[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

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Arbeitgeber ist nicht mehr existent.
 
Wochenarbeitszeit von 48std bei einer 5 Tage Woche ?
Würde ich im Leben nicht aushalten...

Unabhängig vom „aushalten“ würde ich das gar nicht mit mir machen lassen.


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Er ist halt momentan arbeitslos und da ist meiner Meinung nach selbst ein nicht so optimaler Job besser als keiner. Er kann ja trotzdem parallel weiter nach was anderem ausschau halten.
 
Ich bin gerade in gleicher Situation habe ein gutes Angebot da aber noch eine Antwort aussteht warte ich der Vorteil beim Angebot sind höherer Lohn dazu auslöse und Boni wie bezahlte Zimmer und dann noch auslöse, Arbeitskleidung vom Arbeitgeber ein Bonus dafür das man Montage macht. Der 2. Job ist 3 Schicht aber ca 20km Fahrzeit da muss man abwägen was man macht.

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wie rechtfertigt man bei kompletten branchenwechsel sein altes gehalt, bzw sogar eine steigerung, insbesondere, wenn man vorher arbeitssuchend war :)
erschwerend kommt hinzu, das der posten eigentlich gar nicht mit einer so hoch qualifizierten person besetzt werden müßte und alle anderen im gleichen bereich deutlichst niedriger qualifiziert und auch bezahlt werden.
ich war bekanntermaßen konstrukteur maschinenbau und spezialist für bestimmte bereiche darin. umgang mit pc und cad software ist auf sehr hohen niveau, letztes jahresbrutto (auf 40std woche gerechnet) rund 53.000€. auf neue stellen bewerbe ich mich mit so rund 57.000€, was in gesprächen zwar immer beweint wurde, aber im prinzip passt. (alle preise im niemandsland, null industrie 30-40km umkreis)
nun hätte ich ggf. was in aussicht in der arbeitsvorbereitung. war zum gespräch und auch schon mal nen tag reingeschnuppert. die anderen planer sind alles eher schlosser oder ähnliches, keiner ing, meister oder techniker. allerdings geht es laut seiner aussage auch drunter und drüber, die arbeit ist sehr ineffektiv und die leute machen stunden ohne ende (regelarbeitszeit 48stunden + überstunden).
gesucht wird jemand, der die planung übernimmt und die arbeitsschritte optimiert und insgesamt doch efffektiver macht. auch soll neues besseres fachwissen, insbesondere technische machbarkeit, eingeführt werden. ich bin natürlich völlig armfremd, trotzdem hält er doch wohl was von mir.
als er dann fragte was ich haben wollte, sagte ich 53.000€, so wie vorher und das ich heute nicht mehr für 40.000-45.000€ losgehen kann. aber im grunde bin ich ja nur profi in einen völlig anderen bereich. ich weiß allerdings auch, das sich nicht viele beworben haben. die große anzahl stunden wird sicherlich auch den ein oder anderen abschrecken. sehr positiv ist, das der arbeitsort per fahrrad gut erreichbar wäre und ich kein auto mehr bräuchte.
eine rückmeldung werde ich nächste woche bekommen. wenn er mich nehmen wollen würde, wird er sicherlich nochmal über die kohle sprechen wollen. wie argumentiere ich fachlich vernünftig, das ich das geld wert bin, obwohl ich im prinzip ein neuling bin in dem bereich.

Wenn sich nicht viele bewerben, ist das doch schon gut. Außerdem kann eine ordentliche Struktur, Optimierungen für alle und besseres technisches Wissen der Firma richtig viel Kohle einsparen, vielleicht reduziert es für alle die Stunden, alle sind glücklicher und klotzen mehr rein...kann alles so kommen.
 
hier sind ja einige im ÖD Angestellt? Gehaltstechnisch ja doch meistens schlechter wie in der freien Wirtschaft. Welche anderen Vorteile hat man dort?
 
Ich bin gerade in gleicher Situation habe ein gutes Angebot da aber noch eine Antwort aussteht warte ich der Vorteil beim Angebot sind höherer Lohn dazu auslöse und Boni wie bezahlte Zimmer und dann noch auslöse, Arbeitskleidung vom Arbeitgeber ein Bonus dafür das man Montage macht. Der 2. Job ist 3 Schicht aber ca 20km Fahrzeit da muss man abwägen was man macht.

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Solang du beim neuen Arbeitgeber keine Stelle mit zwanghaftem Schriftverkehr(Email/Post) hast, sehe ich kein Problem :)

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hier sind ja einige im ÖD Angestellt? Gehaltstechnisch ja doch meistens schlechter wie in der freien Wirtschaft. Welche anderen Vorteile hat man dort?

99% sicherer Arbeitsplatz.
Bessere Work/Life-Balance.
Oftmals tatsächlich besseres Arbeitsklima, weil einfach weniger Konkurrenzkampf untereinander herrscht.
Und je nachdem was GENAU du arbeitest, sind die Gehälter im ÖD teilweise sogar höher (Sekretärin, Schreiber-Schubse,Bürokauffrau,...).

Wenn du allerdings Jobs ausübst für die du in der Regel studiert haben solltest, würde ich dir ausschließlich das Beamtentum nahe legen.
Wer als studierter im ÖD freiwillig bleibt ohne verbeamtet zu werden steht einfach auf Schmerzen :P

Edit: Gute Betriebsrente (VBL bei uns). Sicherheit bei Schwangerschaft, Krankheiten oder anderen Problemen.
Ich jedenfalls werde mein Beamtentum um keinen Preis aufgeben. Da müsste mir man in der privaten Wirtschaft schon >150k€ im Jahr bieten.

Just my opinion
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich bin gerade in gleicher Situation habe ein gutes Angebot da aber noch eine Antwort aussteht warte ich der Vorteil beim Angebot sind höherer Lohn dazu auslöse und Boni wie bezahlte Zimmer und dann noch auslöse, Arbeitskleidung vom Arbeitgeber ein Bonus dafür das man Montage macht. Der 2. Job ist 3 Schicht aber ca 20km Fahrzeit da muss man abwägen was man macht.

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Was?
 
Er ist halt momentan arbeitslos und da ist meiner Meinung nach selbst ein nicht so optimaler Job besser als keiner. Er kann ja trotzdem parallel weiter nach was anderem ausschau halten.

meine frau ist derzeit in elternzeit und ich bin halt notgedrungen auch zuhause. war damals ganz toll gelaufen, nachdem sie um 1 jahr die elternzeit verlängert hat. 1 woche später kam dann die mittteilung über die insolvenz.
da unser kleiner aber nicht leiblich ist sondern ein pflegekind, bekommen wir für ihn eine ganze menge geld.

ich selber bekomme jetzt auch erstmal 1jahr 1550€ arbeitslosengeld. die 750€ weniger merkt man natürlich schon, hauptsächlich ist es aber nur mein "taschengeld" für meine hobbys und natürlich der entfall der benzinkosten zur arbeit (rund 150€/monat) und niedrigerer wertverlust (etwa 150€/monat).

zusammen lebt es sich sehr gut, so das die finanzierung des hauses und von 2neuwagen überhaupt kein problem dastellt neben den doch sehr ordentlichen lebenshaltungskosten (kein discounter, viel fleisch vom schlachter, essen gehen usw...) die wir so generieren.

im grundsatz hast du aber recht, das ich den job natürlich erstmal annehmen sollte. zum einen kann man sich das angucken, zum anderen verdient man dann doch nen tausender mehr im monat (als arbeitslos), man fühlt sich gebraucht usw... ich hatte in den letzten monaten eigentlich genug frei. muss erstmal wieder richtig reinkommen. im lebenslauf kann ich ein arbeitsbeginn im oktober ohne leerlauf inkl. arbeitszeugnisse sauber dastellen, habe aber schon 3monate frei.
 
Solang du beim neuen Arbeitgeber keine Stelle mit zwanghaftem Schriftverkehr(Email/Post) hast, sehe ich kein Problem :)

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99% sicherer Arbeitsplatz.
Bessere Work/Life-Balance.
Oftmals tatsächlich besseres Arbeitsklima, weil einfach weniger Konkurrenzkampf untereinander herrscht.
Und je nachdem was GENAU du arbeitest, sind die Gehälter im ÖD teilweise sogar höher (Sekretärin, Schreiber-Schubse,Bürokauffrau,...).

Wenn du allerdings Jobs ausübst für die du in der Regel studiert haben solltest, würde ich dir ausschließlich das Beamtentum nahe legen.
Wer als studierter im ÖD freiwillig bleibt ohne verbeamtet zu werden steht einfach auf Schmerzen :P

Edit: Gute Betriebsrente (VBL bei uns). Sicherheit bei Schwangerschaft, Krankheiten oder anderen Problemen.
Ich jedenfalls werde mein Beamtentum um keinen Preis aufgeben. Da müsste mir man in der privaten Wirtschaft schon >150k€ im Jahr bieten.

Just my opinion

aktuell noch keine Ahnung über die Gehaltseinstufung. denke E8/E9.
 
Neben den schon genannten Vorteilen (Sicherheit, falls man der Befristig entgeht, work-life-balance besonders für Familien, etc.) sehe ich das Gehalt tlw. auch als Vorteil. Hier kommt es aber auf die Region und die Behörde an.
Befindest Du Dich eher im Norden oder Osten Deutschlands und hast die Möglichkeit bei einer Bundesoberbehörde oder einem Bundesamt anzufangen, liegst Du sehr wahrscheinlich deutlich über dem regionalen Gehaltsspiegel.
 
Im gehobenen Dienst ist das Gehalt egal ob Beamter oder angestellter auf jedenfall sehr gut.

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Da kriegst locker e8, möglicherweise auch mehr, je nach Tätigkeit und persönlichen Voraussetzungen

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Also unter E8 sind nur die wenigsten IT-Stellen. Wie meine. :fresse:

(Dabei bin ich laut Tätigkeitsbeschreibung nichts anderes als ein Systemadministrator)


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Dann wirst du hoffentlich mal hochgruppiert

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Die Stelle ist eh nur mit maximal E7 bewertet. Die Fühler sind bereits ausgestreckt ;)


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Die Stelle ist eh nur mit maximal E7 bewertet. Die Fühler sind bereits ausgestreckt ;)


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Bei uns sind die meisten von der IT in 9b oder 10

Dann mal viel Glück [emoji6]

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9b geht, aber 10 nicht? Ich kenne nur 9a als „Mauer“.


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9a ist Ende mittlerer und ab 9b ist gehobener

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Aktuell bei mir:

Einkommen 2300 Netto, nach abzug aller Fixkosten bleiben gut 1100 € über die meistens dann flexibel ausgegeben werden für technische/Auto Spielereien. Oder aber auch mal gespart werden, je nach Lust und (Kauf) laune. :d

Aber das wichtigste ist mir meine 34h Woche mit 4 Tage Freizeitblock, würde ich nichtmal für 5000 Netto wieder hergeben. Vollzeit arbeiten? Nie mehr :fresse:
 
wie kommst du auf diese arbeitszeit? ich spiele mit dem gedanken ab anfang 2020 noch ~16-20 stunden zu machen pro woche
 
Quasi ein Teilzeit Schichtmodell, 6 Tage arbeiten und anschließend 4 Tage frei. Heißt z.b auch dass ich mit 6 Urlaubstagen 14 Tage frei habe.

Kann sowas nur jedem empfehlen, falls man nicht wegen irgendwas verschuldet ist und jeden Cent braucht.
 
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