[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

Das normale WISO, also nicht Web. Mit Web kenne ich mich nicht aus.
 
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Das hat doch System, sobald einer unkündbar geworden ist, kann man ihn wegen zu geringer Arbeitsleistung nicht ans Bein pinkeln, allenfalls wegen groben Fehlern, aber je weniger er macht, umso geringer ist die Gefahr einen solchen Fehler zu machen. Außerdem steigt die Chance auf eine (Weg-)beförderungen, denn nach unten geht es ja nie, wenn also ein Abteilungsleiter jemanden für eine bessere Stelle woanders vorzuschlagen hat, dann nie die besten Pferde im Stall, sondern die anderen, eben die die er los sein will. Damit sind diejenigen die wirklich fleißig sind, im öffentlichen Dienst die Dummen und passen sich irgendwann den Gegebenheiten an. Das ist traurig, aber so ist es nun einmal, ich habe selbst mal dort gearbeitet und weiß wovon ich rede und wieso ich da schnell wieder weg war, denn mir gefiel dies auch nicht und ich wollte nicht so werden und bin heute sehr froh über diese Entscheidung, sonst wäre ich nicht was ich heute bin und hätte nie das Einkommen welches ich heute habe.
Dann lief dort wo du gearbeitet hast aber scheinbar einiges falsch.... Denn das was du "System" nennst, ist nicht überall so. Und, man glaubt es kaum, es gibt einige Behörden wo eben nicht die faulen nach oben gelobt werden sondern sich die guten entwickeln... ;)

Wie bereits gesagt wurde, das Problem sind oft Gesetze, Anweisungen und Urteile die sich am besten im Jahr 5 Mal ändern. Noch dazu wird der öD als Arbeitgeber eben immer unattraktiver, sodass sich kein Personal finden lässt. Und je nach Amt lassen die sich eben nicht in 2 Wochen fit machen.
 
Also ich hatte damals die Wahl in den Sack zu hauen, auch wenn dies im ersten Moment die Arbeitslosigkeit bedeutet hat, statt auch so zu versauern und dann keinen Bock mehr zu haben und die Tage bis zu Rente/Pension zu zählen. Mag sein das vorgesetzte Stellen das Leben auch nicht vereinfachen, der Fisch stinkt immer vom Kopfe her, aber in einem System in dem Pfründe garantiert sind, wird die Leistung nie gut sein. Weniger Staat und Verwaltung wären mehr, aber dafür wird es in Deutschland nie eine Mehrheit geben.
Mir passen Anweisungen von oben herab auch in den wenigsten Fällen. Seit innehaben einer Führungsposition lasse ich sie mir ausnahmslos schriftlich geben für meine eigenen Dokumentationszwecke. So kann ich sämtliche Entscheidungen, die mitunter nicht ganz rechtmäßig gewesen sind oder zum Nachteil eines Antragstellers o.ä. ausgelegt wurden, von mir weisen. Ein anderer Job kommt für mich nicht in Frage. Für mein in unserer Behörde doch recht junges Alter habe ich eine gute Stelle im gehobenen Dienst - daher arrangiert man sich mit der Zeit. Es ist auch nicht so, dass sowas Tagesgeschäft ist. Es sind wenige Fälle im Jahr.
 
Ich muss meine Erklärung auch demnächst angehen. Bisher habe ich das immer machen lassen, weil ich schlicht zu faul war mich damit richtig auseinanderzusetzen. Jetzt haben die aber die Gebühren erhöht und sind so oder so recht teuer.

Ist WISO da zu empfehlen? Ich brauche auf jedenfall ein bisschen Anleitung, bin aber auch bereit Dinge zu recherchieren.
wir (verheiratet) sind Student (Ich), Beamte (Frau), Kleinunternehmer (ich, weniger als 17.500€/p.a.) Angestellter (ich) und in einer zusätzlichen freiwilligen Weiter- bzw. Ausbildung (Frau). Da kommt einiges zusammen. Der Lohnsteuerhilfe Verein nimmt uns nicht, weil ich ˋselbstständig´ bin die nur private Unterstützen.

Nur ein oder zwei Empfehlungen, die im Allgemeinen ganz gut sind?
Danke 🙂
Auf jeden Fall WISO! Wie gesagt, habe bisher jede Erklärung damit gemacht und es passte immer bis auf wenige Cent. Außerdem haben mir gerade am Anfang die Erklärungen bzw. der "Interviewstil" sehr geholfen. Und die 11-13€ können ja auch wieder angesetzt werden ;)

Bei dir wird aber Steuer:Start nicht ausreichen und du wirst das Steuer:Sparbuch benötigen. Das liegt so um die 20€.
 
Und die 11-13€ können ja auch wieder angesetzt werden ;)

Bei dir wird aber Steuer:Start nicht ausreichen und du wirst das Steuer:Sparbuch benötigen. Das liegt so um die 20€.
Danke. Das wird es dann wohl werden. Habe eh schon in die Richtung tendiert.
Ich sag jetzt besser nicht, was ich bisher dafür bezahlt habe, dass das jemand anderes für mich gemacht hat. Da kann ich die nächsten Jahre von meine Erklärung mit selber machen, wenn ich mich da erst mal näher mit befasst habe. DANKE!
 
Vergesse bitte die ganzen Anlagen (N, S/G, Vorsorge, USt usw.) nicht, sonst gibts Ärger :fresse:
 
Bei mir viel zu wenig... :shot:
 
Moin, vielleicht kennt sich hier ja jemand aus mit der Abrechnung mit Firmenwagen 1% Regel, wenn im Monat anteilig der Lohn gezahlt wird (AG-Wechsel).
Denn ich verstehe den Teil der Lohnsteuer nicht und auch nicht, wieso Soli abgezogen wurde.
Mal die Zahlen der Abrechnung:
  • Festbezug 1409,37€
  • Privatfahrten 307,00€
  • Whg/Arbeit 55,26€
    • Gesamt-Brutto 1771,63€
  • Lohnsteuer 275,70€
  • Soli 12,30€
  • KV 135,53€, RV 164,76€, AV 21,26€, PV 27,02€
    • Netto-Verdienst 1135,06€ - 307,00€ - 55,26€ = 772,80€

Wenn ich 1771,63€ in den Bruno-Rechner eingebe, erhalte ich 1297,06€ netto - 307€ - 55,26€ = 934,80€
Lohnsteuer ist hierbei 126€ und 0€ Soli.

Übersehe ich hier was? :D
Stk 1, 0,5 Kinder-Freibetr., keine Kirche, TK KK 14,6%+0,7%
 
Ich habe kA, warum, aber das Gehalt setzt sich irgendwie anders zusammen, wenn du keinen vollen Monat, sondern nur einen halben arbeitest :)

Wenn ich z.B. folgenden Rechner verwende: https://www.lohnexperte.de/gehaltsrechner.html#ergebnis und dort 15 Arbeitstage angebe, komme ich genau auf die Summe deiner Abrechnung.
 
Ich hätte da mal eine Frage zur gesetzlichen Pausenregelung.

Mir ist bekannt dass nach 6 Stunden 30 Minuten Pause vorgeschrieben sind und nach mehr als 9 Stunden 45 Minuten Pause.

Wie verhält sich das jetzt in folgendem Beispiel?

Eingestempelt 11:00 Uhr
Ausgestempelt 20:30

Das sind ja 9,5 Stunden.
Soweit ich das verstanden habe muss ich davon ja eine halbe Stunde abziehen weil nach 6 Stunden 30 Minuten Pause Pflicht.

Somit wäre man genau bei 9 Stunden.

Ist das so richtig, oder muss man 45 Minuten Pause machen weil es von 11:00 bis 20:30 9,5 Stunden sind?

Danke euch
 
pause ist ja keine arbeitszeit. also 11 bis 17 uhr arbeit. 17:30 bis 20:30 arbeit. 6 + 3 = 9 stunden. unsere SAP software würde jetzt -15 minuten rechnen. bei 8:59 stunden würde sie keine 15 minuten abziehen.
 
Danke für die Auflösung.

Das ist ja mal blöd. Also müsste man bei 5 Arbeitstagen pro Woche absichtlich 5 Minuten Minus pro Woche machen damit einem nicht 75 Minuten abgezogen werden.

Wenn mir in meinem Arbeitsleben was auf den Geist geht dann diese Konrinthenkackerei wegen n paar Minuten mehr oder weniger.

Ich z.B bin jemand der gerne 30 Minuten vor Schichtbeginn in der Arbeit ist weil ich dann einfach entspannter in den Tag starten kann als wenn ich total gehetzt auf den letzten Drücker einstemple.

Stemple dann meist 5 Minuten vor Schichtbeginn ein.

Die 5 Minuten bekomme ich natürlich nicht bezahlt weil in der Zeiterfassung meine Schichtzeit fest hinterlegt ist.

Bleibe ich warum auch immer 5 Minuten länger muss ich dafür eine Anlage mit Begründung schreiben.

Scheiß Bürokratie.
 
pause ist ja keine arbeitszeit. also 11 bis 17 uhr arbeit. 17:30 bis 20:30 arbeit. 6 + 3 = 9 stunden. unsere SAP software würde jetzt -15 minuten rechnen. bei 8:59 stunden würde sie keine 15 minuten abziehen.
Komische Regelung... bei uns wird das wie gesetzlich verlangt nach 9 Stunden abgezogen und nicht schon vorher.
 
Die Pause wird bei uns egal wie automatisch abgezogen. Es ist fest hinterlegt das ich 45 min am Tag habe von 12:00-12:45. Blöd ist wenn ich jetzt später in Mittag gehen würde. Dann müsste ich einen Zeitnachtrag einreichen. Ist mir aber zu blöd deswegen halte ich die Pausenzeiten ein.
 
Bei uns ist das ganz entspannt. Wie Stempeln zwar ein, aber das ist nur eine Kontrolle für uns selber und für die Raucher, die Ausstempeln müssen zum Rauchen.
Die Arbeitszeiten Tragen bzw. Stunden tragen wir selber in den Stundenzettel ein für jedes Projekt Getrennt. Wenn ich am Tag für 3 Projekte was gemacht habe muss ich das am besten Minuten genau eintragen damit es mit den Kunden abgerechnet werden kann. Die Pause zieht man selber ab. So lange bei uns die Vertraglichen Wochen/Monats Arbeitsstunden stimmen ist es egal. Kernarbeitszeit ist zwischen 9 und 12Uhr. Und wenn man mal Später kommt auch kein Problem. 30min. Pause sollte man machen wenn man mehr als 7std. Arbeitet aber auch Mittagspause Extern die 2std. dauert ist überhaupt kein Problem.
 
Heute mein erstes Gehaltsgespräch, seit ich im Arbeitsleben bin, abseits von Vorstellungsgesprächen. Wird interessant
Alles Gute dafür! Du wirst sehen, ist nicht so schlimm, wie man es sich vielleicht vorstellt und die Gehaltsspünge, die dadurch möglich sind, liegen bei weitem über dem, was man sonst "freiwillig" vom Arbeitgeber bekommen würde. Bisher hab ich das Thema zweimal aktiv getrieben und jedes Mal hat es sich wirklich ausgezahlt, also Gehaltserhöhungen im Bereich um die 15%. Sonst waren es eher 2-5%.

Gerade erst wieder gemerkt, bei einem Kollegen, der das selbe macht wie ich, wäre eine Anpassung auch mehr als überfällig. Er hatte aber die Einstellung, die Manager werden schon schauen, dass es passt, ich hingegen hab das aktiv von meiner Seite aus getrieben. Er hat die Inflationanpassung von etwa 2,5% bekommen, und ich eben die erwähnten knapp 15%. Und einen zusätzlichen Bonus von 500€ als Entschuldigung, weil es so lange gedauert hat und ich der HR-Abteilung und allen möglichen Managern wochenlang hinterherlaufen musste, damit das endlich geklärt wird.
 
Ich bin IT Project Manager, allerdings erst seit Ende 2018 in dieser Firma, diese Gespräche gibt es jährlich, üblicherweise eben die Inflationsanpassung, ich strebe mehr an, mal sehen. Ich habe keine "Angst" davor oder bin auch nicht nervös, dazu bin ich schon zu lange im Berufsleben :)

Danke euch
 
Das wichtige bei Gehaltsgesprächen ist nicht, dass man weiß was man seinem Arbeitgeber wert ist, sondern zu wissen was der Arbeitgeber denkt was man ihm wert ist!
 
Das war innerhalb der letzten fünf Jahre, zwischen den beiden großen Sprüngen waren drei Jahre. Diese Sprünge waren unter anderem deshalb möglich, weil ich eigentlich mit deutlich zu geringem Gehalt angefangen hab und diese großen Anpassungen nötig waren, um mich auf ein einigermaßen marktgerechtes Gehalt anzuheben.
 
Ok, das lief bescheiden

Nichtmal eine komplette Inflationsanpassung ist drin (die Gründe möchte ich hier nicht beschreiben, das komplette Team ist ziemlich...angepisst^^)
 
Zuletzt bearbeitet:
Hab jetzt auch einmal so ein neumodisches Sankey-Diagramm gemacht, da fällt einem erst einmal auf, welche Pipifax-Anteile die einzelnen Werte eigentlich sind.
Die Werte sollten nicht überraschend sein, die hab ich vor etwa einem Monat in Textform eh schon einmal gepostet.
Nur eine Einnahmequelle hab ich beim letzten Mal vergessen, den 10er, den ich jedes Monat von meiner Oma bekomme. Ich hab ihr schon x-Mal erklärt, dass ich inzwischen selbst sehr gut verdiene und sie das Geld behalten soll, aber sie besteht weiterhin darauf, dass ich das Geld annehme. Sie will ihren Lieblingsenkeln, also meinen Bruder und mir, ein bisschen was zukommen lassen. Gut, bevor man mit seiner Oma zu streiten anfängt. Ihr wisst ja, wie das ist. Ist etwa genauso, wie wenn man sagt, dass man nicht hungrig ist. Trotzdem bekommt man 3kg aufgetischt und darf nicht aufstehen, bevor man aufgegessen hat :d

sankeymatic_2000x1600.png


Unter den "Sonstiges"-Posten fällt alles mögliche, worauf ich halt gerade Lust hab. Kann auch investiert werden, für Technik draufgehen, oder wie der ein oder andere vielleicht mitbekommen hat, vor kurzem hab ich mir eine schöne neue Uhr gekauft, die fällt auch in das Budget rein.

Für die Interessierten, hier kann man so ein Diagramm erstellen: http://sankeymatic.com/build/
Die Syntax sollte recht selbsterklärend sein. Sonst einfach melden, vielleicht kann ich ja weiterhelfen.
 
Sind das Wohnen, Strom und Lebensmittel in Österreich kostenlos?
Keine Miete? Kein Strom? 30 € für Lebensmittel pro Monat? Keine Privathaftpflichtversicherung?
 
Danke für die Auflösung.

Das ist ja mal blöd. Also müsste man bei 5 Arbeitstagen pro Woche absichtlich 5 Minuten Minus pro Woche machen damit einem nicht 75 Minuten abgezogen werden.

Wenn mir in meinem Arbeitsleben was auf den Geist geht dann diese Konrinthenkackerei wegen n paar Minuten mehr oder weniger.

Ich z.B bin jemand der gerne 30 Minuten vor Schichtbeginn in der Arbeit ist weil ich dann einfach entspannter in den Tag starten kann als wenn ich total gehetzt auf den letzten Drücker einstemple.

Stemple dann meist 5 Minuten vor Schichtbeginn ein.

Die 5 Minuten bekomme ich natürlich nicht bezahlt weil in der Zeiterfassung meine Schichtzeit fest hinterlegt ist.

Bleibe ich warum auch immer 5 Minuten länger muss ich dafür eine Anlage mit Begründung schreiben.

Scheiß Bürokratie.
Mein bisher fairster Arbeitgeber in der Beziehung hat das so gehandhabt: Nach 6 Stunden Arbeit wurden die nächsten 30 Minuten als Pause verbucht, nach 9 Stunden reiner Arbeitszeit wurden die nächsten 15 Minuten fest als Pause verbucht.

Fand ich super fair, wenn man schnell noch was fertig machen wollte, hat man halt dem Unternehmen ein paar Minuten geschenkt und wurde nicht mit dem Abzug einer Pause bestraft, die man gar nicht gemacht hat.

Mein aktueller Arbeitgeber macht das leider nicht so. Stempelt man bei 06:00:01 (kurzer Tag durch Gleitzeit) bekommt man ne halbe Stunde Zwangspause abgezogen, ob gemacht oder nicht.

Ich kann mir bisher nur Raffgier seitens des Arbeitgebers als Grund für diese Herangehensweise vorstellen. Dabei würde er in meinen Augen deutlich mehr von seinen Mitarbeitern geschenkt bekommen, wenn er es wie oben handhabt. So macht jeder Mitarbeiter den Fehler in der Regel nur einmal und fortan wird Zeit darauf verschwendet die genaue Arbeitszeit minutengenau im Blick zu behalten.
 
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