[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

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Ich wollt grad sagen, ich wüsst genau was ich mit mit 4K Netto leisten kann :fresse:


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Untere Mittelschicht?

Und ab 3k lebt man dann knapp an der Armutsgrenze?
Somit ist jeder der alleine einen Haushalt bildet mit 3k netto als Single mit stkl 1 definitiv ganz unten angekommen

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Eine größere Wohnung oder ein Loft reicht mir auch völlig. Man muss realistisch bleiben :d


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Wenn du nicht sehr viel EK mitbringst und oder nur einen günstigen Bestand kaufst bekommt man mit 1t€ nicht genug Kredit für ein Haus.

Eigenkapital hat die Bank bei der ersten Besprechung gar nicht interessiert. Hatten auch direkt nachgefragt, Aussage war nur "uninteressant". Erwähnenswert ist hierbei sicherlich, dass ich in Ostdeutschland lebe. Ich brauche also "noch" keine 400k für eine Hundehütte..
 
Zuletzt bearbeitet:
Eine größere Wohnung oder ein Loft reicht mir auch völlig. Man muss realistisch bleiben :d


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:bigok:

Da man keinen Einfluss auf die Nachbarn hat, würde ich eine Wohnung nie im leben kaufen. Wenn ich Eigentum habe, dann ganz für mich, in alle Richtungen. Aber jedem das Seine.
 
Alles ne Frage der Sichtweise.
Das Durchschnittsgehalt 2017 Vollzeit liegt bei 3771 Euro brutto, das sind ca. 2300 netto (je nachdem ob Kirche oder Atheist)
Durchschnittsgehalt: Das verdient Deutschland | karrierebibel.de
Also liegt man mit 4k netto zu zweit unter dem Schnitt von 4600 Euro.
Wenn man sich dann noch auf die Gruppe "Menschen, die ein Haus kaufen" beschränkt, dürfte man im Schnitt noch etwas weiter oben liegen.

Das mittlere Einkommen lag allerdings bei "nur" 3084 Euro brutto (also ca. 1950 netto).
Mittleres Einkommen - Spitzenwert in Deutschland: Wolfsburger verdienen am meisten – WAZ/AZ-online.de
Demnach wären 4k schon über dem Mittel.

Ich denke aber, dass in der Regel die letztere Variante als Vergleich dient, hier ist von 80 bis 150% des Median die Rede:
Deutschlands Mittelschicht – Mit so viel Einkommen gehört man dazu - WELT

Von daher 4k = Mittelschicht, nicht untere und nicht obere.
 
Beim Durchschnitt kann man von Vergleichbarkeit überhaupt nicht sprechen.

Selbst beim Median sind 4k schon ordentlich.
 
Ob ich Mittelschicht bin oder nicht, interessiert mich eigentlich recht wenig. Sinnlose Zahlenspiele, zumal wenn ich mir die Werte für die neuen Bundesländer anschaue, wir weit drüber liegen würden. Das sagt aber am Ende wenig darüber aus, was mit diesem Gehalt möglich ist.
 
Was ich mich ja immer frage. Ob wir jetzt umgerechnet in DM die gleichen Preise hätten wenn es den Euro nicht geben würde.
Also ein Haus würde anstatt 350000€ dann halt knapp 700000 DM kosten.
Oder Sprit anstatt 1,50€ dann 3DM usw.
Denn Mittlerweile sind wir ja 1:1 bei den Preisen zu DM Zeiten angekommen.
 
Die Gehälter sind aber ebenso mit gegangen.
 
nein, nur IGM nicht, aber natürlich nicht überall, weshalb ja die Problematik der "Armut" in einigen Bereichen der Gesellschaft durchaus greift, wobei das auch ein Teil als Folge der Stadtentwicklung ist, denn die Preise für Wohnraum dort sind ja auch teilweise nicht feierlich udn eigentlich nicht wirklich erklärbar.
 
Freie Wirtschaft ist auf jeden Fall nicht mit der Inflation mitgegangen. Das kann ich aus eigener Erfahrung sagen. :fresse:
Da wünscht man sich manchmal doch gerne einen Verband, Behörde o.ä. als AG. Oder wenigstens einen Betriebsrat, das wär ja schonmal ein Fortschritt.
 
Wo liegt das Problem? Wenn ihr die Mindestanforderungen für einen Betriebsrat erfüllt, gründe doch einen ;)
 
Also meine bescheidene Erfahrung ist damit bisher, dass man das B-Wort nicht laut ausspricht, weil man sonst auf der Abschussliste steht. Ich denke mal, das sieht in den meisten Betrieben aus dem Dienstleistungssektor ähnlich aus.

Natürlich haben wir keinen BR, obwohl genau jetzt die richtige Zeit dafür wäre.
 
Also meine bescheidene Erfahrung ist damit bisher, dass man das B-Wort nicht laut ausspricht, weil man sonst auf der Abschussliste steht.
Dann forderst du halt einen Betriebsrat und wenn sie dich deswegen abschießen, gehst du vors Arbeitsgericht. Dort solltest dein AG dann sogar gezwungen werden, dich weiter zu beschäftigen. Die Arschkarte hast du dann allerdings für immer und ewig, dort bleiben würde ich dann also trotzdem eher nicht. Aber du hast ihnen dann einen Betriebsrat reingewürgt, denn den MÜSSEN sie dann gründen.
 
So korrekt. Ich finds schade eigentlich. Mein letzter BR den ich erlebt habe war, natürlich ein wenig bissig, aber trotzdem unglaublich kompetent und freundlich. Zumal auch die Beziehung zur GF grundsätzlich immer gut war, auch wenns bei Tarifverhandlungen mal knartsch gab (aber das ist ja auch verständlich irgendwie^^).
Ein BR ist ja nicht dazu da der GF und den Betrieb in den Ruin zu treiben, wie doof wäre das von der Logik her auch. Aber nunja.^^ Vielleicht bin ich da auch einfach zu entspannt und harmonisch. :fresse:
 
Dann forderst du halt einen Betriebsrat und wenn sie dich deswegen abschießen, gehst du vors Arbeitsgericht. Dort solltest dein AG dann sogar gezwungen werden, dich weiter zu beschäftigen. Die Arschkarte hast du dann allerdings für immer und ewig, dort bleiben würde ich dann also trotzdem eher nicht. Aber du hast ihnen dann einen Betriebsrat reingewürgt, denn den MÜSSEN sie dann gründen.

und wenn sich keiner der Belegschaft traut sich zur Kandidatur aufstellen zu lassen?
 
Ein BR ist ja nicht dazu da der GF und den Betrieb in den Ruin zu treiben, wie doof wäre das von der Logik her auch. Aber nunja.^^

Ist als außenstehender schwer zu beurteilen, aber manchmal habe ich das Gefühl dass die Gewerkschaften es teilweise auch übertreiben. Hier hat die IGM zuletzt wohl 8 Tage mehr Urlaub für alle Schichtarbeiter durchgedrückt. Andere sind froh wenn sie in die Nähe von 30 Urlaubstagen kommen und die IGM kloppt mal eben 30 + 8 raus, bei einer 35h Woche versteht sich.
 
Was heißt übertreiben?
Scheinbar kann sich die Firma das leisten, also warum nicht?
Ohne die Arbeitnehmer würde es die Firma nicht geben, und scheinbar geht es der Firma gut, dann kann sie das ruhig auch mal an die Leute weitergeben, die für den Gewinn und den Erfolg der Firma verantwortlich sind.

Nur weil es anderen schlechter geht, heißt es nicht, dass man sowas nicht machen darf.
Du setzt dich auch nicht hin und fährst nicht in den Urlaub, weil dein Nachbar Langzeitarbeitsloser ist und sich keinen Urlaub leisten kann.
 
und wenn sich keiner der Belegschaft traut sich zur Kandidatur aufstellen zu lassen?
Wer in so einer Situation einen Betriebsrat fordert, sollte auch bereit sein, selbst Betriebsrat zu werden. Wenn du dann selbst Betriebsrat wirst, wird dich dein AG auch nichtmehr so leicht los. Du kannst dich auch selbst zum Betriebsrat machen lassen und dann trotzdem kündigen. Die Stelle ist dann aber da und MUSS wieder besetzt werden.

Wie schon gesagt, wenn das vom AG ungeliebt ist und man das dann aber trotzdem fordert, wird man immer die Arschkarte behalten. Kann man sich dann entscheiden, ob man trotzdem dabei bleibt, oder es geht eher darum dem AG eins reinzuwürgen (und so mancher hätte das wohl wirklich verdient).
Wenn dir allerdings was an deinem Job bei diesem AG liegt, sollte man das wohl eher lassen.
 
Ging mir ja auch nur um die Möglichkeit. Wenn ein Betriebsrat gewünscht ist, sitzen die Angestellten rechtlich am längeren Hebel, da kann sich der AG dann nichtmehr drücken. Es muss halt nur von den Angestellten getan werden.
 
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