[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

Wer nur von Zinsen lebt darf meiner Meinung nach gerne 50% steuern abdrücken. Dafür werden halt den ganzen Tag auch massiv die eier geschaukelt während andere sich abrackern.
Man sollte in so einem Fall Ehrenamtliche Arbeit steuerlich geltend machen können. Damit die nicht ganz versauern die Leute..
 
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Habt ihr alle keine Frau ? Oder schlecht erzogen ? :D
Sie hat den grünen Daumen und Rasen mähen schafft sie auch allein.
Kann ich "faule Sau" mehr daddeln.
 
Heute den Steuerzettel von letztem Jahr mit der Lohnabrechnung bekommen.
Bei der Lohnsteuersumme 2017 geht mir doch immer wieder das Messer im Sack auf.... (einfach mal 15k) :wall::wall::wall:
 
Ich habe 2017 nur 2,5k€ Brutto mehr verdient im Vergleich zu 2016.
Hat mich geschockt.
 
Generell verstehe ich auch die Fixierung so vieler auf das Eigenheim nicht. Sicher ist so ein Haus schick, aber es macht zum einen mehr Arbeit und so richtig wüsste ich nicht, was ich davon habe. Wenn ich Abends nach der Arbeit auf der Couch liege und Netflix schaue, wo ist da der Unterschied ob die Couch in der Mietswohnung oder im eigenen Haus steht? Dasselbe gilt für alle anderen Aktivitäten, die ich gemeinhin so zuhause mache.
Dafür müsste ich das Grundstück pflegen und hätte einen längeren Arbeitsweg, so dass ich wahrscheinlich wesentlich weniger auf der Couch liegen könnte.

Also ich hatte letztes Jahr überlegt mein Haus zu verkaufen. Da Scheidung usw. Aber wenn ich mir die Wohnungen hier in der Umgebung anschaue und was diese teilweise kosten. Naja da bleibe ich lieber in meinen eigenen 4 Wänden. Da kann ich wenigstens nach der Nachtschicht in ruhe schlafen ohne das oben,unten,links und rechts andere Mieter rum poltern. Gewisse Rücklagen zwecks Reparaturen müssen sein. Diese muss ich erstmal wieder aufbauen,da alles geteilt.

16 Jahre noch dann ist die Bude mein. Dann bin ich 52.
Monatlich bezahle ich ca.550€ Abtrag. Da kostet eine Mietwohnung ebenso viel oder mehr.
 
Bist aber echt günstig unterwegs.
Ich bin ja in der gleichen Situation wie Du.
Und habe mich auch für das Behalten entschieden. Zahle 1150€, 18 Jahre noch. Dann bin ich 49.
Ich könnte mir auch nicht vorstellen, nochmal Nachbarn im gleichen Haus zu haben.

Hauspflege hält sich in Grenzen. Alle 2 Wochen Wischen mit so einem 3in1 Gerät. Saugen macht der mii. Küche nutze ich momentan nicht, esse eigentlich immer auswärts. Bad 1x die Woche. Wie in der Mietwohnung.
Meinen Garten macht der Schwager (Galabauer).
 
Zuletzt bearbeitet:
Geht mir genauso, ich genieße das Eigenheim so dermaßen mit allen Vorzügen.
 
Hab es vor 10 Jahren für ca. 100000€ gekauft. Bj.97. Holzhaus mit 120qm auf 700qm Grundstück. Dorf halt. Ging bei Kauf auch nur Tagschicht. Und meine Ex verdiente auch nicht viel,daher haben wir uns für so wenig Abtrag entschieden. So gesehen alles richtig gemacht. So kann ich die Bude halten und trotzdem gut Leben. Wenn ein paar Dinge im Laufe des Jahres Erledigt sind wird es noch besser.

Denke das wir mit 49-52 Jahren gut gefahren sind wenn die Hütten ab bezahlt sind.Bis 60-65 möchte ich nicht zahlen wollen.
 
Bin froh, dass alles bezahlt ist. 1995, Hochzinsphase, 9 % ohne Tilgung (!).
Tilgung durch LV hat sich als "faules Ei" entpuppt, war nur noch 50 % wert.
EISERN durch gehalten, trotz Scheidung.
Fertig nach exakt 20 Jahren gewesen.

Mietwohnung ? Dann lieber tot im Wald hängen oder im Auto schlafen.
 
Mietwohnung ? Dann lieber tot im Wald hängen oder im Auto schlafen.

Trotz zweier Immobilien halte ich diese Aussage pauschalisiert für Dünnpfiff (ich selbst wohne auch in einer Mietwohnung).

Jeder, der seine Flexibilität in Punkto Wohnort behalten will, fährt mit einer Mietwohnung einfach deutlich besser und kann jeder Zeit seine Zelte abbrechen, wenn es der Job, oder das persönliche Empfinden verlangt.

Wenn ich weiß, dass ich mich nicht länger an einen Wohnort binden kann und will, brauche ich kein Eigenheim erwerben. So einfach ist das.
 
Die Aussage bezieht sich ziemlich offensichtlich auf ihn selbst ;)

=> Hasse es zur Miete zu wohnen :fresse:
 
Klar, Eigentum macht nur Sinn, wenn man sich sicher ist, dass man dort in der Region auch bleiben will.
Versteht sich ja von selbst!
 
Bei uns ist die Überlegung aktuell auch, kaufen oder mieten?
Vorteil bei der Miete ist unschlagbar, dass man mit Instandhaltung nichts am Hut hat.
Vorteil beim Eigentum wäre even nur das Eigentum das irgendwann abbezahlt ist. Aber dann muss man trotzdem ständig wieder investieren. In unserem Fall wäre im Anschluss nur Vermietung oder Verkauf relevant, da hat man entweder die Arbeit mit Mietern oder beim Verkauf kann auch niemand garantieren, dass die gegend oder das Umfeld sowie der Markt hier keine Verluste bringen.

Die Zinsen sind zur Zeit attraktiv, aber das ganze müsste maximal in fünf bis zehn Jahren abbezahlt sein - da wäre maximal eine kleine etw drin.. Da wohnen wir aktuell lieber günstig zur Miete, sparen viel an, stecken das Geld in Fonds, und wenn wir wissen wo wir eine Familie gründen kaufen wir gleich ein Haus.
 
Natürlich beziehe ich solche Aussagen nur auf mich selbst.
Und mit fast 60 habe ich auch viele Mietwohnungen hinter mir.
"Weghängen" meine ich auch nur symbolisch. Hätte ich vielleicht dazu schreiben sollen.
 
Nubert, Dach ja wohl, bei richtiger Wahl des Materials nur alle 40-50 Jahre, Heizung mit 15-20 jahren kommt sicher hin, Wasser und Strom muss man auch sehen, wenn du es heute neu machst, mit etwas Vorraussicht, wirst du es nicht alle 20 Jahre neu machen müssen, und vor allem kann man bei Strom und Leitungen ja mit Kabelkanälen gut planen. Wer das beim Wasser/Abwasser auch tut, dank Neubau, kann so was dann auch sehr günstig tauschen.
 
Wir werden sicher keine 20 Jahre da bleiben wo wir jetzt sind. Der zeitliche Planungshorizont sind maximal zehn Jahre, und da finanziert man als Angestellter sicher kein komplettes Haus.

Eine etw hätte am Ende tatsächlich nur den Vorteil, dass es Eigentum ist. Die Probleme mit Nachbarn kannste da genauso haben, nur dass dann im Zweifel kein Vermieter Druck machen kann.

Solange wir eine Wohnung haben bleiben wie bei Miete, sobald wir wissen wo es hin geht kaufen wir ein Haus oder bauen. So ist unser Plan. In 10-15 Jahren kommt noch reichlich Kapital dazu, so dass ein Kauf dann auch gut zu stemmen ist. Bis dahin wird Geld gehamstert.
 
Also hier werden die Häuser je Jahr schneller teurer (+7-10%), als wir im Jahr Geld zurücklegen könnten. Insofern bringt EK sparen zumindest uns im Moment nichts. Besteht natürlich die Hoffnung, dass das nicht so bleibt. Aber wenn parallel die Zinsen steigen, hat man da auch nichts gewonnen.
 
Ja, wird seit Jahren behauptet.
Die Frage ist, platzt sie und wenn ja, wann?
 
du kannst ja mal googlen von leuten die sich ohne arbeit nur mit zinseinnahmen durchs leben schlagen. ca. 44,2% gehen da weg ohne dass man was machen kann. einfach mal googlen und rechnen...
Ich finde, "durchs Leben schlagen" ist da eine paradoxe Formulierung. Du weißt glaube ich nicht, wie es sich anfühlt, sich durchs Leben zu schlagen, oder?
 
Ja, wird seit Jahren behauptet.
Die Frage ist, platzt sie und wenn ja, wann?

Wenn der Leitzins mal wieder (ordentlich) angehoben wird und die dann irgendwann anfallenden Folgefinanzierungen eben nicht mehr bezahlt werden können, besonders bei 110% Finanzierungen oder Ähnlichen.

@Nubert
In Metropolregionen kannst du aktuell nicht gescheit kaufen, klar sind die Mieten (sehr) hoch aber die Kaufpreise noch viel höher. Niedrige Zinsen sind ja schön und gut aber wenn ich 300.000€+ für eine ETW im Stadtgebiet aufbringen muss bringt mir das auch nichts.
 
Wenn der Leitzins mal wieder (ordentlich) angehoben wird und die dann irgendwann anfallenden Folgefinanzierungen eben nicht mehr bezahlt werden können, besonders bei 110% Finanzierungen oder Ähnlichen.
Dann werden die Häuser aber halt über die Finanzierung (im gleichen Maße?) teurer. ;)
 
Bei soviel Lohnsteuer muss ja ordentlich was geflossen sein, hab gerade mal bei Lohnsteuerklasse 3 irgendwas mit 8.5k bezahlt und ich verdiene würde ich sagen schon gutes Geld

Ja Steuerklasse 1 eben :shot: ordentlich ist immer relativ...
 
Dann werden die Häuser aber halt über die Finanzierung (im gleichen Maße?) teurer. ;)

Bei Neubauten in Zukunft sicher aber ich rede von den Leuten die eben jetzt kaufen/bauen und eben hohe Kreditsummen aufnehmen weil die Zinsen so extrem niedrig sind. Ich würde vermuten da sind nicht wenige dabei, die ggf. eine Folgefinanzierung mit eben (wesentlich) höheren Zinsen nicht mehr finanzieren können wenn entsprechend jetzt schon 110% Finanzierungen abgeschlossen werden weil es ja so günstig ist/war. Ich kann das (leider) nicht mit zahlen hinterlegen aber hatte da schon mal den ein oder anderen Artikel zu gelesen.
 
Bei Neubauten in Zukunft sicher aber ich rede von den Leuten die eben jetzt kaufen/bauen und eben hohe Kreditsummen aufnehmen weil die Zinsen so extrem niedrig sind. Ich würde vermuten da sind nicht wenige dabei, die ggf. eine Folgefinanzierung mit eben (wesentlich) höheren Zinsen nicht mehr finanzieren können wenn entsprechend jetzt schon 110% Finanzierungen abgeschlossen werden weil es ja so günstig ist/war. Ich kann das (leider) nicht mit zahlen hinterlegen aber hatte da schon mal den ein oder anderen Artikel zu gelesen.

wird 100 Prozentig so kommen, nicht bei allen...aber viele. Zumindest wird der Neukredit die Lohnerhöhung die man bis dahin erlangt hat auffressen, könnte ich wetten.

hat man jemand ein Vergleich was 2 Identische Häuser selbst zu Bauen heute mit vor 10 Jahren kostet? Niedrigzins gut und schön, aber ich wette dass dafür die Materialpreise massiv gestiegen sind und somit die Gesparten Zinsen auf Materialkosten umgeschlagen sind
 
Zuletzt bearbeitet:
Kann dir nur ein Indiz zu Grundstückspreisen liefern.
2009 war der qm bei uns im Ort für 199€ zu haben. 2018 sind es 400€ bis 500€.
 
Bei Neubauten in Zukunft sicher aber ich rede von den Leuten die eben jetzt kaufen/bauen und eben hohe Kreditsummen aufnehmen weil die Zinsen so extrem niedrig sind. Ich würde vermuten da sind nicht wenige dabei, die ggf. eine Folgefinanzierung mit eben (wesentlich) höheren Zinsen nicht mehr finanzieren können wenn entsprechend jetzt schon 110% Finanzierungen abgeschlossen werden weil es ja so günstig ist/war. Ich kann das (leider) nicht mit zahlen hinterlegen aber hatte da schon mal den ein oder anderen Artikel zu gelesen.

Natürlich wird das passieren. Aber der normal situierte Käufer wird keinen Vorteil daraus ziehen, falls die Blase platzt, wenn er vorher 400.000€ Kredit und 200.000€ Zinsen und hinterher 300.000€ Kredit und 300.000€ Zinsen abbezahlt. Zahlen sind natürlich rein fiktiv. Daher mag da irgendwann eine Blase platzen, aber ich sehe mich in 10 Jahren in Summe nicht weniger für eine Immobilie zahlen als heute aus dem o.g. Grund.
Leider ist ja für das Rhein-Main-Gebiet durch den Brexit eher noch eine weitere Anspannung des Markts angekündigt.
 
Material wurde mit Sicherheit nicht wirklich teurer aber die Handwerker sind über die Jahre deutlich teurer geworden

Gesendet von meinem XT1650 mit Tapatalk
Doch Materialpreise sind teurer geworden, nicht nur die Handwerker.
 
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