[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

Wenn Du dich hier nicht weiterhin komplett zum Horst machen willst, musst Du auf die von mir gestellten Fragen mal konkret Antworten und nicht nur rum labern. Ich bin gespannt :d
Hat er doch schon ausführlich hier dargelegt. Er ist der bestbezahlte non-IT IT-Projektleiter den die mittelständische Baubranche je gesehen hat, jetzt akzeptiere es halt. Alle anderen sind Dullis. Die Diskussion hier führt doch zu nix mehr.
 
Wenn Du diese Anzeige nicht sehen willst, registriere Dich und/oder logge Dich ein.
Ich komm nicht mehr mit, was haben IT-Projekte jetzt mit Bauprojekten zu tun?
 
E) Was zum naschen

Anhand der Frage siehst du schon, dass du einfach keine Ahnung hast, noobert hats ja schon gesagt
 
Wenn das 1x schief geht, okay. Aus den Fehlern lernen, nächstes Mal entsprechend anders vorgehen und ggf. weiter anpassen. Passierte aber nie. Für eine Konzernfirma mit über 2.000 MA schon etwas peinlich. Mindestens genau so nervig (wenn auch nicht so aufwendig) sind Meetings ohne Vorgabe bzw. Ziel. Wenn man Glück hatte, stand zumindest noch ein Betreff im Outlook-Termin. Ansonsten:

1.) Treffen um rauszufinden was Chef/GL will
2.) Tage später zweites Treffen auf das man sich dann auch vorbereiten konnte
3.) ggf. drittes Treffen mit Diskussion und Aufgabenverteilung (wenn nicht schon beim 2. Treffen definiert)

Am meisten Spaß gemacht haben mir immer die Treffen, bei denen der Chef* dann morgens um 9h noch nicht im Hause war oder keiner wusste, wo im Haus er gerade ist. Sitzen dann diverse Führungskräfte rum und verschwenden ihre Zeit. Paar Minuten später dann "Machen wir auf Zuruf".

* der gleiche Chef, der sich dann aber auch beschwert wenn Leute um 16 oder 17h nach Hause gehen, die seit morgens um 7h aber da sind.
Die fehlende Lernbereitschaft ist ein oftmals fortwährendes Problem. Die Termingeschichten mit dem Chef kenne ich ebenfalls nur zu gut. Da kann man nur mit dem Kopf schütteln.
 
Die Termingeschichten mit dem Chef kenne ich ebenfalls nur zu gut. Da kann man nur mit dem Kopf schütteln.

Mal abgesehen von der massiven Zeitverschwendung finde ich es auch einfach respektlos. Wenn das mal passiert - okay. Aber es war die Regel. Und seine Assistentin war genau so chaotisch wie er. Geniale Kombination. Darauf angesprochen als sie noch in der Probezeit war "Ach, die habe ich für mein Herz eingestellt". Alles klar, Thema erledigt.
 
Seid ihr im VDI? Aktuell ist ja gerade YoungEngineerDay. Ich bin gerade in einer Breakout Session mit Henkels Dr. Frauke Austermann, Global Head of Organizational Effectiveness & Workforce Analytics; Abteilung: HR

Witzigerweise spricht sie genau unser Thema der letzten Seiten an:
1621585531845.png




10:00 - 11:30 Uhr Agile Mindset @ Henkel – präsentiert durch Henkel AG & Co. KGaA​





Thema:


präsentiert durch Henkel AG & Co. KGaA

Henkel looks back to more than 140 years of success with leading positions with its three business units in both industrial and consumer businesses. It’s thanks to strong brands, innovations and technologies but also thanks to a strong mindset. Agility is for us more than a strategic topic: It is a mindset and a work mode. You will get some exclusive insights on agile projects at Henkel, and you will get the ultimate tips, to rock your next project.

Referierende Personen:
Dr. Frauke Austermann, Global Head of Organizational Effectiveness & Workforce Analytics; Abteilung: HR
Michal Lorincz, Expert HRDirect- Global Business Solutions
 
Seid ihr im VDI? Aktuell ist ja gerade YoungEngineerDay. Ich bin gerade in einer Breakout Session mit Henkels Dr. Frauke Austermann, Global Head of Organizational Effectiveness & Workforce Analytics; Abteilung: HR

Witzigerweise spricht sie genau unser Thema der letzten Seiten an:

Auch passend: ich habe mich ab Ende Juni für eine Schulung "Agiles Projektmanagement" bei der IHK eingeschrieben, mal gucken was ich da noch lernen kann ^^ Finde das Thema super spannend.
 
Als Jurist kann ich nur den Kopf schütteln. Wie ineffizient und weltfremd seid ihr IT-Leute eigentlich? Ist es nicht irgendwie naheliegend, dass man mit dem Fachbereich/Anwender/Kunden regelmäßig spricht? Ihr entwickelt also streng nach Vorgabe für einen Fachbereich mit dem ihr nie geredet habt und wundert euch dann, dass es vielleicht schief geht. Und um diesen schweren "Missstand" zu lösen, werden Projektleiter, Scrum Master eingestellt und 500 "neue" "Methoden" entwickelt.
Am geilsten ist auch die Folie oben. Ein Künstler malt halt sein Bild runter, aber ihr macht da eine Wissenschaft draus. Innovationen: Flexibilität, Kommunikation und Zielfokussierung. Nein echt? Die Erde ist rund?

Sowas kenn ich in der Juristerei gar nicht. Wenn hier etwas ansteht, dann spricht man sich kurz ab und zieht die Aufgaben durch. Wenn jeder motiviert und intelligent ist, dann braucht man keine seltsamen Methoden und Sprints.
 
Ist es nicht irgendwie naheliegend, dass man mit dem Fachbereich/Anwender/Kunden regelmäßig spricht? ... Und um diesen schweren "Missstand" zu lösen, werden Projektleiter, Scrum Master eingestellt und 500 "neue" "Methoden" entwickelt.
Urm... Wenn wir die IT so gestalten würden, wie es der AW will und braucht, damit nicht wieder etwas kaputt gemacht wird, dann wären wir Arbeitslos!!!111!11!
 
Sowas kenn ich in der Juristerei gar nicht. Wenn hier etwas ansteht, dann spricht man sich kurz ab und zieht die Aufgaben durch. Wenn jeder motiviert und intelligent ist, dann braucht man keine seltsamen Methoden und Sprints.
Kein Wunder, dass du das nicht kennst... In der Juristerei musst du deine Arbeit mit maximal einer Hand voll Leuten abstimmen und nicht mit einer ~3-stelligen Anzahl an Kollegen.
 
@uincom
Bei euch aendern sich die Gegebenheiten sicherlich auch nicht alle Furz lang.
Wenn die IT so 'statisch' und komplett Planbar waere wie gewuenscht, dann waere Software in der Regel bereits kaputt bevor sie veroeffentlicht werden kann.
 
Sowas kenn ich in der Juristerei gar nicht. Wenn hier etwas ansteht, dann spricht man sich kurz ab und zieht die Aufgaben durch. Wenn jeder motiviert und intelligent ist, dann braucht man keine seltsamen Methoden und Sprints.
Ihr müsst ja nur auswendig lernen können und möglichst stumpf nach Schema F arbeiten :) ............ ;)
 
Das ist zwei Seiten her, wer kann sich daran noch erinnern... /s

Aber ist es denn nicht immer notwendig, insbesondere bei großen Firmen ein Anforderungsmanagement einzusetzen?
 
Witzigerweise spricht sie genau unser Thema der letzten Seiten an:
Aber Agil und MVP Ansatz ist doch absoluter crap. Nubert hat das sehr genau auf der letzten Seite erklärt, nur Idioten die frisch von der Uni kommen nutzen das :rolleyes2:
 
Sowas kenn ich in der Juristerei gar nicht. Wenn hier etwas ansteht, dann spricht man sich kurz ab und zieht die Aufgaben durch. Wenn jeder motiviert und intelligent ist, dann braucht man keine seltsamen Methoden und Sprints.
Das liegt daran, dass in der Juristerei nicht 1000 Einflussvektoren existieren, sondern "nur" evtl. 100.
Je nach Größenordnung von so einigen IT-Projekten müsste man alle Juristen einer Stadt mit dem kompletten Fall beschäftigen. Das wäre dann einer, der alle Teilgebiete der Juristerei betrifft.
Bei riesigen Fällen spricht man sich auch nicht nur mal kurz ab und geht los. Da macht man auch Sprints, nur nennt man die nicht so.

IT ist mehr als ein paar Server, die irgendwie laufen, ein paar Switche, die irgendwie laufen, ein paar Windowse, die irgendwie laufen und ein paar Applikationen, die irgendwie laufen.
Das Problem bei IT-Projekten ist, dass idR. die gesamten Geschäftsprozesse daran hängen.
Während eine Anwaltskanzlei evtl. noch mit einem DokumenteServer, 20 PCs, einem Fax und eine VoIP-TK-Anlage auskommt, läuft in anderen Firmen jeder furz über IT-Systeme. Steht die IT, können die MAs am Ende noch Wasser für den Kaffee machen und das war es dann.
Um so wichtiger ist eine saubere IT und damit deren Systeme.

Das Problem bei IT-Projekten ist, dass das klassische Wasserfallmodell, V-Modell, what ever, schnell an seine Grenzen kommt, weil das Gesamtsystem so komplex ist, dass klassisches Requirementengineering an seine Grenze kommt oder man während dessen eigentlich schon das Projekt umsetzt, während man eigentlich noch die Vorarbeit machen sollte.
Und daher haben sich agilere Methoden angeboten. Ob das immer besser ist, steht auf einem anderen Blatt.
(Man muss die Entwicklung eines Excel-Formblattes nicht mit Scrum machen,.)
Es ist ja nicht so, dass das alles irgendwelche "Versuch macht Klug"-Strategien sind.
Das Ganze wird dadurch umso wichtiger, als dass IT-Projekte im Regelfall keine historische Komponente haben.
Sowas ist oftmals was neues, weil es eben irgendwie immer eine spezifische Lösung ist.

Und wer sagt denn, dass die IT nicht mit dem Kunden/Fachbereich/what ever spricht?
Versuchst du hier etwa, aufgrund eines geschilderten, also nicht selbst erlebten, Falls eine Verallgemeinerung?
Arbeitet man so als Jurist? Ist das die Interpretation von "so lange unschuldig bis das Gegenteil bewiesen ist"?

Gilt auch, dass wenn ein Golf-Fahrer, der bei Rot über die Ampel gefahren ist, dass alle Golf-Fahrer bei Rot über die Ampel fahren?
Lernt man das im Jura-Studium?
Darf ich daher annehmen, dass alle Juristen derart unreflektiert sind? Gut!
Scheinbar hat das Auswendiglernen so einige andere Synapsen verdrängt.
In der klassischen Wissenschaft verallgemeinert man nur dann, wenn die Statistik einen hinreichenden Anhaltspunkt liefert.
Scheinbar wird sowas im Jurastudium nicht vermittelt. Schade, das würde so einiges auf solidere Füße stellen.

Es gibt natürlich auch in der IT Projekte, die schief gehen.
Warum sollte "die IT" frei von Fehlern sein?
Und auch gibt es in der IT eben Persönlichkeiten, die "speziell" sind. Nur gibt es diese Persönlichkeiten auch überall. Es gibt auch Architekten, mit denen willst du nichts zu tun haben, oder Zahnärzte, oder Einzelhandelsfachangestellte, oder Fleischer, oder Schornsteinfeger oder oder oder.
Charaktere gibt es überall.

Oftmals beruhen Missverständnisse aber auf mangelndem Verständnis bezüglich der Komplexität von Sachverhalten.
Nur weil der Rohrleger Kalle schon 100 PCs für sich und sein Umfeld zusammengebaut hat, ist er noch lange nicht in der Lage ein Netzwerk (inkl. aller relevanten Sachen) eine Serverlandschaft oder eine neue Software aufzubauen.
Da gehört schon viel mehr dazu. Und das ist in der Regel so viel, dass selbst der krasseste Ober-ITler-Marc-The-Sacker-Sackerbörg das nicht alles in einer Person abhandeln kann. Und daher sind IT-Projekte manchmal so "aufgebläht".
Denn ein Fehler by Design kann enorme Auswirkungen haben. Genauso wie es beim Brückenbau ungünstig ist, wenn der Typ, der nur Stahlseile macht, plötzlich die Gründung des 200m hohen Brückenpfeiler machen soll.

@Ashampoo
Es gibt überall Anforderungsmanagement. Nur funktioniert das eine so und das andere anders und das eine ist da besser und das andere dort. Rest siehe oben.
Auch im Scrum gibt es RE, nur ist das eben agiler, wie eben auch die Entwicklung etwas agiler ist, ohne dabei ständig alles über den Haufen zu werfen, wobei letzteres in extremen Ausnahmefällen auch geht und gehen muss, auch wenn uncool.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nicht nur das, auch wird einfach komplett an den Bedürfnissen und Prozessen vorbei entwickelt dann. In meiner alten Firma war das Gang und Gäbe:

1.) IT soll etwas neues entwickeln und fängt an (meist auf Anordnung von ganz oben)
2.) Kurz vor Abschluss kriegt es die Fachabteilung (durch Zufall) auch mal mit, es fängt schon an zu brodeln
3.) Ergebnis wird der Fachabteilung vorgesetzt, Stimmung ist sowieso schon bei null
4.) Es fehlen wichtige Funktionen oder Schritte (konnte IT auch nicht wissen), typische Frage aus FA: "Wieso wurden wir nicht (von Anfang an) involviert?"
5.) IT und FA sitzen zusammen und schmeißen alles noch einmal über den Haufen um oder fangen von vorne an

Hat sich sicher ein dutzend Mal wiederholt bei uns. Frust auf beiden Seiten plus jede Menge verlorene Zeit. Und aus diesen Fehlern wurde nicht gelernt.

Joa, bei uns kam auch die Anforderung aus der GL, das wir, die IT sich um eine neue Software für ne Sparte kümmen sollen - ohne das wir überhaupt eine Ahnung haben, was die tun, machen oder brauchen, da Tochterunternehmen, das wieder von der IT zurückunterstützt werden soll.
Auf die Info, das wir davon keine Ahnung haben: "Ihr macht das schon, wir brauchen ja nur eine Software, die für die anderen auch skalliert..." - WTF?
Also mit den GFs/Leitern der später mal zu unterstützenden Sparten geredet, die haben natürlich eine sehr genaue Vorstellung von dem, was sie brauchen.
Wir haben dann 2 Angebote über die Sparten GFs bekommen, die Lösungen technisch mit unseren Anforderungen abgeglichen unseren Senf drunter geschrieben und die Entscheidung den Sparten GFs zugeschoben.
Damit konnte sogar der Auftraggebende GL leben - Die Software läuft und deckt zu 100% ab, was gefordert war - kann sogar noch ein paar Dinge mehr, die im Nachgang auch noch eingeführt werden.

Aufwand für uns: 2Tage - Zufriedenheit der Nutzer: unbezahlbar.

Trotzdem kenn ich das natürlich auch anders, aber wenn man sein dasein als ITler durchaus auch als Dienstleister versteht, klappt das oft besser, als wenn man meint, jedem seinen Schuh aufdrücken zu müssen.
 
Einfach mal mit einander reden kann so hilfreich sein und es ist auch nicht schwer. Ich denke wenn einige ihre kleinen "Fürstentümer" mal aufgeben würden, wäre vieles auch einfacher. Egal welche Abteilung oder Fachbereich. Nachfragen, respektvoller Umgang und regelmäßiger Austausch helfen meiner Meinung nach.
 
Wenn ich agile Management lese klingelt bei mir immer der Bullshit alarm 🙊🙉🙈
Das ist eine ganz andere Frage. Dass man heute auch die Entwicklung eines Löffels agil gestalten muss/will, ist manchmal schwer nachzuvollziehen.

Alles hat seine Vorteile. Klassisches PM ist ja dadurch nicht tot. Nur braucht halt jeder Topf seinen passenden Deckel.
 
  • Danke
Reaktionen: THK
Hardwareluxx setzt keine externen Werbe- und Tracking-Cookies ein. Auf unserer Webseite finden Sie nur noch Cookies nach berechtigtem Interesse (Art. 6 Abs. 1 Satz 1 lit. f DSGVO) oder eigene funktionelle Cookies. Durch die Nutzung unserer Webseite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir diese Cookies setzen. Mehr Informationen und Möglichkeiten zur Einstellung unserer Cookies finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.


Zurück
Oben Unten refresh