[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

Mit der Erfahrung kommt zusätzlich Leistung, wer sowas nicht sieht, der wird auf Dauer Probleme bekommen. Älter MA sind also gelegentlich nur mit Gold auf zu wiegen.

Gemäß der Denke, dürfte es keine Agenturen mehr geben.

Wer sich darauf spezialisiert hat über den Preis junge, hungrige Leute an den Markt heran zu führen, der wird sich mit deiner Maxime das eigene Grab schaufeln.
 
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Mit der Erfahrung kommt zusätzlich Leistung, wer sowas nicht sieht, der wird auf Dauer Probleme bekommen. Älter MA sind also gelegentlich nur mit Gold auf zu wiegen.

Von Erfahrung in Form von Dienstjahren sprechen meist die Leute, die eher weniger drauf haben :d
 
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Liest sich für mich so, als würdest du 0 Wert darauf legen, dass die Leute auch bei euch bleiben. Eher das Gegenteil. Neulinge anstellen, verbrauchen, der Nächste bitte. Auch eine Art der Firmenphilosophie. Bringt es das überhaupt, wo man die doch ständig neu einarbeiten/ausbilden muss? Oder arbeitet ihr nur in kurzen Projekten mit geringerem Tiefgang, so dass man ohne große Vorlaufzeit reinkommt?
Vielleicht versteh ich deine Philosophie auch falsch, keine Ahnung.
 
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... Und da haben wir es wieder, warum "muss" es denn unbedingt ein Haus sein?!? Und wie schon jemand hier schrieb, gibt genug für die 3000 keine schlechten Zeiten wären sondern teilweise mehr als sie sonst haben... Hier tut immer jeder so, als würde/müsste jeder frisch vom Studium gekommene mit 5000Euro beginnen, ansonsten ist es Ausbeute...

P.s. Bezieht sich jetzt nicht (!) direkt AIF den Job um den es hier ging, sondern generell.

Aber nun ja, ich muss sagen mit zunehmenden Alter (ja, so viel ists noch nicht :d ) ist mir Freizeit und Spaß an der Arbeit weit mehr wert als 300Euro mehr... Aber jedem das seine ;)
Natürlich muss es nicht immer ein Haus sein. Auch sind 3k nicht wenig im Schnitt, aber ein (IT) Consultant hat im Normalfall eher halt eine andere Möglichkeit Gehalt zu verdienen. Ich kenne einige in dem Bereich - aber sicherlich keinen mit (hier: nur) 3k Basisgehalt. Kann man ja von halten was man will, aber wenn das Angebot da ist nimmt man es normalerweise an.

Nur als Randnotiz:
Bei uns im Baugebiet hat das größte Haus übrigens ein Maurer. Man hat als Handwerker halt noch andere Möglichkeiten Geld zu verdienen, das kann man als Consultant im Regelfall nicht ;)
 
Ein variabler Anteil muss nichts schlechtes sein aber wir wissen ja nicht an was der gekoppelt ist. Wenn er zu großen Teilen / komplett durch den MA steuerbar ist ist das ja gut aber ich sehe halt bei vielen Kollegen im Consulting, dass das eben nicht der Fall ist. Da fließen Kennzahlen und Leistungen ein die der Angestellte beinahe oder gar nicht beeinflussen kann und er muss dann damit leben. Dazu kommt das Thema von Cyrrel 3000k Basisgehalt ist halt nichts im Consulting. Mit 50% Bonus sind wir dann bei 4500€ bzw. 54.000€/Jahr und in einem guten Bereich für einen Junior Professional. (Natürlich Abhängig von genauer Branche und Wohnort). Aber wie realistisch sind die Erreichung von 50% in genannten Fall? Ich bin Jung, flexibel und auch in gewissen Maß Risikofreudig aber würde das trotzdem nicht machen...

Mir wäre das als ich jung und flexibel war auch nichts. Bekommt man eigentlich Ausgleichszahlungen im Krankheitsfall?

Das Durchschnittseinkommen in Deutschland für Vollzeitkräfte lag in 2017 bei 3771 Euro im Monat. In diesem Thread verliert man hin und wieder etwas die Bodenhaftung. :) Viele Menschen ernähren ihre Familie also von sehr viel weniger.

Hier im Forum ist noch nicht der Gipfel, gibt genug mit einem noch höheren Einkommen. Diese Durchschnittsrechnung besagt in Deutschland, dass es Leute gibt die deutlich weniger verdienen die aber von anderen wieder aufgefangen werden damit ein Schnitt von 3.771 € raus kommt.
 
Mir wäre das als ich jung und flexibel war auch nichts. Bekommt man eigentlich Ausgleichszahlungen im Krankheitsfall?



Hier im Forum ist noch nicht der Gipfel, gibt genug mit einem noch höheren Einkommen. Diese Durchschnittsrechnung besagt in Deutschland, dass es Leute gibt die deutlich weniger verdienen die aber von anderen wieder aufgefangen werden damit ein Schnitt von 3.771 € raus kommt.

Und ich finde knapp 3800€ gar nicht so schlecht. Eine Krankenschwester bei uns bekommt 2200€ bei 40h im Schichtdienst. Ist das Ausbeutung oder was?
 
Und ich finde knapp 3800€ gar nicht so schlecht. Eine Krankenschwester bei uns bekommt 2200€ bei 40h im Schichtdienst. Ist das Ausbeutung oder was?

Mit 3800 wäre ich sorgenfrei.


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Darum geht es ja nicht. Free, warst doch Arzt? Würdest du dann für 3800 arbeiten gehen obwohl du (fast) überall deutlich mehr bekommst? Nein? Denn nur darum ging es in diesem Fall, um den Consultant von weiter oben.
 
Darum geht es ja nicht. Free, warst doch Arzt? Würdest du dann für 3800 arbeiten gehen obwohl du (fast) überall deutlich mehr bekommst? Nein? Denn nur darum ging es in diesem Fall, um den Consultant von weiter oben.

Man kann den Berufszweig nicht mit jedem anderen vergleichen. Ich habe vor 10 Jahren mit 2900 brutto angefangen.
Mit 3800 könnte ich jedoch heute nicht mehr (über)leben.
 
Aber nur weil deine persönlichen Ansprüche gestiegen sind, oder weil du 3800 zu wenig findest?

Beides Ja. Die Ansprüche steigen meist genauso wie die Einnahmen. Nach dem Studium ist das Einstiegsgehalt mittlerweile auch auf 4400€ gestiegen. Steigt dann jährlich um 200€ (exkl.die jährlichen Anpassungen).
 
Ich verdien aktuell ~2340, da wären 3800 ein riesiger Sprung nach oben ;)


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Meinst du Brutto oder Netto? Der Durchschnitt bezieht sich aufs monatliche Brutto.
 
Also ich finde als Durchschnittseinkommen nur knapp 3k. Und dann kommt dazu, dass der Durchschnitt diesbezüglich noch wenig aussagekräftig ist.
 
Fokus bei so einer Nummer sollte in der Tat eher auf dem Median liegen. Finde da aber nur netto Angaben für Singles (1615€) und Familien (3392€), beide Angaben wohl für 2017.
 
man muss auch berücksichtigen, ein bankenmanger mit z.b. 3 mio. gehalt fließt in die statistik ein. geringverdiener und nebenjobber nicht.

edit: schlussendlich sind solche statistiken nur dazu da um unsere rentenpunkte zu drücken.

Ja bawder, Nebenjobber fließen in eine Statistik, die sich mit Vollzeitbeschäftigten beschäftigt nicht ein. Skandal oder? Sicherlich auch keine 450 Euro Kräfte. Es gibt auch eine Statistik mit allen Deutschen Arbeitnehmern. Die hat nur nicht zu meiner Argumentation gepasst.

Wer eine Umfrage unter Männern startet, sollte auch nicht heulen, dass Schwangere nicht ausreichend angehört wurden. :wink:

Ich bin vielleicht etwas naiv, aber ich vermute fast, das es solche Statisken gibt, weil manche Personen wissen wollen, was Vollzeitbeschäftigte im Durchschnitt verdienen. Und nicht nur um deine Rentenpunkte zu senken. Vielleicht liege ich da auch falsch. :hmm:
 
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Wobei der 3Mio. Manager ein schlechtes Beispiel für die Rentenpunkte ist, der zahlt ja auch nur bis zur Beitragsbemessungsgrenze von 78k ein und bekommt somit seine ca. 2 Punkte. ;)
 
Nur als Randnotiz:
Bei uns im Baugebiet hat das größte Haus übrigens ein Maurer. Man hat als Handwerker halt noch andere Möglichkeiten Geld zu verdienen, das kann man als Consultant im Regelfall nicht ;)
wenn man es genau nimmt ist es in deutschland mittlerweile die einzige methode, wirklich noch geld zu verdienen. und richtig, die handwerker haben selber die größten häuser, da sie deutlich günstiger an das material kommen und die connections zu den anderen gewerken haben (inkl. arbeit am samstag/feierabend). als laie erkennt man das recht gut, wenn der bau sich elendig in die länge zieht und vor allen abends und am wochenende dort gearbeitet wird. bei uns fuhr eine lange zeitlang jeden samstag der zoll hier rum...
 
Meinst du Brutto oder Netto? Der Durchschnitt bezieht sich aufs monatliche Brutto.

Netto 2,3 wären doch bereits 3,8 Brutto. War entsprechend Brutto 2,3

Der Median liegt ja irgendwo auf meinem Gehalt. Da fragt man sich dann auch ob die Leute nur von Luft und Liebe leben :fresse:

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Wobei der 3Mio. Manager ein schlechtes Beispiel für die Rentenpunkte ist, der zahlt ja auch nur bis zur Beitragsbemessungsgrenze von 78k ein und bekommt somit seine ca. 2 Punkte. ;)
Wozu hat man diese Grenzen überhaupt eingeführt? Die geben doch überhaupt keinen Sinn. Entweder man beteiligt sich prozentual fair für alle oder man lässt es.
 
Und ich finde knapp 3800€ gar nicht so schlecht. Eine Krankenschwester bei uns bekommt 2200€ bei 40h im Schichtdienst. Ist das Ausbeutung oder was?

Wenn du eine Krankenschwester mit deren Branchenüblicher Bezahlung als IT-Consultant verpflichten kannst wären wir auch wieder beim Thema ;)
Der Vergleich hinkt einfach und verschiedene Branchen hier zu vermischen bringt nichts.
 
Wozu hat man diese Grenzen überhaupt eingeführt? Die geben doch überhaupt keinen Sinn. Entweder man beteiligt sich prozentual fair für alle oder man lässt es.

Es gibt doch bei allen vom Staat gezahlten Geldern Obergrenzen, ob es nun Krankengeld, Elterngeld etc. ist. Sonst müsste der Staat ja dem frisch gebackenen Millionärspapa auch ordentlich zahlen.

Wenn du eine Krankenschwester mit deren Branchenüblicher Bezahlung als IT-Consultant verpflichten kannst wären wir auch wieder beim Thema ;)
Der Vergleich hinkt einfach und verschiedene Branchen hier zu vermischen bringt nichts.

Ich habe die Krankenschwester nicht mit einer Silbe mit dem IT Consultant verglichen. Es ging mit dabei um den Vergleich mit den 3800€ Durchschnittsgehalt.
 
Sorry dann hab ich das aus dem Kontext gerissen. Habe es nur so aufgenommen, da es direkt als Antwort und unter der Diskussion Zwecks des Consultant/variablen Anteil war.
 
Es gibt doch bei allen vom Staat gezahlten Geldern Obergrenzen, ob es nun Krankengeld, Elterngeld etc. ist. Sonst müsste der Staat ja dem frisch gebackenen Millionärspapa auch ordentlich zahlen.

Wenn er das als Gehalt bekäme, ja. Wäre in dem Fall eventuell sogar lohnenswert. Wer ein Millionengehalt bekommt zahlt wahrscheinlich über die Arbeitsjahre trotzdem deutlich mehr ein als er rausbekommt (in RV, AV und wenn man irgendwann die PV anschafft auch in die Krankenkasse). Außerdem sind das wahrscheinlich Positionen wo Elternzeit keine Rolle spielt :fresse:
 
Wozu hat man diese Grenzen überhaupt eingeführt? Die geben doch überhaupt keinen Sinn. Entweder man beteiligt sich prozentual fair für alle oder man lässt es.
Bei der Rente und der AV erkenne ich schon noch den Sinn, es geht ja um die Absicherung im Alter bzw. bei Arbeitslosigkeit. Und die ist in der Regel locker gewährleistet wenn jemand seine 2 Rentenpunkten pro Jahr hat.

Bei der KV verstehe ich es nicht, es wird afaik über das Krankentagegeld argumentiert, wobei das natürlich nur ein winziger Bruchteil der Leistungen ist.
Imho wäre es durchaus angebracht wenn man die wegfallen ließe und dafür den Beitragssatz an sich entsprechend senken würde.
Das würde Geringverdienern nämlich deutlich mehr nutzen als eine Anpassung des Steuerfreibetrages (Steuern zahlen die ja eh kaum))
 
Das würde Geringverdienern nämlich deutlich mehr nutzen als eine Anpassung des Steuerfreibetrages (Steuern zahlen die ja eh kaum))

genau deshalb wird das doch so gemacht ^^

am gesundheitswesen wird es ganz sicher keine entlastung geben. gerade erst sind wieder 1mio neue nicht zahlende kunden dazugekommen. man merkt die änderungen nicht direkt, aber die qualität und art der versorgung wird schleichend immer schlechter. es werden weniger/billigere mediakamente verschrieben, maßnahmen werden nicht mehr verschrieben, tests fallen "dünner" aus usw....
 
Vll sollte die zweiklassennedizin so aussehen:
1. Diejenigen die Beiträge zahlen
2. Diejenigen die bisher nichts eingezahlt haben, in den letzten (zb) 10 Jahren nicht sozialversicherungspflichtig beschäftigt waren und ausschließlich auf Kosten der Allgemeinheit versichert sind.


Die der zweiten Gruppe bekommen nur eine minimalistische Grundversorgung, die der ersten Gruppe bekommen das volle Programm.
 
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