Daunti
Urgestein
Man vergisst oft, dass man viele Jahre unbezahlte Ausbildung in sowas steckt.
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Bildung ist ein Punkt von mehreren. Es gibt dazu verschiedene Ansichten und Theorien. Siehe z.B. auch das was R. Wilkinson schreibt:Wobei ein Teil der Probleme natürlich hausgemacht ist. Gesunde Ernährung korreliert doch auch mit dem Einkommen. Warum? Sie ist nicht teuer, im Gegenteil. Ich vermute hier eher Bildung als Ursache.
Bestimmte Themen muss ich in bestimmten Journalen publizieren, weil die genau eben solche Themen aufnehmen. Und natürlich publiziere ich auch via OpenAccess. Aber wer bezahlt denn OpenAccess? Richtig, die eigene Uni.Dann publiziert da halt nicht. Open Access?

Anderer Blickwinkel, und alles ergibt Sinn:Sind sicher auch kluge Köpfe dabei, aber grundsätzlich verstehe ich nicht genau, wieso es für kleine/mittelgroße Unternehmen sinnvoll sein soll, vorranging jemanden zur Optimierung von Vorgängen zu beschäftigen, der exakt 0 Erfahrung in irgendetwas Praktischem hat und nie lang genug vor Ort war, um irgendetwas mitzubekommen, was man nicht nachlesen kann...
Traurig aber wahr. Ich hatte im master für mich selbst sehr schnell beschlossen dass ich wieder in die Wirtschaft gehe und nicht in der Wissenschaft bleibe. Am Ende war ich einfach angewiedert.Und Journale die komplett OpenAccess sind, also solche die keine Verträge mit den Unis haben (sodass die Unis nicht automatisch für OpenAccess bezahlen müssen da es wirklich komplett gratis ist) haben kein Ansehen in meinem Bereich... wenn man dort publiziert bringt es quasi nichts... natürlich publiziert man in Journalen mit einem bestimmten impact-factor. Ansonsten ist man irgendwann weg vom Fenster. Mag sein dass das in anderen Wissenschaftsbereichen nicht so ist.
Es freut mich sehr zu lesen dass hier Mal jemand meiner Meinung ist, ehrlich! Denn von manchen Kollegen bekommt man auch viel Konter und sie verstehen einen nicht (nicht aus der eigenen Arbeitsgruppe, sondern von anderen). Ich mache Mal ein Beispiel und dann ist das Thema auch gut:Traurig aber wahr. Ich hatte im master für mich selbst sehr schnell beschlossen dass ich wieder in die Wirtschaft gehe und nicht in der Wissenschaft bleibt. Am Ende war ich einfach angewiedert.
Ein anderer, neuer, frischer Blick auf die Dinge. Gerade in kleinen bzw. mittelgroßen Unternehmen mit das Wichtigste. Da besteht das schmale Management seit Jahren aus den selben Leuten bzw. oftmals dem Gründer/Inhaber und seinen Vertrauten, die alle mit dem Unternehmen gewachsen sind.Sind sicher auch kluge Köpfe dabei, aber grundsätzlich verstehe ich nicht genau, wieso es für kleine/mittelgroße Unternehmen sinnvoll sein soll, vorranging jemanden zur Optimierung von Vorgängen zu beschäftigen, der exakt 0 Erfahrung in irgendetwas Praktischem hat und nie lang genug vor Ort war, um irgendetwas mitzubekommen, was man nicht nachlesen kann...
Bestimmte Themen muss ich in bestimmten Journalen publizieren, weil die genau eben solche Themen aufnehmen. Und natürlich publiziere ich auch via OpenAccess. Aber wer bezahlt denn OpenAccess? Richtig, die eigene Uni.
Und Journale die komplett OpenAccess sind, also solche die keine Verträge mit den Unis haben (sodass die Unis nicht automatisch für OpenAccess bezahlen müssen da es wirklich komplett gratis ist) haben kein Ansehen in meinem Bereich... wenn man dort publiziert bringt es quasi nichts... natürlich publiziert man in Journalen mit einem bestimmten impact-factor. Ansonsten ist man irgendwann weg vom Fenster. Mag sein dass das in anderen Wissenschaftsbereichen nicht so ist.
Also sorry, sehr navie Ansicht. Es wäre ja schön wenn das so einfach wäre.![]()
Aber hier ein Vergleich aus der Wissenschaft (für die, die es nicht kennen): Studien werden in Journalen publiziert. Ich bekomme für eine Studie also genau 0 Cent. Umgekehrt ist es sogar so dass die Uni oder Forschungsgelder herangezogen werden müssen um für die Publikation zu bezahlen. D.h. die Publikation muss seitens der Forscher bezahlt werden, während die Journale dann Geld mit den Studien machen. Ist das nicht herrlich?
Ich denke "flugreisender Staubsaugervertreter" passt ganz gut für dieses Arbeitsmodell.Die bekommen einen Auftrag wo das Ergebnis feststeht. Da der Consultant prekär beschäftigt ist hängt er am Rock des Auftraggebers, schließlich will er einen Anschlussauftrag.
Ein anderer, neuer, frischer Blick auf die Dinge. Gerade in kleinen bzw. mittelgroßen Unternehmen mit das Wichtigste. Da besteht das schmale Management seit Jahren aus den selben Leuten bzw. oftmals dem Gründer/Inhaber und seinen Vertrauten, die alle mit dem Unternehmen gewachsen sind.
Empathie bei Karrieristen...Indem da ein pfiffiger Mensch sitzt, der in dem Bereich optimalerweise logisches Denken mit schneller Auffassungsgabe und im besten Fall noch Empathie mitbringt![]()

Es wird weniger an den consultants als an den Auftraggebern liegen.Da ist es unerheblich ob es sich um Unternehmensberatung im klassischen Sinne handelt oder Einführung von Software etc.
Leider ist es hier wie mit Maklern. Die schwarzen Schafe ziehen den Berufsstand immer wieder in einen Sumpf mit hinein.
Indem da ein pfiffiger Mensch sitzt, der in dem Bereich optimalerweise logisches Denken mit schneller Auffassungsgabe und im besten Fall noch Empathie mitbringt![]()
. Mit frischen Ideen würde ich aber erstmal Kreativität assoziieren; logisches Denken, Auffassungsgabe und Empathie sind jetzt eher Schlagworte, die man mit Befehlsempfängern und auch mit Con-Artists verbinden würde
. Wieso man für die neuen Ideen diesen Staubsaugervertreter-Lifestyle haben muss und kontinuierlich im Tagesrhythmus Output produzieren muss, weiß ich nicht. Hat man als Doktorand auch nicht und da kann sogar jeder nachlesen, dass man etwas neues gefunden hat, bei Berufsconsultants* wird das erstmal nur behaupte...
.Gerade unbelastet an ein Thema gehen zu können ist oftmals ein großer Vorteil, da so auch alte und verkrustete Strukturen aufgebrochen werden können, denn es ist nicht unüblich einen gewissen Tunnelblick zu entwickeln.
Ich berichte nur was mein Sandkastenkumpel berichtet. Promovierter BWLer, 6 Jahre Consultant, dann kein Bock mehr gehabt.Junge junge seid ihr beiden verbittert
Wären diese Berufe für nichts nutze, würde sie es nicht geben bzw. nicht in der Anzahl.
Da ist schon ein Kern Wahrheit drin. Externe werden halt auch gerne mal gerufen wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist, dann kann man den Misserfolg auf die Consultants schieben. Da sind die Möglichkeiten dann fairerweise für die Beratungsfirma aber auch limitiertes liegt eher an den Auftraggebern als an den consultants selbst.
Ist ja meistens auch so, dass man beim Bier eher vom Stapel zieht. Von den vielen guten Erfahrungen wird er vermutlich nicht berichten. Ich kann mir nicht vorstellen, dass alles immer schlecht war in dem Job.Ich berichte nur was mein Sandkastenkumpel berichtet. Promovierter BWLer, 6 Jahre Consultant, dann kein Bock mehr gehabt.
Ich sag es Mal so, ich hab die 6 Jahre relativ gut mitbekommen, auch unter anderem weil ich einen Abschnitt sehr nahe wo er eingesetzt war ebenfalls war.Ist ja meistens auch so, dass man beim Bier eher vom Stapel zieht. Von den vielen guten Erfahrungen wird er vermutlich nicht berichten. Ich kann mir nicht vorstellen, dass alles immer schlecht war in dem Job.
man kann damit Geld verdienen. Drogenhändler, Zuhälter und Co. gibt es auchWären diese Berufe für nichts nutze, würde sie es nicht geben bzw. nicht in der Anzahl.
.Ich habe nie gesagt, dass die Menschen Idioten sind, nur das Prinzip "Consultant" als Haupt-Beruf* ist idiotisch bzw. eben im wesentlichen ident mit neoliberalen Priestertum. Wie angemerkt mögen da auch kluge Köpfe sein, ändert aber nix daran, dass das ganze systemisch mehr als fragwürdig angesehen werden kann.Wenn die anderen immer Idioten sind sollte man vielleicht mal etwas reflektieren und sich fragen ob man nicht selbst manchmal das Problem ist.
Sich das selbst einzugestehen und dann auch noch zu handeln, dazu gehört eine Menge Mut.
Hab es bei meiner Frau auch erst miterlebt.
Hast du mittlerweile eigentlich eine neue Stelle gefunden?
Zumal es ja nicht nur McKinsey z. B. gibt, die hier als negatives Beispiel herhalten sollen.Junge junge seid ihr beiden verbittert
Wären diese Berufe für nichts nutze, würde sie es nicht geben bzw. nicht in der Anzahl.
Dann war er aber anscheinend Unternehmensberater (es gibt ja nicht nur diese Consultants) sein. Aber in dem Sektor liegt es dann tatsächlich oftmals am Auftraggeber. Wenn am Personal gespart werden soll und externe das dann nur noch bestätigten sollen bzw. die Bereiche identifizieren sollen, sind für die betroffenen Personen natürlich die externen Schuld.Ich berichte nur was mein Sandkastenkumpel berichtet. Promovierter BWLer, 6 Jahre Consultant, dann kein Bock mehr gehabt.
Wie gesagt, es liegt eher an den Auftraggebern als an den consultants selbst.
So ist es. Ich arbeite selbst als Consultant im Software-Bereich und auch da erlebe ich wie viele Consultants meinen die Weisheit mit Löffeln gegessen zu haben. Jedes Projekt ist aber individuell und man muss immer genau hinhören, was will der Kunde und wie bekomme ich das bestmöglich abgebildet (auch mit eventuellen Prozess Änderungen beim Kunden).@2k5lexi Ich glaube dir das alles, keine Sorge. Es ist aber halt eine Repräsentation aus einer Firma und nicht aus der kompletten Consultingbranche.
Natürlich gibt es da auch katastrophale Auftraggeber, aber das sind wenige und die geben wir als Kunde wieder ab.
Nicht unbedingt. Schlechte Zahlungsmoral, schlechte Umgangsformen etc. waren damit eigentlich gemeint.Sind das nicht eigentlich die besten Kunden? In meiner alten Firma haben wir es immer so gemacht, dass wir chaotische Kunden bewusst geführt und dann auch die Wertschöpfungskette ausgedehnt haben. Funktionierte in der Regel ganz gut, war aber allerdings auch mehr Aufwand für die Teams natürlich.
Die kenn ich auch noch, das sind dann gerne die Inhabergeführten bei denen man das Gefühl hat man würde ihnen das Geld vom Privatkonto abbuchenAm liebsten waren mir immer die Choleriker, die dann auch noch die Zahlungsbedingungen ignoriert bzw. 3 Wochen nach Ablauf Skonto gezogen haben
Ja, korrekt. Die gibt es aber alle, weil es einen Bedarf an dieser Ware/Dienstleistung gibt.man kann damit Geld verdienen. Drogenhändler, Zuhälter und Co. gibt es auch.
Oder die, die dann auch gerne über 15 Minuten Aufwand diskutieren, der zu bezahlen ist. Das die Diskussion darüber dann meistens länger dauert und dann auch berechnet wird, wird vielen erst danach bewusst.Ah, okay - das ist natürlich was anderes. Am liebsten waren mir immer die Choleriker, die dann auch noch die Zahlungsbedingungen ignoriert bzw. 3 Wochen nach Ablauf Skonto gezogen haben 😁

Die Erfahrung hab ich z. B. bisher noch nicht gemacht, eher im Non-Profit Bereich.Die kenn ich auch noch, das sind dann gerne die Inhabergeführten bei denen man das Gefühl hat man würde ihnen das Geld vom Privatkonto abbuchen![]()
Wie ich auch oft genug betont habe. Wie bist du denn in deinen Job gekommen? Vmtl. über eine Position, die du selbst heute eher als Softwareentwickler bezeichnen würdest?Zumal es ja nicht nur McKinsey z. B. gibt, die hier als negatives Beispiel herhalten sollen.
Das ist richtig, aber deren Arbeitsweise muss dann noch lange nicht der Gesellschaft im großen Ganzen nützlich sein (aka "parasitär", man betrachte eben mal die innovativen Ideen zum Opioid-Marketing, gibt's da eigentlich auch mal positive StoriesJa, korrekt. Die gibt es aber alle, weil es einen Bedarf an dieser Ware/Dienstleistung gibt.
) und es sind in allen Fällen durchaus Gesellschaften vorstellbar, wo diese Waren/Dienstleistungen anders angeboten werden (was manche hier iwie nicht wahrhaben wollen...
).Oder die, die dann auch gerne über 15 Minuten Aufwand diskutieren, der zu bezahlen ist. Das die Diskussion darüber dann meistens länger dauert und dann auch berechnet wird, wird vielen erst danach bewusst.![]()