[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

Ich gebe auch mal ne' kurze Rückmeldung.

Ich hatte zum 01.10 gewechselt. Statt 50 Kilometer Autobahn ein Weg, sind es jetzt knapp 7 Kilometer in 15 Minuten mit dem Fahrrad. Der Zuwachs an Lebensqualität ist enorm. Ich ärgere mich nicht mehr im Auto und habe viel mehr Zeit. Abseits dessen kommt man mit frischem Kopf an. Der Daily steht momentan fast nur noch, außer zu Einkauf und Sport. Ein Traum. Ich bin froh, den Schritt gemacht zu haben.

Nette Kollegen und Chef gibt es obendrein.

Freizeit ist durch nichts zu ersetzen. Das zeigt sich mir mal wieder extrem.
 
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Ich würde auch gerne mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren können, als Außendienstmitarbeiter nur leider unmöglich :fresse:
 
Wir haben jetzt (R&D Abteilung), coronaunabhängig, die Möglichkeit 100% homebased zu arbeiten.
Wir haben uns im Team darauf geeinigt, dass wir uns 1 mal die Woche alle im Büro treffen, einfach damit man sich noch in der Realität sieht.
An dem Tag sprechen wir uns ab (was natürlich auch online geht), gehen zusammen mittags essen etc.

Ich hoffe, dass die Regelung so bleibt, dann bräuchte ich nicht mal mehr einen Diesel und könnte was unvernünftiges mit mehr als 4 Zylinder fahren :d
Der Zeitgewinn (1,5h Autofahrt pro Tag gespart) ist enorm und der finanzielle Aspekt (Sprit, Verschleiß) ist auch absolut nicht zu verachten :d

Gehaltserhöhung müsste es auch langsam mal geben, wurde mir vor meiner zwei monatigen Pause (Elternzeit + Kurzarbeit + Urlaub) versprochen.
Hake ich die Tage noch mal beim Chef nach.
 
Man muss sich halt entscheiden, was einem wichtiger ist. Auch hab Anfang des Jahres auch einen Schritt gemacht, den einige nicht gemacht hätten.

Vorher: Angestellter Prüf Ing mit Umsatzbeteligung.
26 Tage Urlaub, Dienstwagen ab Haustür, Vertrauensarbeitszeit sprich wenn nix ist, ist frei. Im Schnitt irgendwas zwischen 43-45k Brutto im Jahr (Sachsen Anhalt). Gesichert waren nur knapp die Hälfte. Als Ing..
Problem: "Unbezahlte" Samstagsrufbereitschaft einmal im Monat. Weiterbildungen am Wochenende (sonst verlierst du ja Geld, weil dir die Wochentage fehlen), ohne Ausgleich.
Rufbereitschaft in der Woche von 6-18 Uhr. Und ja, gibt auch Werkstätten die rufen 17.30 an und wollen noch am selben Tag ne Prüfung.
Wenn die Werkstätten ihren Ruf ruinieren, verlierst du automatisch Geld, weil dir Kunden fehlen. Einfluss hast du da quasi keinen drauf, trägst über die Umsatzbeteiligung aber das Risiko für deinen Chef.
Krank sein, Urlaub machen = Geld verlieren.
Buhmann für alle bist du sowieso.

4 Jahre hab ich mir den Unsinn (der Job macht tierisch Spaß, die Umstände nicht) angetan, mit Kind und Hauskredit hab ich jetzt die Reißleine gezogen.

Seit Anfang des Jahres:
Brandschutzprüfer im ÖD.
30 Tage Urlaub, Sonderzahlung im November, LOB im Dezember, Überstunden auf Gleitzeitkonto.
Dafür zumindest dieses Jahr nur 40k (ändert sich schon nächstes Jahr auf 44k) und was man halt deutlicher merkt ich brauche wieder ein eigenes KFz.
Dafür geregelte Arbeitszeit, bezahlte Fortbildung, sicheres Einkommen egal ob ich Krank bin oder Urlaub mache.
Es lebt sich einfach ruhiger, dafür nehme ich auch die aktuellen Einkommensverluste in Kauf.
In 3 Jahren hat sich das mit der dritten Entwicklungsstufe eh gegessen, dann verdiene ich hier mehr.
 
Zuletzt bearbeitet:
@Inso

Stabile Regelung, hätte ich auch kein Problem mit. Bei uns wirds wohl jetzt auf 3 Tage Büro, 2 Tage HO hinauslaufen. Spart immerhin 140km die Woche, aber ich hab ja auch jetzt schon ein mittelmäßig unvernünftiges Auto :fresse:
 
Wir haben die Regelung, dass im wöchentlichen Rythmus gewechselt wird. Sprich, ich bin auch nur maximal zwei Wochen auf der Arbeit. Seit gestern zu Hause, inkl. der ganzen kommenden Woche.

Zwei Wochen zu Hause, zwei Wochen mit dem Rad zur Arbeit. Was will ich mehr :bigok:
 
Jetzt fehlt nur noch ein Beschluss zur steuerlichen Entlastung für die Leute im Home Office (Stromverbrauch, Heizung etc.) :bigok:
 
Ganz ehrlich, das juckt mich null. Wirklich.

Ich bin froh und man ist so einer Lage schon privilegiert. Ob da bisschen mehr Strom und Heizung bei rum kommt ist mir vollkommen Latte.

Dafür sitze ich nicht mehr wie ein Idiot jeden tag im Auto und muss mich 100 Kilometer durch die Blechlawine wälzen. Was Besseres hätte mir in Punkto Freizeit nicht passieren können.
 
Ganz ehrlich, das juckt mich null. Wirklich.

Ich bin froh und man ist so einer Lage schon privilegiert. Ob da bisschen mehr Strom und Heizung bei rum kommt ist mir vollkommen Latte.

Dafür sitze ich nicht mehr wie ein Idiot jeden tag im Auto und muss mich 100 Kilometer durch die Blechlawine wälzen. Was Besseres hätte mir in Punkto Freizeit nicht passieren können.
Sehe ich genauso.
Verstehe auch nicht ganz, wieso Kollegen ueber Strom, Kaffeeverbrauch etc.. 'Klagen'.
Ich spare n Haufen Kilometer, teile mir meine Arbeits und Lebenszeit deutlich effektiver ein.
Auch habe ich kein Problem damit mir n Tisch, Bildschirme, Stuhl etc.. zu kaufen, ohne dass sich der AG daran beteiligt. In meinem Fall gewinnt einfach jeder. Aber irgendwie kann mans nie allen recht machen.
 
Es gibt durchaus auch Firmen, die sich daran beteiligen, was ja auch vollkommen in Ordnung ist. Ich denke, meist sind es die Personen, für die Home Office (Neu) ist, die dafür dankbar sind und das nicht als wichtig erachten, ich kann beide Seiten nachvollziehen.

Ich arbeite ja dennoch und stelle meine Zeit und mein Know How zur Verfügung, weshalb sollte ich dafür nicht entsprechende Arbeitsmaterialien bzw. Vergütungen erhalten, im Büro ist kein Licht an, ich trinke keinen Kaffee, nutze kein Klopapier etc.

Ist halt irgendwie alles ein Geben und Nehmen.

Ich bin auch hoch zufrieden, wie es derzeit ist, ich muss überhaupt nicht in die Firma und es wird auch nicht gefordert. Beste Zeit meines Lebens :)
 
Ich hätte zumindest gern mal ne Dockingstation und Headset, aktuell muss ich den Kram immer hin und her schleppen und das nervt mich tierisch.
 
Mir auch egal - Spare mir mehr als davor.
Trotzdem würde ich mir wünschen, dass ich da Steuerlich etwas zurückholen kann. Letzendlich habe ich eine höhere Belastung durch Arbeit, wie bei dem Pendeln mit Auto (km Pauschale). Aber Notfalls bleibe ich auch lieber daheim, als wegen Absetzung rumzufahren und trotzdem weniger zu haben :d
 
Ganz ehrlich, das juckt mich null. Wirklich.

Ich bin froh und man ist so einer Lage schon privilegiert. Ob da bisschen mehr Strom und Heizung bei rum kommt ist mir vollkommen Latte.

Dafür sitze ich nicht mehr wie ein Idiot jeden tag im Auto und muss mich 100 Kilometer durch die Blechlawine wälzen. Was Besseres hätte mir in Punkto Freizeit nicht passieren können.
Ist ja auch kein Muss, wäre nur noch das i-Tüpfelchen auf der leckeren Sahnetorte :d
Man darf ja noch träumen :P
 
Wir haben die Regelung, dass im wöchentlichen Rythmus gewechselt wird. Sprich, ich bin auch nur maximal zwei Wochen auf der Arbeit. Seit gestern zu Hause, inkl. der ganzen kommenden Woche.

Zwei Wochen zu Hause, zwei Wochen mit dem Rad zur Arbeit. Was will ich mehr :bigok:
Bei uns identisch. Finde ich auch eine super Regelung. Auf der anderen Seite fänd ich es wie bei Inso auch nicht schlecht. Habe mich echt ans Homeoffice gewöhnt.

Ich hätte zumindest gern mal ne Dockingstation und Headset, aktuell muss ich den Kram immer hin und her schleppen und das nervt mich tierisch.
Ja, das sehe ich auch so. Stuhl, Schreibtisch etc.pp. sollte sich jeder selber drum künmern. Aber das was direkte Ausstattung ist bzw. direkt mit dem vorhandenen Equipment zusammenhängt, wäre schon super.
 
Ich will gar nicht durchgehend zu Hause sein. Und das meine ich vollkommen ernst. Ich bin ein Mensch, der viel Wert auf persönliche Interaktion legt. Und persönlich sehen ist immer noch was Anderes. Ich ging in der letzten Bude jeden Tag mit meinem liebsten Kollegen zur Pause. Entweder irgendwo essen, oder einen Spaziergang. Auf sowas will ich nicht verzichten.
 
@UsAs
Dank Home Office hab ich jeden Tag 1,5h mehr Zeit, die verbringe ich dann lieber mit Freunden und Familie, als mit Kollegen.
1 Tag die Woche die Kollegen zu sehen reicht mir, außerdem sind wir oft einfach per Headset und MS Teams am Labern, auch wenn es nichts Konkretes gibt.
Also wenn man sich mag, geht das im Home Office genauso oder wenn man sich sehr mag, kann man auch die gewonnene Zeit dafür aufwenden sich mit denen zu treffen und was privates machen.

Aber ich verstehe dich da schon, ganz ohne Kollegen ist auch doof.
 
Jetzt fehlt nur noch ein Beschluss zur steuerlichen Entlastung für die Leute im Home Office (Stromverbrauch, Heizung etc.) :bigok:
Du meinst auch für alle, die kein separates Arbeitszimmer haben?
Ich meine, da wären entsprechende Diskussionen im Gange, zusammen mit der Diskussion, die Empfänger von Kurzarbeitergeld für 2020 steuerlich zu entlasten.
 
Jetzt fehlt nur noch ein Beschluss zur steuerlichen Entlastung für die Leute im Home Office (Stromverbrauch, Heizung etc.) :bigok:

Ich denke mal die ersparnis ist aufgrund des wegfallenden arbeitsweges und der Kosten dafür auch so mehr als ausreichend.
 
Sitze auch seit Mitte März zu 100% im Home Office. Bei uns ist es sogar verboten in die Regelarbeitsstätte zu fahren :fresse:

Wird sich auch - lt. Firma - bis Anfang 2021 nicht ändern. Ich schätze auch dass es danach mit 80% Home Office weitergeht.

Ich spare mir jeden Tag zwei Stunden (wenn alles pünklich ist, gerne auch mal 2.5 Stunden wenn die Bahn ausfällt oÄ) Lebenszeit und hab eine perfekte Work-Life-Balance.

Bekomme von meinem AG einen Laptop und ein Dienst iPhone gestellt. Alles andere habe ich mir selbst angeschafft. Aber es ist von den Kosten überschaubar.
2x 24" Monitore, Maus, Tastatur, Dockingstation fürs Thinkpad hab ich aus der Bucht für 25,- EUR.
Bürostuhl habe ich einen von Interstuhl zum RV-Preis bekommen, 190,- EUR statt 700,- EUR Straßenpreis.

Die Paar Euro für Strom, Wasser Gas sind mir absolut egal für das was ich an Lebenszeit spare.

Was fehlt sind natürlich die Kollegen, zusammen Mittag essen. Aber man bleibt entsprechend online in Kontakt.
 
EInen ordentlichen Stuhl gibts bei uns auch über die Firma für 260€, das find ich echt schon mal ne brauchbare Sache. Die höhenverstellbaren Tische für über 500€ find ich bisschen übertrieben und benötige ich auch Zuhause ehrlich gesagt nicht. Nutze ich in der Firma schon so gut wie nie.

Die Dockingstation für mein Thinkpad kostet leider Straßenpreis 180-200€, das seh ich ehrlich gesagt einfach nicht ein mir sowas privat anzuschaffen. 3. Monitor für den Arbeitsrechner hab ich leihweise aus der Firma mitgenommen.

100% Homeoffice fand ich auch ehrlich gesagt nicht so super, die aktuelle 3/2 Regelung bei uns find ich ziemlich angenehm. Gehe auch im Büro gerne in die Kantine weil ich mit dann abends nicht mehr mit kochen beschäftigen muss. Außerdem bin ich auch erst knapp 1 Jahr hier und die Kollegen lernt man von Angesicht zu Angesicht einfach am besten kennen.
 
An euch Homeoffice-Jungs:

Hat bei irgendeinem von euch der Arbeitgeber schonmal einen Hausbesuch gemacht um den HO-Arbeitspleitz hinsichtlich Einhaltung Arbeitsschutz zu überprüfen?
Weil mir wurde neulich mal wieder erklärt, dass "wenn man das genau auslegt" das zu den Pflichten des AG gehören würde...
(ja, wo kein Richter usw... schon klar)
 
Nein, wir sind ja alle erwachsen und mündig, denk ich mal

Ich vermute, bei vielen ist das nicht mal im Büro der Fall :ROFLMAO:
 
ohne deine Zustimmung Betritt niemand deine vier Wände. Wir hatten das Thema erst bei uns ob wir dies in die Regelung mit aufnehmen, keine Chance.
 
ohne deine Zustimmung Betritt niemand deine vier Wände. Wir hatten das Thema erst bei uns ob wir dies in die Regelung mit aufnehmen, keine Chance.

Das man niemanden reinlassen muss ist klar. Nur hatte ich eben neulich die Auffassung gehört: Dann gibts eben kein Homeoffice (weil wenn der AG den AP nicht prüft kann er in Teufels Küche kommen)... Wie gesagt, ich fand das ja selber weit hergeholt und deswegen frag ich ja ob jemand schonmal die Erfahrung hatte.
 
das ist schon richtig, das der AG auch im home office für deine sicherheit verantwortlich ist. wenn du im home office die treppe stürzt, ist das fix mal ein arbeitsunfall.
 
das ist so auch nicht korrekt, bei dir im privaten zuhause bist du quasi versichert wenn du beim Arbeiten vom Stuhl fällst während du arbeitest. Fällst du daheim die Treppe runter weil du dir einen Kaffee holst oder auf Klo gehst, bist du nicht versichert.

Anhalter, kannst du deinem AG gerne unterschreiben wenn er das haben möchte. Reinlassen musst du trotzdem niemanden wenn jmd. vor der Tür steht ;)
 
das ist so auch nicht korrekt, bei dir im privaten zuhause bist du quasi versichert wenn du beim Arbeiten vom Stuhl fällst während du arbeitest. Fällst du daheim die Treppe runter weil du dir einen Kaffee holst oder auf Klo gehst, bist du nicht versichert.

Anhalter, kannst du deinem AG gerne unterschreiben wenn er das haben möchte. Reinlassen musst du trotzdem niemanden wenn jmd. vor der Tür steht ;)

Sitze auf der anderen Seite vom Schreibtisch ;) Muss auch gestehen, ich hab da genau Null Interesse bei meinen Leuten vor der Tür zu stehen, da man aber beim Thema Arbeitsschutz auch durchaus in die persönliche Haftung geraten kann hätte es mich mal interessiert, wie das anderswo gehandhabt wird.
 
An euch Homeoffice-Jungs:

Hat bei irgendeinem von euch der Arbeitgeber schonmal einen Hausbesuch gemacht um den HO-Arbeitspleitz hinsichtlich Einhaltung Arbeitsschutz zu überprüfen?
Weil mir wurde neulich mal wieder erklärt, dass "wenn man das genau auslegt" das zu den Pflichten des AG gehören würde...
(ja, wo kein Richter usw... schon klar)
nein, weil es bei uns kein HO ist sondern "mobiles arbeiten". Das wurde deutlich gemacht.

Aktuelle radl ich in 9 Minuten zur Arbeit oder laufe in ca 25 Minuten.

Ab Frühjahr hab ich ca 45 Minuten einfach mit dem e Fahrzeug. Aber haben für die Zeit nach Corona schon 2 HO Tage fix. Solange die Corona Situation anhält haben sie soviel HO wie wir wollen (ausser eben Kunden Termine). Bin sehr zufrieden damit weil das den Umzug und die Distanz super abfedert.
 
Zuletzt bearbeitet:
das ist so auch nicht korrekt, bei dir im privaten zuhause bist du quasi versichert wenn du beim Arbeiten vom Stuhl fällst während du arbeitest. Fällst du daheim die Treppe runter weil du dir einen Kaffee holst oder auf Klo gehst, bist du nicht versichert.
es kommt drauf an, weswegen man die treppe runterging. wenn es einen privaten grund hatte wie kaffee holen, pech gehabt. wenns aber einen beruflichen grund hatte, zb telefon holen, kann das schon durchgehen.
da heutzutage alles so spitzfindig ist, sollte man ohne anwalt eigentlich nie irgendwas sagen...
 
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