[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

Nach einer Scheidung ist immer mindestens 1 pleite?
Haste irgendwelche Quellen oder Studien oder sonst was außer Stammtischparolen parat?
Haste heute wieder Schwarzmaler-Tag?
 
Wenn Du diese Anzeige nicht sehen willst, registriere Dich und/oder logge Dich ein.
Nach einer Scheidung ist immer mindestens 1 pleite?
Haste irgendwelche Quellen oder Studien oder sonst was außer Stammtischparolen parat?
Haste heute wieder Schwarzmaler-Tag?
scheidung mit 2-3 kindern und haus und sie vorher natürlich nur noch halbtags los.

haus:
sie kanns nicht bezahlen, da sie halbtags kein geld verdient und 2-3 kinder zu versorgen hat
er kanns nicht bezahlen, da er für 2-3 kinder unterhalt abdrücken darf
fazit: verkauf. unter 10jahre? vorfälligkeitszinsen und das nicht zu knapp (ungefähr die zinsen, die man in 10,5jahren zahlen würde - eventuelle sondertilgungen). die hohen nebenkosten beim kauf von damals drücken nun wieder gegen, so das das haus in der kurzen zeit massiv an wert zulegen muss, damit man das haus ohne verlust verkauft bekommt. kann klappen, muss es aber nicht.

kinder:
da sie halbtags arbeitet und sich sowieso schon immer um die kinder gekümmert hat, bleiben sie natürlich bei ihr
unterhaltszahlungen für ihn sind klar. bei 3 kindern ist das mit 2,5k netto alles bis zum selbstbehalt runter

ex frau: da sie natürlich wegen den 3 kindern nur wenig arbeiten kann, muss man ggf. auch noch für sie löhnen. dies ist zeitlich begrenzt und ändert nichts, wenn man auch vorher schon beim selbstbehalt lag.
da sie natürlich wenig arbeitet, muss er mehr unterhalt für die kinder zahlen...

die kinder sind natürlich erst 2-3-4-5 jahre alt und studieren wollen die auch noch. der mann ist also 15jahre zahlemeister bis zum selbstbehalt runter.

wenn die immobilie nun auch noch verlust erwirtschaftet hat, muss man mit seinen selbstbehalt dafür auch noch gerade stehen :)

der selbstbehalt beträgt derzei 1160€. und das über 15jahre. sorry, aber da geht man pleite. punkt aus ende! bekannter mußte mit über 30 wieder bei seinen eltern einziehen, damit es halbwegs über die runden kam.

es gibt natürlich tricks: neuen partner und neue kinder machen. denn kinder bei einen im haushalt gehen vor gegenüber unterhaltspflichtigen kindern.
 
und was fehlt? ultra hohe motivation, sich ein bein auszureißen ?
als angestellter macht eine extreme motivation einfach kein sinn, da er aus seinen erfolg keinerlei profit schlägt. selbst wenn es boni gibt, sind diese häufig im verhältnis zur mehr geleisteten zeit schlechter als der normale stundenlohn - faktisch als ineffektiv. gibt natürlich auch boni die sich lohnen.
die meisten bekommen aber gar keine boni und es spielt keinerlei rolle, ob er nun 300.000 oder 500.000€ im jahr fürs unternehmen eingespielt hat durch mehr motivation durch mehr stunden oder halt eigeninitative zuhause oder ähnliches. wenn überhaupt gibts irgendwann ne lohnsteigerng (wenn überhaupt), die nur einen geringen teil vom mehrwert durch die motivation ausgleicht.
wer wirklich motiviert arbeitet und auch arbeiten möchte, ist als selbstständiger eventuell glücklicher, da sein erfolg auch bei ihn ankommt.

Was ist dass denn für ne schwachsinnige Aussage.
Es mag sein, dass zunächst das Unternehmen von einem monetär profitiert und man nicht selber.
Wer sich aber reinhängt, der lernt etwas, wir besser in seinem Handeln etc. und erhöht dadurch seinen Marktwert, hat, je nach Kontakt mit der Außenwelt, sogar eine praktische Visitenkarte nach außen und kann so einen ggf. besser bezahlten Job bekommen.
Wer also mit 2k Butto sich jeden Tag reinhänge und immer besser wird, der wird am Ende seiner Firma keine 10k sondenr 20k einspielen.
Aber man kann dann ggf. bei einer anderen Firma 3k Butto verdienen. (oder auch in der eigenen Firma, denn auch Firmen sind ggf. bestrebt Mitarbeiter zu halten und das geht auch übers Geld, es gibt hier unzählige Beispiele von Gehaltserhöhungen hier und das machen die wenigsten Firmen, weil die einfach mal so die Spendierhosen anhaben)
Für mich ist das Profit schlagen, für dich mag das anders sein, das liegt aber ggf. auch einer an der grundsätzlichen Lebenseinstellung, die du hier ja bei jeder Gelegenheit, neben deinen Aussagen zur Gehaltverteilung, gerne zum besten gibt.

Aber ich finde deine Einstellung gut so. Denn damit sich jemand abheben kann, muss auch erstmal welche geben, die sich nicht abheben wollen und können. Also ein win-win-Situation.
 
wo steht denn, das ich nicht motiviert bin ? es geht um extreme übertriebene motivation. man kann auch in seinen 8 stunden motiviert und gut arbeiten. auch hat gutes arbeiten oftmals gar nichts mit der motivation sondern seinen können oder fähigkeiten zu tun.
der eine schafft 30 prozesse am tag und macht dabei 5 fehler, der andere schafft 20 prozesse, macht aber nur 1 fehler. am ende des tages war der langsamere effektiver, da die fehler deutich mehr geld kosteten. er war nicht sonderlich hoch motiviert, aber dafür konzentriert und geübt in dem, was er da tut. er kontrolliert lieber nochmal die infos, bevor er diese abschickt, während der "motivierte" gas gibt und möglichst viel rausdrückt, ohne die daten zu überprüfen.
ein klassiker ist zb der einkauf. der eine macht 30 bestellungen mit 5 fehlern, die später ggf. richtig geld kosten, der andere macht 20 bestellungen und hat bis auf nen fehlendes teil irgendwo alles richtig gemacht. was ist auf dauer besser? die mehrzeit für den langsameren belaufen sich bei einen projekt vielleicht auf 500€ für 1 tag mehr arbeit, während der andere für 10.000€ falsche teile bestellt hat, die mit 20% kosten wieder eingelagert werden können, wozu er aber auch nen halben tag hinterher telefoniert.

was ist am ende überhaupt motivation? meine motivation ist, möglichst wenig fehler zu machen in einer vernünftigen zeit. 100% ist natürlich quatsch und ineffektiv. aber gerade die offensichtlichen fehlerquellen werden von mir immer nochmal angegangen. ich bin aber völlig unmotiviert, länger als nötig zu arbeiten, da mir die lebenszeit keiner bezahlt. hat der chef zuviel arbeit, muss er mehr leute einstellen oder auf aufträge auf realistische lieferzeiten setzen. geht nicht immer, aber in meiner branche schon. wir haben auch kunden, die kein problem haben, nen halbes jahr länger zu warten. wichtig ist, das es am ende funktioniert. mit strafen droht auch keiner.
 
@PayDay
Ja, so kanns laufen.
Es soll aber auch Leute geben, die nicht nur fürs Haus leben, sondern auch Geldreserven haben, trotz Haus.
Es soll auch Leute geben, deren Haus nach wenigen Jahren schon deutlich mehr wert ist, als es zum Kaufdatum war.
Somit geht man eben nicht mit Minus raus.
Und es soll auch Leute geben, wo die Frau nach 12 Monaten wieder arbeiten geht und die Kinder in Kita und Co. versorgt sind.
Es gibt auch Leute, wo die Frau mehr verdient als der Mann oder beide gleich viel verdienen und es beiden nach der Scheidung finanziell gut geht.
Und die wenigsten Familien haben heute 3 Kinder.

Nur weil es bei dir im Bekanntenkreis jemanden gibt, heißt es nicht, dass es immer so ist.

Du kannst, wie immer, null über deinen Tellerrand gucken und spiegelst deine kleine Welt immer auf alle.
 
Motivation hat doch nichts mit Arbeitszeit zu tun.
Wer anstatt 8h 10h arbeitet, der arbeitet in erster Linie mehr. Das korreliert noch nicht mit Motivation besser zu werden oder mit extrem übertriebener Motivation.
Man kann auch 8h am Tag extrem übertrieben motiviert sein.
Man kann auch mit extrem übertriebener Motivation viel schneller sein und gleichzeitig weniger Fehler machen als jemand mit ganz normaler Einstellung.

Und wer sagt dir denn, dass dir keiner die Lebenszeit bezahlt. Mal rein rumgesponnen. Du machst nicht mehr 8h sondern 10h. Dabei machst du Sachen die keiner macht; du hast ein skillset, welches keiner hat; du lernst Sachen, die bei dir keiner kann und bist dabei schneller als jeder andere und machst dabei die gleichen Fehlerquote.
Am Ende nach z.B. 5Jahren kann man statt der 50k im Jahr damit dann plötzlich 100k verdienen.
Du hast also ~2k Stunden investiert, die am Ende in einem Mehrbrutto vom 50k enden. Am Ende bringen dir diese investierten Stunden (neben der hoffentlich vorhandenen Vergütung) jährlich 25EUR/investierter h mehr ein.
(die Zahlen mal bewusst übertrieben, rechnet sich aber einfacher im Kopf)
 
Zuletzt bearbeitet:
spätestens wenn du ein haus hast, ist es vorbei mit flexibel umziehen. der verkauf einer immobilie kann einen je nachdem völlig ruinieren. sind dann noch kinder mit an bord, wirds richtig lustig. rate mal, warum nach einer scheidung 1 mindestens pleite ist von beiden.
ansonsten hast du natürlich recht, das jeder seines eigenes glückes schmied ist.


und was fehlt? ultra hohe motivation, sich ein bein auszureißen ?
als angestellter macht eine extreme motivation einfach kein sinn, da er aus seinen erfolg keinerlei profit schlägt. selbst wenn es boni gibt, sind diese häufig im verhältnis zur mehr geleisteten zeit schlechter als der normale stundenlohn - faktisch als ineffektiv. gibt natürlich auch boni die sich lohnen.
die meisten bekommen aber gar keine boni und es spielt keinerlei rolle, ob er nun 300.000 oder 500.000€ im jahr fürs unternehmen eingespielt hat durch mehr motivation durch mehr stunden oder halt eigeninitative zuhause oder ähnliches. wenn überhaupt gibts irgendwann ne lohnsteigerng (wenn überhaupt), die nur einen geringen teil vom mehrwert durch die motivation ausgleicht.
wer wirklich motiviert arbeitet und auch arbeiten möchte, ist als selbstständiger eventuell glücklicher, da sein erfolg auch bei ihn ankommt.

Gäbe es einen triftigen Grund, wäre ich durchaus bereit mein Haus zu verkaufen.

Ich habe einen Ehevertrag.

Aus Arbeitgebersicht kann ich dir sagen: Es ist verdammt schwer gute Mitarbeiter zu finden. Und gute Mitarbeiter möchte jede Firma haben und behalten. Wenn nicht, sei´s drum. Der gelegentliche Arbeitgeberwechsel bringt definitiv auch etwas in Sachen Berufserfahrung und Gehaltsklasse. Wenn man wirklich Leistung zeigt, und es nicht honoriert wird, gibt es keinen Grund zu bleiben.

Prinzipell stimme ich dir zu, in den meisten Unternehmen hast du irgendwann eine Limitierung. Deshalb kam ein Arbeitnehmerverhältnis für mich nicht mehr in Frage.
Aber es steht jedem frei selbst zu entscheiden. Und darüber möchte ich auch nicht urteilen. Aber ändern kann man immer was, und das kann man auch nur selbst.
 
Wäre nice zu wissen welche Berufserfahrung die Poster hier haben.

Wer was von Frau geht nach 12 Monaten arbeiten weil Kids sind ja in Kita erzählt hat entweder keine Frau und Kind oder ne Frau die mehr leistet als der Mann.

Ich hab im Bekanntenkreis jemanden der so ist und das sich sowas Vater schimpft ist mehr als Beschämend.

Eine Firma muss motivierte Mitarbeiter auch wollen, ist nicht immer so.
Da reicht schon ein falsch platzierter Vorgesetzter und ein motiviertes Team geht zugrunde.

Teils klingen die Aussagen wie von Vertrieblern hust "klinkenputzern". ;)


Gesendet von meinem CLT-L29 mit Tapatalk
 
Also meine Scheidung mit Haus hat mich nicht arm gemacht. Wenn man halbwegs erwachsen ist sollte man zumindest das finanzielle nicht emotional regeln. Aber stimmt, wir hätten uns gegenseitig auch in die scheiße reiten können
 
Ich empfehle, dass du noch mal genau nachrechnest. 3 Kinder kosten in der Konstellation niemals 1500 Euro Unterhalt.

Dass man bei seinen Eltern einziehen muss, ist natürlich auch quatsch. Es sei denn, man will Miete sparen und stattdessen das dicke Auto behalten oder ähnliche Scherze.

Dazu kommt, dass sie auch arbeiten könnte, vielleicht gar kein Haus vorhanden ist, die beiden vielleicht gar nicht verheiratet waren oder er ohnehin nur für den Mindestlohn ackern geht. Vielleicht hat er ja auch die Kinder. Alles möglich.

Ja, was hindert einen bitte daran? German Angst?

Für Einzelpersonen funktioniert das immer. Allerdings sollte jeder hier ein Interesse daran haben, dass das eben nicht alle machen (geht ja auch gar nicht).

Wer putzt sonst deinen Arbeitsplatz?
Wer macht dein Essen?
Wer betreut deine Kinder?
Wer repariert dein Auto?
Wer liefert dir deine Pakete?
Wer wischt dir in 30 den Hintern ab?
 
Zuletzt bearbeitet:
In meinem Umfeld ist das heute die Regel.
In meinem auch und es ist geplant, dass meine Frau in 10 Monaten, also nach 12 Monaten auch wieder arbeiten geht. Mit Sicherheit erst mal reduziert, aber nur 1 bis 2 Jahre, danach wieder voll.
 
Jup, kenne ich auch aus meinem Umfeld so. Nach 12 Monaten gehts wieder (meist in Teilzeit) los
 
Wer was von Frau geht nach 12 Monaten arbeiten weil Kids sind ja in Kita erzählt hat entweder keine Frau und Kind oder ne Frau die mehr leistet als der Mann.
Zu DDR-Zeiten (ja, früher war alles besser!!111elf) war das Standard. Denn der Erich hat nämlich jede Arbeitskraft gebraucht um dem Westen zu zeigen, wo der Frosch die Locken hat.
Dass das bei einigen/vielen heute anders ist, ist schön und soll auch jeder so machen wie jeder will. Aber die Vorstellung, dass es ja unmöglich ist, dass die Frau nach einem Jahr wieder in den Job zurück geht, zeigt eigentlich nur, dass der Tellerrand nicht wirklich weit entfernt ist.
(klar spielt dabei auch die Infrastruktur eine Rolle, aber auch sowas soll es geben, auch wenns für einige Teufelszeug sein mag)
 
Ich möchte nur allgemein etwas zu dem Thema sagen:

Also wenn man sich mit einem anderen Menschen zusammentut, um nen Haus zu kaufen und ne Familie zu gründen, dann geht man dem Moment eine Verpflichtung ein. Ganz freiwillig - weil derjenige denkt, dass ist das, wo er hinter steht (/glücklich macht)und es NICHT wichtiger als "sicher" durchs Leben zu kommen (im Sinne von Kontrolle über seine Freiheit). (Prioritäten setzen!) Und die Entscheidung birgt Risiken; wenn es nämlich z.B. nicht klappt, wie in diesem konkreten Fall.
Das hat man aber eigentlich vorher gewusst; wie das Leben aussieht, wenn der Plan nicht aufgeht.

Die meisten von uns können nicht alles haben, deswegen rede ich immer von Prioritäten setzen.

Ich könnte noch so viel schreiben, aber hab keine Lust, da dass es niemanden interessiert.

gruß
hostile
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Solange man natürlich alleinstehend ist, hat man am flexibelsten.

Dir gefällt der Job nicht? -> Lern was anderes. Zu hoher Lebensstandard für eine zweite Ausbildung und für Studium? -> Da muss man sich entscheiden: Ziel (neuer Job) wichtiger oder den hohen Lebensstandard zu erhalten. Wenn man lieber seinen hohen Lebensstandard erhalten will und "deswegen" nicht einen neuen Job erlernen kann, dann hat man seine Priorität auf "den aktuellen Lebensstandard erhalten" gesetzt - so einfach ist das.
Klar, in der Lernphase muss man viele Abstriche machen, aber man hat doch ein Ziel vor Augen!

Ich kann es echt nicht verstehen, warum so viele Leute so viele Hürden sehen.

gruß
hostile

PS: Ich liebe meinen Job. Aber wenn ich keine Lust mehr hätte, ich würde auf Biegen und Brechen etwas anderes erlernen und machen, was mir Spaß bringt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wäre nice zu wissen welche Berufserfahrung die Poster hier haben.

Wer was von Frau geht nach 12 Monaten arbeiten weil Kids sind ja in Kita erzählt hat entweder keine Frau und Kind oder ne Frau die mehr leistet als der Mann.

Ich hab im Bekanntenkreis jemanden der so ist und das sich sowas Vater schimpft ist mehr als Beschämend.

Eine Firma muss motivierte Mitarbeiter auch wollen, ist nicht immer so.
Da reicht schon ein falsch platzierter Vorgesetzter und ein motiviertes Team geht zugrunde.

Teils klingen die Aussagen wie von Vertrieblern hust "klinkenputzern". ;)


Gesendet von meinem CLT-L29 mit Tapatalk

Dein Tellerrand ist verdammt klein!
Geh mal nach Holland.
Elternzeit=3 Monate und die Kids sind in der Krippe!
 
er was von Frau geht nach 12 Monaten arbeiten weil Kids sind ja in Kita erzählt hat entweder keine Frau und Kind oder ne Frau die mehr leistet als der Mann.
In meinem Umfeld ist das auch so üblich und meine Freundin und ich wollen das auch so machen. Ich geh dann ein paar Monate in Teilzeit und wenn wir ne Kita haben und es machbar ist (kann ich ja jetzt nicht einschätzen, weil erstes Kind) geh ich wieder auf 100%. Als Mann kann man es sich natürlich auch einfach machen und schön weiterarbeiten während die Frau in der Karriere zurücksteckt und zuhause auf's Kind aufpasst. *edit* Und am besten dann drüber wundern / aufregen, wenn die Frau bei einer Trennung Unterhalt einfordert, nachdem sie Jahrelang karrieretechnisch zurückgesteckt hat und auf das Geld angewiesen ist.
Wenn Mann u. Frau sich einig sind, dass einer den Verdiener macht und einer zuhause bleibt ist das ja auch völlig in Ordnung, aber du stellst es so dar als wäre es völlig absurd, dass die Frau auch mal wieder arbeiten gehen will.
 
Ich wollte nur einbringen, dass die zitierten Berufsfelder schon von Scheinselbständigen übernommen wurden/werden. Ob man das möchte, ist die andere Frage.
 
Bestimmt. Gibt bestimmt auch glückliche Hermes-Fahrer.

Dürfte allerdings eher eine Minderheit sein. Und das war ja die Annahme.
 
Wenn wir uns dann schon der Schublade bedienen, müssten wir auch annehmen, dass die Leute, die bei Hermes arbeiten, nicht gerade die sind, die auf dem Arbeitsmarkt die rosigsten Aussichten haben oder sich mit erheblichem Aufwand attraktiver machen müssten. Da sich die Bereitschaft dazu nicht erkennbar zeigt, müssten sie entweder zufrieden oder faul sein oder resignieren.
 
Oder es liegt am "erheblichen Aufwand" und der Tatsache, dass nicht jeder Softwareentwickler oder Ingenieur sein kann, weil dann niemand mehr Pakete austrägt.
 
Oder weil ganz einfach nicht jeder Mensch die gleichen geistigen und körperlichen Voraussetzungen hat.
 
Dein Tellerrand ist verdammt klein!
Geh mal nach Holland.
Elternzeit=3 Monate und die Kids sind in der Krippe!

Ich seh tagtäglich Leute die alles sich so geplant haben mit Kita etc. und wieder Berufseinstieg aber nur am straucheln sind.
Ganz blöd wenn man garkein Kita Platz bekommt und eine Tagesmutter für 800€ im Monat nehmen muss.
Das erste Kita Jahr verbringt das Kind meist mindestens die hälfte der zeit daheim, weil Krank. Zahnen, Schub.
Deutschland bietet nicht ohne Grund 3 Jahre Elternzeit pro Kind.

Wenn du das Beispiel Holland anbringst dann auch bitte die Erklärung wo die Kinder sind wenn beide Eltern auf der Arbeit sind. Babysitter, Putzkraft, Großeltern. anders wird es dort auch nicht gemacht.
Deshalb wenn man schon ein Kind auf die Welt setzt dann sollte man sich auch die Zeit für das Kind nehmen oder wollte man nur ein "Statussymbol"?

@Tundor

Man darf es aber nicht als selbstverdändlich möglich hinstellen. Und nochmals wenn man eine Frau hat die sich um die Kids, Kita und Teilzeitstelle kümmert hat, hat man eine Frau die mehr leistet als der Man der nur stupide zur Arbeit geht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hardwareluxx setzt keine externen Werbe- und Tracking-Cookies ein. Auf unserer Webseite finden Sie nur noch Cookies nach berechtigtem Interesse (Art. 6 Abs. 1 Satz 1 lit. f DSGVO) oder eigene funktionelle Cookies. Durch die Nutzung unserer Webseite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir diese Cookies setzen. Mehr Informationen und Möglichkeiten zur Einstellung unserer Cookies finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.


Zurück
Oben Unten refresh