[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

Natürlich. Finanzfluss hat die Daten einmal aufbereitet, Top 3 sind Luxemburg, Norwegen und Schweiz, die Werte sieht man ungefähr bei 07:30.
Was auch zufällig 3 der Top 4 der Länder mit dem höchsten BIP in der EU sind. Wobei Luxemburg auch nicht wirklich als Vergleich zu einem größeren Land wie DE herangezogen werden kann.

Wenn ich mir den Thread hier durchlese kommt diese Meinung irgendwie sehr häufig auf, dass man nur nach oben kommt indem man der komplett Überflieger ist, oder halt keine Work Life Balance mehr hat. Man kann sich natürlich nach oben arbeiten durch extrem viel Fleiß und in manche Firmen ist es bestimmt auch so dass dann erwartet wird, dass man 60h jede Woche buckelt ab nem bestimmten Level. Die Realität ist aber eigentlich eher, dass es hier nicht um Aufgaben geht für die man sich ständig das Wochenende um die Ohren hauen muss, sondern um besser zu werden muss man einfach Aufgaben machen, die außerhalb der eigenen Komfortzone sind (sonst lernt man nämlich nix und wird nicht besser). Sowas finden Menschen (mich eingeschlossen) eben unangenehm und wollen es deswegen besser nicht machen obwohl man dabei sehr große Lernfortschritte macht. Oder glaub ihr ein Manager hat über Nacht im Schlaf gelernt wie man ein Team führt?

...

Ich würde mich übrigens nicht als besonders talentiert bezeichnen, mein Aufstieg in der Karriere kam erst dadurch als ich mir selber gesagt habe ich nutze jetzt die Chancen die ich bekomme und übernehme Verantwortung wo nötig. Man wächst in alles rein, lasst euch davon nicht abschrecken.
Jemand der einfach nur gute Arbeit macht und evtl. auch überperformt wird aber trotzdem niemals so weit kommen, wie jemand der ähnlich und evtl. sogar etwas schlechter performt, sich aber dafür auch noch gut darstellen kann. Der Spruch "Tue Gutes und rede darüber" ist sehr zutreffend. Gerade in größeren Organisationen sind Beförderungen auch immer viel Politik, weil der Einzelne einfach nicht mehr gesehen wird. So kommen dann auch häufiger Personen in Rollen, die ihnen absolut nicht liegen, aber dank gutem Gehalt dann halt trotzdem irgendwie ausgefüllt werden.

Beim zweiten Teil kann ich nur zustimmen. Man muss sich aus der Komfortzone begeben, dass heißt neue Tätigkeiten übernehmen oder im Zweifelsfall auch kündigen und sich einen neuen Job suchen. Damit sind ohnehin die größten Gehaltssprünge drin. Wer sich nichts traut und immer nur den Kopf hinter der Deckung behält, der kommt auch nicht voran. Wenn man etwas neues angeht und es nicht klappt, dann hat man immerhin Erfahrung gewonnen. ;-)
 
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die IT-Leiterstelle wurde ja meinem Kollegen erst angeboten, nachdem ich gekündigt hatte, weil von oben etwas Druck da war, das dies ordentlich laufen müsse - und er in teilen eingesehn hat, das er es nicht packt.
Ob das am Ende fürs Unternehmen unbedingt die richtige Wahl war, sei dahin gestellt - und natürlich kann der alte Chef behaupten, das er mir die Stelle hätte anbieten wollen - warum hat er das dann nicht gemacht? - Po(po)litik...

Ich möchte da dann auch nochmal an die Geschichte mit der Ameise erinnern...
 
Klingt stark nach Peter Prinzip
 
Der Spruch "Tue Gutes und rede darüber" ist sehr zutreffend.
Da gehe ich absolut mit, das musste ich auch lernen ;). Nur gute Leistung zu bringen reicht nicht, wenn es keiner merkt. Das muss man definitiv promoten und ich kann nur jedem empfehlen das auch zu tun. Das hat ja letztendlich auch nichts mit angeben zu tun, sondern eher, dass man das gelernte vom Erfolg an andere weitergibt. Ich hör mir die Stories der anderen da auch gerne an.
 
mal ne frage

ich bin bei einer 100% tochter einer Bank.

Die Bank kennt man, das Tochterunternehmen kennt man nur wenn man es weis.
Es ist quasi das gleiche unternehmen denn mein chef chef chef ist der chef der bank.

in xing/lebenslauf das tochterunternehmen schreiben oder doch lieber die bank?

aktuell hab ich im CV die Bank in klammern dahinter geschrieben. Auf Xing/linked wählt man sofern vorhanden das unternehmen direkt aus.
 
Würde das Tocherunternehmen und vielleicht in Klammer den Namen der Bank schreiben. Wenn ich zum Beispiel bei Lamborghini arbeite, schreib ich ja auch nicht VW in den Lebenslauf.
 
der lambo vw vergleich hinkt denn das ist ja bekannt :d zumal man lamborghini ja kennt.

das tochterunternhemen könnte wenn man es nicht weis auch für was anderes halten außer man googlet es
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Warum nicht einfach xy (100% Tochterunternehmen von z)
so hab ichs im cv aktuell ja. xyz Gmbh (....Bank)

wobei ich im cv eh nochmal nen punkt für branche habe und da steht dann eh Bank
 
Ist das mit deiner Bank vielleicht auch bekannt?
Könnte dir 20 Leute adhoc hinstellen die nicht wissen, dass Lamborghini zu VW gehört (ok 5 davon wissen sicher nicht mal wa Lamborghini überhaupt ist :fresse:)
 
wenn ich 100 leute auf der straße frage, wette ich, dass das niemand weis.^^

man erkennt es nichtmal von außen

Denke das mit der Klammer ist am sinnvollsten.
 
Ist das mit deiner Bank vielleicht auch bekannt?
Könnte dir 20 Leute adhoc hinstellen die nicht wissen, dass Lamborghini zu VW gehört (ok 5 davon wissen sicher nicht mal wa Lamborghini überhaupt ist :fresse:)
die gehören zusammen? :ROFLMAO: kenne nur porsche zum vag konzern, aber das ist wohl wirklich allgemein bekannt.

kirchensteuer. wer zahlt das noch :fresse:

leute, die irgendwie für die kirche arbeiten, weil sie müssen. ich habe in diesen leben noch keinen ganzen euro zusammen an kirchensteuer bezahlt. habe im studium noch fix den austritt losgetreten, bevor die kohle kam.
 
die gehören zusammen? :ROFLMAO: kenne nur porsche zum vag konzern, aber das ist wohl wirklich allgemein bekannt.



leute, die irgendwie für die kirche arbeiten, weil sie müssen. ich habe in diesen leben noch keinen ganzen euro zusammen an kirchensteuer bezahlt. habe im studium noch fix den austritt losgetreten, bevor die kohle kam.
ohweeehhh

Lamborghini V10 ist der selbe Motor wie Audi R8 / RS6 / S8 zum Beispiel xD

Porsche ist in der Gruppierung mit das einzigste Unternehmen mit eigenen Motoren die nicht anderweitig verbaut sind (Boxster motoren 911er reihe)....Außer der Taycan, der teilt sich auch die Plattform mit dem e-tron gt

und der Porsche Macan ist audi Q5 - aber deutlich besser abgestimmt und quasi der bessere Q5


Zum Thema:

Ich bin auch eher der Introvertierte Mensch....heißt ich leiste wirklich gute Arbeit, geh damit aber nicht Hausieren...weil mir das zu wieder ist da um Anerkennung zu buhlen...hab aber auch schon gemerkt, dass das Kontraproduktiv ist.

Hab mir auch vorgenommen da in Zukunft doch mehr den Mund auf zu machen
 
Zuletzt bearbeitet:
leute, die irgendwie für die kirche arbeiten, weil sie müssen.
Meine Frau zahlt auch noch, hauptsächlich weil ihre Familie traditionell mit der Kirche verbandelt ist ( ihre Mutter kommt aus einer evangelischen Pfarrerfamilie). Ich bin schon lange aus der katholischen Kirche ausgetreten.
Meine Frau verdient aber nicht so viel, da sie gerade noch promoviert, dann sieht es auf dem Lohnzettel noch nicht so schlimm aus. Geil ist aber, dass bei der gemeinsamen Veranlagung unsere Einkommen zusammengeworfen werden und darauf dann ein "besonderes Kirchgeld" erhoben wird :wall: Es ist zwar lange nicht so viel wie wenn ich auch in der Kirche wäre, aber da darf man gerne mal ein paar hundert Euro nachzahlen (bzw. wird eben von der Rückerstattung abgezogen). Als ich das rausgefunden habe, dachte ich auch mein Schwein pfeift.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja das ist ein perverses System. Aber die Familie ist doch kein Argument gegen Austritt, die bekommt das doch gar nicht mit. Zumindest solange man nicht irgendwo aufm Dorf wohnt und der Pastor einen verpfeift (schon vorgekommen).
 
Nene das ist nicht so, dass ihre Familie da Stress machen würde. Sie will es persönlich so. Wird sich bestimmt ändern wenn ich ihr nächstes Jahr mal präsentiere was uns da bei der Steuer noch abgezogen wird, bzw. wenn ihr Gehalt mal höher wird. Als ich noch 20€ im Monat bezahlen musste hat mich das auch nicht sonderlich interessiert. In Berlin ist es leider auch nervig mit dem Austritt, da muss man zum Gericht gehen. Wer die Berliner Verwaltung kennt, weiß was ich meine :fresse:
 
Das es bei der Kirchensteuer keine Obergrenze gibt oder ne freiwillig zu wählende Höhe finde ich absurd. Wir sind auch beide raus und überweisen stattdessen ab und zu deutlich kleinere Beträge direkt an Einrichtungen im Umkreis. Das fühlt sich für mich deutlich besser an auch wenn ich auch dort wenig Einblick habe, was mit dem Geld gemacht wird.

Ich habe das grad mal überschlagen, das wären zusammen irgendwie über 250€ im Monat. Wahnsinn. Wenn man dann noch den Soli dazuzählt, würde man am liebsten mal in die Wand boxen :fresse:
 
Wenn du austrittst, kommst du halt in die Hölle. Aber dann denk ich mir, mit den ganzen Kirchenheinis wäre der Himmel für mich auch die Hölle, also kann ich mir das Geld gleich sparen :d
Bin noch am selben Tag ausgetreten, an dem ich mein letztes Schulzeugnis bekommen hab.
 
Jaja die Hölle

Ein Mann kommt in die Hölle. Überall sieht er nur Golfplätze, Tennisplätze, Swimmingpools etc. -und vor allem überall nur glückliche Menschen. Er wandert umher und sieht eine Wand. Dahinter: Höllenfeuer, Seelen, die auf den Scheiterhaufen verbrannt werden, kurz: alle Qualen, die man sich vorstellen kann. Der Mann fragt den Teufel:
“Du, sag mal, hier ist es doch überall so schön, was ist denn mit den Leuten hinter der Mauer?”

Und der Teufel sagt:
“Ach, das sind die Katholiken, die wollen das so!”
 
Wenn du austrittst, kommst du halt in die Hölle.
Mein Spruch ist immer: Wenn ich eine Kirche betrete, gehe ich an der Schwelle in Flammen auf :teufel:

Wir heiraten ja im Juni und habe mich (natürlich) auch gegen eine kirchliche Trauung gewehrt.
Dafür gibt's eine freie Trauung mit Traurednerin im Garten meiner Großeltern (Großer Bauernhof mit Blick ins grüne). Die Rednerin kostet zwar 1k, aber ich muss nicht in ne Kirche gehen :d
 
Sind das die gleichen Leute die man auch für Beerdigungen bucht? :fresse:
 
So, genug über Himmel und Hölle, oder?
 
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