[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

Du solltest mal deinen Fahrstil überdenken wenn du jedes Jahr bei jedem Auto 4 Sommerreifen vernichtest.

#1 hat 275/35ZR20 (Sommer) und 265/40WR20 (Winter). Beides Serienbereifung und kleiner ist nicht. Pirellis halten wegen weichen Gummis maximal 20 tkm. Michelin gehen auf die 30-40tkm hoch. Den Fahrstil kann man als moderat bezeichnen. Reisegeschwindigkeit liegt geschmeidig bei ca. 180 km/h. Das ist eine Limousine. Mit der heizt man nicht freiwillig. Dafür ist die #2 da. Und sehr richtig gedacht. Das ist kein Golf. Da passe ich mit meiner Beinlänge und Schuhgröße auch nicht wirklich rein. ;)

Auch jammerte nicht ich, sondern eher die Person, die ich zitierte.
 
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Ich wollte nur auf die allgemein hohen "Unterhaltskosten" von Autos aufmerksam machen.
Ok, immerhin einer, der verstanden hat, das ein Auto nicht umsonst ist, weil es ja eh in der Garage steht. ;)

Weder am Fiesta noch am Insignia sind wirklich große Probleme aufgetaucht und ich bin sogar mit beiden Fahrzeugen zufrieden.
Wie definierst du größere Probleme?
2000€ für Wartung und Reperaturen in zwei Jahren für einen 3-4 Jahre alten Insignia scheint mir relativ teuer. Da wurde doch was repariert und nicht nur Öl gewechselt, oder? Bei einem 4 Jahre alten Auto sollten auch keine teureren Verschleißteile wie Bremsen, Stoßdämpfer oder sowas schon fällig sein.... Mhhh oder ich denke gerade nicht an 25tkm/Jahr. Bei 100.000km könnte sowas dann allerdings langsam kommen.... ok, möglich.

"Zufrieden" war ich bisher nur mit meinem Fiesta (müsste damals BJ1998 oder so gewesen sein). Mit 4 Jahren gekauft, ich habe ihn 6 Jahre gefahren und nach mir noch 3 Jahre mein Bruder. Bis er dann mit 13 Jahren bei ~180.000km durch einen Unfall zum Totalschaden wurde.
Aussergewöhnliche Reperaturen (also keine Verschleißteile): Ein durchgerosteter Auspuff der geschweißt wurde.
Bis zum Ende waren sogar die original Stoßdämpfer noch gut. Letzter TÜV: Ohne Mängel.

Alles andere was ich hatte, war (meiner Meinung nach) eine Katastrophe. Immer ging irgendwas kaputt, Fensterheber oder Dachfenster, Dichtungen schon nach wenigen Jahren verschlissen, Probleme mit der Elektrik, Servolenkung kaputt, Klimaanlage kaputt, ...

Mein aktueller Astra verliert gerade immer mal etwas Kühlwasser. Ich meine kürzlich entdeckt zu haben, das im Kühlwasserbehälter ein kleiner Riss ist. Muss demnächst deswegen in die Werkstatt und hoffe, dass es wirklich nur das ist.

Manchmal hab ich echt das Gefühl, ich erwische immer die Montagsmodelle, oder die Dinger sind heute wirklich so scheiße gebaut, dass sie tatsächlich nicht mehr lange halten.
 
Beim Insignia 2700€ Werkstattkosten:

Inspektion insgesamt (jedes Jahr bei der Laufleistung): ~710€
Neue Reifen: 553€
TÜV / AU: 215€
Räderumstecken: 27€
Bremsen (auch normal, dass um die 90tkm mal die Bremsen vorne neu müssen): 480€

Reparatur:
Klimakondensator hin und Ölkreislauf undicht vorm Turbo: 561€
Lichtfehler (am Ende war es ein Relais): 138€

Klimakondensator ist scheinbar Standard beim Insignia und der Rest ist wirklich nichts Großes.
Also bis auf 700€ Reparaturen alles normaler Verschleiß bei der Laufleistung.
 
Thema Autokosten 2018 und 2019:

vom 1.11 2017 bis 20.09.2019

kaufpreis 32.000€ (neu=
heutiger theoretischer verkaufspreis beim händler 27.500€

kosten wertverlust: 5500€

gefahrende strecke 26.000km bei etwa 7 L / 100km benzin = 1820 Liter Sprit x 1,4€/L = ~2500€

versicherung jährlich 300€ inkl. vollkasko / steuern glaub 56€, auf knapp 2jahre gerechnet: 700€

wartung und verschleiß: 1x inspektion inkl. öl und und neue scheibenwischer: 270€

macht zusammen: 5500€ + 2500€ + 700€ + 270€ = 9000€ über knapp 2jahre

teile ich das nun durch meine 26.000km, kostet mich jeder km 35 cent. das ist aber nur deshalb so "günstig", weil ich mein fahrzeug so extrem günstig bekam.
der heutige verkaufspreis ist eigentlich sogar besser und gilt im prinzip auf ein relativ nacktes fahrzeug. ich könnte den kaufpreis fast wieder rausholen. ansonsten wäre der wertverlust zu hoch und unrealistisch mit 700€ im monat.
hätte ich das auto beim deutschen händler gekauft, hätte ich etwa 10.000€ mehr wertverlust und somit 19.000€ oder 73 cent den kilometer.

nächstes jahr im herbst mit 3jahren auf der uhr müssen die reifen neu. macht dann 1x 600-700€ für 4 puschen. (ganzjahresreifen)
 
Zuletzt bearbeitet:
Welcher a3 ist mit 2 Jahren und 26k km noch soviel wert? Ein s oder rs ist es nicht (7l /100km)
 
Rechnest du den Händler VK?
 
Welcher a3 ist mit 2 Jahren und 26k km noch soviel wert? Ein s oder rs ist es nicht (7l /100km)

ich fahre passat mit 50.000€ liste und 32.000€ einkaufspreis. derzeit hat er nen einkaufspreis beim händler von 27.500€. wenn ich ihn privat verkaufe, bekomme ich natürlich mehr. die kiste ist ziemlich voll mit extras und als benziner sowieso sehr begehrt. kombi mit automatik, garantie, benziner, leder, full led mit dynamischen selektiven fernlicht, AHK, akkustikverglasung bla bla bla bla jeden kleinen scheiß wie sitzheizung, lenkradheizung, eingebauter hinterer ausziehbarer sonnenschutz bla bla bla.
 
Ah ok. Hatte einen a3 in Erinnerung
 
#1 hat 275/35ZR20 (Sommer) und 265/40WR20 (Winter). Beides Serienbereifung und kleiner ist nicht. Pirellis halten wegen weichen Gummis maximal 20 tkm. Michelin gehen auf die 30-40tkm hoch. Den Fahrstil kann man als moderat bezeichnen. Reisegeschwindigkeit liegt geschmeidig bei ca. 180 km/h. Das ist eine Limousine. Mit der heizt man nicht freiwillig. Dafür ist die #2 da. Und sehr richtig gedacht. Das ist kein Golf. Da passe ich mit meiner Beinlänge und Schuhgröße auch nicht wirklich rein. ;)

Auch jammerte nicht ich, sondern eher die Person, die ich zitierte.

Hast du schon gepostet um was für Autos es sich handelt oder redest du nur um den heißen Brei?! :D ich bin aktuell auf der Suche nach einem C63 und da liest man auch ziemlich oft dass man im Prinzip mindestens jedes Jahr ein neuen Satz Reifen einkalkulieren sollte. Da frag ich mich, ist das tatsächlich selbst bei moderatem Fahrstil der Fall?
 
Na gut, dass ich die Zertifizierung zuerst schaffen muss, sollte schon klar sein :D Die Prüfung hab ich am Freitag, bis zur Verhandlung geht sich das also schon aus, auch wenn ich einen zweiten Versuch brauchen sollte.
Die Prüfung hab ich heute natürlich - wie erwartet - bestanden :cool: Somit kann ich den Punkt in meine Liste mit Argumenten für die nächste Gehaltserhöhung aufnehmen. Ist aber natürlich nur ein zusätzliches Nebenargument, das Hauptargument ist, dass mein Grundgehalt für meine Position einfach viel zu niedrig angesetzt ist. Mit Überstundenpauschale, Rufbereitschaft, Bonus und Gewinnbeteiligung verdiene ich recht gut, aber mein Grundgehalt ist trotzdem eher schlecht.

Wir haben keinen Kollektivvertrag (fragt mich bitte nicht, wie das bei einer Firma unserer Größe geht, aber ist halt so), aber eigentlich müsste für meinen Bereich der IT-KV gelten und da würde ich inzwischen in Regelstufe ST2 fallen. Mindestgrundgehalt ist da 3485€/Monat, ich hab momentan knapp 2800€. Da muss also dringend nachgebessert werden, zusätzliche Argumente sollte ich da gar nicht brauchen.
 
Stimmt ja auch, kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen ;) BMW und Renault übrigens auch :D

Haben jetzt den 5.BMW in Folge und bin bisher sehr zufrieden. Keine außerplanmäßigen Werkstattaufenthalte. Alle waren aber auch nicht älter als 4 Jahre und 70000km alt. Wenn ich zusammen rechne was da bisher an Wertverlust zusammen gekommen ist..
 
Ich sag ja, ich erwische irgendwie immer die Montagsmodelle :fresse:
 
Na klasse an einem Sonntag komme ich in die Bredouille, gerade einen Anruf bekommen von einem Personaldienstleister für die DB.
Interessantes Jobangebot, 1100€ brutto mehr als aktuell plus die Nebengelder und ich würde beim derzeitigen Einsatzort bleiben. Die wollen mir jetzt den Arbeitsvertrag zur Durchsicht per Mail schicken, nur weiß ich jetzt nicht was ich tun soll.
 
Du bist doch sicher noch Vertraglich ne bestimmte Zeit an abellio gebunden, wenn die schon deine Ausbildung bezahlt haben, oder?
 
Wenn das Angebot so gut ist und du sogar im gleichen Gebiet bleibst annehmen oder Karten auf den Tisch und nach Gehaltserhöhung fragen.

Gesendet von meinem SM-G975F mit Tapatalk
 
Du bist doch sicher noch Vertraglich ne bestimmte Zeit an abellio gebunden, wenn die schon deine Ausbildung bezahlt haben, oder?

Zum Glück nicht, da ich in einer geförderten Maßnahme war und die Rentenversicherung die Ausbildung bezahlt hat. Ich rufe morgen mal bei der Personalabteilung von DB Regio NRW an und frag da mal genauer nach.
@master Bade,
Gehaltserhöhung ist bei Tarifverträgen eher schwer. Ich bin halt nur etwas skeptisch wegen Personaldienstleister.
 
Zuletzt bearbeitet:
und was sollen wir nun antworten? wir kennen nicht alle fakten. lies erstmal den vertrag und überlege dir, wo die nachteile sein könnten beim wechsel. denn 1100€ brutto mehr ist schon ziemlich satt. da muss irgendwo ja schon nen harken sein oder es ist halt ein echter aufstieg, wobei bei einen dienstleister?!
wie groß wäre die chance, wieder zurückzukommen zum jetzigen AG, wenn der neue job nix ist? usw...
da der dienstleister sich wohl kaum auf blauen dunst gemeldet hat, hast du dich vorher beworben. warum? sind die gründe gut, steht dem wechsel doch wenig endgegen ?!

ansonsten sind menschen von natur aus träge. entkomm dieser sache indem du den wechsel bei gleichstand durchziehst. knapp 600€ netto mehr ist schon ne stange geld.

ach ja: 1100€ brutto mehr bei gleicher stundenzahl?

ansonsten:

chef bot mir 3000€ mehr brutto im monat an. einfach so! soll ich annehmen?

auf nachfrage: vorher teilzeit, nun 48 std woche und nur 2€ weniger pro stunde...
 
und was sollen wir nun antworten? wir kennen nicht alle fakten. lies erstmal den vertrag und überlege dir, wo die nachteile sein könnten beim wechsel. denn 1100€ brutto mehr ist schon ziemlich satt. da muss irgendwo ja schon nen harken sein oder es ist halt ein echter aufstieg, wobei bei einen dienstleister?!
wie groß wäre die chance, wieder zurückzukommen zum jetzigen AG, wenn der neue job nix ist? usw...
da der dienstleister sich wohl kaum auf blauen dunst gemeldet hat, hast du dich vorher beworben. warum? sind die gründe gut, steht dem wechsel doch wenig endgegen ?!

ansonsten sind menschen von natur aus träge. entkomm dieser sache indem du den wechsel bei gleichstand durchziehst. knapp 600€ netto mehr ist schon ne stange geld.

ach ja: 1100€ brutto mehr bei gleicher stundenzahl?

ansonsten:

chef bot mir 3000€ mehr brutto im monat an. einfach so! soll ich annehmen?

auf nachfrage: vorher teilzeit, nun 48 std woche und nur 2€ weniger pro stunde...

Beworben habe ich nicht, die versuchen derzeit Leute abzuwerben. Die Personaldienstleister in der Bahnbranche zahlen alle sehr gut und lassen sich ihre Lokführer von den Unternehmen auch gut bezahlen. Zum Beispiel weiß ich, das DispoTF knapp 3600€ brutto an ihre Leihlokführer bezahlt, nur da hat man dazu eine Einsatzort wechseltätigkeit. Zu Abellio zurück oder zu irgendeinem anderen EVU wäre kein Problem bei dem Lokführermangel. Um in dem Job arbeitslos zu werden, muss man sich schon extrem dämlich anstellen.
 
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Ich tippe mal dort wird es mehr Geld gegen weniger Sicherheit geben. Muss man selber entscheiden ob das ein guter Deal ist.
 
Jo wenn den Unternehmen Auftragsentzug und Strafen drohen ist man schon bereit ein bisschen mehr für das Personal zu zahlen.

@drunken
Bei dem Personalmangel muss niemand der keine scheiße baut Angst haben keine Arbeit mehr zu finden.
 
Da die mich auf meinem Diensthandy angerufen haben, müssen die ja die Nummer von der DB bekommen haben.
Ich warte jetzt erstmal bis ich den Mustervertrsg bekommen habe und lese mir den sehr genau durch.
Für mich ist das allerdings eine komplett neue Situation, da es solche abwerbeversuche im Handwerk nicht gibt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Vielleicht hat dich ja auch ein gewechselter Kollege geworben und hat Aussicht auf eine Prämie. Auch im Handwerk soll man in einigen Firmen vom Chef aus versuchen Leute zum Wechsel zu bewegen. Natürlich mit entsprechendem "Kopfgeld nach bestehen der Probezeit" teils auch schon für Azubis.
 
Dann wäre ich auf die private Nummer angerufen worden, ein Kollege hat ja bereits da unterschrieben und der hat meine private Nummer. Die haben die Dienstnummer sicher von der DB bekommen, da sich die DB gegenüber Abellio verpflichtet hat uns nicht abzuwerben.
 
Nun soweit ich das verstanden hab reicht zur Ausbildung zum Erzieher ja nichtmal ein normaler Realschulabschluss.

Doch, der reicht. Meine Tochter hat gerade mit Realschulabschluss ihre Ausbildung als Erzieherin begonnen.

doch reicht. im prinzip ist abitur für keinen einzigen ausbildungsberuf zwingend vorgeschrieben. abitur ist nur für die uni, fachoberstufe für die FH (wobei man mit abitur auch FH könnte aber nicht andersrum)

der "echte" erzieher ist allerdings - wie auch die exminierte pflegekraft (die richtige fachkraft, nicht die "arschabwischerin vom dienst") - eine extrem undankbare ausbildung. während man bei einer typischen ausbildung wie industriemechaniker 3,5jahre in einer firma sitzt, viel berufsschule hat und von ersten tag auch geld verdient (je nachdem ob handwerk oder industrie kann man davon schon alleine leben oder nichtmal nen 15jahre altes auto unterhalten), gehen erzieher (und eximinierte altenpfleger) da leer aus. es ist erstmal extrem viel schule, welche dazu sogar noch was kostet (welcher idiot denkt sich das aus?). und irgendwann kommt der praxisteil, wo man quasi kostenlos arbeiten gehen darf.`bei der eximinierten pflegekraft ist das etwas anders. meine ex damals in der ausbildung dazu durfte ihre schule selber zahlen (350€/monat) und hatte bei 50 stunden nebenbei im ausbildungsbetrieb 400€ verdient mit wochenendeinsätzen und co. von den 50€ durfte sie ne wohnung bezahlen und essen. klappte richtig gut...

und dann wundert man sich, das kein schwein das machen will? echte erzieher verdienen auch gar nicht so schlecht. mit paar jahren (ab stufe 3 bis 4) erfahrung landet man bei üblichen bürozeiten ohne wochenendeinsätzen fix bei 1800-2000€ netto auf ner vollzeitstelle. examinierte pfleger kommen da noch drüber mit schichtzulagen und wochenendeinsätzen.

kein bock auf den scheiß haben die leute, weil die ausbildung scheiße gelöst wurde und weil der job später endweder extrem stressig, oder man muss völlig abgestumpft sein (was man bei den 50jährigen immer sieht)

So ist es und genau deshalb haben sich die Fachakademien dafür stark gemacht, dass es eine Vergütung für das SPS1 und 2 gibt und hoffentlich erreichen sie auch den Bereich von Vergütungen in anderen Ausbildungsberufen. Zumindest ist das das Ziel.

Das mit dem Abi meinte ich nicht, das was ich für NRW gefunden hab schrieb halt noch eine andere Ausbildung vor der Ausbildung zum Erzieher vor.

Ja, die Ausbildung zur(m) staatl. geprüfter(m) Kinderpflegerin/Kinderpfleger. Dafür gibt es 2 Wege (zumindest hier in Bayern).

1. Über die Berufsfachschule (4 Tage Schule+1 Tag Praktikum), wobei es hier keine Verdienstmöglichkeit gibt und man auf Bafög angewiesen ist.
Nach Abschluss (2 Jahre Dauer) muss man sich erst an einer Fachakademie bewerben um staatl. anerkannte(r) Erzieher(in) werden zu können (weitere 3 Jahre Ausbildung)

2. direkt über die Fachakademie (so macht es meine Tochter), 2 Jahre Ausbildung (4 Tage Praktikum+1 Tag Fachakademie, wobei sich das Praktikum in SPS1 und 2 gliedert, man als für das 2. Schuljahr eine andere Vollzeitpraktikumsstelle suchen muss), dann erfolgt die Prüfung zur staatl. anerkannten Kinderpflegerin. Wenn die bestanden ist, kann man die Ausbildung fortsetzen, geht aber 2 Jahre auf Schule und hat anschließend 1 Jahr Berufspraktikum. Nach einer weiteren Prüfung ist man dann Erzieherin und hochschulberechtigt, kann also noch studieren.
Im 3. und 4. Jahr muss man von Bafög leben und im 5. Jahr (Berufspraktikum) liegen die Verdienstmöglichkeiten bei ca. 1500€ brutto. Und man kann bei erfolgreichem Ausbildungsabschluß eine Meisterbafögprämie bekommen (oder wie das genau heißt)
Vorteil bei direktem Weg über die Fachakademie ist halt, dass man von Anfang an eine Vergütung hat (in den ersten 2 Jahren). Ist nicht so viel wie bei einer anderen Lehrausbildung, aber immerhin etwas. Die Fachakademien empfehlen im SPS1 450€ und im 2. 550€. Und diese Empfehlung wird oft als bindend für den jeweiligen Träger der Praktikumsstelle betrachtet, da die Fachakademie das Praktikum genehmigen muss.

Über die FOS und anschließend Fachakademie erreicht man ebenfalls das Ausbildungsziel zur staatl. anerkannten Erzieherin und entsprechend Hochschulreife.
 
In Hessen gibts für Erzieher mittlerweile die Möglichkeit in Teilzeit die Ausbildung zu absolvieren insofern man bereits ein Studium oder eine Ausbildung hat oder den hier üblichen sozial assistent macht. Also 3 Jahre lang halbe Woche Schule, halbe Woche Einrichtung. Vergütung 50% tvöd sue S4 ~ 1250 Brutto. Für einen Azubi ausserhalb der Industrie schon ganz gut. Elektroniker Azubis starten ja Mittlerweile mit 1000 Brutto ins erste Le(e/h)rjahr.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das ist im TVAÖD doch nicht unüblich... da erhält jeder Azubi aktuell meine ich 1050 im ersten Jahr.


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In Hessen gibts für Erzieher mittlerweile die Möglichkeit in Teilzeit die Ausbildung zu absolvieren insofern man bereits ein Studium oder eine Ausbildung hat oder den hier üblichen sozial assistent macht. Also 3 Jahre lang halbe Woche Schule, halbe Woche Einrichtung. Vergütung 50% tvöd sue S4 ~ 1250 Brutto. Für einen Azubi ausserhalb der Industrie schon ganz gut. Elektroniker Azubis starten ja Mittlerweile mit 1000 Brutto ins erste Le(e/h)rjahr.

oh wie großzügig. jemand der eine ausbildung oder gar ein studium hat, darf halbtags für 1250€ arbeiten gehen. manoman! wird wohl nur über die schiene "erstmal den assistenten machen und dann weitergucken" praktiziert. aber mit nen studium?

mal ne ganz andere frage: bei ner krankschreibung bekommt man 3 zettel mit

1. für einen selbst
2. für den arbeitgeber
3. für die krankenkasse

1 und 2 sind klar. aber zu 3 für die krankenkasse gibts immer nur die gleiche sülze. "schicken sie ihn dahin, denn sonst drohen probleme mit krankegeld". und was ist, wenn man die 6 wochen gar nicht vollbekommt? ich habe dazu versucht einiges zu lesen, aber immer wenns vor gericht ging zwecks krankengeld, ging es nur darum, das der kranke nicht beweisen konnte, das der wisch auch bei der krankenkasse eingang und den wisch nicht per einschreiben hingeschickt hat. nur wozu ist das wichtig, wenn man gar kein krankengeld erhalten wird ? wenn man also keine 6 wochen krankgeschrieben wird mit 1 diagnosecode pro jahr, ist der wisch für die krankenkasse doch im prinzip egal ?!
oder wo sehe ich da das problem ? bekommt die krankenkasse nicht eh ne meldung über die krankschreibung? der arzt rechnet auch was ab.
 
Gegenfrage:
Wo ist das Problem den Wisch zur Krankenkasse zu schicken, auch wenn man keine 6 Wochen krankgeschrieben ist ?
Wird schon seine Richtigkeit haben, dass man der Krankenkasse Bescheid geben muss, wenn man krankgeschrieben ist.
Kannst du bei deiner Krankenkassen den Wisch nicht sogar per App hochladen ?
 
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