[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

hängt also erstmal alles am angebot welches nächste woche hoffentlich zeitig eintrudelt. ich vermute aber dass man versucht mich massiv runterzuhandeln.
 
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Daher verstehe ich nicht wieso Leute für nen Job nach München, FFM, Stuttgart und Co ziehen...kann mir kaum vorstellen dass sich das lohnt.
Es geht dabei ja nicht nur ums Geld. Wenn du in einer guten Lage einer Großstadt wohnst, hast du halt auch andere Vorteile wie z.B. jedes Geschäft das du dir vorstellen kannst in unmittelbarer Reichweite, Kultur Auswahl, Essensmöglichkeiten, etc... Wenn ich mir vorstelle, was ich mir hier alleine an Essensqualität bequem liefern lassen kann, sowas hab ich in kleineren Städten nichtmal verfügbar wenn ich bereit wäre ne halbe Stunde Auto zu fahren. Da beneiden mich wirklich alle meiner Freunde / Verwandten die zu Besuch kommen. Da hat aber auch jeder eigene Prioritäten, wenn es einem wichtiger ist nen Garten oder ne große Terasse zu haben damit man den Grill hinstellen kann, dann hilft einem sowas in ner zentralen Großstadtlage natürlich auch nicht weiter. Außerdem kann man sich das Auto sparen, das sind häufig ja auch nochmal ein paar tausend Euro im Jahr.
 
ich wohn ja in FFM Gallus/Europaviertel

wenn ich diverse Lieferdienste aufrufe werde ich überflutet von Lieferdiensten die größtenteils Müll sind. Gefühlt kannst du 95% davon in die tonne treten.
Da hatte ich in den kleinen Städten wie Garching, Dieburg und Griesheim bei Darmstadt immer noch genug auswahl und es war qualitativ defintiv was dabei.

was aber nicht heißt dass es in größeren städten nur schrott gibt. Ne gibt auch brauchbares essen ^^
 
da blutet mir das Herz wenn ich den Mietpreis sehe und den mit einer vergleichbaren Wohnung hier vergleiche :[ Wieviel Netto da mehr überbleiben würde im Monat...
dann zieh doch in die günstigeren gebiete? wenn aber selbst die obdachlosen lieber in hamburg unter der brücke pennen als 50km außerhalb in einer eigenen wohnung, sagt das schon sehr viel dadrüber aus, was außerhalb der zentralen ballungsgebiete heute noch abgeht.

es heißt immer fachkräftemangel. ich bin maschbauer und wenn ich die jobbörse oder stepstone anwerfe, wird mir selbst mit meiner neuen wohnlage im hvv gebiet von hamburg kaum etwas angeboten. unter ner std fahrzeit gibt es rein gar nichts. mein job wäre mit 100% home office machbar(konstruktion), aber auch 2022 bietet keine jobbörse eine vernünftige suche nach home office jobs an. da ich nicht aktiv suchen muss, habe ich auch nicht die musse, da ewig lang rumzusuchen.
 
Bei Stepstone kannst du nach Home Office suchen, bei Monster auch.
nutzlos, weil die damit nur meinen, das home office überhaupt möglich ist. mir würde nur ein reiner home office platz was bringen. ich finde ja nichtmal so ein inserat im umkreis von 1std, wie soll ich da noch nach mit home office suchen?

wählt man home office gewünscht aus, gibts genau 0 jobs in deutschland als konstrukteur maschinenbau.
 
Nö, nicht nutzlos. Aber dann gibt es einfach kaum/wenige 100% HO-Stellen. 100% Home Office finde ich persönlich auch sehr merkwürdig. Da kannst dich auch direkt selbstständig machen :LOL: Aber gut, wenn du keinen Kontakt mit anderen Menschen/Kollegen haben willst.
 
100% ho würd ich nur machen wenn ich mir ein extra büro dafür einrichten könnte bzw das zeug natürlich gestelt wird > Tisch, Stuhl, elektronik.

krieg die krise wenn ich das daheim an meinem eigenen platz machen muss
 
100% ho würd ich nur machen wenn ich mir ein extra büro dafür einrichten könnte bzw das zeug natürlich gestelt wird > Tisch, Stuhl, elektronik.
So oft wie du den AG wechselst, müsstest du ja alle 3 Monate die Möbel rumschleppen :d Ich hab mir das Zeug selber gekauft (der größte Posten ist ja eigentlich eh nur ein höhenverstellbarer Schreibtisch, falls man das braucht) und alles von der Steuer abgesetzt was aktuell ja in voller Höhe abgeschrieben werden darf. Monitore hat hier im Luxx doch eh jeder zuhause und hätte auch kein Bock auf so ein 250€ Ding das einem der AG wahrscheinlich hinstellen würde (bei uns gibt's 1080p 23" Monitore :fresse:)
 
ich hab meinen embody von der steuer abgesetzt aber auch nur anteilig. hab ja kein 100% homeoffice leider.
 
Das war der Stuhl für ~1.600€ oder? Hatte mir von denen auch schon welche angeschaut aber mein Sedus ist nach mittlerweile 7 Jahre immer noch in so nem guten Zustand, dass ich das noch nicht vor mir rechtfertigen kann :fresse:
 
1100 ca. war im blackfriday angebot noch vor der preiserhöhung

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Bei uns wurde HO für die Bürokräfte verlängert, was teilweise absoluter Unsinn ist, da auch die Disponenten im HO sitzen. Nur haben ausgerechnet die auch das Material (Arbeitshandschuhe, Batterien und neue Handlampen z.B.), welches wir ab und an mal brauchen im Büro, so dass wir nicht daran kommen
 
HO wurde ja zu "mobiles arbeiten" und somit wird auch vieles gar nciht mehr gestellt. schweine
 
Nun da unser Teamleiter nicht im HO arbeiten will, wird er halt regelmäßig, von 190 Mitarbeitern durch die Gänge gescheucht. Vorher sind wir einfach ins Dispo Büro und haben uns das benötigte geben lassen. Jetzt rufe ich an oder schreibe eine Mail an den Tl (da ich überwiegend Spät- und Nachtdienste mache, dazu bin ich auch froh, wenn ich den deppen nicht sehen muss) wenn ich was brauche. Sind für ihn ja nur drei Etagen, die er jedesmal runter muss :fresse:
 
Stimmt auch wieder, ändert aber nichts daran, das er ein depp ist. Der kam mal dazu, als ich mit der inzwischen zweiten Teamleiterin (kümmert sich um das ex Abellio Personal) über die Reinigung der Stirnfenster der Züge gesprochen habe und meinte, das man dann ja Glasreiniger und Tücher auf den Führerstand legen könnte, damit wir die sauber machen können (wofür haben wir Reinigungspersonal?). Hab ihn nur gefragt, was bei ihm falsch läuft, selbst wenn wir die Zeit dafür hätten, ist es nicht unsere Aufgabe.
 
Dafür hat mobiles arbeiten den Charme, dass du auch auf Sylt in der Sonne liegen kannst, und der AG kann nix gegen sagen solang du deinen Job machst.

Ich wollte erst Malle schreiben, aber da müsste ich erst noch Mal genau die EU Regeln zur Arbeitnehmerfreizügigkeit und Regelungen zur Sozialversicherung lesen... Also der Einfachheit halber Sylt.
 
Mal was zu lachen, ich engagiere mich ja gemeinnützig und die Mitglieder zahlen freiwillig 30 Euro im Monat an den Verein. Wir bekommen für den Quartalsabeitsdienst eine Aufwandungsentschädigung von 9 Euro die Stunde.

Der Dienst dauert im Regelfall 2 bis 3 Stunden und enthält, fegen, Rasenmähen, kleinere Zimmerei oder Malertätigkeiten oder Ausgabe von Material an Bedürftige.

Jetzt kam einer an und hat aufgrund der Mindestlohnerhöhung gefordert, dass der Stundensatz auch auf 12 Euro angehoben wird.

Ich Frage mich grade, wie man gemeinnütziges als Arbeit verstehen kann....
 
kein Bock auf so ein 250€ Ding das einem der AG wahrscheinlich hinstellen würde (bei uns gibt's 1080p 23" Monitore :fresse:)
Echt ätzend, was meist für Schrott zum Arbeiten gestellt wird. Auch im Office.

Wie ist das eigentlich zu erklären, dass Firmen untauglichen Müll, den man privat lange aussortiert hätte, im betrieblichen Alltag weiter verwenden?? Bei PCs ist es noch um ein Vielfaches schlimmer als beim Monitor, in genügend Szenarien werden täglich bis zu 90 min verschwendet, weil man auf Toastern mit VGA Ausgang arbeitet, statt auf einem zeitgemäßen PC.

Niemand der für Arbeitsleistung bezahlt wird (Selbstständige usw.) könnten sich sowas erlauben, aber bei gefühlt >90% der Firmen ist es Standard?? Ich verstehe es nicht.

Wer von euch ist auf Rechenleistung angewiesen und hat im Betrieb ne Alderlake CPU? Eben...
 
Das sind dann Firmen, wo die Entscheider im Kopf immer noch Privatmenschen sind und wo ein 400-Euro-Monitor teurer neumodischer Schnickschnack ist, der nur Geld kostet. Die sind außerdem zu beratungsresistent, auf Menschen zu hören, die es besser wissen.
 
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Wie ist das eigentlich zu erklären, dass Firmen untauglichen Müll, den man privat lange aussortiert hätte, im betrieblichen Alltag weiter verwenden?? Bei PCs ist es noch um ein Vielfaches schlimmer als beim Monitor, in genügend Szenarien werden täglich bis zu 90 min verschwendet, weil man auf Toastern mit VGA Ausgang arbeitet, statt auf einem zeitgemäßen PC.

Niemand der für Arbeitsleistung bezahlt wird (Selbstständige usw.) könnten sich sowas erlauben, aber bei gefühlt >90% der Firmen ist es Standard?? Ich verstehe es nicht.

Wer von euch ist auf Rechenleistung angewiesen und hat im Betrieb ne Alderlake CPU? Eben...
Da sind wir Gott sei dank von weg. Mein "neuer" vorgesetzter, der während meiner Ausbildung noch normaler Techniker und dann Teamleiter war, ist jetzt Abteilungsleiter. Auch haben wir jetzt jemanden von der Geschäftsführung mit in der Abteilung setzen. Das erste was durchgewunken wurde ist, das wir keine L-Serie-Thinkpads mehr rausgeben :bigok: Auf der Arbeit bin ich als Sysadmin nicht auf viel Leistung angewiesen, ich habe dennoch ein T480s mit i7 8550u, m.2 SSD und 16GB RAM direkt zu Release bekommen, darf mir in 2 Monaten das nächste Aussuchen und frei Konfigurieren und bekomme noch ein ThinkPad X13s zur Evaluation.

Die Sache ist das die meisten Unternehmen den Bedarf an guter Hardware gar nicht sehen, weil "Der PC tut es doch noch?!". Die Leute nutzen es ja auch aktiv aus das die Geräte so langsam ist, zum Beispiel PC an und erstmal ne Stunde labern gehen - so sehe ich das zumindest bei unseren Kunden und das sind nun einmal Beamte. Aus meiner Zeit in der ich noch Privathaushalte und Unternehmen betreut habe, habe ich aber auch genau das beobachtet: "PC läuft, egal wie Langsam. Solange Läuft, Läuft er!". Die 90 Minuten kann man statt arbeiten halt auch mit Kaffee und Labern verbringen.
 
Wie ist das eigentlich zu erklären, dass Firmen untauglichen Müll, den man privat lange aussortiert hätte, im betrieblichen Alltag weiter verwenden?? Bei PCs ist es noch um ein Vielfaches schlimmer als beim Monitor, in genügend Szenarien werden täglich bis zu 90 min verschwendet, weil man auf Toastern mit VGA Ausgang arbeitet, statt auf einem zeitgemäßen PC.

Niemand der für Arbeitsleistung bezahlt wird (Selbstständige usw.) könnten sich sowas erlauben, aber bei gefühlt >90% der Firmen ist es Standard?? Ich verstehe es nicht.

Wer von euch ist auf Rechenleistung angewiesen und hat im Betrieb ne Alderlake CPU? Eben...

Neuland+Geizisgeil...
Wenn du zur IT null Bezug hast ist jede Ausgabe dafür erstmal völlig überflüssig... :stupid:

Hab dazu ne recht lustige Story.:
2016 bei einem Kunden Server ausgetauscht, da parallel Umstieg auf Exchange anstand in dem Zug auch AD neu aufgesetzt...
Beim anbinden der (~15) Clients ans neue AD festgestellt, das viele Monitore mit VGA angeschlossen sind und ne falsche Auflösung nutzen...
Im Serverraum lags ganze Sammelsorium an Kabeln => DVI/HDMI Kabel mitgenommen und ebenfalls schnell gerichtet...
Montags liefs etwas unruhig an - 12 Stellige Passwörter sind halt auch gemein... 🤦‍♂️
Mittwochs dann Gesprächsrunde "Wo klemmts noch?" mit Geschäftsführer zur Umstellung: Das einzige Thema warn die Monitore, wieso alle korrigiert wurden und 4 nicht. Die wollen jetzt auch neue Monitore und das sieht er nicht ein...

Ich dachte wirklich, jetzt kommt jeden Moment Frank Elstner samt Kamerateam um die Ecke...
 
Für Mitarbeiter ist sowas schrecklich frustrierend. Ich habe beide Welten erlebt:

- Investantrag für einen 300€ Monitor plus 4-6 Monate warten
- Zuzahlung von 10-20€ pro Monat, wenn man als Firmenhandy wollte was über 600€ kostete
- Arbeiten mit 6+ Jahre alten PCs
- Notebooks nur für Abteilungsleiter und höher

Und jetzt:

- freie Wahl zwischen PC/Mac
- kleine Hardware bis 300€ wird ohne Rückfrage/Investantrag bestellt
- man kann sich fürs Arbeiten zu Hause ein zweites Set Maus + Tastatur bestellen
 
Wer von euch ist auf Rechenleistung angewiesen und hat im Betrieb ne Alderlake CPU? Eben...
Das ist bei uns an der Uni und Unikrankenhaus nicht anders. Erstens müssen wir uns Computer oder Laptops für die Arbeit von Zuhause aus selbst kaufen. Zweitens musste ich über ein Jahr lang betteln bis ich endlich einen Zugang zu den Rechenzentren der Uni bekommen habe, weil sie "ausgelastet" waren und man keine neuen Personen mehr zulassen wollte. Vorher musste ich alle Berechnungen auf meiner Hardware durchführen. D.h. die Hardware ist zwar da, aber nicht jeder wird zugelassen, obwohl es eigentlich dringend notwendig wäre und die Produktivität enorm steigern würde. Ein Witz ist das...
 
Mein AG gibt zwar 23" Monitore raus, aber ansonsten passts mit der Performance zum Glück. Es gibt entweder die dicken Thinkpads oder halt Mac Books mit M1 (alle 3 Jahre kann getauscht werden), bis jetzt war ich damit immer zufrieden. Nur die 23" Größe ist einfach völlig veraltet, vorallem wenn man lieber einen großen Monitor nutzt statt zwei Kleine.
 
Das ist bei uns an der Uni und Unikrankenhaus nicht anders. Erstens müssen wir uns Computer oder Laptops für die Arbeit von Zuhause aus selbst kaufen.
Bei uns hat man das innerhalb von Stunden wenn es auf Lager ist, was es meistens ist weil einiges vorgehalten wird.
Ob Macbook, Thinkpad, iPad bekommt man alles wenn man ws für das Studium braucht.
 
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