[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

Wenn du den mehr als 10% für berufliche Zwecke nutzt, kann er als Arbeitsmittel abgesetzt werden. Hab ich selbst gemacht und ist ohne Probleme durchgegangen. Als freiwillige Angabe habe ich dazu auch angegeben, dass ich als IT‘ler gelegentlich aus dem Home-Office arbeite.

Ich bin ohnehin gespannt, wie das nächstes Jahr läuft. Also jetzt ohne erste Tätigkeitsstätte und nur Home-Office. Da kann man tatsächlich anteilig Versicherung, Kredit, Renovierungen etc. Absetzen. Nur leider findet man da widersprüchliches ob begrenzt oder unbegrenzt absetzbar. Denke eine Beratung beim Steuerberater wird fällig, zumal das Büro im Keller ist.
zählst du dann die Home Office Tage mit und ziehst sie bei den Arbeitstagen im büro beim Arbeitsweg bei der Pendlerpauschale ab?
 
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zählst du dann die Home Office Tage mit und ziehst sie bei den Arbeitstagen im büro beim Arbeitsweg bei der Pendlerpauschale ab?

Jau, ich hab keine Lust auf Stress mit dem Finanzamt, falls einer Langeweile von meiner alten Arbeit hat und mich anschwärzt. Da gäbe es nämlich 2 Kandidaten. Ab diesem Jahr entfällt es komplett, da nur noch Home-Office.
 
@Jaruu
Wir haben es bei 4/4 gelassen, da ich lieber die große Rückzahlung am Ende des Jahres habe, als nachher eine Nachzahlung.
@jurke
Auch da sollte man sich das vorher ausrechnen, ob es überhaupt einen Unterschied macht.
Elterngeld ist auf 1800€ monatlich gedeckelt und die erreicht man auch schon, ohne das man ein Spitzenverdiener ist.
Haben wir daher auch gelassen.
 
Auch da sollte man sich das vorher ausrechnen, ob es überhaupt einen Unterschied macht.
Elterngeld ist auf 1800€ monatlich gedeckelt und die erreicht man auch schon, ohne das man ein Spitzenverdiener ist.
Haben wir daher auch gelassen.

solange man unter den max satz bleibt, macht der vorherige wechsel auf 3-5 schon sinn, da das elterngeld vom netto der person abhängt, die nach der geburt zuhause bleibt. vor der geburt kann man durch 3-5 ggf. mächtig steuern abdrücken, weil der gut verdienene mann plötzlich steuerklasse 5 ist, aber das gibts alles hintenraus wieder zurück.

man kann eine steuerklasse auch rückwirkend fürs ganze jahr beantragen, solange das jahr läuft. sollte man sich ggf. mal etwas einlesen oder nen fachmann fragen. wenn man natürlich über den max satz von 1800 liegt, ist es quasi egal aber auch nicht nachteilig.
vermeiden sollte man steuerklasse 5 vor der elternzeit für denjenigen, der zuhause bleibt.


die absetzbarkeit von möbeln und räumen bezüglich home office interessiert mich allerdings auch. ich denke, das es im laufe des jahres dazu tipps und tricks geben wird, wie das am ende gehandhabt wird. derzeit ist ja jeder 3 im home office unterwegs...
 
naja 230 tage werden vom finanzamt bei der typischen 5 tage woche ohne nachweise normal akzeptiert. ich nehme die dann auch und gut ist. hat noch nie einen gejuckt und es kommt eh nichts bei rum.

die steuerprogramme sind da immer schlechter geworden. früher gaben sie zb solche tipps "tragen sie hier 230tage ein, das finanzamt wird es höchstwahrscheinlich so akzeptieren". heute steht da "tragen sie unbedingt die händisch ausgerechneten fahrten ein". also von steuertipps ist da längs keine rede mehr... auch freibeträge oder einfache möglichkeiten der abrechnung gibts sogut wie keine hilfe bei der weit verbreiteten wiso software.
 
Vielleicht weil das Programm dir keinen Tip (mehr) für Falschangaben geben darf?!?

Ist ja schön, wenn das Finanzamt 230 Tage akzeptiert, bist du diese aber nicht auf Arbeit gewesen bzw dir an weniger Tagen Fahrtkosten entstanden, ist es einfach Mal Be*rug....
Ansonsten nutze ich Quick Steuer, da gibt's immernoch Tips :)
 
Und ich denke dass der ein oder andere Finanzbeamte bei der Steuereklärung 2020 die Anzahl der Tage für die die Pendlerpauschale berechnet werden soll ggf. kritisch hinterfragen wird bzw. genauer hinschauen könnte.
 
Ist das bei euch nachvollziehbar wann ihr im HO gearbeitet habt? Wann und wo ich meine Arbeit erledige ist meinem AG egal - er weiß es nicht.
 
Bei uns ja,
wir müssen im Zeitsystem eintragen ob es Home Office war oder nicht.
 
Bei uns nicht, ich weiß selber nicht mal mehr, ob ich im Januar oder Februar mal HO gemacht hatte.
Wird nicht erfasst, wird nur zwischen mir und dem Kollegen mündlich kurzfristig abgesprochen.

Ist bei uns ja nur "tageweise" für "besondere Fälle" unsere Entscheider halten nichts von HO, selbst jetzt nicht.
 
Und ich denke dass der ein oder andere Finanzbeamte bei der Steuereklärung 2020 die Anzahl der Tage für die die Pendlerpauschale berechnet werden soll ggf. kritisch hinterfragen wird bzw. genauer hinschauen könnte.
das könnte in diesen jahr tatsächlich passieren. allerdings auch nur, wenn ich home office mit angebe und dann gäbe es auch deutlich mehr knete...


Vielleicht weil das Programm dir keinen Tip (mehr) für Falschangaben geben darf?!?

Ist ja schön, wenn das Finanzamt 230 Tage akzeptiert, bist du diese aber nicht auf Arbeit gewesen bzw dir an weniger Tagen Fahrtkosten entstanden, ist es einfach Mal Be*rug....
Ansonsten nutze ich Quick Steuer, da gibt's immernoch Tips

wieso falschangaben? als ob ich nun die tage durchzähle. ich zähle die möglichen tage zusammen (52x5 - 30 tage urlaub - paar tage krank= fertig) und fertig ist die laube. wie will irgendwer beweisen, ob ich nun 225 oder 230 tage gearbeitet habe?
 
wieso falschangaben? als ob ich nun die tage durchzähle. ich zähle die möglichen tage zusammen (52x5 - 30 tage urlaub - paar tage krank= fertig) und fertig ist die laube. wie will irgendwer beweisen, ob ich nun 225 oder 230 tage gearbeitet habe?

Das ginge nur wenn du entweder beim Finanzamt gemeldet wirst oder dem Finanzamt der Tätigkeitsschlüssel vorliegt und eine Abfrage beim AG gemacht wird. Aber ob letzteres eintreffen kann, keine Ahnung. Über den Tätigkeitsschlüssel könnte man Home-Office fähige Arbeitsplätze ermitteln.

Mein alter AG hatte bei mir als IT‘ler den Schlüssel „Datenstationsbediener“ gemeldet. :fresse:
 
Warum sich Kurzarbeit und 230 Tage beißen sollen, verstehe ich nicht.
Kurzarbeit heißt doch nur, daß man mindestens 10% weniger als die vereinbarte Arbeitszeit tätig sein kann.
Wenn ich also statt sonst 8 Stunden nur noch 6 arbeite, fehlen schon die % und ich war trotzdem jeden Tag arbeiten. Auch wenn wohl die wenigsten Arbeitgeber diese Aufstockungskurzarbeitsmöglichkeit nutzen.
 
Angenommen du arbeitest

Montag bis Donnerstag 8 Stunden 30 Minuten

Freitag 5 Stunden

Dann sind das 39 Stunden also 2.340 Minuten

90% davon sind 2.106 Minuten also 35 Stunden 6 Minuten

Das kannst du dann auch einfach auf Montag bis Donnerstag aufteilen und Freitag somit zuhause bleiben
 
Warum sich Kurzarbeit und 230 Tage beißen sollen, verstehe ich nicht.
Kurzarbeit heißt doch nur, daß man mindestens 10% weniger als die vereinbarte Arbeitszeit tätig sein kann.
Wenn ich also statt sonst 8 Stunden nur noch 6 arbeite, fehlen schon die % und ich war trotzdem jeden Tag arbeiten. Auch wenn wohl die wenigsten Arbeitgeber diese Aufstockungskurzarbeitsmöglichkeit nutzen.

Hast Recht bei uns in der Firma wird Stunden Kurzarbeit nicht genutzt sondern immer nur ganze Tag. Daher hast du Recht
 
Warum sich Kurzarbeit und 230 Tage beißen sollen, verstehe ich nicht.
Kurzarbeit heißt doch nur, daß man mindestens 10% weniger als die vereinbarte Arbeitszeit tätig sein kann.
Wenn ich also statt sonst 8 Stunden nur noch 6 arbeite, fehlen schon die % und ich war trotzdem jeden Tag arbeiten. Auch wenn wohl die wenigsten Arbeitgeber diese Aufstockungskurzarbeitsmöglichkeit nutzen.
Beißt sich nicht zwangsläufig. Dennoch dürfte es gerade eine siebenstellige Anzahl AN geben, die auch einzelne Tage zuhause bleiben.
 
Heute erstmal Post vom Arbeitgeber bekommen, dass es mit der nächsten Abrechnung noch einen Bonus von 600€ brutto gibt. Ein Glück gibt es bei uns keine Auswirkungen durch Corona. Gerade im Krankengeld nehme ich den Bonus doch gerne mit. ;)
 
Lohnabrechnung bekommen, ich habe im März eindeutig zu wenig gearbeitet. Die Nebengelder fielen mit knapp 400€ echt mager aus.
 
An das Maerz Gehalt koennte ich mich glatt gewoehnen. Da gibts lecker 5Stellig :D
Uebrig geblieben is nich mehr als sonst, da Aktienkaeufe stattgefunden haben.
 
Bei mir kommen die Nebengelder ja immer einen Monat versetzt. Der Februar hat sich bei mir derbe gelohnt, da ich letzten Monat knappe 700€ Nebengelder bekommen habe. Wird nächsten Monat auch wieder besser aussehen, da ich diesen Monat viele Nachtschichten hatte und dazu einige Tage mehr gearbeitet habe (im März hab ich 40 Minusstunden gemacht).
 
Keine Sorge die Airlines halten die Leute gerade hin und die Regierung arbeitet schon daran, dass das Gesetz rückwirkend auf ihrer Seite steht.
Absolute Frechheit was da geplant ist. Als Investor freut es mich zwar aber als Bürger fühle ich mich verarscht.

Kurzes Update:
Meine Forderungen zur Rueckersattung mit Fristsetzung bei der Eurowings blieben unbeantwortet.
Meine Bank moechte fuer den von mir beauftragten Visa Chargeback eine schriftliche Meldung von Eurowings, dass sie mir mein Geld nicht zurueckerstatten.
Leider reagiert Eurowings NULL, schon gar nicht auf schriftliche Anfragen.

Habe mir jetzt von der Rechtsschutz ne Kostenuebernahme organisiert, ab Montag gehts zum Anwalt.

Das ist an laecherlichkeit wirklich nicht zu ueberbieten. Ich wuensche diesem Saftladen alles erdenklich schlechte.
 
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