• Hallo Gast!
    Wir haben wieder unsere jährliche Umfrage zu dem IT-Kaufverhalten und den Meinungen unserer Leser zu aktuellen Trends. Als Gewinn wird dieses Mal unter allen Teilnehmern ein Notebook im Wert von 1.799 Euro verlost. Über eine Teilnahme würden wir uns sehr freuen!

DIY NAS mit ECC ca. 500 € ohne HDD

Bzgl. den Boards:

Beide solide, ordentliche Spannungsversorgung. Sehr sehr ähnliche Konfiguration, so dass es da am Ende auf "Intel oder Realtek LAN" hinausläuft.
Da kann Dir keiner die Entscheidung abnehmen, denn beide haben ihre Vor- und Nachteile.

Btw, denk immer daran dass bei diesen Boards
- der x4 Slot als elektrisch als x1 läuft, sobald auch nur einer der x1-Slots bestückt ist.
- zwei Sata-Ports wegfallen, sobald der zweite M2 bestückt ist.
=> Du hast also eine gewisse Wahlmöglichkeit in der Konfig, aber es gehen nicht alle Slots+Sata gleichzeitig ! (Mehr kann der B550 halt nicht anbinden (macht auch keinen Sinn weil zur CPU hin eh auf 3,5 Gbyte/s limitiert); willst Du mehr I/O, dann sind wir bei X570).


Systemplatte: Nimm ne bekanntermaßen zuverlässige Marken-SSD. Die 970 ist ne sehr gute Wahl dafür. Und denk dran: wenn Du ZFS nutzt, bringt Dir eine "Cache-SSD" (L2ARC Lesecache) wenig bis nix. Das Geld ist in Ram besser aufgehoben. SSD als Schreibcache gitb es bei ZFS ohnehin nicht; Schreibcache bei ZFS ist ausschliesslich ein Teil des Rams.
 
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Ich bin in einer Wohnung und habe CAT5 Verlegt, weil wir hier eh nicht lange wohnen wollen/wollten. Also ist die Übertragungsrate max bei 1Gbit/s mit den Fritzboxen.

So gesehen lohnt sich dann der SSD-Cache nicht für mich, wenn ich es richtig sehe.

@Trambahner Intel oder RLT bei dir aus der ERfahrung?
Das rog Strix board hat auch besseren onboard Sound, wofür auch immer :-D
 
Das kann man so einfach nicht beantworten; daher kann ich da keine finale Empfehlung aussprechen.

Intel 1G (i350, i210, i211) und 10G (X540 und X550) sind bei mir langjährig im Einsatz . Schlicht weil die mit quasi allem out-of-the-box liefen; v.a. auch mit ESXI und FreeBSD-basierten Systemen.
Bei 10G gilt Intel als Goldstandard. Ebenso keine Probleme mit linuxbasierten Systemen.

Intel 2,5G hab ich keinerlei Erfahrung; a ) sind die consumer-grade und brauchen für ESXI "tricks" (=Community-Treiber müssen rein) . b ) hat mich das mit den Berichten über Verbindungsabbrüche stets abgeschreckt.

Realtek 2.5G : läuft bei mir problemfrei auf Proxmox (also Debian-Derivat) und Windows-Desktop; ist täglich in Betrieb so. Keine Versuche mit FreeBSD oder ESXI (k.a. obs da überhaupt Community-Treiber gibt für EWXI 7 und höher) angestellt; schlicht kein Bedarf dafür da die ESXI-Maschine bei mir eh zwei X550 und zwei i210 hat.

=> 2.5G hängt zwischen den Stühlen, egal ob Intel oder Realtek. Ganz besonders bei ESXI ist beides von Vmware offiziell unsupportet.
=> 2.5G Realtek läuft auf Windows und Debian (z.B. Proxmox, Ubuntu) bei mir problemfrei.
=> 2.5G Intel hab viel gelesen zu der Problematik der Verbindungsabbrüche, kann aber selber nichts dazu sagen mangels Erfahrung damit; hab mich nie in der Praxis mit i225/i226 beschäftigt.
=> meine gesamte Hardware (ausser Notebook und Deskmini) und Infrastruktur ist eigentlich auf 10G ausgelegt, "zurück auf 2.5G" hab ich nur temporär zum Stromsparen getan, als die Strompreise explodiert sind, durch Homeoffice das Heimnetz viel stärker genutzt wurde als früher und es dann auch diese sehr günstigen und sparsamen 8x2.5+1x10G Switches gab.

bzgl. Soundchips: beachte ich nicht für Serverbetrieb für NAS und VMs und am Desktop nutz ich sowieso ne eigene Soundkarte (daher: mir immer egal was für ein Soundchip verbaut oder nicht verbaut ist).
 
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Vielen Dank für deine Antwort..... und eure Antworten.... Ich überschlafe es und mache morgen meine Entscheidung fest.
 
Bzgl. dieses Gigabyte-Boards:
Specs schauen auf dem Papier nicht schlecht aus, ausser der M2 gen3x1 > Für Boot-System reicht das natürlich. Auch den normalen M2-Slot vom AM4 für einen vollwertigen PCIe-Slot zu verwenden, finde ich gut.
Es fehlen natürlich die am Chipsatz üblichen Slots, aber da braucht man die Lanes ja für den 2. Lan-Port, die IPMI, etc. Klar.

Aaaaaaber. Der Preis macht mich meeeeehr als stutzig und vorsichtig. Ein neues Board mit der Ausstattung geht normal niemals für 53,10 über den Tisch. Und auch nicht für 150 Euro.
Und dann auch noch über 150 Stück lagernd (Stand 20.12.2023, 18Uhr14) ??
MF listet es, ohne Revisionsnummer, für 320 Euro. Da wären wir dann auch der Region von ähnlichen Asrock Rack Boards.
Es gibt auch ein paar negative Kommentare/Videos im Netz zu dem Board.

Das muss zwar nichts heissen, aber ob es da evtl. Probleme bei dem Board oder der Board-Revision gibt? (der Händler scheint sonst ältere und Gebrauchtware zu verkaufen)

Unterm Strich sagt mir da mein Bauchgefühl: "Vorsicht" und "Wenn ein Deal zu gut aussieht um wahr zu sein, dann ist er meist auch nicht wahr".
 
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Habe das 2 Futro S740 bestellt. Die sprangen spärlich an. EIner ist beim Bios Update abgeraucht. tot. War gebrauchte Ware. . Tatsächlich, bei den Specs zuckt es in den Fingern... Aber.... ich riskiere mal nix :-D Geiz frisst Hirn :-D
 

hier ein in meinen Augen interesanntes Board für alle mATX Homeserver.

LAN muss man dann halt via PCIe Karte realsieren. Aber ist auf jeden Fall im Budget. Und IPMI ist halt auch Gold wert.
Ich habs mal riskiert, fehlt mir nur noch ne CPU, zumindest für einen Test erstmal. Dafür will ich mein Hauptsystem nicht auseinander reißen 😅
 
Guten Morgen,

habe mir jetzt als Board des
ASUS ROG Strix B550-A Gaming
bestellt und als RAM 2 x 32GB von Kingston https://www.alternate.de/html/product/1805917

Sollte passen, oder? Ich frage nach, weil es leider auf der Website des Boards leider keine Auswahl für ECC gibt und es mir so scheint, als wäre es auch nicht drin.

Ansonsten als Gehäuse den bequiet pure white 500, den hier empfohlenen CPU Kühler mit der 4650G Pro und als Netzteil den BEquiet Pure Power 400.

SSD Cache wird sich ja bei meiner Geschwindigkeit nicht lohnen, somit bleibt als System auch die Evo 970 1 TB,
 
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habe mir jetzt als Board des
ASUS ROG Strix B550-A Gaming
bestellt und als RAM 2 x 32GB von Kingston https://www.alternate.de/html/product/1805917

Sollte passen, oder? Ich frage nach, weil es leider auf der Website des Boards leider keine Auswahl für ECC gibt und es mir so scheint, als wäre es auch nicht drin.
Hab ich am Asrock laufen, funktioniert wie gesagt laut meinem Memtest-Test.

Hab ich hier gepostet, weil man mir so am Sack gegangen ist, mit so blabla-Aussagen, hab mich ärgern müssen :d, aber informativ ists ja trotzdem:

Hab die Latenz einfach lassen, wie sie ist bei 3200, Spannung ebenso auf 1,20V , und beim mitm Takt hoch bis es in Memtest dann Fehler gab. Gbit idR. so ein kleines Fenster, in dem noch gebootet werden, aber eben sporadisch Fehler auftreten.
Beim Beenden von Memtest gibts noch so ne Zusammenfassungsseite wo dann sowas Stand wie "xxx correctable Errors" oder so siehe Foto.
Daraus schlussfolgere ich also, dass es geht :d...

BTW war ich überrascht, wie gut sich die ECCs overclocken lassen, und wie hoch der Infinity Fabric beim monolithischen 5750G geht. 3933 MHz Cl22 und 1966 Inf. sind da gelaufen.
(Der 5900X am X570 mag 1900 Infinity schon nicht mehr, hab die ECCs dort auf 3600 cl22 laufen @1,5V und 1800 Infinity Fabric.)
Ich hab ein Paar von diesen Kingston und noch ein Paar Samsung (glaub ich), ich weiss jetzt nicht wo welche drin sind, laufen aber beide gut.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

SSD Cache wird sich ja bei meiner Geschwindigkeit nicht lohnen, somit bleibt als System auch die Evo 970 1 TB,
Tut es imho so oder so nicht, vor allem, wenn du 64 gb RAM rein macht. ZFS genehmigt sich davon dann reichlich, sollte allemal reichen privat.
Ich würd lieber ein SSD-Pool erstellen, falls du ne Anwendung hast, bei der du wirklich zu wenig Zugriffszeit hast, da kannst ja die "interessanten" Daten drauf machen, so ne 2 TB SSD kostet ja "nix"... besser als irgend ne superteure Cache-SSD anzuschaffen, von der kaum was merkst.

Das ist meine Beobachtung aus meinem "noobigen" Blickwinkel.
Der @gea kann das bestimmt fundierter wiedergeben. An dieser Stelle im Übrigen auch vielen Dank an dich, lieber gea, dass du in diesem Forenbereich so fleißig postest und dein fundiertes erprobtes Wissen zur Verfügung stellst, ist nicht selbstverständlich, und bereichert das Forum wirklich. Danke, dass du dir die Zeit nimmst immer wieder.
 
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Bzgl. dieses Gigabyte-Boards:
Specs schauen auf dem Papier nicht schlecht aus, ausser der M2 gen3x1 > Für Boot-System reicht das natürlich. Auch den normalen M2-Slot vom AM4 für einen vollwertigen PCIe-Slot zu verwenden, finde ich gut.
Es fehlen natürlich die am Chipsatz üblichen Slots, aber da braucht man die Lanes ja für den 2. Lan-Port, die IPMI, etc. Klar.

Aaaaaaber. Der Preis macht mich meeeeehr als stutzig und vorsichtig. Ein neues Board mit der Ausstattung geht normal niemals für 53,10 über den Tisch. Und auch nicht für 150 Euro.
Und dann auch noch über 150 Stück lagernd (Stand 20.12.2023, 18Uhr14) ??
MF listet es, ohne Revisionsnummer, für 320 Euro. Da wären wir dann auch der Region von ähnlichen Asrock Rack Boards.
Es gibt auch ein paar negative Kommentare/Videos im Netz zu dem Board.

Das muss zwar nichts heissen, aber ob es da evtl. Probleme bei dem Board oder der Board-Revision gibt? (der Händler scheint sonst ältere und Gebrauchtware zu verkaufen)

Unterm Strich sagt mir da mein Bauchgefühl: "Vorsicht" und "Wenn ein Deal zu gut aussieht um wahr zu sein, dann ist er meist auch nicht wahr".
Also mein Board wurde heute versandt. Mal schauen, was ankommt
 
Das kann man so einfach nicht beantworten; daher kann ich da keine finale Empfehlung aussprechen.

Intel 1G (i350, i210, i211) und 10G (X540 und X550) sind bei mir langjährig im Einsatz . Schlicht weil die mit quasi allem out-of-the-box liefen; v.a. auch mit ESXI und FreeBSD-basierten Systemen.
Bei 10G gilt Intel als Goldstandard. Ebenso keine Probleme mit linuxbasierten Systemen.

Intel 2,5G hab ich keinerlei Erfahrung; a ) sind die consumer-grade und brauchen für ESXI "tricks" (=Community-Treiber müssen rein) . b ) hat mich das mit den Berichten über Verbindungsabbrüche stets abgeschreckt.

Realtek 2.5G : läuft bei mir problemfrei auf Proxmox (also Debian-Derivat) und Windows-Desktop; ist täglich in Betrieb so. Keine Versuche mit FreeBSD oder ESXI (k.a. obs da überhaupt Community-Treiber gibt für EWXI 7 und höher) angestellt; schlicht kein Bedarf dafür da die ESXI-Maschine bei mir eh zwei X550 und zwei i210 hat.

=> 2.5G hängt zwischen den Stühlen, egal ob Intel oder Realtek. Ganz besonders bei ESXI ist beides von Vmware offiziell unsupportet.
=> 2.5G Realtek läuft auf Windows und Debian (z.B. Proxmox, Ubuntu) bei mir problemfrei.
=> 2.5G Intel hab viel gelesen zu der Problematik der Verbindungsabbrüche, kann aber selber nichts dazu sagen mangels Erfahrung damit; hab mich nie in der Praxis mit i225/i226 beschäftigt.
=> meine gesamte Hardware (ausser Notebook und Deskmini) und Infrastruktur ist eigentlich auf 10G ausgelegt, "zurück auf 2.5G" hab ich nur temporär zum Stromsparen getan, als die Strompreise explodiert sind, durch Homeoffice das Heimnetz viel stärker genutzt wurde als früher und es dann auch diese sehr günstigen und sparsamen 8x2.5+1x10G Switches gab.

bzgl. Soundchips: beachte ich nicht für Serverbetrieb für NAS und VMs und am Desktop nutz ich sowieso ne eigene Soundkarte (daher: mir immer egal was für ein Soundchip verbaut oder nicht verbaut ist).

also alle meine Realtek 2,5G laufen fehlerfrei seit Jahren, keinerlei Probleme
 
So, den letzten 4650G Pro für 116 € plus Versand bekommen und mich gewundert, wieso er nicht in meinem AM4 Sockel rutscht. Eingehende Diagnose: Verbogene PINs.

Festplatte neue von WD erworben... Defekte Sektoren.

Meine Laune ist im Keller :-D
 
So, den letzten 4650G Pro für 116 € plus Versand bekommen und mich gewundert, wieso er nicht in meinem AM4 Sockel rutscht. Eingehende Diagnose: Verbogene PINs.

Ohhje, schade :(
Kleinanzeigen?
Mein 5750G (vor 1,5 Jahren) hatte ich dort tatsächlich auch mit verbogenen Pins erworben. Glücklicherweise mit PayPal bezahlt. Da auf den Produktfotos bereits die verbogenen Pins zu erkennen waren er aber als "voll funktionstüchtig" beschrieben war, hat der Verkäufer seinen Fehler eingesehen.

Ich hatte ihn direkt vor die Wahl gestellt:
1) Er nimmt ihn zurück und erstattet voll.
2) Er gibt x (ich glaub 50%) Rabatt und ich repariere auf eigenes Risiko.
3) Ich versuche zu reparieren, bei Erfolg gibt es 20% Rabatt, bei Misserfolg 70%.
Ende vom Lied: Ich war zu ungeduldig und habe spät Abends mit einer alten EC Karte ohne seine Antworten mit dem richten begonnen. Sehr vorsichtig und stückweise. Nach ein paar Stunden hatte ich die CPU "optisch gerade", sie ging leider trotzdem nur mit kreisenden Bewegungen und leichtem Druck in den Sockel. Der Verkäufer hatte mir dann aber trotzdem noch einen Rabatt gegeben, sodass ich im Endeffekt eine leicht angeditschte CPU vergleichsweise günstig (ich glaub ~150€ + "Reparaturzeit" oder so) bekommen habe.

Die Ryzens lassen sich recht gut richten, wenn die Pins nicht zu stark gebogen sind. Wichtig ist immer stückweise biegen. Also nicht mit einmal gerade, sondern immer nur wenige Grad. Ich glaube der Nutzer ubi ist hier der Experte wenn du ihn nicht umtauschen kannst und die Reparatur wagen willst. You Tube bietet da aber auch gute Hilfe. Ich hatte auch mal Probleme mit einem 1150er Sockel und den "Intel Federn" (gibts die jetzt auch bei AM5?), da habe ich eine Reparatur durch Richten nicht mehr hinbekommen und mir dann ein günstiges gebrauchtes Mainboard als Ersatz gekauft.
 
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