinster Weise.
 

Silberfan

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Am Wochenende ist es den Sicherheitsforscher und Virtualisierungsexperten von Corellium offenbar gelungen den Linux-Kernel direkt auf Apples neuen M1-ARM-Prozessor zu portieren.
Das war nur eine Frage der Zeit.
Passende Bibliothek für den Prozessor entwickeln ,diesen in den Kernel von Linux Portieren ,fertig.
Das die Hersteller der M1 CPU es nicht für nötig halten dies anderen bereitzustellen ,bleibt mir ein Räzel.
Man hat es ja auch schon geschafft einige Android Versionen auf Apples "Eifone" Modellen zum arbeiten zu Bewegen.

Allerdings gibt es noch einige Einschränkungen. So läuft der Kernel nur auf einem der acht Prozessor-Kerne. Außerdem gibt es noch keine USB-Unterstützung und auch für die sonstigen Funktionen sieht es noch schlecht aus.
Alles eine Frage der Zeit ,das kommt noch.
Es braucht alles seine Zeit bis X mit Y funktionsfähig ist.
Es zeigt auch wie Flexibel auch hier Open Source sein kann.
Traurig ist nur das Apples MAC OS ja auch auf Grundlagen von Linux arbeitet und der Urvater wie Linux selbst in Unix zu finden ist.
Apple macht den Programmierern die Arbeit dabei nicht leicht, denn natürlich gibt es keinerlei Dokumentation, die man verwenden könnte. Ein Reverse Engineering ist der derzeit einzig mögliche Weg.
Das war nichts besonderes ,denn ständig arbeiten Entwickler bei und mit Linux nach diesem Schema.
Während MS die Daten praktisch geschenkt bekommt akzeptieren selbst heute noch nicht alle Hardware Hersteler das Linux der bessere Weg ist. Egal ob Ubuntu (alle Varianten ), Linux Mint oder Ur Linux Debian ( Beispiele).
Das Asahi Linux soll dann genau wie die Kernel von Corellium als Open-Source-Projekt allen zugänglich gemacht werden.

Davon gehe ich fest aus.

2019 verklagte Apple das Unternehmen Corellium, das ein virtuelles iOS anbietet, damit Sicherheitsforschern einfacher daran arbeiten können. Die Klage wurde abgewiesen. Inzwischen bietet Apple unter strengen Auflagen offene iPhones für Sicherheitsforscher an. Der Zugang zu diesen Geräten ist aber natürlich nicht so leicht möglich, wie zu einem virtuellen iOS, welches sich theoretisch beliebig oft bereitstellen lässt.

Nur weil Apple viel Kapital Besitzt ändert es nicht die Ansichten von Open Source . Würde man alle Rechtlichen Verletzungen die Apple mit IOS und MAC OS begangen hat gegenhalten wäre der Konzern längst Pleite.
Da hilft es auch nicht das sie die Entwickler von CUPS waren ( CUPS= Common Unix Printing System).
Viele Firmen wiegen sich in Sicherheit und meinen sich rechtlich im Legalen zu Bewegen ,klauen fast Tagtäglich aus dem Open Source Pool.
Würde es Open Source nicht geben wäre MS Windows noch auf dem Stand von Windows 98 und könnte nur DVD Medien als Speichermedien Abspielen können ,mehr nicht. Apple hätte weder MAC OS noch IOS ,würde was anderes in Eigenentwicklung nutzen ( evtl. noch Relikte aus dem Aufkauf der Firma Next) und die gesamte Weltweite IT wäre Rückständig . Man muss sich auch mal Bewusst werden wie Mächtig Open Source geworden ist. Würde man MS Windows und MAC OS Weltweit Löschen .Gäbe es vereinzelnd gemaule das einige kleinere Firmen nicht mehr funktionieren und man würde Umstellen auf z.B. Open Source.
Würde man Open Source aber komplett Löschen, wäre das gesamte Internet viele Smartphones ,Smart TV´s und andere Geräte nicht funktionsfähig und man wäre auf Monate evtl. auf Jahre damit Beschäftigt das alles auf z.b. MS Windoof oder MAC OS umzustellen.
Ganz zu schweigen von den hohen finanziellen Verlusten der Firmen, so manch eine wäre Insolvent.
 

mR.y0

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also Apple stellt sehr viel als OPEN Source Verfügung, auch ihren XNU Kernel (X is Not Unix)

eben so mittlerweile auch Microsoft

Problem dürfte beim M1 allerdings die Verschaltung der Funktionseinheiten sein, da hier alles mögliche über PCIe kommuniziert und Apple dort Shared Memory einsetzt (ähnlich amd - Smart Access Memory). Bei x86 wurde halt noch alles per Opcode und softwarelibrary gemacht, da wurden für das encoden eines jpegs in Software ein paar Fliesskomma und binärbäume berechnet, jetzt auf M1 gibt es die jpeg Einheit der man einen Speicherbereich mit Daten zuteilt und sich sie fertigen Daten dann abholt.
Dazu kommt dann noch das BIGlitte und das durcheinander ist perfekt.
 

Elmario

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Naja, könnte evtl. nützlich werden, um zukünftige Restriktionen seitens Apple zu umgehen..
 

Silberfan

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Genau: man kauft überteuerte Apfel Kiste um ein verbasteltes / buged OS drauf laufen zu lassen :bigok:
Ist doch nicht anders als im Pc Bereich.
Man kauft sich eine Pc kiste mit einem betreibsystem drauf das Tagtäglich den Benutzer auf schritt und Tritt Ausspioniert und die Daten an den Hersteller sendet.
Bei so manch Elektro Discounter wird man ja schon Zwangsentmündigt und das Zeug vorinstalliert zusammen mit der Kiste vertickt.
Man hat so keine Chance sich dagegen zu wehren. also dann zuhause sich hingesetzt , den Kram Runtergeschmissen seinen Kram draufgesetzt ,fertig.
Trozdem hat MS wieder einmal Kräftig am Kauf Mitverdient ,auch wenn man diese Lizenz nicht verwendet. nur das Merkt keiner mehr weil er es schon als gegeben hinnimmt. Und dann wundern wir uns warum MS auf einmal soviel Knete besitzt und selbst Strafzahlungen von 500 Mio Euro (an die EU) die noch nicht mal ansatzweise jucken ?
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Naja, könnte evtl. nützlich werden, um zukünftige Restriktionen seitens Apple zu umgehen..
Generell sollte man dem MAC OS und dem IOS aus dem Weg gehen.
Auf den Eifon Teilen kannst das nur mittels Jailbreak umgehen ( Beispiel).
Und der Hersteller versucht immer und immer wieder mit neuen Versionen das wieder zu Beheben ,mehr schlecht als recht :-)
Will man frei und Unabhängig sein .bleibt nur der Weg zu Linux und sich eine Distri aussuchen die man Verwenden will.
Anders geht es nicht mehr..
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Problem dürfte beim M1 allerdings die Verschaltung der Funktionseinheiten sein, da hier alles mögliche über PCIe kommuniziert und Apple dort Shared Memory einsetzt (ähnlich amd - Smart Access Memory). Bei x86 wurde halt noch alles per Opcode und softwarelibrary gemacht, da wurden für das encoden eines jpegs in Software ein paar Fliesskomma und binärbäume berechnet, jetzt auf M1 gibt es die jpeg Einheit der man einen Speicherbereich mit Daten zuteilt und sich sie fertigen Daten dann abholt.
Dazu kommt dann noch das BIGlitte und das durcheinander ist perfekt.

Das ist nicht das Problem. Beim M1 fehlen jegliche Dokumentationen . Diese Besitzt Apple und TSMC ,sofern diese dort Produziert wurden.
die Schwierigkeit wird es sein , herauszufinden WIE alles im Detail funzt. Es kann so sein wie du Berschreibst ,kann auch anders sein.
Das ist das schlimme wenn man nicht weiß wie ,aber irgendwas funktionierendes Umsetzen muss.
Da bleibt nur das selbst austesten übrig oder man nimmt einen M1 Schleift ihn ab und Untersucht so das Die auf seine Funktionen, erstellt so dann Schaltpläne und so gehen Monate ins Land . Bis dahin ist dann der M2 schon da und das ganze geht nochmal von vorne los.
Apple sollte man die dokus zum M1 mal Bekanntgeben , nicht Öffentlich ,eher den Entwickklern.
Apple soll sich freuen wenn andere auch deren Hardware Softwareseitig verwenden.
Die Chancen würden gut stehen das sich dann einige Leute sogar die Apple Kisten kaufen würden ( Ohne MAC OS) ,auch wenn Überteuert.
 
Zuletzt bearbeitet:

smalM

Enthusiast
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30.04.2008
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Ort
Civitas Tautensium, Agri Decumates
Traurig ist nur das Apples MAC OS ja auch auf Grundlagen von Linux arbeitet und der Urvater wie Linux selbst in Unix zu finden ist.
Das ist völliger Humbug. Du könntest Dir wenigstens die Mindestgrundlagen an Wissen aneignen...

Problem dürfte beim M1 allerdings die Verschaltung der Funktionseinheiten sein, da hier alles mögliche über PCIe kommuniziert
Die Funktionseinheiten hängen alle an einer Fabric. Wie sie kommunizieren ist völlig unbekannt, aber man darf annehmen, daß es was eigenes von Apple ist und nicht Arms AMBA zum Einsatz kommt. PCIe wird für die interne Kommunikation jedenfalls ganz sicher nicht verwendet.

Das ist nicht das Problem. Beim M1 fehlen jegliche Dokumentationen . Diese Besitzt Apple und TSMC ,sofern diese dort Produziert wurden.
Apple verkauft Komplettgeräte mitsamt einem Betriebssystem. Wieso noch mal sollten sie einen Grund sehen Interna öffentlich zu machen?
Und TSMC bekommt von Apple einen Tape-out. Das hat mit der Verwaltung der Komponten durch das OS aber auch nicht das Allergeringste zu tun.
 
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