Mein erster PC war ein Eigenbau im Jahr 1993. Ein i486DX2/66 mit einem VLB-Board (Vesa Local Bus), 340MB Festplatte, 3,5" HD-Diskettenlaufwerk, 4 MB RAM, 15" Highscreen-Röhre (MS 1570LE oder so ähnlich?), ISA-Soundkarte, Genoa VLB-Grafikkarte, VLB-Multi-IO-Controller für Festplatte, Diskettenlaufwerk, Schnittstellen. Alles residierte in einem PACOMP-Towergehäuse, an dessen scharfen Innenkanten ich mich manches Mal geschnitten habe. Überhaupt waren PC-Gehäuse in dieser Zeit gar nicht komfortabel, alles scharfkantig, unzugänglich geschraubt und wenig beschriftet. Der "Deckel" war ein U-förmig gebogenes Blech aus einem Stück, d.h. Seitenwände und Oberteil zusammen. Was für eine Fummelei!
Eine Cherry-Tastatur und eine serielle Logitech-Maus waren daran im Einsatz.
Allein der nackte Prozessor hat damals 999 DM gekostet, die Tastatur glaube ich 100 DM.
Ich hab den PC später noch aufgerüstet mit einem schnelleren Controller, größeren Festplatten (2x 850MB Seagate Decathlon), Soundblaster 16, und auf 16 MB RAM (der RAM war wirklich sauteuer, damals gab es irgendwo einen Brand in einer Chipfabrik oder so...). Ach ja, ein CD-ROM (Doublespeed) wurde irgendwann auch noch eingebaut.
[Non-PC]
Angefangen hat alles Anfang der 80er Jahre mit einem Video Genie I (ein TRS-80-Klon von EACA, importiert nach Deutschland von Trommeschläger), mit 64(oder 48?) KB RAM, Basic im ROM, amerikanischer Tastatur, mit Umlauten (auf den Pfeiltasten, die außer zum "Spielen" eh zu nichts nütze waren) und Kleinbuchstaben mit Unterlängen im Zeichengenerator (das war keineswegs selbstverständlich) und einem Cassettenrecorder als Massenspeicher (bei C= als "Datasette" bekannt). Der Monitor war ein Grünmonitor von Zenith Data Systems. Farben konnte das "Genie" keine darstellen, und die Grafikauflösung belief sich auf sage und schreibe 128 x 48 Punkte (die Buchstaben des Zeichengenerators waren feiner aufgelöst. Auf den Bildschirm passten 25 Zeilen à 64 Buchstaben). Im Unterschied zum Original, dem TRS-80, hatte das Genie aber einen Lautsprecher an irgend einem Port hängen, so dass Töne in Spielen erzeugt werden konnten.
Später kam ein Neun-Nadel-STAR Gemini 10X-Drucker und eine Doppel-Floppystation 5,25" hinzu (die Floppystation war teurer als der Computer selbst).
Als DOS hatte ich NEWDOS/80 in Verwendung.
Kaum zu glauben, mit dem Teil hab ich gezockt. Die Grafik gab nicht sehr viel her, aber es gab ja noch die legendären Textadventures von Scott Adams.
Natürlich hab ich auch programmiert, Basic, Pascal, Z80-Assembler.
Das Gerät hat im Betrieb dermaßen den Radioempfang gestört, man konnte dem Computer beim Rechnen zuhören.
Dieses Monster wurde dann irgendwann durch einen Amiga 500 abgelöst, mit Farbmonitor, später Speichererweiterung von 512K auf 1 MB RAM (etwa 180 DM) und einem zweiten 3,5" Diskettenlaufwerk von Golem (ganz genau 330 DM, was für ein irrer Preis...).
Vom Amiga kam ich dann zum PC wie oben beschrieben.
Eine Cherry-Tastatur und eine serielle Logitech-Maus waren daran im Einsatz.
Allein der nackte Prozessor hat damals 999 DM gekostet, die Tastatur glaube ich 100 DM.
Ich hab den PC später noch aufgerüstet mit einem schnelleren Controller, größeren Festplatten (2x 850MB Seagate Decathlon), Soundblaster 16, und auf 16 MB RAM (der RAM war wirklich sauteuer, damals gab es irgendwo einen Brand in einer Chipfabrik oder so...). Ach ja, ein CD-ROM (Doublespeed) wurde irgendwann auch noch eingebaut.
[Non-PC]
Angefangen hat alles Anfang der 80er Jahre mit einem Video Genie I (ein TRS-80-Klon von EACA, importiert nach Deutschland von Trommeschläger), mit 64(oder 48?) KB RAM, Basic im ROM, amerikanischer Tastatur, mit Umlauten (auf den Pfeiltasten, die außer zum "Spielen" eh zu nichts nütze waren) und Kleinbuchstaben mit Unterlängen im Zeichengenerator (das war keineswegs selbstverständlich) und einem Cassettenrecorder als Massenspeicher (bei C= als "Datasette" bekannt). Der Monitor war ein Grünmonitor von Zenith Data Systems. Farben konnte das "Genie" keine darstellen, und die Grafikauflösung belief sich auf sage und schreibe 128 x 48 Punkte (die Buchstaben des Zeichengenerators waren feiner aufgelöst. Auf den Bildschirm passten 25 Zeilen à 64 Buchstaben). Im Unterschied zum Original, dem TRS-80, hatte das Genie aber einen Lautsprecher an irgend einem Port hängen, so dass Töne in Spielen erzeugt werden konnten.
Später kam ein Neun-Nadel-STAR Gemini 10X-Drucker und eine Doppel-Floppystation 5,25" hinzu (die Floppystation war teurer als der Computer selbst).
Als DOS hatte ich NEWDOS/80 in Verwendung.
Kaum zu glauben, mit dem Teil hab ich gezockt. Die Grafik gab nicht sehr viel her, aber es gab ja noch die legendären Textadventures von Scott Adams.
Natürlich hab ich auch programmiert, Basic, Pascal, Z80-Assembler.
Das Gerät hat im Betrieb dermaßen den Radioempfang gestört, man konnte dem Computer beim Rechnen zuhören.
Dieses Monster wurde dann irgendwann durch einen Amiga 500 abgelöst, mit Farbmonitor, später Speichererweiterung von 512K auf 1 MB RAM (etwa 180 DM) und einem zweiten 3,5" Diskettenlaufwerk von Golem (ganz genau 330 DM, was für ein irrer Preis...).
Vom Amiga kam ich dann zum PC wie oben beschrieben.
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Das waren Zeiten....
All das in einem Big Tower 
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Das ganze auf nem 


btw bin 29