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[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

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Median sind 2744€ Brutto, Netto wären das knapp über 2000€ (für meine Voraussetzungen).
Sorry, aber wenn man nicht grade ne überteuertete Miete zahlen muss kann man sich eigentlich alles leisten und noch was ansparen.
 
Median sind 2744€ Brutto, Netto wären das knapp über 2000€ (für meine Voraussetzungen).
Sorry, aber wenn man nicht grade ne überteuertete Miete zahlen muss kann man sich eigentlich alles leisten und noch was ansparen.
Über 2000€ Netto bei 2744 Brutto? Bei welcher Steuerklasse? :d
 
Über meine Ausbildungsvergütung kann ich mich bei gut 1000€ Netto keinesfalls beschweren. Und mein Einstiegsgehalt wird dank kirchlichem Arbeitgeber bei 3000 - 3750€ Brutto liegen, je nachdem auf welcher Station ich anfange und ob ich nach der Ausbildung noch eine Weiterbildung zur Intensivpflege mache.

Ich denke viele Pflegekräfte beschweren sich auch nicht über die Höhe des Gehaltes, sondern eher über die Zustände. Sprich hoher Krankenstand, generell zu wenig Personal und Übernahme von eigentlich ärztlichen Tätigkeiten.
Ich musste teilweise in meinem ersten Praxiseinsatz, also knapp 3 Monate in der Ausbildung, 24+ Patienten zusammen mit einer examinierten Pflegekraft betreuen. Das darf man keinem erzählen.
 
Kommt wohl immer auf die Lebensumstände an. Am Land in Miete kann man davon leben wie Gott in Frankreich.
Mit Familie in einer Großstadt wirds schon eng.
 
Unser Daunti ist doch Bundeswehrmensch (..."meine Vorraussetzungen"...).
Kann/darf man nicht mit einem "normalen" Angestellten vergleichen.
Ne ich hab schon einen normalen Rechner genommen, unsere Rechner lassen es ja gar nicht zu Summe X einzutragen.
Aber möglicher Fehler:
Ich hab den Steuerfreibetrag der aktuell gilt manuell eingetragen weil nirgends stand, dass der automatisch eingerechnet wird. Aber wenn er es einrechnet ist meine Summe natürlich zu hoch.

@pax.BuRny
Ja eben, die Gehälter in Deutschland sind nicht zu niedrig (ja der Mindestlohn darf etwas höher sein), die Mieten sind schlichtweg an einigen Orten deutlich zu hoch.
 
Als Laie sag ich mal ja.
Die Mieten in Großstädten steigen einfach auf ein Niveau für das man Gehälter bräuchte die in gewissen Jobs schlicht und einfach nicht drin sind.
 
Obwohl ne Unterkunft schon wichtig ist mal ein anderes Beispiel.
Wenn Wasser von heute auf morgen 5€ pro Liter kostet ist dann dein Gehalt von heute auf morgen auch zu niedrig?

Das ist überspitzt, aber sieh dir den Anstieg der Mieten an.
 
Wenn Wasser von heute auf morgen 5€ pro Liter kostet ist dann dein Gehalt von heute auf morgen auch zu niedrig?

Wenn der Wasserpreis so stark steigt, funktioniert das nur wenn es auch Leute gibt die bereit sind den Preis zu zahlen. Wenn ich mir mit meinem Gehalt dann quasi kein Wasser mehr leisten kann, ist mein Gehalt für den vorgesehenen Lebensstandard wohl nicht ausreichend -> zu gering.

Ich kann ja auch mal zu Porsche gehen und denen sagen dass deren Autos zu teuer sind :p

Preise die Abnehmer finden sind gerechtfertigt (freie Marktwirtschaft), derjenige der sie nicht bezahlen kann/will, verdient dafür eben zuwenig.
 
Wenn der Wasserpreis so stark steigt, funktioniert das nur wenn es auch Leute gibt die bereit sind den Preis zu zahlen. Wenn ich mir mit meinem Gehalt dann quasi kein Wasser mehr leisten kann, ist mein Gehalt für den vorgesehenen Lebensstandard wohl nicht ausreichend -> zu gering.

Ich kann ja auch mal zu Porsche gehen und denen sagen dass deren Autos zu teuer sind :p

Preise die Abnehmer finden sind gerechtfertigt (freie Marktwirtschaft), derjenige der sie nicht bezahlen kann/will, verdient dafür eben zuwenig.

Ach echt? Welche Alternative gibt es denn ?
N Brunnen bohren und n Eimer runterlassen damit du Wasser zu Hause hast?

Gegen Erhoehungen von Wasser, Strom etc.. kannst du nichts tun.

Gegen nen Porsche (Luxus Konsumgut) hingegen schon. N Dacia bringt dich auch von A nach B.
 
Ach echt? Welche Alternative gibt es denn ?
N Brunnen bohren und n Eimer runterlassen damit du Wasser zu Hause hast?

Das wäre eine Möglichkeit. Man kann aber auch Regenwasser sammeln.

Wasser ist einfach überall verfügbar, die Entnahme kannst du nicht kontrollieren oder verhindern. Abgesehen davon, dass dann Fackeln und Mistgabeln ausgepackt werden.
 
In Deutschland? Glaubst du das wirklich? :fresse:
Grundsätzlich stimme ich dir zu :fresse:

Allerdings ist das eine Preissteigerung um das 1000-fache. Aktuell zahlt man pro Monat etwa 15 Euro für Wasser. Damit könnte sich ja niemand mehr Wasser leisten :d

Was eigentlich durch den Markt wieder dazu führt, dass der Preis sinkt.
 
das wird schon versucht umzusetzen.
viel spass dann mit 5 €/$ pro Liter Wasser.
und dort wo bei uns schon Wasserwerke an die Privatwirtschaft verkauft wurden ist das Wasser nicht billiger geworden.
 
Kommt wohl immer auf die Lebensumstände an. Am Land in Miete kann man davon leben wie Gott in Frankreich.
Mit Familie in einer Großstadt wirds schon eng.
auf dem land verdienen aber nur wenige so einfach soviel geld. außerdem sind die pendlerstrecken dann meistens recht hoch. wer auf dem land 2k+ netto verdient und mit den fahrrad zur arbeit kann, wird wohl ein gutes leben führen können.

Ach echt? Welche Alternative gibt es denn ?
N Brunnen bohren und n Eimer runterlassen damit du Wasser zu Hause hast?

also mein vater hat auch heute noch nen brunnen mit trinkwasser. bis vor paar jahren war es auch die einzige wasserquelle, bis dann auch die letzten häuser am arsch der welt mit leitungswasser versorgt wurden. das gleiche galt übrigens auch für abwasser, wobei es dafür dann eine art sammelbecken gab.
so hyperintelligent wie die halt so waren, hats natürlich nicht gleich dafür gereicht, ne vernünftige internetleitung mit reinzuwerfen. das hat man dann danach gemacht xD

die kosten für wasser,strom,wärme ist im verhältnis zum gehalt mehr als durchschnittlich gestiegen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Darf ich fragen was Du bzw. Ihr brutto verdient, um sich soetwas leisten zu können?
Nach der Erhöhung sind es 6000€ brutto.
Bei ca 7000€ möchte ich auf 80% gehen, das Geld reicht trotz horrender Mietpreise in München um sehr bequem zu leben.
Mit der Familie werd ich dann aber wohl aufs Land ziehen und damit auch den Arbeitgeber wechseln müssen.
 
auf dem land verdienen aber nur wenige so einfach soviel geld. außerdem sind die pendlerstrecken dann meistens recht hoch. wer auf dem land 2k+ netto verdient und mit den fahrrad zur arbeit kann, wird wohl ein gutes leben führen können.

Ja, kommt halt immer darauf an was man aus sich macht. 2000€+ Netto zu verdienen ist jetzt keine Wissenschaft. Aber wie du sagst - "so einfach".. häufig liegt es auch einfach nicht an den Jobs. Wenn ich im Gehalt aufsteigen will, reicht es eben nicht einfach nur jeden Tag aufzustehen und mich aufs Wochenende zu freuen.

Man muss natürlich differenzieren. Land ist nicht Land. Wir wohnen in einem 200 Einwohnerkaff in Bayern, aber mit guter Infrastruktur (Autobahn-> 20 Minuten zur nächsten Stadt mit 100k+ Einwohner). Da bekommt man Jobs auch ohne viel Gependle.
 
Es gibt Branchen, bei denen es übergreifend nicht gerade leicht ist, ohne Wissenschaft 2k+ netto zu verdienen ;)
 
Nun gut, die Branche sucht man sich ja selber aus. Sich im Vorfeld über das Jobangebot, Gehalt und Aufstiegsmöglichkeiten zu informieren steht jedem frei.
Sich beruflich zu verändern ist auch jedem möglich. Ich mache weder das, was ich als Ausbildungsberuf gelernt habe. Noch das, was ich studiert habe.
Und wenn es keine guten Jobs gibt, muss ich eben umziehen. Die Frage ist eher, ob man größere Veränderungen eingehen möchte.
 
Persönliche Umstände z.B. ?
Vllt. möchte man nicht seine Familie, Freunde etc verlassen, weil man an Standort X mehr verdienen könnte bzw. einen erfüllenderen Job finden kann.
Das ist ein Thema, da kann man Diskutieren ohne Ende und kommt dennoch nicht auf einen Nenner. Ist nämlich letztendlich eine rein persönliche Entscheidung. Da gibts kein richtig und falsch.
 
Das hat ja auch niemand gesagt, dass es richtig / falsch ist.
Ich bin pax.BuRnys Meinung.

Die Welt liegt fast jedem zu Füßen. Man setzt sich selbst die Grenzen - sei es durch Familie, Freunde, andere Verpflichtungen, die man selbst (vorher!) eingegangen ist (Kind z.B.).

Meine damalige Freundin hat das auch nie verstanden.

gruß
hostile
 
Persönliche Umstände z.B. ?
Vllt. möchte man nicht seine Familie, Freunde etc verlassen, weil man an Standort X mehr verdienen könnte bzw. einen erfüllenderen Job finden kann.
Das ist ein Thema, da kann man Diskutieren ohne Ende und kommt dennoch nicht auf einen Nenner. Ist nämlich letztendlich eine rein persönliche Entscheidung. Da gibts kein richtig und falsch.

Ja, klar. Aber das ist dann eine bewusste Entscheidung.
Versteh mich nicht falsch. Aber Deutschland ist nicht groß. Freunde und Familie kann man besuchen.

Ich bin ganz deiner Meinung dass das jeder selbst entscheiden muss.
Nur wenn die Leier losgeht von den schlechten Gehältern hört bei mir das Verständnis auf.
 
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Ja, was hindert einen bitte daran? German Angst?

spätestens wenn du ein haus hast, ist es vorbei mit flexibel umziehen. der verkauf einer immobilie kann einen je nachdem völlig ruinieren. sind dann noch kinder mit an bord, wirds richtig lustig. rate mal, warum nach einer scheidung 1 mindestens pleite ist von beiden.
ansonsten hast du natürlich recht, das jeder seines eigenes glückes schmied ist.
Wenn ich im Gehalt aufsteigen will, reicht es eben nicht einfach nur jeden Tag aufzustehen und mich aufs Wochenende zu freuen.

und was fehlt? ultra hohe motivation, sich ein bein auszureißen ?
als angestellter macht eine extreme motivation einfach kein sinn, da er aus seinen erfolg keinerlei profit schlägt. selbst wenn es boni gibt, sind diese häufig im verhältnis zur mehr geleisteten zeit schlechter als der normale stundenlohn - faktisch als ineffektiv. gibt natürlich auch boni die sich lohnen.
die meisten bekommen aber gar keine boni und es spielt keinerlei rolle, ob er nun 300.000 oder 500.000€ im jahr fürs unternehmen eingespielt hat durch mehr motivation durch mehr stunden oder halt eigeninitative zuhause oder ähnliches. wenn überhaupt gibts irgendwann ne lohnsteigerng (wenn überhaupt), die nur einen geringen teil vom mehrwert durch die motivation ausgleicht.
wer wirklich motiviert arbeitet und auch arbeiten möchte, ist als selbstständiger eventuell glücklicher, da sein erfolg auch bei ihn ankommt.
 
Zuletzt bearbeitet:
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