[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

@Acki-84
ne, ich könnte jederzeit die benötigte Weiterbildung machen und als PM einsteigen...das ist jetzt keine "Chance die so niemals wieder kommen wird". Aber ich kenne mich, ich bin für diesen Job nicht gemacht, da tun sich alle keinen Gefallen mich in so nen Job zu Stecken

Aber du sagst es schon richtig, PM ist ne Art Kindergärtner...ich bin jedoch nicht so ein Rumlaberer und besitze auch nicht das Fingerspitzengefühl den es da brauch. Ich bin Maulfaul und Introvertiert, zwei dinge die in dem Beruf sowas von fehl am Platz sind

Wie @underclocker2k4 schon schrieb, Menschen - und auch du - ändern sich. Ich war früher auch sehr stark introvertiert. Mit Frauen oder noch schlimmer Kunden sprechen war echt ein Problem. Das hat sich in der Ausbildung dann geändert und nach dem Studium noch weiter. Im letzten Job hatte ich täglich Kundenkontakt und es hat mir richtig Spaß gemacht. Ich habe viel gelernt, mich weiterentwickelt. Auch wenn ich mich immer noch als introvertiert ansehe, so habe ich inzwischen auch eine extrovertierte Seite.

Wenn du dich im Moment da noch nicht siehst, ist es ja in Ordnung. Aber vielleicht ändert es sich ja noch - wer weiß wo du in 5 Jahren stehst 8-)
 
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Hier muss man echt aufpassen und über regelmäßig Rücksprache über seine Entwicklung halten. Die letzten beiden Corona Jahre muss man hier aber schon beachten - es ist da schwer Sprünge zu erwarten wenn es unklar ist in wiefern das Geschäft beeinflusst wird. Sobald es aber wieder Steigerungen gibt die verkündet werden sollte man mal nachhaken.

Das lag eher an dem unfähigen Vorgesetzten, der halt leider 0 - in Worten Nuhull - Peil hatte. Da sind auch auf mehrfaches Bitten und Termineinladung schicken, keine MA-Gespräche geführt worden.
Der neue Vorgesetzte hat sich das alles angehört und es ist eine gute Vereinbarung getroffen worden, mit der kann ich erst einmal leben... - Mehr wird sich zeigen.
Ansonsten würde ich auch auf eine Übermäßige Erhöhung verzichten, wenn wir dadurch noch einen Kollegen bekommen würden, das würde nämlich weniger Stress und damit auch etwas mehr Zeit bedeuten.
Sieht mein Kollege übrigens genauso. Wir sind halt zu 2. in der internen IT für 80 Personen / 140 Computersysteme - da hat leider halt jeder seinen Bereich, wo die Vertretung für den anderen gerade jetzt in den 3 Wochen Urlaub die er hat, nicht toll sind. - und dann diese Sinnlosen Meetings mit Anwesenheitspflicht (gottseidank nur Teams) - sonst könnt ich hier ja garnicht schreiben ^^
 
Ich geb euch Recht, grundsätzlich. Aber um ein guter PM zu sein, musst du schon der richtige Typ Mensch sein. Wenn du keine Lust auf Kommunikation hast, bist du da definitiv falsch. Dennoch an @DonChulio: entweder nimm das Angebot an oder mach ein anderes Angebot, welches für dich und deinen AG passen kann. Aussitzen wird nicht funktionieren.
 
Mir was das Aufgabengebiet immer relativ egal, als ich noch normaler Angestellter war - solang ich mein Salär pünktlich und in vereinbarter Höhe bekommen hab.
Ob ich jetzt eine Serverlandschaft konfiguriere, mit dem Kunden Golf spiele oder die Straße kehre... ich verkaufe meine Arbeits/Lebenszeit (und nur diese vereinbarte Zeit, hatte da einige Kollegen mit 40 Überstunden pro Monat ohne Ausgleich...) und mein Knowhow für Preis X - kriege ich Preis X und darf dann "dulli" Jobs machen in dem mein KnowHow nicht genutzt wird, dann hat mein Chef halt Pech, wenn er einen stark überbezahlten Hausmeister einsetzen möchte.
 
Das lag eher an dem unfähigen Vorgesetzten, der halt leider 0 - in Worten Nuhull - Peil hatte. Da sind auch auf mehrfaches Bitten und Termineinladung schicken, keine MA-Gespräche geführt worden.
Der neue Vorgesetzte hat sich das alles angehört und es ist eine gute Vereinbarung getroffen worden, mit der kann ich erst einmal leben... - Mehr wird sich zeigen.
Ansonsten würde ich auch auf eine Übermäßige Erhöhung verzichten, wenn wir dadurch noch einen Kollegen bekommen würden, das würde nämlich weniger Stress und damit auch etwas mehr Zeit bedeuten.
Sieht mein Kollege übrigens genauso. Wir sind halt zu 2. in der internen IT für 80 Personen / 140 Computersysteme - da hat leider halt jeder seinen Bereich, wo die Vertretung für den anderen gerade jetzt in den 3 Wochen Urlaub die er hat, nicht toll sind. - und dann diese Sinnlosen Meetings mit Anwesenheitspflicht (gottseidank nur Teams) - sonst könnt ich hier ja garnicht schreiben ^^
Ihr betreut zu zweit die IT für 80 MA? Und betreut da was alles? Netzwerk, Backup, Applikationen, User-Hardware, Drucker, Telefone, Konferenzräume?

Also unter 3-4 Personen wäre mir (wenn ich AG/Verantwortlicher) wäre zu wenig. Einer ist im Urlaub, der andere wird krank --> 3 Wochen Totalausfall. Von den Kosten kann ich locker 2 weitere Stellen bezahlen. Wenn ich dazu nicht bereit bin, hab ichs halt auch nicht anders verdient....
 
Versteh das Problem nicht, wir betreuen hier rund 100 IT Arbeitsplätze bei 180 MA (In der Produktion hat nicht jeder nen eigenen Arbeitsplatz). Das ganze auch zu 2. und mein Kollege arbeitet sogar nur in Teilzeit (30 Stunden). Wir betreuen auch ALLES was auch nur irgendwie mit IT zu tun hat. Führt halt dazu das du zu 100% nur Oberflächen wissen hast und alles möglichst "simpel" hälst.
Oft bleibt halt auch vieles einfach liegen, teilweise "entdecke" ich Mitarbeiter Meldungen über Probleme im Mail Account (Ticket System gibt es nicht) da ist der MA schon gar nicht mehr in der Firma :d
Die Inhaber sind Zufrieden und sehen keinen Bedarf an mehr Personal in dieser Abteilung.
 
Versteh das Problem nicht, wir betreuen hier rund 100 IT Arbeitsplätze bei 180 MA (In der Produktion hat nicht jeder nen eigenen Arbeitsplatz). Das ganze auch zu 2. und mein Kollege arbeitet sogar nur in Teilzeit (30 Stunden). Wir betreuen auch ALLES was auch nur irgendwie mit IT zu tun hat. Führt halt dazu das du zu 100% nur Oberflächen wissen hast und alles möglichst "simpel" hälst.
Oft bleibt halt auch vieles einfach liegen, teilweise "entdecke" ich Mitarbeiter Meldungen über Probleme im Mail Account (Ticket System gibt es nicht) da ist der MA schon gar nicht mehr in der Firma :d
Die Inhaber sind Zufrieden und sehen keinen Bedarf an mehr Personal in dieser Abteilung.
Joa, wenn das der Anspruch ist...

Wieviele haben bei euch denn noch ne Schreibmaschine und nen Abakus? Und wie oft am Tag wird die Hauspost verteilt? :fresse:

Sorry für die Polemik.
 
ich halte das zu 2 auch locker machbar, wenn man nicht permanent blödsinn hinterher läuft. ist der quatsch einmal eingerichtet, hat man 1-2 größere projekte nebenbei und geht sonst den tagesgeschäft nach, wenn mal wieder nen account eingerichtet werden muss fürn neuen mitarbeiter, probleme lösen wenn mal wieder jemand wehwehchen hat oder defekte hardware austauschen bla bla bla...
das aufbauen eines solchen systems ist natürlich nicht zu 2 machbar. das halten und über lange zeit planen und nebenbei einrichten könnte schon klappen. hängt natürlich auch klar von den mitarbeitern ab. in einen callcenter mit wahnsinnig vielen computerfeindlichen mitarbeitern ist sicher mehr zu tun als in einen ing büro, wo jeder einzelne den rechner auch selbst installieren könnte. dafür gibts dann aber auch ganz andere probleme. im callcenter muss der server und wählbot laufen und die probleme sind immer die gleichen, weil hausfrau ilse nicht weis welchen knopf sie drücken muss, während im ing büro die it leute dann gewurfen werden, wenn die kacke richtig am dampfen ist.
natürlich alles nur pauschalisiert. geht auch andersrum...
 
@KampfSchaaf, jupp - alles!
Ich war vor 2 Jahren sogar auf einer Schulung um die Adminseite der eingesetzten Produktionssteuerung besser kennen zu lernen, hab da auch gleich mal ne Hand voll Fehler in der Konfig gesehn, die bei uns durch DEN Partner gemacht wurden - die mögen sich halt echt gut mit der Steuerung und den Anlagen auskennen, aber was da im System drunter steckt wird nicht beachtet - Henne-Ei beim Backup - bzw. Backups die quasi Wertlos sind, weil eine Rücksicherung die Anlagendaten nicht berücksichtigt...
Ansonsten hab ich noch Dick mit Fehlern aus der Vergangenheit zu tun - hier wäre zwar Abbrennen und einmal Neu machen effektiver, als alles peu à peu umzuziehn, aber hei...

@KannsteKnicken - toll, so eine 50-70% Lösung hatten wir in der IT im vorherigen Unternehmen, is zwar toll, aber wenn dann mal was größeres nicht geht, wer ist dann Schuld?
Is ja schön, wenn die Inhaber das nicht stört und sonst anscheinend auch keinen, aber da hat dann jemand die IT als Dienstleister auch nicht richtig verstanden...

Ach und die MA in der Produktion hab ich gar nicht mitgezählt, die natürlich auch Probleme mit dem PC/Anlage haben...

-
Wie gesagt, wir sind ja dran, das wir noch min. 1 Paar Schultern mit dazu bekommen, denn alles mit Dienstleistern zu machen is auch nicht toll, und vorallem kommt jetzt noch das Totschlagargument - wir setzen SAP ein.
Allein da kannst Du schon personell Ressourcen binden...
 
Joa, wenn das der Anspruch ist...

Wieviele haben bei euch denn noch ne Schreibmaschine und nen Abakus? Und wie oft am Tag wird die Hauspost verteilt? :fresse:

Sorry für die Polemik.

Ist gar nicht so Polemisch :d :

In der Buchhaltung steht tatsächlich noch eine (Elektrische) Schreibmaschine. Die wird sogar noch hier und da benutzt. Ich weiß aber nicht wofür.
Abakus nicht, aber jede unserer FiBu Damen hat ne Rechenmaschine am Tisch stehen und nutzt die ständig (Windows Calc wollen sie nicht verwenden)
Hauspost für die Standort (3) kommt einmal am Tag :bigok:. Außer "der Fahrer" hat Urlaub. Dann wird es tatsächlich per Post verschickt, weil Urlaub kannste ja nicht Planen und jemand als Vertretung abstellen.

@konfetti
Wir sind hier kein Dienstleister. Wir sind ein geduldetes Übel, weil es ohne (leider - aus sicht der Entscheider) nicht mehr geht. :LOL:

Ist halt so im Inhaber Mittelstand wo der Inhaber 63 Jahre alt ist und für den ein Server genauso ein Werkszeug zu sein hat. Wie ein Schraubenschlüssel und der funktioniert doch auch 20 Jahre, außer er bricht ab.
 
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Ist gar nicht so Polemisch :d :

In der Buchhaltung steht tatsächlich noch eine (Elektrische) Schreibmaschine. Die wird sogar noch hier und da benutzt. Ich weiß aber nicht wofür.
Abakus nicht, aber jede unserer FiBu Damen hat ne Rechenmaschine am Tisch stehen und nutzt die ständig (Windows Calc wollen sie nicht verwenden)
Hauspost für die Standort (3) kommt einmal am Tag :bigok:. Außer "der Fahrer" hat Urlaub. Dann wird es tatsächlich per Post verschickt, weil Urlaub kannste ja nicht Planen und jemand als Vertretung abstellen.

@konfetti
Wir sind hier kein Dienstleister. Wir sind ein geduldetes Übel, weil es ohne (leider - aus sicht der Entscheider) nicht mehr geht. :LOL:

Ist halt so im Inhaber Mittelstand wo der Inhaber 63 Jahre alt ist und für den ein Server genauso ein Werkszeug zu sein hat. Wie ein Schraubenschlüssel und der funktioniert doch auch 20 Jahre, außer er bricht ab.
Ähm.... aua?

Dann drücke ich die Daumen und wünsche weiterhin gute Nerven! Meinen Respekt hast du, das zu ertragen.
 
Wir sind hier kein Dienstleister. Wir sind ein geduldetes Übel, weil es ohne (leider - aus sicht der Entscheider) nicht mehr geht. :LOL:

Ist halt so im Inhaber Mittelstand wo der Inhaber 63 Jahre alt ist und für den ein Server genauso ein Werkszeug zu sein hat. Wie ein Schraubenschlüssel und der funktioniert doch auch 20 Jahre, außer er bricht ab.

Da bin ich ja Froh, das bei uns in 6.er Generation das nicht so ist - selbst der vorherige Gesellschafter wusste schon, das die IT bissl mehr ist - leider hat man halt den Punkt verpasst auch in der IT richtig aufzustocken...
Der letzte Vorgesetzte meinte ja, wir bekommen den Lehrling, der jetzt noch eine Ausbildung in der Buchhaltung macht, als Verstärkung, weil der am Amt eben FiSi gelernt hat... - ja ne, is kla...
Und natürlich funktioniert das nicht, weil er a) was anderes lernen will und b) halt IT am Amt gelernt gezeigt bekommen hat...
 
Ich kann auch was negatives Berichten.

Job temporär gewechselt (Job - Rotation) innerhalb des Konzerns. Ich wollte unbedingt was neues sehen, weil ich dem alten Bereich manchmal etwas überdrüssig war.

Neue Stelle gefällt mir gar nicht wirklich und ich will wieder zurück 🙈 Liegt aber eventuell auch an den Kollegen…
 
Naja, da nur temporär, sollte ja nichts dagegen sprechen oder reden wir von 5 Jahren temporär?^^

Btw: Wie lange bist du in der anderen Position nun?
 
So gerade das erste Vorstellungsgespräch ausgemacht. Wenn das was wird, kann ich maximal zufrieden sein...auch wenn noch 1-2 Punkte ungewiss sind und erst dann am Termin geklärt werden. Der Assistent konnte mir das CAD System nicht nennen, welches in dem Unternehmen genutzt wird und das ist schon durchaus Kriegsentscheidend für mich. Es gibt 1-2 Systeme in die würde ich mich noch reinfuchsen, gewisse andere mache ich gekonnt einen riesengroßen Bogen drumherum.
Da mein Arbeitsweg dahin direkt doppelt so lang wie aktuell wäre, müsste ich deutlich an der Gehaltsschraube drehen...dass das mal nicht nach hinten los geht...wir reden hier von einfacher strecke 30km zu aktuell 17
 
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Dachte wir reden von aktuell auf der Abschussliste und bald ohne Arbeitsweg weil keine Arbeit.
 
Dachte wir reden von aktuell auf der Abschussliste und bald ohne Arbeitsweg weil keine Arbeit.
hab mich einfach mal Initiativ bei ner Firma beworben die mir gefallen hat und die wollen mich tatsächlich mal kennenlernen. Glück im Unglück
ist so aber tatsächlich die einzigste die ich noch easy von meinem Wohnort erreichen kann...alles andere wäre mit Umzug verbunden

Hab sogar ne Bewerbung an Miele geschickt...und nen Siebträger Hersteller...hab schon über Yacht-Hersteller nachgedacht, aber Möbelbau, ich weiß nicht recht. Dann habe ich noch von einem Luxxer hier einen Tipp über Fördertechnik bekommen, den werde ich mal Anschreiben...dann geht mir aber so langsam die Luft aus

Hab auch schon über den Quereinstieg in nen neuen Beruf nachgedacht, aber ich hab so gar keinen Schimmer wo ich mich da sehe. IT? Makler?
 
Zuletzt bearbeitet:
ich hab aktuell 33km einfach ;) - geht auch noch, wenn es nicht gerade nur Feldwege sind.
vorher waren es 36km - und davor sogar 60km.

bei doppelt dacht ich jetz im ersten Moment an 60-100km ^^
 
ich hab aktuell 33km einfach ;) - geht auch noch, wenn es nicht gerade nur Feldwege sind.
vorher waren es 36km - und davor sogar 60km.

bei doppelt dacht ich jetz im ersten Moment an 60-100km ^^
ich bin 5 Jahre lang 25km gefahren einfach, du Nutzt dein PKW halt schon heftig ab dadurch und das Zahlt dir niemand, von der Zeit die vergeudet ist mal gar nicht zu reden
 
is bei mir einfach ne halbe Stunde, war es vorher auch, is also noch im Rahmen, vorallem is das noch im Rahmen, wenn was ausfällt und man mal "eben" in die Arbeit muss.
die 60km einfach waren schlimmer, weil doofe Strecke und mehr Ampeln zum Schluß - meist hat das so um die 1:15 Zeit gekostet, manchmal auch 1:30-2h wenn Stau war.

Mein damaliger Chef hatte dann gesagt: "Das was Du weniger auf der Straße bist, kann keiner mit Geld aufwiegen"
Stimmt mit Familie definitiv - ansonsten, wenn der Preis stimmt.
 
Es steht jedem jederzeit frei umzuziehen. Dann spart man sich die Fahrzeit und den Verschleiß. Dass damit andere Probleme verbunden sind, ist ne andere Sache.
Aber jeder will irgendwie nur 5min zu Fuß laufen, den tollsten Job haben, die beste Kohle verdienen und am besten in der selben Bude bis zum Tode wohnen.

Wie stellt man sich das eigentlich vor? Sollen die AGs in jedem Dorf ne Zweigstelle aufmachen, wo potentielle ANs wohnen könnten?
Es gibt Leute, die fahren mal eben 50-100km (oder noch mehr), um einen Job zu haben und dabei eben nicht den Wohnort verlassen zu müssen.
Das ist immer nen Tradeoff zwischen vielen Faktoren.

Aber wie verwöhnt kann man denn sein, wenn man sich bei 25/30km quasi als enteignet vorkommt. Also manchmal frag ich mich...
Klar, weniger wäre schöner...
Oder einen auf Hipster machen und die Woche über VanLife machen...
 
Es steht jedem jederzeit frei umzuziehen. Dann spart man sich die Fahrzeit und den Verschleiß. Dass damit andere Probleme verbunden sind, ist ne andere Sache.
Aber jeder will irgendwie nur 5min zu Fuß laufen, den tollsten Job haben, die beste Kohle verdienen und am besten in der selben Bude bis zum Tode wohnen.

Wie stellt man sich das eigentlich vor? Sollen die AGs in jedem Dorf ne Zweigstelle aufmachen, wo potentielle ANs wohnen könnten?
Es gibt Leute, die fahren mal eben 50-100km (oder noch mehr), um einen Job zu haben und dabei eben nicht den Wohnort verlassen zu müssen.
Das ist immer nen Tradeoff zwischen vielen Faktoren.

Aber wie verwöhnt kann man denn sein, wenn man sich bei 25km quasi als enteignet vorkommt. Also manchmal frag ich mich...
ist doch jedem selbst überlassen worauf er wert legt, deshalb brauchst du aber nicht rum stänkern. Du fährst gerne Stundenlang für Lau durch die gegend? schön für dich! Du verlässt gerne dein Familien-Freundeskreis für nen Job, schön für dich! Schließ hier nicht auf andere und stell sie als Maximal Egoistisch dar! D hast womöglich keine Kinder, oder bist eben doch maximal Egoistisch weil du kein Problem hast diese aus dem gewohnten Umfeld zu reissen oder am besten gar nicht verfügbar bist (als Vater oder Familienoberhaupt), weil du Stundenlang zur Arbeit Pendelst!
 
Mein damaliger Chef hatte dann gesagt: "Das was Du weniger auf der Straße bist, kann keiner mit Geld aufwiegen"
stimmt genau so!
Ich bin 3 Jahre 80km einfach gefahren. War an sich Ok. Aktuell 10 Minuten mit dem Fahrrad von Tür zu Tür, dass lässt sich wirklich nicht mit Geld aufwiegen, pure Lebensqualität.
 
Ich kann auch was negatives Berichten.

Job temporär gewechselt (Job - Rotation) innerhalb des Konzerns. Ich wollte unbedingt was neues sehen, weil ich dem alten Bereich manchmal etwas überdrüssig war.

Neue Stelle gefällt mir gar nicht wirklich und ich will wieder zurück 🙈 Liegt aber eventuell auch an den Kollegen…

Manchmal verliert man und manchmal gewinnen die andern… 💩
 
ist doch jedem selbst überlassen worauf er wert legt, deshalb brauchst du aber nicht rum stänkern. Du fährst gerne Stundenlang für Lau durch die gegend? schön für dich! Du verlässt gerne dein Familien-Freundeskreis für nen Job, schön für dich! Schließ hier nicht auf andere und stell sie als Maximal Egoistisch dar! D hast womöglich keine Kinder, oder bist eben doch maximal Egoistisch weil du kein Problem hast diese aus dem gewohnten Umfeld zu reissen oder am besten gar nicht verfügbar bist (als Vater oder Familienoberhaupt), weil du Stundenlang zur Arbeit Pendelst!
Du solltest vielleicht nicht immer das Lesen was du lesen willst, sondern das was tatsächlich geschrieben steht.... ;)
 
Wie stellt man sich das eigentlich vor? Sollen die AGs in jedem Dorf ne Zweigstelle aufmachen, wo potentielle ANs wohnen könnten?
Es gibt Leute, die fahren mal eben 50-100km (oder noch mehr), um einen Job zu haben und dabei eben nicht den Wohnort verlassen zu müssen.
Das ist immer nen Tradeoff zwischen vielen Faktoren.

Aber wie verwöhnt kann man denn sein, wenn man sich bei 25/30km quasi als enteignet vorkommt. Also manchmal frag ich mich...
Klar, weniger wäre schöner...
Oder einen auf Hipster machen und die Woche über VanLife machen...
Da hast du völlig recht. AGs sind viel zu verwöhnt das sie ernsthaft erwarten das Leute 100km durch die Gegend gurken. Völliger Unsinn.
Freizeit ist mit nichts zu bezahlen, außer mit noch mehr Freizeit.

Wenn man ein Eigenheim hat erwarten wohl die meisten bis zum Tode ihre Bude zu bewohnen.
 
So gerade das erste Vorstellungsgespräch ausgemacht. Wenn das was wird, kann ich maximal zufrieden sein...auch wenn noch 1-2 Punkte ungewiss sind und erst dann am Termin geklärt werden. Der Assistent konnte mir das CAD System nicht nennen, welches in dem Unternehmen genutzt wird und das ist schon durchaus Kriegsentscheidend für mich. Es gibt 1-2 Systeme in die würde ich mich noch reinfuchsen, gewisse andere mache ich gekonnt einen riesengroßen Bogen drumherum.
Da mein Arbeitsweg dahin direkt doppelt so lang wie aktuell wäre, müsste ich deutlich an der Gehaltsschraube drehen...dass das mal nicht nach hinten los geht...wir reden hier von einfacher strecke 30km zu aktuell 17
Wobei die Not dann ja nicht groß sein kann, wenn man sich den AG nach dem CAD-Programm aussuchen möchte. Ist nicht böse gemeint, aber wenn alle Rahmenbedingungen passen, kann das doch nun wirklich kein Hinderungsgrund sein.
 
Oh was es hier alles für Threads gibt! Wenn man grad an nem Thema kaut findet man ja für alles mögliche was zum ausheulen... Love that Luxx...



Ich denk schon mehrere Wochen drüber nach, wie ich die Firma am besten verlassen kann. Nach über 15 Jahren im Unternehmen ist das garnichtmal so leicht... hätte nicht gedacht mal in einer solchen Situation ein Problem bei der Entscheidungsfindung zu haben - weil ich will zwar, kann mich aber irgendwie nicht aktiv dafür entscheiden wirklich zu kündigen...... bzw es auszusprechen.

Das Problem ist: Ich bin zwar nicht der Inhaber, aber Gebietsleiter und ich hab ca. 200 Mitarbeiter unter mir... Da sind halt über 15 Jahre "Geschäftsbeziehung" hinten dran mit vielen Leuten in der Firma. Wenn ich kündigen will, muss ich das beim Inhaber machen... und wie erklärt man einem 70 Jährigen der schon leicht an der Demenz kratzt, das man einfach keine Lust mehr hat? Wie erklärt man das den Mitarbeitern, dem Kernteam usw. ohne ne "böse Nachrede"...

Das wird alles ne riesen Sauerei und wenn ich dran denke, was das Gespräch alles für ne Nacharbeit und Vorbereitung für den Nachfolger nachsichzieht die da noch auf mich zukommt... da bekomm ich Lust auf spontanes *in Luft auflösen* :(

Einfach Augen zu und durch?
Durchhalten bis es durch in Pension gehen (haha in ~25 Jahren) leichter wird?
Irgendwelche Tipps? 😖
 
Wenn ich mich immer für Alles und Jeden verantwortlich fühlen würde (und das meine ich nicht geschäftlich) würde ich im Leben nicht fertig werden

Aus meiner Sicht = den Ersten Schritt gehen, alles weitere ergibt sich dann mehr oder weniger

Edit: Leicht reden? Ich war in der letzten Firma alleinverantwortlich für die IT (hauptsächlich ERP/restliche Software/Client Hardware), 120 Mitarbeiter, KMU;

Als ich nicht mehr konnte/wollte, hab ich gekündigt (da drei Gespräche mit dem Geschäftsführer nicht gefruchtet hatte)

Fertig, Ich hab nicht drüber nachgedacht, was mit dem MA dort ist oder der Firma oder den Kollegen. Ich bin nicht mit meinem AG verheiratet und werde das auch nie sein.

Ich habe in meiner Kündigungsfrist meine Stunden und meinen Urlaub aufgebraucht und eine vollständige Dokumentation meiner Tätigkeiten inkl. Anleitungen verfasst und hab nach dem Zeitpunkt meines Verlassens der Firma keinen Gedanken mehr daran verschwendet.
 
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