[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

Warum?
Wenn ich heute, ohne externen Zwang wie Eigenbedarfskündigung oder so, aus meiner Mietwohnung auszieh um was zu kaufen, ist natürlich die Miete die ich bezahl entscheidend und nicht was mein Nachmieter vielleicht bezahlt.
Ich rechne bei der Finanzierung ja auch nicht damit was ich vielleicht in Zukunft mal verdiene...

Und natürlich kann man seine Ansprüche runterschrauben und findet dann vielleicht auch etwas günstigeres. Aber -nennt mich verwöhnt- ich hätte auch keine Lust wieder 10 Jahre an der Eigenimmobilie rumzuschrauben um dann den selben Standard wie in der Miet-Bude zu haben, damit ich sie mir initial leisten kann...

Aber wir bekommen bestimmt gleich wieder (zu recht) einen auf den Deckel weil im falschen Thread. Außerdem dürfte inzwischen klar sein, dass es hier unterschiedliche Meinungen zum Thema gibt :-)
 
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Ich hab Brutto auch keine 60K im Jahr, und ich zahle unser Haus seit 5 Jahren alleine.
Wir haben 3 Autos, zudem noch teure hobbys, Gaming zählt inzwischen ja dazu, sowie 3D druck und zwischendurch fahre ich auf Trackdays wen es die Zeit erlaubt. Und in Urlaub fahren wir auch min 1 mal im Jahr.
Für weiter umbauarbeiten am Haus/Garten reicht es auch.
So Pauschal kann man nicht sagen, das reicht nicht.
Wir haben unser Haus Bar gekauft für 130K, und 150K finanziert die für die Sanierung drauf gegangen sind, haben aber 90% davon selbst gemacht, und die 150k sind für 30 Jahre finanziert, zahle monatlich an Kredit also weniger, als ein Single für eine kleine 60qm Wohnung bei uns.
Wir könnten sogar weiter den Kredit tilgen, macht aber absolut null Sinn gerade, das "Tilgungsgeld" liegt auf einem seperatem Konto wo die % über denen des Kredits liegen.
 
Wenn ich heute, ohne externen Zwang wie Eigenbedarfskündigung oder so, aus meiner Mietwohnung auszieh um was zu kaufen, ist natürlich die Miete die ich bezahl entscheidend und nicht was mein Nachmieter vielleicht bezahlt.
Ja, individuelle Sache. Die Aussage kauf ist teurer als mieten basiert aber oft genug darauf, dass da genauso verglichen wird. Und das ist, objektiv betrachtet, falsch. Weil du 2 verschiedene Basen heranziehst zum Vergleich.
Kann verkehrt wäres auch unter dem Aspekt nicht, dass du aus ner Mietwohnung rausfliegen kannst und dann zwangsweise eine höhere Miete bekommst. Oder der Mieter mit allen legalen Mitteln die Miete hochziehen will ohne neu zu vermieten. Das wäre der Fall "was wäre...". Und beides ist dann doch gar nicht so selten wie man meinen möchte.
 
Ich hab Brutto auch keine 60K im Jahr, und ich zahle unser Haus seit 5 Jahren alleine.
Wir haben 3 Autos, zudem noch teure hobbys, Gaming zählt inzwischen ja dazu, sowie 3D druck und zwischendurch fahre ich auf Trackdays wen es die Zeit erlaubt. Und in Urlaub fahren wir auch min 1 mal im Jahr.
Für weiter umbauarbeiten am Haus/Garten reicht es auch.
So Pauschal kann man nicht sagen, das reicht nicht.
Wir haben unser Haus Bar gekauft für 130K, und 150K finanziert die für die Sanierung drauf gegangen sind, haben aber 90% davon selbst gemacht, und die 150k sind für 30 Jahre finanziert, zahle monatlich an Kredit also weniger, als ein Single für eine kleine 60qm Wohnung bei uns.
Wir könnten sogar weiter den Kredit tilgen, macht aber absolut null Sinn gerade, das "Tilgungsgeld" liegt auf einem seperatem Konto wo die % über denen des Kredits liegen.
LoL als ich noch 60k hatte war ich Single mit einem Auto und ich hätte mir im Leben keine teuren Hobbies und ein Haus leisten können. Und 130k rumliegen hatte ich auch nicht. Also zu den 60k kommt sicherlich noch irgendwo was dazu.
 
Hat das aber auch nicht was mit dem "Davor" zu tun ? Hier wird ja immer davon ausgegangen das man das ganze voll finanzieren muss. Wir haben unser Haus mit 33/34 Jahren gekauft, Mein Brutto ist selbst heute nur 65K, meine Frau damals schon viel weniger - heute durch Teilzeit auch nicht irre viel.

Wir haben haben aber bis zum Kauf 180K angespart - ohne externe Zuschüsse - und Damit konnten wir gut 40% direkt bezahlen. Mit unserer Rate von 1200€ ist das Ding in 15 Jahren abbezahlt, sprich jetzt noch 7 Jahre.

Und bei der Rate bleibt wirklich mehr als genug zum Leben, inkl. einiges zum wieder sparen. Seit dem Kauf haben wir schon wieder gute 100K zur Verfügung.

Finde es halt komisch wenn man quasi zum Tag des Kaufes einfach kein Geld angespart hat....
Das hat was mit Lebensumständen zu tun, nicht jeder kann mit 18 anfangen zu sparen und lebt im Elternhaus mit 0 Ausgaben. Das bringt mich zurück zu meiner These einige Posts zurück.
Das was man heute einnimmt und das was man ausgeben muss ist viel höher. Also Ausgabe>Einkommen in Relation zu vor 20 Jahren.
Die Möglichkeit zu sparen sind geringer als früher, wenn du in Miete lebst und du schon 1000€ Miete abdrücken musst, dann noch Auto mit 300-400€ im Monat (Kaufpreis, Unterhalt/Versicherung/Werkstatt etc.) aka Kleinwagen, bleibt schnell nicht mehr viel übrig.

Bei Eigentum kommt noch dazu das dich die Gemeine noch spontan überraschen kann mit Kanalsanierung, Straßenbau etc... bei dem man sich nach qm im Einzugsgebiet beteiligen müssten. (sowas unterschätzen viele, wenn von der Behörde eine Rechnung über 8000€ hineintrudelt) Muss man auch zusätzlich zu seinem Eigentum auf der Seite haben, neben fälliger Renovierung in X Jahren, wenn man seine Bude nicht abwirtschaften möchte... man sieht es ganz genau in der Wohnsiedlung wer knapp kalkuliert hat auch daran wie anständig die Fassaden noch aussehen und gepflegt das Ganze ist.
Da haben viele kein Geld für solche Dinge.
 
LoL als ich noch 60k hatte war ich Single mit einem Auto und ich hätte mir im Leben keine teuren Hobbies und ein Haus leisten können. Und 130k rumliegen hatte ich auch nicht. Also zu den 60k kommt sicherlich noch irgendwo was dazu.
Nö tut es nicht, ich arbeite zwar mittlerweile in einem Büro, habe das aber vor 5 Jahren noch nicht gemacht.
Und wen man mit wenig Geld auskommen muss, fängt man halt an sachen selber zu machen, hat damit angefangen das ich mir mein erstes Auto gerade so leisten konnte, ich konnte es mir aber nicht leisten es reparieren zu lassen, also selber angefangen zu schrauben ect.
Auch brauche ich kein Handy jedes Jahr, oder hab einen Handy Vertrag der mehr als 20€ kostet.
Ich habe es von Anfang an gelernt mit wenig Geld auszukommen.
Kommt halt einfach auf den Lebensstil an.
Der eigene Horizont ist nicht der Gesamte.
 
Ausgaben bei gleichen Einnahmen stark zu variieren....
Ich glaub manche haben eher ein Gefühl, wie man Geld „verteilen“ kann. Ich würde behaupten viele haben kein Gefühl, so ausm Kopf heraus, wo das Geld hinfliesst. 3-4 Urlaube im Jahr, mehrere Wochenendtrips dazu, dickes Auto mit teuren Felgen, braucht man ja. So die typischen Beispiele, die ich immer wieder im Hintergrund sehe, wenn Gutverdiener darüber reden, dass das Geld „knapp“ ist für Dinge wie Eigentum oder nicht glauben wollen, dass andere mit weniger Einkommen auch 1-2 teure Hobbys habe können.
Die Gesamteinschätzung/der Gesamtüberblick ist meist nicht so detailliert wie viele das sich selber zu schreiben.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

bei dem man sich nach qm im Einzugsgebiet beteiligen müssten.
Darüber kann man sich vorab informieren. Das hält jede Gemeinde anders. Das ist keine „Überraschung“, das ist fehlende Informationsbeschaffung. Ebenso Sanierung. Dass ein Hausgeld egal bei welcher eigentumsart immer anfällt, ist ebenso keine „Überraschung“
 
Gut, dann kauf ich jetzt sofort was hier!
 
Kein Witz, war gerade am Briefkasten und hab 70€ Mieterhöhung drin :ROFLMAO:

Erst mal in Ruhe prüfen, ob es gültig ist!
Frist, Kappungsgrenze, Mietspiegel, Begründung etc.

Zahlen zum Jahresbeginn nun auch 15% mehr Miete. Lagen vorher allerdings unter Mietspiegel, nun quasi genau darin.
Vermieter wollte allerdings gleich 20%. Abgelehnt!
Tja, nun gehen wir dem dieses Jahr mal auf den Sack bzgl. einiger Instandhaltungsarbeiten.

Vor 5-6 Jahren waren wir auch mal auf Haussuche.
Im näheren Umfeld waren neu erschlossene Grundstücke so bei 300-350€/m². Wollten die Kids nicht aus ihrem Umfeld reißen.
"Günstiger" Neubau bei knapp 460k€. Das war mir alles zu viel. Habe keine Lust, bis zur Rente irgendwelche Kredite an der Backe zu haben.
Ich lebe lieber schuldenfrei.
 
Darüber kann man sich vorab informieren. Das hält jede Gemeinde anders. Das ist keine „Überraschung“, das ist fehlende Informationsbeschaffung. Ebenso Sanierung. Dass ein Hausgeld egal bei welcher eigentumsart immer anfällt, ist ebenso keine „Überraschung“
Die Überraschung ist das man die Kosten vorher nicht genau erfasst hat und der Bau nicht Jahre gedauert hat sondern das ging ziemlich schnell. Ist so die neue Masche, damit keiner Klagen kann und der Bau durchgeführt wird. Die Kosten wer was zahlt sollten am Ende egal sein... Staatskasse geht eh in Vorkasse mehr oder weniger.

Selbst wenn es 2 Jahre vorher bekannt war, spart man nicht mal so schnell zusätzlich 8000€ aus dem nichts. Sie hat die Wohnung von der verstorbenen Mutter übernommen hat mit dem Hausgeld die Wohnung renoviert. Da war nichts mehr übrig, sie musste Schulden an den Staat per Kredit finanzieren. Als Alleinverdiener ist das nicht so einfach.
Das Hausgeld wurde Jahre lang nicht angepasst. Die Inflation frisst den Wert des ersparten langsam mit auf. Man muss eigentlich jedes Jahr mindestens 1,5% seine Spartöpfe etc anpassen. Den deine Ausgabenseite mit 2-3% nimmt es dir einfach weg, auch wenn du sie nicht einplanst.
 
Zuletzt bearbeitet:
Erst mal in Ruhe prüfen, ob es gültig ist!
Frist, Kappungsgrenze, Mietspiegel, Begründung etc.
Ist leider alles gültig. Ich bin weit unter der Grenze und die Miete wird nur so "wenig" erhöht weil es ne freiwillige Vereinbarung mit dem Land Berlin gibt den Betrag in 3 Jahren auf 145€ zu deckeln und maximal 75€ / jahr. Da bin ich jetzt auf den Cent genau angekommen, die anderen 75€ hatten sie letztes Jahr erhöht. Quadratmeter Preis ist hier lt. Mietspiegel für ähnliche Wohnungen bei 20€/qm (natürlich nur bei Altverträgen), ich bin jetzt bei 17,21€. Naja, was will man machen.
 
Ist leider alles gültig. Ich bin weit unter der Grenze und die Miete wird nur so "wenig" erhöht weil es ne freiwillige Vereinbarung mit dem Land Berlin gibt den Betrag in 3 Jahren auf 145€ zu deckeln und maximal 75€ / jahr. Da bin ich jetzt auf den Cent genau angekommen, die anderen 75€ hatten sie letztes Jahr erhöht. Quadratmeter Preis ist hier lt. Mietspiegel für ähnliche Wohnungen bei 20€/qm (natürlich nur bei Altverträgen), ich bin jetzt bei 17,21€. Naja, was will man machen.
Naja die Miete sollte sich an den Mehrwert orientieren. Wenn die seit 10 Jahren nichts renoviert/investiert haben gib es keinen Grund der Erhöhung... klar die Argumentation Inflation ist richtig, aber durch das Abnutzen sinkt ja auch der Wert.. also gleicht sich das aus. Viele Dinge wie Heizung oder so sind eigentlich teil der Nebenkosten und nicht der direkten Miete.
 
Solange du unter Mietspiegel liegst, können sie in gewissen Zeiträumen immer erhöhen.
 
Vlt. sollte die Miete das sein aber, nach § 558 darf aber in nem gewissen Rahmen auch einfach so erhöht werden ohne, dass irgendwas speziell Investiert wurde.
Die Wohnung ist von 2016 und hat nen guten Standard, also vernünftig gedämmt, Fußbodenheizung, Dreifachverglaste Fenster, Aufzug etc.. also glaube kaum, dass hier in nächster Zeit irgendwas gemacht wird bzw. gemacht werden muss, das ist aber ja auch ehrlicherweise die Erwartung wenn man in nen Neubau zieht. Ich werde das einfach unterzeichnen und gut ist.
 
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