[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

und was mach ich mit nen 10er bogen briefmarken, wenn kein postkasten weit und breit ist?
und woher willst DU wissen, was ich alles bei unseren pflegekind übernehme oder nicht? du bist ein dummschwätzer, weil dir erlaubst so einen scheiß über mich zu schreiben, obwohl du überhaupt kein plan davon hast, was wir hier eigentlich machen.

ich habe mich übrigens bei der krankenkasse online registriert und oh wunder, "wir schicken ihnen per post den freischaltcode". kann somit die krankmeldung also nicht freigerecht einreichen ^^
Dem postboten mitgeben!!!
Nennt sich mops.
Googeln kannst du oder ist das auch kilometerweit entfernt...
(War der jetzt zu sarkastisch-ironisch?)

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Google ist auch zu weit weg, für die Internetkabine muss er ins nächste Dorf.


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schickst du mir dann die kontaktdaten, damit ich auf das geld zugreifen kann? ich kann doch nix dafür, das die nächste filiale einfache strecke 8km entfernt ist. ne online frankierung geht auch nicht so einfach auf den briefumschlag.

Richtig. Ne Schere und bisschen Tesa geht nicht um die Frankierung auf den Briefumschlag zu bringen. :)
 
Einfach Briefmarken kaufen und auf den Brief kleben. Brief dann auf der Arbeit mit in die Post geben.
Da wird doch eh jeden Tag Post abgeholt.
 
Die Prüfung hab ich heute natürlich - wie erwartet - bestanden :cool: Somit kann ich den Punkt in meine Liste mit Argumenten für die nächste Gehaltserhöhung aufnehmen. Ist aber natürlich nur ein zusätzliches Nebenargument, das Hauptargument ist, dass mein Grundgehalt für meine Position einfach viel zu niedrig angesetzt ist. Mit Überstundenpauschale, Rufbereitschaft, Bonus und Gewinnbeteiligung verdiene ich recht gut, aber mein Grundgehalt ist trotzdem eher schlecht.

Wir haben keinen Kollektivvertrag (fragt mich bitte nicht, wie das bei einer Firma unserer Größe geht, aber ist halt so), aber eigentlich müsste für meinen Bereich der IT-KV gelten und da würde ich inzwischen in Regelstufe ST2 fallen. Mindestgrundgehalt ist da 3485€/Monat, ich hab momentan knapp 2800€. Da muss also dringend nachgebessert werden, zusätzliche Argumente sollte ich da gar nicht brauchen.

Ich hab das Thema gestern bei meinem wöchentlichen Meeting mit meinem Manager angesprochen und er hat mir vollkommen Recht gegeben, mein Gehalt muss angepasst werden. Ich hab ihm dann auch zwei Vorschläge gemacht, schauen wir einmal, was dann durchgeht bzw. wie viel. Die Gehaltserhöhungs und Bonusphase ist bei uns Oktober/November, es dauert also noch eine Zeit lang, bis ich weiß, wie das ausgeht, aber es ist zumindest einmal in die Wege geleitet.
Meine beiden Vorschläge waren eine Erhöhung des Jahresgehalts inkl. Überstundenpauschale (20 Stunden) von 46k€ auf 56k€ oder 54k€ und dafür zwei zusätzliche Tage Homeoffice pro Monat.

Mir ist schon klar, dass das ein ziemlich großer Gehaltssprung wäre, aber dann wäre ich endlich einmal in dem Gehaltsbereich, wo ich eigentlich hingehöre.
 
Wenn es nur um eine Krankschreibung innerhalb der 6 Wochen geht, ist es der KK reichlich egal, da die Diagnose nur für deren Statistik verwendet wird, da ist ur der AG interessant. Bei Kind krank oder über die 6 Wochen bekommt man sonst halt kein Geld.

btw. AOK geht auch über ne App ;)
 
Ich hatte gestern ein Gespräch mit unserem Chef, es ging um meine Zukunft in der Firma.

Beworben habe ich mich damals für den Wareneingang/-ausgang. Bei meiner Bewerbung (die nur aus einem Lebenslauf bestand) wurde gesehen das ich 2000-2004 eine Ausbildung zum Kommunikationselektroniker gemacht habe (Aber nie in dem Beruf gearbeitet habe).


Ich sollte dann den Wareneingang übernehmen und in der PCB-Fertigung kleinere Arbeiten/vorarbeiten übernehmen.

Dann nachdem ich hier angefangen habe kam man auf die Idee das ich die Abteilungsleiter in der PCB-Fertigung unterstützen soll und sie mir alles Beibringen soll was sie an Arbeiten zu tun hat damit ich sie im Krankheitsfall, Urlaub und wenn sie in Renten geht (sind noch 6 Jahre) vertreten soll und Ihre Arbeit übernehmen soll. Da ich dem Bereich aber keine Erfahrung habe müsste sie mir alles von Grund auf beibringen.

Ich habe mir dann ein paar Tage darüber Gedanken gemacht, weil ich nebenbei noch den Wareneingang machen sollte bzw. dafür eine Halbtagskraft eingestellt werden soll, die mir dann unterstellt sein sollte. Was an manchen Tagen klappt, aber an manchen Tagen sind auch 10std. zu wenig für den Wareneingang/-ausgang.
Und zudem wäre es verschenkte Zeit, wenn nach einem Jahr (es würde kein Stichtag geben zudem ich alles können müsste als Vorarbeiter der PCB-Fertigung) gesagt wird das ich doch nicht der richtige für den Job bin. Also haben den Vorarbeitern und ich es mal angesprochen.
Gestern sollte ich dann zum Chef kommen und er hat mir mehrere Möglichkeiten aufgezeigt die ich mir selber aussuchen kann was ich in der Firma machen möchte.
1. Wareneingang bleiben und alles so machen wie die letzten 3 Monate
2. PCB-Fertigung als Vorarbeiter Vertretung angelernt zu werden (inkl. Löt Kurse und div. Externer Schulungen)
3. Projektplanung und Mitarbeiter aufgaben zuweisen
4. Bei Lötversuche den Entwicklern zu Helfen und sich mit darüber Gedanken zu machen wie man die Probleme lösen könnte.
Letztendlich werde ich 1 weiter wie bisher machen, weil es dort Sachen gibt da hat sich immer irgendjemand in der Firma mit beschäftigt und das auch nicht gerne (wie die ganze Zoll Geschichte) und es wurde nirgendwo etwas dokumentiert, was ich jetzt machen werde.
Nr. 3 und 4 finde ich auch interessant und werde dann, wenn die Dokumentation abgeschlossen ist und wir evtl. den Zoll selber machen können mal Reinschnuppern. Besonders weil in der Planung ist das in ca. 2 Jahren ein großes Projekt losgeht wo noch einiges mehr an Personal eingestellt werden muss und ich dann an einer Stelle in der Firma eingesetzt werden.
Mir wurde aber die Möglichkeit offengehalten, wenn ich 2 in der Zukunft irgendwann machen möchte dann ist das kein Problem und ich soll mich einfach melden.

Mit dem Wareneingang/ -ausgang bin ich auch momentan zufrieden, die Arbeit macht Spaß vieles muss ich mir selber erarbeiten, weil es schon lange her ist das mal was an bestimmte Orte versendet wurde oder die Person die es mal gemacht hat nicht mehr in der Firma ist. Bei der aktuellen Arbeit gibt es kein Druck, ich bekomme die Zeit die ich brauche um etwas heraus zu finden. So Lange ich meine anständig machen ist es eigentlich egal wie lange ich dafür brauche. Ob ich jetzt den ganzen Arbeitstag damit verbringe mir im Netz rauszusuchen wie der Zoll mit Kanada funktioniert oder dafür 10minuten brauche ist egal. Hauptsache ich weiß hinterher bescheid wie es richtig funktioniert und es dann auch Dokumentieren kann.

Das Finanzielle konnte ich schon vorher verhandeln so dass es nach der Probezeit mehr Gehalt gibt und weitere 6 Monate später kommt nochmal etwas oben drauf.


Zum Thema Krankenkasse und Krankmeldung: Als ich bei meinem letzten Arbeitgeber Krank geschrieben war kam die Krankmeldung bei der Krankenkassen nicht an (die ich per Post hingeschickt habe), die haben sich dann an den Arbeitgeber gewendet das der die Krankmeldung als Kopie bitte an die Krankenkasse schicken soll und ich bitte drauf zu achten habe das die Krankmeldung bei der Krankenkasse immer von mir hingeschickt wird. (Bahn BKK)
 
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Daher muss das Gehalt etwas höher angesetzt werden. Das blöde ist nur, dass da auch Wochenendarbeiten usw. inkludiert sind. Und auch wenn ich mehr als 20 Stunden hab, bekomme ich dafür nichts, ich kann nicht einmal einen Tag Zeitausgleich nehmen. Man muss es sich halt selber einteilen, dass es halbwegs passt. Ich hab Monate mit 40, 50 Überstunden, dafür schau ich hin und wieder aber auch, dass ich nicht mehr als 10 hab. So im Schnitt passt es also.
Wenn ich in einer Woche aber einmal nur 40 Stunden oder sogar nur 38,5 Stunden mach, hab ich oft das Gefühl, dass ich nur Teilzeit arbeite :d

Zu dem Gehalt kommt dann auch noch Bonus, Gewinnbeteiligung und Bereitschaftszulage dazu. Wenn ich wirklich die 56k€ bekommen sollte, wäre ich dann insgesamt bei etwa 68k€. In Österreich ist das dann auch nicht mehr ganz wenig, vor allem in meinem Alter. Soweit ich mich erinnern kann liegt das Medianeinkommen bei uns bei etwa 30k€ Brutto. Aber man kann es auch nicht mit einem 0815 38,5 Stunden Bürojob vergleichen, für den man keine großartige Qualifikation benötigt oder keine Verantwortung hat.

Edit: Ok, das Medianeinkommen liegt bei knapp 40k€ Brutto, da bin ich dann aber trotzdem deutlich drüber, und das mit 23.
 
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Gerade beim Arbeitgeber Urlaub eingereicht für ein Vorstellungsgespräch bei einem anderen Arbeitgeber :fresse:. komisches Gefühl - aber fühlt sich richtig an.
 
Daher muss das Gehalt etwas höher angesetzt werden. Das blöde ist nur, dass da auch Wochenendarbeiten usw. inkludiert sind. Und auch wenn ich mehr als 20 Stunden hab, bekomme ich dafür nichts, ich kann nicht einmal einen Tag Zeitausgleich nehmen. Man muss es sich halt selber einteilen, dass es halbwegs passt. Ich hab Monate mit 40, 50 Überstunden, dafür schau ich hin und wieder aber auch, dass ich nicht mehr als 10 hab. So im Schnitt passt es also.
Wenn ich in einer Woche aber einmal nur 40 Stunden oder sogar nur 38,5 Stunden mach, hab ich oft das Gefühl, dass ich nur Teilzeit arbeite :d

Zu dem Gehalt kommt dann auch noch Bonus, Gewinnbeteiligung und Bereitschaftszulage dazu. Wenn ich wirklich die 56k€ bekommen sollte, wäre ich dann insgesamt bei etwa 68k€. In Österreich ist das dann auch nicht mehr ganz wenig, vor allem in meinem Alter. Soweit ich mich erinnern kann liegt das Medianeinkommen bei uns bei etwa 30k€ Brutto. Aber man kann es auch nicht mit einem 0815 38,5 Stunden Bürojob vergleichen, für den man keine großartige Qualifikation benötigt oder keine Verantwortung hat.

Warum sollte man Überstunden unentgeltlich machen? Entweder ich bekomme die Bezahlt oder es werden nicht 40std. pro Woche im Arbeitsvertrag festgelegt sondern dementsprechend mehr für mehr Geld oder ich mache keine Überstunden.
 
Genau so handhabe ich es seit diesem Job auch. Habe deshalb den Dienstvertrag auch explizit ohne All In angestrebt und mit Gleitzeit, so mache ich wirklich nur Überstunden, wenn es "notwendig" ist und kann diese dann fast jederzeit abbauen.

Freizeit > all
 
Hab mir auch schon kurz überlegt eine Antwort ala "Wenn Überstunden nicht bezahlt werden, mach ich halt keine", habs mir aber dann doch verkniffen. ;)

Wenn der Vertrag bei 40h/Woche 20 Überstunden pro Monat mit X Gehalt abgegolten sieht, dann ist das für mich gleichwertig mit X Gehalt für 45h/Woche.
Wenn der Vertrag vorsieht, das maximal 20 Überstunden bezahlt werden, werde ich nicht mehr als 20 Überstunden machen.

Meine Chefin hat mich in der Anfangszeit mal gefragt, warum ich keine Überstunden mache, weil die meisten meiner Kollegen kämen regelmäßig auf 45-50h/Woche.
Meine Antwort war: "Würdest du mir einfach so mal spontan 500€ mehr im Monat ohne Gegenleistung bezahlen?". Sie hat mit nein geantwortet, da habe ich dann gesagt: "Siehst du, jetzt weißt du, warum ich keine Überstunden mache".
 
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Unentgeltlich sind sie ja nicht, ich bekomme ja immer 20 Überstunden bezahlt, egal ob ich sie mache oder nicht, daher auch Überstundenpauschale. Nur ist es auch mein Problem, wenn es sich mit den 20 Stunden nicht ausgeht.
Ist aber auch fast nur bei uns so, ich kenne es eigentlich auch eher so, dass man, wenn man einmal drüber ist, Zeitausgleich nehmen kann.
 
Wobei man hier eigentlich zwischen Überstunde und Mehrarbeit unterscheiden muss/müsste. Die wenigsten machen echte Überstunden, das meiste ist simple Mehrarbeit, wenn es sich nicht gerade um Team- oder Gruppenleiter handelt.
 
Unentgeltlich sind sie ja nicht, ich bekomme ja immer 20 Überstunden bezahlt, egal ob ich sie mache oder nicht, daher auch Überstundenpauschale. Nur ist es auch mein Problem, wenn es sich mit den 20 Stunden nicht ausgeht.
Ist aber auch fast nur bei uns so, ich kenne es eigentlich auch eher so, dass man, wenn man einmal drüber ist, Zeitausgleich nehmen kann.

das problem an einer überstundenpauschale ist, das diese gratis "on top" kommen. das jahresgehalt ist der normale verdienst für die position und hintenraus drückt der chef einen dann noch so ne perle mit rein. kann man etwa vergleichen mit nen autokauf, wenn man sich geeinigt hat die vertragsunterlagen ausgefüllt sind und man dann mit einen "die winterreifen sind aber dabei näh?" direkt vor der unterschrift ankommt.

so eine pauschale hat außerdem immer den schalen beigeschmack, das man gefühlt für etwas arbeitet, wo man gar nicht für bezahlt wird. am besten ist, man klärt vorher die wahren stunden ab. bei wirklich immer 45std woche die pauschale ablehnen oder das jahresgehalt anpassen auf 45std woche. sollten eher weniger bis keine überstunden anfallen, kann man das schon machen.
 
Wobei man hier eigentlich zwischen Überstunde und Mehrarbeit unterscheiden muss/müsste. Die wenigsten machen echte Überstunden, das meiste ist simple Mehrarbeit, wenn es sich nicht gerade um Team- oder Gruppenleiter handelt.
Was genau ist denn die Definition von Mehrarbeit, wenn das keine Überstunden sein sollen?

und nein sagen ist dann auch nicht weil du bekommst ja mehr kohle (bekommste zumindest erzählt) dafür.
Wenn ichs richtig verstanden habe, bekommt er "bis zu" 20 Überstunden pro Monat bezahlt. DIE muss er dann wohl oder übel auch machen, wenn Arbeit drängt. Bei allem darüber kann er sehr wohl nein sagen.

In meinem Vertrag steht auch "Festgehalt für 40h/Woche inkl. Überstunden". Das heisst, WENN ich Überstunden mache, kriege ich nichts dafür. Da steht nicht, das ich Überstunden machen müsste, oder das das Festgehalt von so und so viel Überstunden ausginge. Die Gehaltshöhe ist auch nicht unter der Annahme getroffen, das ich Überstunden machen muss. Also mach ich eben keine.

Ist immer so ein geben und nehmen. Frag mal deinen Arbeitgeber, ob er dir pauschal immer 10% mehr gibt, für den Fall das es in einem Monat mal 172 Stunden werden könnten. Wird er nicht haben wollen. Also warum sollte ich pauschal 10% mehr geben, ohne was dafür zu kriegen.

Man muss nicht jede Minute auf die Goldwaage legen. Wenns drängt oder ich einen Kollegen hängen lassen würde, bleibe ich auch mal länger. Das lässt sich dann aber in den nächsten 1-2 Wochen idR ausgleichen. Dann werdens halt an nem Freitag mal nur 6 statt 8h.
 
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Was genau ist denn die Definition von Mehrarbeit, wenn das keine Überstunden sein sollen?

Mehrarbeit = freiwillig länger geblieben
Überstunden = durch Chef angewiesen

Zumindest wird das bei mir auf Arbeit so definiert
 
Ja, eine Überstunde muss angeordnet sein, sonst ist es keine Überstunde sondern Mehrarbeit, die über die Sollarbeitszeit hinausgeht. Nur komischerweise ist das nicht so weit verbreitet, was mich immer wieder verwundert.
 
Wenn der Chef anweißt, hat er auch zu bezahlen, in welcher Form auch immer und wenn es nur eine mündliche Vereinbarung ist, das ich nächsten Montag dafür zu Hause bleiben darf. Alles andere hängt von meinem Wohlwollen ab.
Ich kann meinen Chef auch "anweißen", das er mir diesen Monat 10% mehr bezahlen soll. Der wird mir was husten, aber ich kann auch husten.
 
ums zusammenzufassen: inkludierte überstunden im festgehalt sind nix gut und sollen im grunde nur für mehr stunden ohne mehrbezahlung sorgen.

"Festgehalt für 40h/Woche inkl. Überstunden"

diese klausel ist übrigens nicht zulässig. wenn überstunden im preis inklusive sind, müssen diese klar definiert sein (zb "bis zu 20std pro monat"). ohne eine menge ist die floskel hinfällig und jede min muss bezahlt werden.

bis zu 20 überstunden sind bei ner vollzeit 40std woche mal eben über 10% mehr für 0 % mehr gehalt. der stundenlohn fällt damit gerade für berufsanfänger schnell mal in regionen, wo das schon gesetzeswidrig wird (mindestlohn).
die argumente dagegen wurden schon genannt, wie man dem chef den quatsch austreiben kann. ansonsten natürlich auch immer angebot und nachfrage. biste hartz und 200 bewerbungen hinter dir, sind die chancen eher schlecht. hat er dich angerufen und gefragt, ob du bei ihn anfangen willst, stehen die chancen sehr gut ^^
 
Es gibt doch mehr Gehalt in der Vereinbarung dann. DU kannst ja immer noch sagen nö, dann gibts halt etwas weniger Gehalt.
 
diese klausel ist übrigens nicht zulässig. wenn überstunden im preis inklusive sind, müssen diese klar definiert sein (zb "bis zu 20std pro monat"). ohne eine menge ist die floskel hinfällig und jede min muss bezahlt werden.
Jap, ist sie, deswegen mache ich ja auch keine Überstunden oder Mehrarbeit. Das ist aber MEIN Vertrag. Der Vertrag der hier genannt wurde, sieht aber bis zu 20 BEZAHLTE Überstunden vor, nur noch mehr wird dann nicht bezahlt. Also macht man dann halt die 20h, wenn sie anfallen sollten, aber mehr dann halt auch nicht.
 
biste hartz und 200 bewerbungen hinter dir, sind die chancen eher schlecht. hat er dich angerufen und gefragt, ob du bei ihn anfangen willst, stehen die chancen sehr gut ^^
Naja bei so einer Vorgeschichte bekommt man ohnehin nur Drecksjobs die es wie Sand am Meer gibt also würde ich da keine falsche Bescheidenheit an den Tag legen, was soll schon schiefgehen.
 
Meine Chefin hat mich in der Anfangszeit mal gefragt, warum ich keine Überstunden mache, weil die meisten meiner Kollegen kämen regelmäßig auf 45-50h/Woche.
Meine Antwort war: "Würdest du mir einfach so mal spontan 500€ mehr im Monat ohne Gegenleistung bezahlen?". Sie hat mit nein geantwortet, da habe ich dann gesagt: "Siehst du, jetzt weißt du, warum ich keine Überstunden mache".
und noch nicht gefeuert worden? nice
 
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