[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

da haben oft auch die eltern vermögen.
Dann zahlt es ja auch nicht die Versicherung, sondern die Eltern mit ihrem Vermögen.

Gutverdienende Eltern zahlen ja schon die höchsten Pflegeversicherungsbeiträge, um am Ende nochmal aus eigener Tasche draufzahlen zu müssen.

Das ganze System ist hierzulande einfach drauf ausgelegt Arbeit und Erfolg in jeder Hinsicht zu bestrafen. Wären die Grenzen so, dass es wirklich Reiche trifft, wär es was anderes.

Wie bereits gesagt sind 100k in 15 Jahren die neuen 50k. Also für SPD quasi die Reichen.
 
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Das sehe ich auch so. Wenn Du nicht wirklich reich bist aber gut verdienst hast Du die Arschkarte und sollst noch weiter geschröpft werden. Ich würde zwar nicht sagen dass das System explizit darauf ausgelegt ist, aber am Ende kommt's aufs gleiche raus. Ohne politische Macht aber mit gutem Verdienst (und wenn Du komplett bescheuert bist mit Kindern) bist Du einfach am Arsch.
 
Wohne nicht mehr in NRW sondern inzwischen im ärmsten oder zweitärmsten westlichen Bundesland. Arbeite aber noch in Düsseldorf. Dort ist die Kita umsonst, hier zahlen wir zu allem anderen noch gut 500€ für zwei Kids pro Monat.
 
Gutverdienende Eltern zahlen ja schon die höchsten Pflegeversicherungsbeiträge, um am Ende nochmal aus eigener Tasche draufzahlen zu müssen.
Das ist einfach ne falsche denkweise. Alle bekommen das selbe raus. Einzahlen jeder wie er kann, Grundprinzip einer Solidargemeinschaft. JEDER muss an sein Vermögen ran bis er auf 10.000€ runter ist. (Bei allen ist auch das selbe an Vermögen geschützt). Auch hier gilt: Alle werden gleich behandelt. Wo genau siehst du hier die Ungerechtigkeit? Das einzige, wo etwas anders ist, ist beim einzahlen. Wenn du daran rütteln willst, willst du an der Solidargemeinschaft rütteln. Vll einfach mal nicht so tun, dass einem ungerechterweise was weggenommen wird. Oder einfach ehrlich sein und konsequent das Solidarsystem ablehnen, dann aber Konsequent und auf allen ebenen und kein Cherrypicking.

Ob und wie das in 15 Jahren aussieht kann man dann diskutieren und ggf den Rechtsweg bestreiten.
 
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Hat jemand hier eine private Krankentagegeldversicherung? Über die gesetzliche Krankenkasse sind maximal 128€ + im Extratarif 100€ zusätzlich pro Tag möglich.
In den Onlinerechnern kann man bis zu 300€ zusätzlich pro Tag abschließen. Hierfür werden für 300€ täglich 250€ monatlich veranschlagt und für 200€ täglich sind es 170€.
Habt ihr Erfahrungen ob die Gesundheitsfragen deutlich einschränkend sind?

Oder könnte man auch bei mehreren Versicherungen Verträge abschließen um so sein Krankentagegeld zu addieren?
 
Oder könnte man auch bei mehreren Versicherungen Verträge abschließen um so sein Krankentagegeld zu addieren?
  • Wer vorsätzlich zweimal die gleiche Versicherung abschließt, um im Schadensfall doppelt abzukassieren, macht sich des Betrugs strafbar

Natürlich fraglich ob hier überhaupt ein Schaden entstanden ist.
@def time to shine
 
Die Fragen hängen vom Versicherer und dem Tarif ab. Pauschal nicht zu beantworten.

Wer vorsätzlich zweimal die gleiche Versicherung abschließt, um im Schadensfall doppelt abzukassieren, macht sich des Betrugs strafbar
Das gilt so nicht für Krankentagegeld! Man kann durchaus mehrere Krankentagegeldversicherungen haben. Entscheidend ist hier, dass die Summe aller Versicherungen nicht das Nettoeinkommen (was diese ja absichert) überschreiten darf. Das gilt aber auch für eine Versicherung. Auch diese darf nicht mehr Geld absichern, als das Nettoeinkommen beträgt. Es gilt in den Versicherungen das BEreicherungsverbot.
 
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  • Wer vorsätzlich zweimal die gleiche Versicherung abschließt, um im Schadensfall doppelt abzukassieren, macht sich des Betrugs strafbar

Natürlich fraglich ob hier überhaupt ein Schaden entstanden ist.
@def time to shine

OK, danke euch. Dann werde ich mal die Techniker Krankenkasse anschreiben ob ich zu deren Zusatztarif noch eine private abschließen darf. Die verweisen nämlich direkt noch auf eine zusätzliche.
 
Darfst du. Allerdings nur den Differenzbetrag zwischen dem, was die gesetzliche zahlt und deinem Nettogehalt. Einen kompletten Tagessatz darfst du privat nicht abschließen.
 
@def time to shine
Sorry bin grad am renovieren, aber wurde ja alles gesagt.

Hab nix zu beanstanden 😅

Außer evtl das dus theoretisch, wie mustis sagte, bei verschiedenen Gesellschaften haben kannst, in der Praxis wird das sogut wie nie durch die Antragsprüfung gehen, weil die Prüfung nicht möglich ist.

Such dir einen raus und mach das Maximum was du willst/kannst.

Gesundheitsprüfungen sind die detaillierten, da hohes Risiko für die Gesellschaft.

Falls dir ne Gesellschaft mit nachgelagerter Gesundheitsprüfung unter kommen sollte, würde ich die Finger von lassen. Dann wird erst im Schadensfall geprüft und wenn Zusammenhänge mit vorigen Erkrankungen festgestellt werden, kann Leistungsfreiheit bestehen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Darfst du. Allerdings nur den Differenzbetrag zwischen dem, was die gesetzliche zahlt und deinem Nettogehalt. Einen kompletten Tagessatz darfst du privat nicht abschließen.
Das Nettogehalt bekomme ich nicht abgesichert, vielleichte gerade mal die Hälfte damit. BU bekomme ich leider auch nicht. Nur wenn ich 100% BU bin gibt es eine Absicherung vom Versorgungswerk.
 
Krankentagegeld ist bei AU und BU bei BU. Zwei verschiedene Dinge.
Passt eigtl auch wieder besser in den Krankenkassenthread meiner Meinung nach.
Würde an deiner Stelle einen guten Makler aufsuchen, wenn du meinst, dass du keine BU bekommst.

Ich hab 130 Euro Krankentagegeld abgesichert, was ja 3900 Euro netto sind und dann erhöht es sich alle 3 Jahre wegen Inflation.
 
habe 200€ Krankentagegeld abgesichert, bin aber in der PKV. Kostet bei meiner Kasse ~17 oder 18€ pro Monat. Habe alle drei Jahre die Möglichkeit, in einem gewissen Rahmen, den Betrag anzupassen. Gibt ein paar Ausnahmen, z. B. Gehaltserhöhung >x%, dann kann man quasi fast jeden Betrag wählen.
 
Hauptsache wir als nicht Rentner versteuern jeden Cent :)
Das sind meines Erachtens nur Symptome. In meiner Vorsorge ist Rente völlig ausgeklammert. Ich Stelle mich darauf ein, bis zum Lebensende einer Tätigkeit nachzukommen.

Solange wir in dieser Umverteilungsorgie leben, wo mittlerweile normale Gutverdiener (hier wurde z.B. 100k genannt) als reich gelten ist eh alles Kopf. Diejenigen, welche nicht vorsorgen, sind dann neidisch auf die jenigen (denen ja alles nur ohne harte Arbeit zu gefallen ist), die noch ein wenig Geld zu einem selbstbestimmten Leben haben. Und so lassen sich weitere Umverteilungen fortsetzen bis alle gleich arm sind. War jetzt etwas überspitzt. ;)

Nachtrag. Es gibt natürlich auch jene welche keine Möglichkeit haben noch vorzusorgen. Sehe selbst im Münsterland (ländlich geprägt) Rentnerinnen und Rentner flaschen sammeln. Das macht mich sehr traurig.
 
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Sehe selbst im Münsterland (ländlich geprägt) Rentnerinnen und Rentner flaschen sammeln. Das macht mich sehr traurig.
Diejenigen, welche nicht vorsorgen, sind dann neidisch
Umverteilungsorgie
Diese Kognitive Dissonanz...

Ach und mal wieder: Grade einmal 7-8% der deutschen Einkommenspflichtigen haben ein Einkommen von 100.000€+. Voll "normal", grade zu durchschnittlich...
 
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Habe gerade im Offline Modus den Post von diesem Kind (oder Jugendlichen) mit der linksideologischen Prägung gelesen. Ist auf meiner Ignore-Liste. Das ist genau das passende Beispiel.

Jeder in Deutschland kann einen Job haben, wo er 100k oder auch mehr verdient. Mann muss nur wollen und dafür arbeiten. Klar, ist es schwer wenn man sich erst mit 40 dafür entschließt. In der Regel muss man hart dafür arbeiten -Ausnahmen bestätigen die Regel.

Dass nur einer von zehn dazu bereit ist, ändert daran nichts.

Mit welcher Begründung sollte man diesen Menschen etwas wegnehmen dürfen. Wahnsinn. Aber vielen Dank für das Beispiel.
 
Ich kann Beiträge von ignorierten Usern nicht lesen, wenn ich eingeloggt bin. User "Mutsis".
 
Diggaaaa, hast du mal selbst gelesen, was du da für einen stuss schreibst? Jeder in der Lage 100k+ zu verdienen? In welcher Realität lebst du? Definitiv nicht in unserer
Natürlich kann das jeder. Wo ist das Problem. Das geht natürlich nicht von heute auf morgen.

Man muss studieren oder sich anders hoch arbeiten. Zuvor aber eine Strategie machen, in welchen Jobs das möglich ist. Ich hatte auch mal einen Wohnberechtigungsschein damit ich in eine geförderte Sozialwohnung ziehen könnte. Viel verzichten, wenig Freizeit über viele Jahre. Geht alles wenn man will. "Digga".
 
Mit Verlaub, das ist Quatsch. Bin in einigen Ansichten fast schon neo liberal und selbst in dieser Einkommensklasse und sowas habe ich noch nie gehört. Entbehrt jeder Realität.
 
Natürlich kann das jeder. Wo ist das Problem. Das geht natürlich nicht von heute auf morgen.

Man muss studieren oder sich anders hoch arbeiten. Zuvor aber eine Strategie machen, in welchen Jobs das möglich ist. Ich hatte auch mal einen Wohnberechtigungsschein damit ich in eine geförderte Sozialwohnung ziehen könnte. Viel verzichten, wenig Freizeit über viele Jahre. Geht alles wenn man will. "Digga".
Was ein Bullshit. Zeig mir mal den Handwerksmeister, welcher den Job von der Pike aus gelernt und sich hoch gearbeitet hat, der 100k verdient. Kleiner Tip, den gibt es nicht. Nicht einmal in der Industrie. Und bedenke, wenn wir alle studiert hätten, würden wir in Höhlen leben und in eigenen Müll ersticken, weil es niemanden gibt, der uns Häuser baut und den Müll beseitigt
 
Was genau ist Quatsch? Meintest Du meinen Post?
Ich meinte explizit die "das kann jeder" Aussage. Dass es an sich möglich ist steht außer Frage. Aber "jeder" ist reine Theorie. In der Praxis nicht darstellbar.
 
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