[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

Ich glaube die Schichten definieren sich auch nach dem Haushaltseinkommen, oder? Wenn man 80k alleine verdient aber noch Partner + 4 Kinder durchfüttern muss würde ich da eher nicht von Oberschicht reden. Allerdings is das zu versteuernde Einkommen dann auch weit darunter durch die vielen Freibeträge sodass man eh nicht unter die Spitzensteuer fallen würde.

Single ohne Kind gehört man auf jeden Fall mindestens zur oberen Mittelschicht.

*edit* Hier ist nen Rechner da kann man seinen Status mal grob checken. Ist zwar aus 2019 aber der grobe Anhaltspunkt ist sicher noch gegeben: https://www.zeit.de/wirtschaft/2019...en-wirtschaft-einkommen-singlehaushalt-gehalt
 
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Rein des Geldes wegen einen Schritt wie Auswandern anzugehen macht mMn auch keinen Sinn.
Das war ja aber oben doch iwie der Gedanke ;). So a la: die anderen nehmen mir mein Geld weg.
Ich lebe gerne in DE und bleibe auch hier, zumindest nach aktuellen Stand. Die entsprechenden Sicherheiten sind die Abgaben allemal Wert und das Prinzip des Sozialstaates finde ich sehr Gut. Die USA sind eines der letzten Länder wohin ich auswandern wollte aus unter Anderem oben genannten Gründen. Es gibt aber eben nicht nur die USA und Auswandern ist heutzutage eben auch nicht mehr das große Ding in den entsprechenden Branchen. Ob ich jetzt von Köln nach Frankfurt, Paris oder Oslo ziehe macht für mich keinen Unterschied wenn die Rahmenbedingungen passen. Der Markt gibt es allemal her
Also das ganze EU-Ausland (Paris) würde ich jetzt auch nicht als auswandern ansehen, sondern eher als umziehen. Und da kann man dann einfach auch mal festhalten, dass es dort in absehbarer Zeut auch nur gut geht (du hast ja angesprochen, dass mit den Abgaben ein Brain-Drain einhergehen könnte) wenn es auch in DE gut geht – EU und so (bisher profitieren hier sehr wenige in DE auch überproportional; siehe Tönnies). Und der Weg in die Schweiz (Korruptionsgewinnler) und Norwegen (=Kommunismusölscheichs) wir definitiv auch nicht die Auswanderung ins gelobte Land darstellen, wenn denn hier in Deutschland der notwendige Systemwechsel mit 40% "die Linke" (die überdies auch keine Zukunftskonzepte haben) eingeleitet werden sollte, werden wir hier und auf der Welt vmtl. bereits vor solchen Problemen stehen, dass man in diese Ländern als Teil der oberen 10% in DE auch nicht mehr so gern gesehen ist (Norwegen hat 6Mio EW; und die werden ganz sicher nicht elastisch einen Massenexodus aus DE aufnehmen ;))
Ich wollte nur damit zum Ausdruck bringen, dass solche Vorhaben bei der Bewertung von Alternativen definitiv Auswirkungen haben.
Ja, und wenn man kurz nachdenkt, wird man zum Schluss kommen, dass das Bild vom Brain-Drain in erster Linie CDU-FUD ist. Warum und wohin sollte man, wenn man hier immer noch gut und frei leben kann(in dem Sinn, dass man sich Querdenker-Demos und CSD-Umzügen anschließen kann), denn dringend abwandern? So viel besser als in Europa lässt es sich auch nicht wirklich leben, wenn man nicht wirklich direkt als Sklavenhalter (von denen wir auch ungemein profitieren!) tätig werden will – für mich würde das z.B. doch eine deutliche Einschränkung der Lebensqualität bedeuten, wenn ich in manche Gegenden nicht kann, weil ich dort entweder umgebracht würde (siehe Brasilien/Afghanistan/...) oder sehen müsste, wie die Menschen, die meinen Reichtum miterarbeiten, wie Vieh gehalten werden.
 
So viel besser als in Europa lässt es sich auch nicht wirklich leben, wenn man nicht wirklich direkt als Sklavenhalter (von denen wir auch ungemein profitieren!) tätig werden will – für mich würde das z.B. doch eine deutliche Einschränkung der Lebensqualität bedeuten, wenn ich in manche Gegenden nicht kann, weil ich dort entweder umgebracht würde (siehe Brasilien/Afghanistan/...) oder sehen müsste, wie die Menschen, die meinen Reichtum miterarbeiten, wie Vieh gehalten werden.

Hat natürlich auch ein Geschmäckle, wenn das immer noch passiert, aber man das Elend nicht sehen muss.
 
Ich verdiene also mehr als Gut im Verhältnis dazu aber bin ich deswegen reich und in der absoluten oberen Spitze?
Statistisch: ja, definitiv.

Innerhalb der Ingenieure mit ähnlichen Jobs und ähnlicher Qualifikation: wahrscheinlich eher nicht. Genau so wenig wie ich selbst.
 
Es kommt halt immer auf den Betrachtungswinkel drauf, vergleicht man sich mit denen die mehr oder weniger haben. Finde Mittelwerte aber auch kontraproduktiv, median ist da besser, da viel realistischer.

Zum Median gehöre ich mit meinem Gehalt als single ohne Kinder nicht, sondern zu den oberen 5%, jeden Monat bleibt mehr als genug für Investitionen, Anlagen etc. über - trotzdem würde ich mich nicht als reich bezeichnen, da die üblichen großen Sachen wie Auto oder Haus noch lange nicht aus der Portokasse bezahlt werden können. Das wäre für mich der Unterschied zwischen obere Mittelschicht und Oberschicht (reich), auch wenn es statistisch anders aussieht. Und im Vergleich zu vielen meiner Kollegen bin ich noch unterhalb des Schnitts meiner Zunft (aufgrund mangelnder Beruferfahrung und Qualifikation aktuell). Also es kommt ganz auf den Standpuntk drauf an^^
 
Niemand außer die wirklich Superreichen können ein Haus aus der Portokasse bezahlen.

Das Haus (also die Kosten für das Haus) variiert mit dem Gehalt. Ein Vorstand der 15.000€ Netto im Monat verdient kauft sich ein anderes Haus (oder lässt sich ein neues bauen) als eine Person die 5700€ Netto im Monat verdient. Mit dem zunehmenden Gehalt wird bei den meisten auch der Anspruch steigen. Am Ende des Tages müssen also beide das Haus über Jahre abbezahlen, da sie es nicht aus der Tasche zahlen können.

Der eine lebt dann halt in einem Haus das 700.000€ wert ist; der andere in einem für 2.300.000€.

Was ich damit sagen möchte: wenn man bereits vom Geld her zu den oberen 5% in unserer westlichen Gesellschaft gehört und meint man wäre immer noch nicht "reich"... Denkt euch den Rest.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ebenso ist die Darstellung der Auswirkungen in der Staatskasse fraglich weil alle anderen Ausgaben der Programme nicht mit einbezogen werden.
Und vor allem, wenn einfach so getan wird als würden alle dann eben brav die neuen Steuern bezahlen, aber wie man in Frankreich gesehen hat, entziehen sich gerade bei Ideen wie denen von den Linken die dann besonders geschröpften Gutverdiener durch Auswandern. Für die ist es ja auch besonders einfach, wer genug mitbringt, ist überall auf der Welt wollkommen, sei es viel Geld oder eine gute Qualifikation. Die Idee die Reichen zu schröpfen, klingt immer nur in der Theorie gut, führt in der Praxis aber zum Brain-Drain der Leistungsträger und nur durch Einsperren (Mauer und Schießbefehl hatten wir ja schonmal), lässt sich dies verhindern. Denn sonst geht den Sozis eben irgendwann das Geld der anderen aus. Bin ich froh schon vor Jahrzehnten den Schritt ins Ausland getan zu haben.
Finde Mittelwerte aber auch kontraproduktiv, median ist da besser, da viel realistischer.
Eben, denn ein sehr großes Einkommen verzerrt den Mittelwert sehr stark, den Median aber kaum.
 
Kommt immer darauf an, wie man das definiert, etwas Einheitliches findet sich so nicht. Das hier trifft es aber im Kern:

....ZITAT oben....

Deswegen zählen sich hierzulande auch noch Einkommensmillionäre gern zur Mittelschicht. Gerade als Politiker beliebt, da will man wirklich nicht als abgehoben gelten, sonst büßt man Popularität in der Masse ein - die braucht man aber, um Politik zu machen.

Interessanterweise gibt es allerdings bessere Definitionen für Armut.
Pluto, zu deinem Zitat: Siehe u.a. die uralte Theorie von Festinger aus der Sozialpsychologie und neuere Theorien von anderen Autoren...

 
zum glück vernichtet baerbock aktuell die chancen der grünen uns an den geldbeutel zu gehen.
die grünen hatten eh kaum eine chance mit ihren hass auf autos. dem duetschen sein auto wegzunehmen ist wie ein baby sein schnuller. das kann halt nur kurzfristig funktionieren, wenn gerade der hype voll angeschlagen ist. das ist nun aber vorbei, die grünen werden verkacken. die 5% knacken sie natürlich locker, genauso die fdp. am ende wird sich also wenig ändern, da die gleichen hansel weiter regieren werden
 
naja der verkehrsminister mit seiner autobahnmaut hat ja bereits angekündigt, das er weitermachen will...
es ist ja tradition, das der minister keinen plan von seinen posten hat. so hat zb auch noch "nie" ein ehemals wehrpflichtiger (oder zeitsoldat) den job eines verteidigungsministers übernommen.

früher waren politiker auch noch eher quereinsteiger, heute haben die großen jungen alle politwissenschaften studiert und besitzen das handwerk eines politikers, nicht aber das wissen, was sie eigentlich leiten sollen.
 
Man muss als Minister auch nicht direkt vom Fach sein, man hat eh einen gigantischen Beraterstab hinter sich die eben diese Qualifikationen haben. Dass Scheuer nix auf die Reihe kriegt ist wohl eher seinem politischen opportunismus geschuldet, hier werden halt auf Bundesebene Themen gepusht die für die CSU auf Landesebene möglichst Opportun sind.

die grünen hatten eh kaum eine chance mit ihren hass auf autos.
Man kann jetzt von den Grünen halten was man will, aber das ist halt platter Populismus. Die Grünen haben sicher wieder an Popularität verloren aber von keine Chance zu reden ist schon etwas gewagt. In meiner Bubble wollen einige die Grünen Wählen weil das Auto halt nicht für alle der Lebensmittelpunkt ist (und welches man auch mit den Grünen eh behalten darf).
 
naja der verkehrsminister mit seiner autobahnmaut hat ja bereits angekündigt, das er weitermachen will...
es ist ja tradition, das der minister keinen plan von seinen posten hat. so hat zb auch noch "nie" ein ehemals wehrpflichtiger (oder zeitsoldat) den job eines verteidigungsministers übernommen.

früher waren politiker auch noch eher quereinsteiger, heute haben die großen jungen alle politwissenschaften studiert und besitzen das handwerk eines politikers, nicht aber das wissen, was sie eigentlich leiten sollen.
Äh falsch, als ich ein Kind war, war afaik ein General a.D. Verteidigungsminister(ich korrigiere, Manfred Worner war nur Oberstleutnant a.D.). Oder ein gelernter Arbeiter, Arbeitsminister.
 
dem duetschen sein auto wegzunehmen ist wie ein baby sein schnuller.
Das mag der Stadtmensch so sehen, aber auf dem Lande sind Autos immer noch unverzichtbar, da der ÖPNV dort oft kaum existent ist. Aber auf dem Lande gibt es günstigen Wohnraum und in der Stadt nicht, wenn man also die idividuelle Mobilität einschränkt, verstärkt man nur das Problem teurer Mieten weiter. Es fehlt übrigens in Deutschland nicht generell Wohnraum, sondern nur in den besonders nachgefragten Gebieten, in Berlin nur in bestimmten Stadtteilen, während in anderen Wohnungen leerstehen. Daher steigen auch nicht überall in Deutschland die Immobilienpreise, sondern in einigen Regionen fallen sie sogar. Es ist eben einfach zu verlangen, dass die Leute aufs Auto verzichten sollen, aber dies ist nicht für jeden einfach so möglich und ich kenne auch genug Leute die einfach ohne Auto nicht zur Arbeit können könnten. Schaut mal in den Autowerkstätten auf dem Lande wie viele von denen ein Ersatzwagen anbieten, während der eigene in Werkstatt ist, einfach weil die Kunden dies brauchen!
 
Äh falsch, als ich ein Kind war, war afaik ein General a.D. Verteidigungsminister(ich korrigiere, Manfred Worner war nur Oberstleutnant a.D.). Oder ein gelernter Arbeiter, Arbeitsminister.

De Maziere, Jung usw.. Es haben einige gedient, teils auch als Offiziere..
 
Ich hätte jetzt eher gesagt, heute sind die Politiker in erster Linie Juristen die sich aber besser mit allem auskennen was sie persönlich betrifft, als mit dem wofür sie zuständig sind.
 
Außer den beiden Damen und Struck dürften wohl so ziemlich alle gedient haben. Aber Payday ist einfach Freund gefühlter Wahrheit.
 
Man kann jetzt von den Grünen halten was man will, aber das ist halt platter Populismus. Die Grünen haben sicher wieder an Popularität verloren aber von keine Chance zu reden ist schon etwas gewagt. In meiner Bubble wollen einige die Grünen Wählen weil das Auto halt nicht für alle der Lebensmittelpunkt ist (und welches man auch mit den Grünen eh behalten darf).
natürlich darf man sein auto behalten. allerdings soll autofahren wieder teurer werden, nachdem es ja bereits dieses jahr teurer wurde. faktisch ist es halt unklug in einen autofahrerland wie deutschland sein liebstes schätzchen madig zu machen. das kostet den grünen echt massiv viele stimmen. die grünen hätten dieses jahr wirklich die stärkste macht werden können, einfach als die "alternative" zum bestehenden system. aber nein, sie müssen natürlich die autofahrer gegen sich bringen. ich wollte sie auch wählen (kein bock mehr auf cdu) und dann "autofahrer sind pöse nazis" von den grünen und zack war die entscheidung gefallen, das die es nicht werden.
Jajaja
Die Juristen führen:
mir ist völlig klar, das die juristen mit weiten abstand die meisten sind... ich sage nur, das es mehr politwissenschaftler werden, welche eh juristerei mit im im studium haben.

Äh falsch, als ich ein Kind war, war afaik ein General a.D. Verteidigungsminister(ich korrigiere, Manfred Worner war nur Oberstleutnant a.D.). Oder ein gelernter Arbeiter, Arbeitsminister.

die anführungszeichen hast du gesehen? es ging um die letzten verteidigungsminister, welche alle 0 plan von der armee hatten. die uschi hat wahnsinnig mehr geld für berater für ein segelschiff hingelegt, als das schiff neu kosten würde...

as mag der Stadtmensch so sehen, aber auf dem Lande sind Autos immer noch unverzichtbar, da der ÖPNV dort oft kaum existent ist. Aber auf dem Lande gibt es günstigen Wohnraum und in der Stadt nicht, wenn man also die idividuelle Mobilität einschränkt, verstärkt man nur das Problem teurer Mieten weiter. Es fehlt übrigens in Deutschland nicht generell Wohnraum, sondern nur in den besonders nachgefragten Gebieten, in Berlin nur in bestimmten Stadtteilen, während in anderen Wohnungen leerstehen. Daher steigen auch nicht überall in Deutschland die Immobilienpreise, sondern in einigen Regionen fallen sie sogar. Es ist eben einfach zu verlangen, dass die Leute aufs Auto verzichten sollen, aber dies ist nicht für jeden einfach so möglich und ich kenne auch genug Leute die einfach ohne Auto nicht zur Arbeit können könnten. Schaut mal in den Autowerkstätten auf dem Lande wie viele von denen ein Ersatzwagen anbieten, während der eigene in Werkstatt ist, einfach weil die Kunden dies brauchen!

hast du mich zitiert oder meinst du das selbst? das ist doch mein reden... ich komme ohne auto auch nirgends hin, zb zur arbeit. derzeit home office, aber sonst wirds spannend... und es gibt auch genug wohnungen, nur nicht da, wo halt alle wohnen wollen. hier in der kreisstadt wirbt eine wohnungsgesellschaft am auto damit, das man heute noch eine wohnung bekommt. und ja, es stimmt. sie hat alleine in einen hochhaus noch über 20buden frei. aber die leute schlafen halt lieber in hamburg unter der brücke als hier in einen ruhigen hochhaus (ich habe als student deutlich schlechter gewohnt...).
 
Ohne Auto ging hier auch gar nichts. Unser Dorf platzt zwar an allen Ecken aus allen Nähten, Neubauten noch und noch. Aber alles nur EFH.
Arbeitgeber oder einfach nur Infrastruktur kommt nichts dazu.
Ein Edeka (und den gab es schon vor 30 Jahren) und das wars. Selbst der nächste Allgemeinarzt ist 15km einfache Richtung entfernt. (Schul)Bus fährt um 07, 14 und 18 Uhr, Montag bis Freitag - außer es sind Ferien. Dann fällt der um 14 Uhr auch noch aus.

Lieferdienste gibt es nur Theoretisch, mindestbestellwert 45€ und 45 min - 60 min Anfahrt. Da der nächste Lieferdienst der sich hat Listen lassen, in der nächsten (Großstadt) sitzt (45km weg). Die Lieferdienste in der 15km entfernten Kleinstadt (30k Einwohner) fahren nicht bis zu uns. Von Sowas wie REWE- oder Kauflandlieferdienste kannste hier nur träumen.
Entsprechend ist es hier halt auch normal - weil nötig - dass für jeden Erwachsenen im Haus, ein PKW im Hof steht.

Leider konzentrieren sich Medien und (zumindest gefühlt) die Politik nur auf Metropolen.
 
Wer ständig shoppen möchte oder weiß, dass er dreimal in der Woche beim Lieferdienst bestellt und am liebsten immer was unterschiedliches essen möchte, der muss sich halt beim Wohnort auf solche Kriterien besinnen,.
Man kann nicht "aufs Land" ziehen und dann meckern, dass es dort nicht drei Vollsortimenter gibt oder weil man jede Woche zu einem anderen Facharzt muss.
 
Man kann nicht "aufs Land" ziehen
Nur können viele aber in den Städten keinen bezahlbaren Wohnraum finden. Das ist ja das Problem, in den Städten sind die Wohnung knapp und teuer, auf dem Lande nicht, dafür muss man eben mobil sein, weil es kein ÖPNV gibz. Wird nun die individuelle Mobilität immer mehr verteuert, erhöht dies einmal den Druck auf den städtischen Wohnungsmarkt und führt am Ende zu Geisterdörfern. Beides sind keine erfreulichen Entwicklungen, außer man ist Besitzer einer oder besserer mehrerer städtischer Immobilien.
 
Trotzdem muss man sich eben die Frage stellen. Es gibt kein Grundrecht auf Wohneigentum.
Die Stadt ist ja nicht teurer, weil man dort weniger Raum hat, es im Sommer heißer wird, weil es lauter ist und weil man dort ständig im Stau steht.
Der Preis kommt von der Nachfrage.

Entweder man findet eine bezahlbare Wohnung oder ein EFH zum Kauf, und nimmt dafür Abstriche in Kauf wie die geringe Dichte an Geschäften, Ärzten etc., oder man will unbedingt mitten am Puls der Großstadt wohnen und kann halt nur mieten.

Ich glaube kaum, dass sich - rein finanziell - die Frage stellt: Miete in der Stadt oder Eigenheim auf dem Land. Wer sich auf dem Land ein Eigenheim leisten kann, wird in jeder Stadt auch eine Wohnung bezahlen können.
Die Frage beantwortet jeder für sich nicht übers Geld sondern eher über die Randbedingungen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich glaube kaum, dass sich - rein finanziell - die Frage stellt: Miete in der Stadt oder Eigenheim auf dem Land. Wer sich auf dem Land ein Eigenheim leisten kann, wird in jeder Stadt auch eine Wohnung bezahlen können.
Die Frage beantwortet jeder für sich nicht übers Geld sondern eher über die Randbedingungen.
Ich kann da einen fast tagesaktuellen Fall liefern. Kollege hat sich jetzt, nachdem er <1Jahr in einer Neubauwohnung war, sich nen Haus gekauft/(wird noch) gebaut.
Aussage: ob ich nun 1300EUR für ne Neubauwohnung (normale 2-Raum Wohnung ohne Faxen) oder das in einen Kredit pumpe, ist finanziell das Gleich. Am Ende hat er aber nen Eigentum. (nach 30 Jahren dann sicherlich auch die ersten Reparaturen...)

Von der Infrastruktur nehmen sich beide nichts. Beide Objekte sind in irgendwelchen Standard 50k-100k Städten, als Dörfer.

Der Preis ist immer ein valider Faktor. Und die Wohnung hat auf jeden Fall einen geringeren Standard. Wenn Kinder kommen, bist du dann bei 1,5k. Und da ist es gefühlt schon günstiger nen Haus zu kaufen. Zinsen sind gerade eh niedrig, nur die Baupreise sind halt angezogen. Aber letzteres haben auch die Wohnungen als Problem, so dass Neubauwohnungen auch teurer werden.
Es scheint also schon die perverse Situation zu geben, dass ein Haus günstiger sein kann.

Die Randbedingungen runden das dann sicherlich ab. Je nach Lage der einzelnen Objekte.
 
Es gibt vielleicht auch noch Abstufungen zwischen Berlin und Hintertupfingen. Ein Punkt, der aber viel zu kurz kommt: Dem Klima ist es egal, wo du wohnst und arbeitest. Das ist aber das Ziel hinter den Verteuerungen. Die Lösung müsste man also in den Rahmenbedingungen schaffen, wovon auch wieder jeder profitiert, beim HO aktuell merkt man es doch, wie gut es den meisten Leuten tut (und was sie von ihrem Gehalt alles sparen können).

allerdings soll autofahren wieder teurer werden, nachdem es ja bereits dieses jahr teurer wurde.

Das wird es auch mit der CDU. Kostet das da Stimmen? Nein? Dann entscheiden die Menschen wohl nicht nach diesem Argument.

ich wollte sie auch wählen (kein bock mehr auf cdu) und dann "autofahrer sind pöse nazis" von den grünen und zack war die entscheidung gefallen, das die es nicht werden.

Komisch, derartige Sätze sind bei den Grünen gar nicht zu finden. Hast du vielleicht bei anderen Parteien umgesehen und vertan?
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Aber letzteres haben auch die Wohnungen als Problem, so dass Neubauwohnungen auch teurer werden.

Und das ist der Grund, dass Bauen eben nicht günstiger ist. Preissteigerungen betreffen eben alle zu bauenden Objekte und nicht nur die, wo auf dem Papier ein anderer Besitzer steht. Es bleiben nur zwei kleine Faktoren namens Rendite und aufgeschobene Kosten.
 
Also bei mir lohnt sich derzeit kaufen nicht so wirklich... was die teilweise für Preise haben wollen für ne Wohnung... ne Wohnung im absoluten Ranzbezirk soll schon 1,5-2k pro qm kosten. Miete kann man da vlt. zwischen 5-7 Euro Kalt nehmen... in der Innenstadt verlangen die nun teilweise schon 5-6k pro qm... Kaltmiete pro qm da vlt. 12? Euro...
 
Ich würde die Entscheidung nicht primär vom Geld abhängig machen!
Haus oder Wohnung, Miete oder Eigentum, Stadt oder Land, alles hat Vor- und Nachteile, ich muss mir nur im Klaren darüber sein was ich will und was ich dafür bereit bin in Kauf zu nehmen.
Leider gibt es hier einfach keine Goldrandlösung für alle und jeden.
Ich wohne gern auf dem Land, habe 2100m² Platz muss aber damit leben das es eine scheiß Arbeit ist, könnte mir aber auch nicht vorstellen in der Stadt ohne Garten zu wohnen.
Mir war auch klar daß wir zwei Autos brauchen werden. Könnte man ewig so fortsetzen, nur wenn ich die Entscheidung getroffen habe, dann hinterher über alles schimpfen zieht einen nur selbst runter!

Als Beispiel, mein Grundstück liegt mitten im Ort, aber an einer Bundesstraße, der Verkehrslärm war mir bewusst, rumheulen kann ich also nicht. Aber ich kann etwas gegen die Unnötigen Belästigungen wie Poser oder Raser (wenn die beiden Ampeln aus sind ab 20 Uhr, ziehen die LKW's mit 70 bis 80 durch ...) unternehmen! Ich muss es dann aber auch tun, das fängt mit Hinweisen bei der Gemeinde an und hört beim Engagement im Gemeinde- und Kreisrat auf.

Kurz, Entscheidung treffen, aufhören zu heulen und aktiv an Veränderungen arbeiten.

Und wenn ich in einer Stadt im Szeneviertel leben will, muss ich bereit sein die Nachteile in Kauf zu nehmen, wie z.B. Höhe Mieten und wenn ich dann die Hälfte meines Geldes dafür ausgeben, habe ich das vorher gewusst und mich trotzdem dafür entschieden!
 
Äh falsch, als ich ein Kind war, war afaik ein General a.D. Verteidigungsminister(ich korrigiere, Manfred Worner war nur Oberstleutnant a.D.)
Er war Oberstleutnant d.R.
Das a.D. darf man nur als ehemaliger Berufssoldat tragen.
Aber er hat direkt die Reservelaufbahn eingeschlagen und Reservisten sind, was gar nicht abwertend gemeint ist praktisch die freiwillige Feuerwehr der Bundeswehr.
Also man trägt auch als ehemaliger SaZ nach seiner Dienstzeit das d.R. in deinem Beispiel hat er aber direkt diese Laufbahn eingeschlagen.
ich sage nur, das es mehr politwissenschaftler werden, welche eh juristerei mit im im studium haben.
Um als Jurist gezählt zu werden muss man mindestens das erste Staatsexamen abgelegt haben.
 
Er war Oberstleutnant d.R.
Das a.D. darf man nur als ehemaliger Berufssoldat tragen.
Aber er hat direkt die Reservelaufbahn eingeschlagen und Reservisten sind, was gar nicht abwertend gemeint ist praktisch die freiwillige Feuerwehr der Bundeswehr.
Also man trägt auch als ehemaliger SaZ nach seiner Dienstzeit das d.R. in deinem Beispiel hat er aber direkt diese Laufbahn eingeschlagen.
Stimmt beim Bund wird ja nicht weniger gesoffen als bei der Freiwilligen Feuerwehr:shot:
 
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