[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

Tatsächlich muss ich sagen, dass bei einigen so ein Damoklesschwert schon angebracht wäre.

Mit unserem Kündigungsschutz ist es halt wirklich nahezu unmöglich, solche Kapazitäten loszuwerden...
Haben bei uns in der Abteilung auch einen dessen einziger Beitrag es täglich ist, die Stempeluhr zu testen, dazu kontinuierlich Dienst nach Vorschrift und jede Lücke wird genutzt...
Aber Chef, HR & BR beißen sich die Zähne aus den loszuwerden...

Das andere aus den USA bekannte "Hire & Fire" finde ich genau so schlimm. Eine bekannte arbeitete in San Jose in einem IT Unternehmen in der HR Abteilung. Die wurden von einer andere FA übernommen und bei der Infoveranstaltung Donnerstags haben 30 MA im HR dann erfahren, dass se anschließend ihre Sachen packen können, weil HR des Käufers alles übernimmt...
 
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Na ja, also wenn er so slackt, und die es nicht auf die Reihe kriegen, in das nachzuweisen und das verwertbar für ne Kündigung. Also entweder ist da dann nichts, oder die stellen sich dumm an.

Das sich manche die Eier schaukeln können liegt dann eher daran, dass es keinen juckt an den zuständigen Stellen. Wenn du jemanden loswerden willst, und der gehört zu dieser Kategorie, dann wirst den auch los wenn du willst. Dass das nicht mal so eben möglich ist und etwas Aufwand für den AG bedeutet, ist richtig und wichtig. Denn wenn das kein Aufwand wäre, dann wären alle gleich gefährdet, weil dann der AG auch willkürlich jeden easy loswerden kann.
 
@scars
Jop, das ist das andere extrem.
Immerhin wurde informiert.
In anderen Firmen da kommste morgens in Office, merkst, dass dein Ausweis nicht mehr geht, sagt dir der Pförtner, den Karton mit den Sachen kannst dir da abholen.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Wenn du jemanden loswerden willst, und der gehört zu dieser Kategorie, dann wirst den auch los wenn du willst. Dass das nicht mal so eben möglich ist und etwas Aufwand für den AG bedeutet, ist richtig und wichtig.
Das ist ein Trugschluss. Es gibt Strukturen, da wissen die Leute sehr genau, wann sie angreifbar sind und wann nicht.
Solange man nicht das Tafelsilber stielt, ist man eigentlich sehr schwer kündbar. (je nach Unternehmenssituation)
Und die Gewerkschaften tragen ihren Teil dazu bei.
Ja, sie sollen ANs schützen. Aber man schützt auch ANs, wenn man AGs schützt. Nur gibt es eben auch genug Gewerkschaftler, die hatten nur Singen&Klatschen in der Schule. Mit denen gewinnt man keinen Krieg.
 
Haben bei uns in der Abteilung auch einen dessen einziger Beitrag es täglich ist, die Stempeluhr zu testen, dazu kontinuierlich Dienst nach Vorschrift und jede Lücke wird genutzt...
Und wegen solchen Leuten bekommt ihr den Ruf dass in der Automobilindustrie keiner arbeitet aber nur abkassiert. Wäre für alle besser wenn solche Leute mal weg sind, bin trotzdem skeptisch ob man deswegen für alle die Rechte aufweichen sollte. Wir wissen doch alle, dass das 100% komplet ausgenutzt wird.
 
Nö, das ist kein Trugschluss. Wenn der AG einen loswerden will, dann findet man Mittel und Wege - mit wenig oder auch mehr Geld. Hier auch ein interessanter Artikel von SPON (S+) dazu:


Und ich kann die Firmen teilweise auch verstehen. In der letzten Bude gibt/gab es wirklich Leute, die den ganzen Tag nichts zu tun hatten. Ein oder zwei sogar auf einer Position als Director. In meiner Abteilung hatten wir auch zwei Spezis, die sich ein sehr laues Leben gemacht haben. Einem Ex-Kollegen ist dann irgendwann die Hutschnur geplatzt, weil er teilweise für zwei gearbeitet hat. Der hat dann von jetzt auf gleich gekündigt (auch nicht so clever, okay..) und die Faulpelze sind immer noch da.
 
Der Herr sollte es ja wissen. Wenn er das sagt wird meine Aussage so falsch nicht sein.
 
Mit unserem Kündigungsschutz ist es halt wirklich nahezu unmöglich, solche Kapazitäten loszuwerden...
Haben bei uns in der Abteilung auch einen dessen einziger Beitrag es täglich ist, die Stempeluhr zu testen, dazu kontinuierlich Dienst nach Vorschrift und jede Lücke wird genutzt...
Aber Chef, HR & BR beißen sich die Zähne aus den loszuwerden...

Das andere aus den USA bekannte "Hire & Fire" finde ich genau so schlimm. Eine bekannte arbeitete in San Jose in einem IT Unternehmen in der HR Abteilung. Die wurden von einer andere FA übernommen und bei der Infoveranstaltung Donnerstags haben 30 MA im HR dann erfahren, dass se anschließend ihre Sachen packen können, weil HR des Käufers alles übernimmt...

Aus meinem Konzern liegt das eher im Unwillen der meisten Führungskräfte ihre Aufgaben anzugehen. Der Fisch stinkt halt vom Kopf.

Nur gibt es eben auch genug Gewerkschaftler, die hatten nur Singen&Klatschen in der Schule

auf der BV vor 2 Wochen die zuständige Gewerkschaftssekretärin: "gewerkschaften sind wichtig ..." einfach mal 10min ChatGPT vorgetragen (Tendenz zum Gewerkschaftsbeitritt sinkt wieder ...). Selbst natürlich noch weniger "Arbeitserfahrung" als ich - im 2 Lehrjahr in die Azubivertretung, ab dem Ende der Lehre Vollzeitbetriebsrat. Da kann man auch jemanden von der Uni weg auf die Stelle setzen, wenn er das wenigstens überzeugt macht... Der neoliberale "man muss nur sein Fähnchen in den Wind halten und nach oben Buckeln"-Geist ist halt fast überall heutzutage...
 
Ist ja fast so schlimm wie in der Politik 😜
 
Aus meinem Konzern liegt das eher im Unwillen der meisten Führungskräfte ihre Aufgaben anzugehen. Der Fisch stinkt halt vom Kopf.

Das liegt meiner Meinung nach auch daran, dass viele fachlich gute Leute gar keine FK werden wollen, aber oft nur die vertikale Karriere als FK auch ein deutliches Gehaltsplus bedeutet. Horizontale Karriere ist meiner Meinung nach außerhalb des IT-Bereichs weniger lohnenswert - aber ich lasse mich gerne eines Besseren belehren. Mein letzter Chef war/ist als FK auch komplett ungeeignet und hatte auch keinen Bock drauf - aber Titel und das Gehaltsplus hat er natürlich gerne genommen.
 
Mein letzter Chef war/ist als FK auch komplett ungeeignet
Kenn ich auch noch vom letzten AG.
Da lags aber eher daran, dass jeder der seine Seele verkauft und tolle Zahlen hatte nach oben ging. Der Rest war Vitamin B.

Führungskompetenz hatte da so gut wie niemand.
 
Noch wilder wird es, wenn nach oben immer nur positiv berichtet wird und C-Level (oder wer auch immer) dann keine fundierten Entscheidungen treffen kann. Bricht das Kartenhaus dann zusammen, ist das Geschrei groß. Aber schlechte FK fallen in meinem Ex-Konzern auch nur nach oben.
 
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Und wegen solchen Leuten bekommt ihr den Ruf dass in der Automobilindustrie keiner arbeitet aber nur abkassiert. Wäre für alle besser wenn solche Leute mal weg sind, bin trotzdem skeptisch ob man deswegen für alle die Rechte aufweichen sollte. Wir wissen doch alle, dass das 100% komplet ausgenutzt wird.
Das hat nichts mit der Automobilbranche zu tun. Ich hab hier im Bekanntenkreis einige die in der Schwarz Gruppe oder bei Bechtle arbeiten, ist dort exakt das gleiche...
Dazu erleb ich es bei diversen meiner Kunden und das sind Unternehmen mit ~3-50 MA. Solche Leute wieder los zu werden kostet einfach Unsummen an Zeit, die Sinnvoller hätte verwendet werden können und je größer du bist, je schwieriger wirds...
 
Also bei mir hinterlässt dieses Format, je mehr man davon sieht, immer mehr Kopfschütteln unter dem Aspekt, was dort so gezeigt wird, und was "draußen" dann, zugegebener Maßen gefühlt, ständig für Meinungen und Aussagen kommen. Es unterstreicht in sehr vielen Fällen die Diskrepanz zwischen dem Gemecker über Steuern, Politik, Migranten und wie schlecht es doch läuft und dem, was die Leute finanziell wirklich leben.

Das Format wird sich, wie viele andere auch, der Aufmerksamkeitsökonomie unterordnen, damit man mehr Kohle damit machen kann. Das passiert mit vielen ehemals guten Formaten.
 
Das Jahr geht mal wieder dem Ende zu und auch wenn das ein oder andere nicht so ganz mit eingerechnet wurde (zb neues Auto), kann ich mit den Zahlen schon gut erkennen, wo die Kohle hingeht. Das Auto wurde durch den Verkauf des alten Fahrzeuges und vorhandenen Geld bezahlt und geht weder rauf noch runter in der Übersicht.

Ich habe 2025 36.700€ Netto verdient für meine 36Std Woche und ziemlich exakt 0 echte Überstunden gemacht oder irgendwie mal auswärts gewesen. Ich habe Nebenbei noch 9300€ reinbekommen. hauptsächlich durch einen kleinen Auffahrunfall und den verkauf diverser alter Dinge (zb die alte Apple Uhr, oder ausgetauschte Möbel usw). Aus diesen Geld kommt auch das neue Büro.

Die Kosten für das Jahr beliefen sich auf:
-15.600 Wohnen inkl. aller Nebenkosten und inkl. "Altersvorsorge" (Kredit für die Wohnung)
- 5200 Möbel, alles was irgendwie da mit reinfallen kann inkl. Lampen und Bettdecke o.ä. (habe Büro neu eingerichtet)
- 4600€ Lebensmittel, Hygiene, Getränke, quasi alles, was man irgendwie so kauft AUßER:
- 640€ Essen gehen (alles an Lebensmittel, was ich direkt fertig zubereitet gekauft habe wie Döner, Restaurant usw...)
- 4300€ Kosten für Auto, allerdings ohne Tanken. Ich habe einiges in die Reparatur der alten Karre gesteckt und da kam nichts bei rum, weshalb es dann ein neues Auto gab
- 2100€ Tankkosten Auto
- 1700€ 3D Drucker, ich habe wieder damit angefangen und mir einen X1C im Sommer gekauft und paar Rollen usw :)
- 1700€ Werkzeug, alles was nur im Entferntesten mit Werkzeugen/Holzbasteln zu tun hat
- 1330€ Handy und Abos (Apple One, Netflix und ne neue Watch Ultra 2)
- 1200€ für Smarthome (mittlerweile geht hier quasi alles vom Handy aus)
- 1000€ Fitness und Gesindheit
- 500€ Geschenke
- 500€ Klamotten (war günstiges Jahr)
- 380€ PC Spiele und Abos (WOW aktuell)
- 1000€ Kleinkram

- 4300€ gespart

Macht am Ende des Tages ein Jahressaldo laut der App von aktuell 280€ plus. Alle Werte gerundet.

Ziel für 2026 wird sein, etwas mehr zu sparen. Mein Ziel sind 6000€, bzw. 500€ im Monat. Am Auto wird wohl nichts anfallen, da kann ich einige Euros sparen. Möbel wird es 2026 auch keine ernsthaften geben. Wohnen wird leider nochmal etwas teurer, die Nebenkosten steigen mal wieder um 100€. Und ja, die Bude ist eigentlich zu teuer. Ist halt meine Bude und zum Teil ist da auch "Altersvorsorge" mit drin. Bin auch noch nicht ganz davon ab, diese zu verkaufen. Wenn ich verkaufe, dann aber nur zu einen Preis, den aktuell wohl kaum jemand zahlen würde.
Ich müsste dann auch erstmal was neues beschaffen und als Mieter in so einer Assi Vermieterabzockbude wohnen für 200€ weniger im Monat ist irgendwie auch unter meinen Vorstellungen.
 
Bin auch noch nicht ganz davon ab, diese zu verkaufen.
Wieso willst du die Bude jetzt wieder verkaufen du hast doch gerade erst alles super aufwändig saniert, bist du nicht gefühlt sogar erst letztes Jahr eingezogen?
 
War es mir damals wirklich. Doch mittlerweile habe ich es mir viel einfacher gemacht. Ich nutze Monefy premium auf dem Handy und habe alle laufenden Kosten als Daueraufträge drin. Ich muss nur noch die Einmalkosten eintragen. ich runde die Kosten auch immer auf ganze Euro. Vorhin für 53.37€ getankt, 54 aufgeschrieben.
Diese Einmalzahlungen sind deutlich weniger als man so erstmal glaubt. Bei Wohnen zb gibt es vielleicht 3-4 Kosten, die ich per Hand eintragen muss wie zb eine Nachzahlung oder die jährliche Hausrat. Die meisten Posten machen die ganzen Einkäufe. Diese sind aber schnell eingetragen auf dem Weg zum Auto nach dem Einkauf oder zu Hause in einer ruhigen Minute am Abend.
Leichte Verzerrung der Ausgaben gibt es natürlich hier und da, da diese einzelnen Posten entweder Ausgaben ODER Einnahmen sein können, leider aber nicht beides. (zb Nachzahlungen fallen mit unter Wohnen, Rückzahlungen fallen unter sonstige Einnahmen).
Es hilft mir aber ungemein den Überblick zu behalten und zu sehen, ob ich noch etwas kaufen kann. Ich möchte insgesamt einfach mehr Sparen. Bin kein guter Sparer und möchte hier so direkter sehen, wo das Geld hinfließt. Mein Umgang mit Geld ist aus meiner Sicht nicht sonderlich gut. Ich kaufe grundsätzlich nie was als Impuls, aber das ein oder andere Ding hätte ich mir auch sparen können.
Ich habe es öfters schon mit Budgets versucht, um mir auch teurere Dinge quasi "schönzurechnen". Am Ende halte ich das aber nicht durch und ich werde ganz sicher nicht am 25 des Monats nur noch Toastbrot mit Ketchup essen, weil das Budget verbraucht wurde. So ernst nehme ich das Thema nicht.

Ich für mich nehme aus diesen Jahr mit, das ich alleine 5000€ für 3D Druck, Werkzeug und Smarthome hingeblättert habe und man hier locker 2/3 hätte sparen können. Würde ich es trotzdem wieder so machen? Sehr wahrscheinlich ja. Bei Lebensmitteln spare ich nicht (außer, das ich viel im Angebot kaufe), am Auto gibt es wenig zu sparen und ich fahre keine 300ps, um damit 90 auf der Autobahn zu fahren. Am Ende ist die Sparquote gar nicht mal so schlecht.

Am meisten Sparpotenzial gibt es bei der Wohnung. Ich werde kommendes Jahr diese Kosten etwas separater Auflisten, um die Kosten noch besser zu erkennen und dann zu sehen, ob ein Wechsel wirklich was ändert. Wenn ich 300€ im Monat einspare, dafür dann aber Mieter bin, habe ich am Ende nicht wirklich was gewonnen. Die Nebenkosten sind leider auch so hoch, weil die Miteigentümer sich so einiges an Dienstleistungen gönnen. Aber ich nutze diese Dienstleistungen auch mit (zb Straßenräumdienst für die 3 Tage Schnee hier im Jahr und da können mich die Nachbarn gerne kreuzweise, wenn der Dienst nicht kommt und sie mich bitten, das wegzuräumen - jaja wir sind trotzdem zuständig, nicht mein Problem... )
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Wieso willst du die Bude jetzt wieder verkaufen du hast doch gerade erst alles super aufwändig saniert, bist du nicht gefühlt sogar erst letztes Jahr eingezogen?
Nein will ich eigentlich nicht. Sie ist aber mit 90qm allerdings auch recht groß für alleine, bzw. die Nebenkosten sind schon ordentlich. Am Ende kostet wohnen wohl mittlerweile einfach mal 1/3 des Gehalts.
 
Du hast aber doch trotzdem verhältnismäßig geringe Kosten für die Wohnung, vorallem ist damit jetzt alles planbar weil es deins ist. Um 200€ zu sparen umzuziehen macht doch Null Sinn.
 
Also 1/3 vom Netto ist jetzt auch nicht so unnormal.
Setzt man das "geringe" Haushaltsnetto und die Größe der Wohnung ins Verhältnis ist das weit ab von "über die Verhältnisse".
Klar, weniger geht immer. Aber alle 2 Jahre ne neue Wohnung muss man auch wollen.
Und bei der aktuellen Wohnungssituation ist ständig umziehen eigentlich nur ein Weg nach oben, vom Preis her.

Nicht umsonst wohnen 2er Haushalte in solchen Wohnungsgrößen. Was kleineres ist eigentlich ein Draufzahlgeschäft.
Und sollte man sich jetzt verkleinern und der Lebensentwurf noch nen Zusammenziehen vorsehen (gibt ja auch das Gegenteil), fängste dann wieder an. Auf 90m² hält man es auch zu 2. gut aus.
 
Das war doch Pinneberg oder? Das Verkleinern dürfte auf gleiche, wenn ich sogar höhere Kosten hinauslaufen, wenn man nicht Vitamin B hat oder noch weiter von Hamburg weg will...
 
Find ich völlig unmöglich das umzusetzen.
Bin ich alleine Zuhause können alle Rollos zu wenn es dunkel ist, kommen 2 bestimmte Kumpel noch am Abend vorbei bleibt das Terrassenrollo auf, weil die rausgehen zum rauchen.
Wie soll das SmartHome denn wissen das die nachher noch vorbeikommen? Da müsste Jarvis aus Iron Man wirklich existieren.

Wenn ich länger im Haus unterwegs bin mach ich gerne Musik an. Wie soll das Smarthome jetzt wissen ob ich vom PC weggehe und mir 10 sek was zu trinken hole (keine Musik), oder doch den Geschirrspühler ausräume, den Kachelhofen anheize und noch die Blumen gieße (Musik an)

Umständlich fand ich früher in jedem Raum zu jedem Rollo zu laufen und den von Hand zu schließen, oder wenn ich 200km von zu Hause weg bin die Haustür für Besuch nicht öffnen zu können.
Da ist das Handy fix in die Hand zu nehmen doch nix.

@Topic
Finanzamt hat 6 Wochen nach der Steuerrückerstattung (die ich so akzeptiert habe) einfach nochmal 175€ überwiesen. Nehm ich natürlich gern :d
 
Naja, jeder definiert Smart halt anders.
Smart kommt ja eigentlich von einem gewissen maß an Intelligenz aus.
Sich Knöpfe aufs Handy zu holen, ist halt eigentlich kein Smart, sondern nur "nen Schalter mit einer langen Leitung".
Intelligenz wäre Automatisierung.
Was nicht heißt, dass alles automatisiert sein muss.
Smart wäre, wenn man auf den "ich geh raus" Knopf drücke, dann die Heizung runterfährt, die Rollos auch, Lichter werden ausgeschaltet und was weiß ich noch.
Der "ich komme Heim" Knopf macht dann dann das Gegenteil.
Oder es gibt "ich geh ins Bett" Knopf.
usw. usf.
Das ist eigentlich Smarthome. Alles andere ist es so eben nicht.

Nur weil man eine Tasmota Steckdose mit einem Tasmota Lichtschalter koppelt, hat man noch lange kein Smarthome.
Aber im Allgemeinen wird alles, was kein klassischer Lichtschalter ist, im allgemeinen Sprachgebrauch als Smarthome betitelt.

Am Ende kommste mit 1,2k für nen richtiges Smarthome auch kaum hin, sofern du nicht wirklich in der Lage bist, alles selber zu programmieren. Da sind ein paar Steckdosen+Schalter+Handy eben das, was man hinbekommt.
 
Und ich find schon elektrische fensterläden unütz weil langsamer als die guten alten rollos mit Riemen. 😬

Smarthome ist echt son scam zu 90%. Da is nix smart, nur elektrisch + App.

Habt ihr eigentlich eure Ausgaben insbesondere für Versicherungen entzerrt? Also das der berühmte Januarausgabenblock nicht existiert? Hab inzwischen zum Jahreswechsel keine Häufung mehr. Alles aufs jahr verteilt.
 
Wie kann ein smart gesteuertes Rollo langsamer sein?

Ich muss mich null darum kümmern. 🤷‍♂️

Es wird ja viel Quark als „smart“ verkauft, aber Rollosteuerung finde ich gerade positiv.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn ich länger im Haus unterwegs bin mach ich gerne Musik an. Wie soll das Smarthome jetzt wissen ob ich vom PC weggehe und mir 10 sek was zu trinken hole (keine Musik), oder doch den Geschirrspühler ausräume, den Kachelhofen anheize und noch die Blumen gieße (Musik an)
Genau das ist doch der Punkt an Smart Home, das was du von der Stange bekommst hat halt mit der Definition nix zu tun.
 
Und ich find schon elektrische fensterläden unütz weil langsamer als die guten alten rollos mit Riemen. 😬

Da geht es, wie so oft, nicht um die Zeit, sondern die Arbeitsersparnis. Ne Spülmaschine ist auch langsamer, als alles per Hand zu waschen, dennoch hat ja fast jeder eine. In der 1Z-Studentenbude mag Zeit ne Rolle spielen, wenn du aber das EFH mit 4Z hast, hast du einfach keinen Bock, zwei mal am Tag durchs ganze Haus zu rennen. Zumindest kann ich jeden verstehen, der das nicht mag.

@Versicherung: Meinst du jetzt in der Aufstellung? Bei der Zahlung gibt es ja Rabatte für jährliche Zahlweise.
 
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