[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

Kurze Frage mal in die Runge: Hat jemand mal Erfahrung mit der Tecis gemacht? Also diesem Finanzdienstleister - oder selber Spaß/Verein wie zB DVAG was schlechte Konditionen an geht?
 
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Ich muss nochmal korrigieren, es handelt sich eigentlich um einen weltweit agierenden Industriekonzern.



Die Frage ist ja, ob eine Trainee-Stelle etwas schlechtes ist?
Man kann weiter Kontakte knuepfen, bekommt viele Einblicke, einen guten Ueberblick, Schulungen.

Man muss dazu sagen, dass es ein unbefristeter Vertrag waere.
Wenn es dir zu konkret wird gerne auch per PM. Ohne zu wissen welches Unternehmen ist da schlecht ein Rat zu geben. Bei uns ist eine Trainee Stelle schwieriger zu bekommen als ein direkt Einstieg. Sie ist besser bezahlt und die Aufstiegschancen danach auch besser.
 
Kurze Frage mal in die Runge: Hat jemand mal Erfahrung mit der Tecis gemacht? Also diesem Finanzdienstleister - oder selber Spaß/Verein wie zB DVAG was schlechte Konditionen an geht?
Ja hier. Habe über einen freien Versicherungsvertreter, der bei der tecis ist, jede Menge Sachen abgeschlossen.
Die Konditionen, soweit ich das beurteilen kann, waren absolute Spitze. Habe nirgends, online sowieso nicht, vergleichbare Konditionen für meine Versicherungen gesehen.
 
Bringt dann wohl schönere Hotelzimmer mit sich.


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wenn man für die firma unterwegs ist, zahlt der chef die unterbringung ^^ allerdings hat man mit zunehmenden gehalt auch mehr möglichkeiten beim chef, was vernünftiges (im verhältnis) zu bekommen. stunden ohne ende, kein zuhause und ständige montage in aller welt lohnt wohl besonders in den jungen jahren, wenn man mit satten lohn genug geld für ein haus oder ähnliches ansparen kann. für 5-10jahre kann man das ja sicher machen, bevor man dann auf 30-40stunden kommt :) je nachdem hat man auch was von der welt gesehen, wenn man für ein projekt nach china und konsorten geschickt wird...
 
Das kommt wirklich aufs Unternehmen und die Philosophie an.

Bei uns sind Trainees nur besser bezahlte Praktikanten, die vielleicht irgendwann nach zwei Jahren entfristet werden und eine Junior-Stelle bekommen - wenn sie so lange dran bleiben und das cool finden, nachher genau das selbe für 500€ mehr brutto zu machen :fresse:
 
Dann werden bei euch die Berufsanfänger / Junioren sehr schlecht bezahlt oder die trainees sehr gut, wenn da nur 500€ Unterschied sind.

Ersteres spricht dann insgesamt nicht für deinen Arbeitgeber.
 
Hallo zusammen!

Was haltet ihr von Trainee Stellen? Ich beende zum Ende des Jahres mein duales Maschinenbau Studium bei einem weltweiten Industriekonzern Habe vorher dort schon meine Ausbildung gemacht.

Haette die Moeglichkeit, dort eine Trainee Stelle zu bekommen.
Hab mich allerdings vorher noch nie damit beschaeftigt.

Was denkt ihr?

Wenn das Gehalt passt warum nicht.
Oder um in ein Großkonzern überhaupt nen Fuß reinzubekommen.

Aber wenn du in dem Laden schon drin bist, eine Ausbildung und ein duales Studium dort gemacht hast, verstehe ich den Sinn und Zweck einer Trainee Stelle bei dir nicht ganz.
 
Bei uns ist es so das die Trainees in 3 Jahren 3 völlig unterschiedliche Jobs machen. Eine Auslandsstation ist Pflicht. Der Sinn ist es den Großkonzern in all seiner vielfalt kennen zu lernen. Die letzte Station ist oft dann auch der erste Job nach dem Trainee Programm. Genommen werden nur die besten. Einstiegsgehalt ist eine Era Stufe über dem Direkt Einstieg. Nach drei Jahren gibt's im Normalfall die nächste Era Stufe. Der direkt Einsteiger bekommt das alles nicht automatisch.
 
Danke fuer eure Antworten!

Wie gesagt, eigentlich ist so eine Trainee Stelle ganz gut fuer Leute, die einen Fuss in einen grossen Konzern bekommen wollen.
Da ich den aber ja definitiv schon eine ganze Weile drin hab, bringt mir das in der Hinsicht nicht viel. Ausserdem habe ich ja meine unbefristete Uebernahme sowieso sicher.

Die Trainee Stelle geht insgesamt 18 Monate, unterteilt in drei Phasen. Eine davon im Ausland.
Dank Mentor wird man dort dann scheinbar auch ganz gut durchgefuehrt.

Mit Ausland hab ich generell auch kein Problem, bin ja zur zeit fuer 3 Monate in den Staaten.
Die Trainee-Stelle geht in Richtung Produktion. Genau die Produktion am Standort aus der ich komme. Waere von daher eigentlich ideal.

Wie gesagt, hatte mich vorher aber noch nie ueber eine Trainee-Stelle informiert.
 
Bei uns ist es so das die Trainees in 3 Jahren 3 völlig unterschiedliche Jobs machen. Eine Auslandsstation ist Pflicht. Der Sinn ist es den Großkonzern in all seiner vielfalt kennen zu lernen. Die letzte Station ist oft dann auch der erste Job nach dem Trainee Programm. Genommen werden nur die besten. Einstiegsgehalt ist eine Era Stufe über dem Direkt Einstieg. Nach drei Jahren gibt's im Normalfall die nächste Era Stufe. Der direkt Einsteiger bekommt das alles nicht automatisch.
Gilt aber auch immer nur dann, wenn du dort auch lang genug bleibst und nicht wechselt, ansonsten verpuffen diese Trainee Vorteile dann.

Und als Direkteinsteiger wechselst du normalerweise nach ein paar Jahren, dann mit der Berufserfahrung, den Arbeitgeber und steigerst so dein Gehalt ordentlich.

Eine Trainee Stelle ist in meinen Augen nur dann sinnvoll, wenn jemand direkt nachm Abi studiert hat und bis auf vielleicht 1-2 Pratikas keine Berufserfahrung vorweisen kann.
Die durchlaufen dann verschiedene Abteilungen in dem Unternehmen, werden ausgebildet (was sie ja auch bitter notwendig haben). Aber als jemand mit einer Ausbildung und einem dualen Studium würde ich meinem Arbeitgeber nen Vogel zeigen, wenn der mich dann noch als Trainee abspeisen möchte. Da ist der Marktwert schon hoch genug, um sowas nicht nötig zu haben. Normalerweise sollten sie dir den Direkteinstieg mit Einstiegsgehalt auf Trainee-Niveau (also nach dem Trainee) bieten bei deiner Vorbildung.
 
Zuletzt bearbeitet:
Versuche das Mal in konkret deiner Firma heraus zu finden.
In meiner letzten (Großkonzern aus USA) war das der Einstieg in Management Positionen z.B.
Für die Karriere im Konzern wäre es goldwert gewesen, das haben viele Studierte (auch duale) gemacht.
Aber kommt halt wirklich aufs Unternehmen an und was für einen Stellenwert es dort hat.
 
Danke fuer eure Antworten!

Wie gesagt, eigentlich ist so eine Trainee Stelle ganz gut fuer Leute, die einen Fuss in einen grossen Konzern bekommen wollen.
Da ich den aber ja definitiv schon eine ganze Weile drin hab, bringt mir das in der Hinsicht nicht viel. Ausserdem habe ich ja meine unbefristete Uebernahme sowieso sicher.

Die Trainee Stelle geht insgesamt 18 Monate, unterteilt in drei Phasen. Eine davon im Ausland.
Dank Mentor wird man dort dann scheinbar auch ganz gut durchgefuehrt.

Mit Ausland hab ich generell auch kein Problem, bin ja zur zeit fuer 3 Monate in den Staaten.
Die Trainee-Stelle geht in Richtung Produktion. Genau die Produktion am Standort aus der ich komme. Waere von daher eigentlich ideal.

Wie gesagt, hatte mich vorher aber noch nie ueber eine Trainee-Stelle informiert.

Ich sehe Trainee nicht primär als Möglichkeit einen Fuß in die Tür zu bekommen. Schließlich wird da auch nicht jeder genommen und die Aufwände für den Arbeitgeber sind nicht unerheblich. Ein Junior "belastet" nur eine Abteilung, ein gutes Traineeprogramm muss firmenweit gut organisiert sein. Ich würde eher High Performer in ein Trainee Programm aufnehmen, die den Konzern ganzheitlich kennen lernen sollen.

Hm, wenn ich mir das so anschaue, dann verdiene ich mit 2k netto ja recht wenig als IT-Sysadmin... Hab aber auch erst 5 Jahre berufserfahrung....

Erst 5 Jahre? Das finde ich schon sehr viel. Es sei denn, du hast tagein, tagaus das Gleiche gemacht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das erste Gehalt in 2018 fällt um 28€ höher aus als das letzte Gehalt aus 2017.
Weiß einer was sich alles geändert hat?
Bewusst war/ist mir nur der KV Zusatzbeitrag, der wurde bei meiner GKV von 1% auf 0,9% gesenkt. Das macht doch aber keine 28€ aus

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Fuer so nen Vorhaben wirst du sicherlich 2mio brauchen, um das einigermaßen safe und nachhaltig zu machen.
Ohne job wirst du sowas aber nicht finanziert bekommen. Daher, vergiss es :>
 
Dazu hab ich letztens einige Interessante Videos auf Youtube angeschaut. Das nennt sich Finanzielle Freiheit/Unabhängigkeit. Laut den Fantasierechnungen sollten schon um die 500k€ reichen.
Aber die Krankenversicherung usw. wurde da vermutlich auch noch nicht berücksichtigt. Vermutlich wäre es dann das beste, dass man sich einen 10 Stunden Job sucht, um eine Krankenversicherung und ein Backup-Einkommen zu haben, falls die Rendite doch mal nicht so ausfällt wie erwartet.
 
YT Videos sind immer interessant, wäre auch interessant gewesen vor 6 Jahren mal nen soliden Mittelklassewagen in Bitcoins zu investieren [emoji14]
Wird halt da immer so risikolos dargestellt.

Wie realistisch/planbar das jedoch ist, steht auf nem anderen Blatt.
 
Ich kenne einen, der von seinen Immobilien lebt. Der hat aber mehr, als 2-3 Stück und auch gut verteilt (München, Nürnberg, Ingolstadt+Umgebung, wo er zurzeit wohnt).
Er hat es relativ Simpel - Er hat die Immobilien größtenteils in einer GmbH zusammengepackt, in der er selbst als Geschäftsführer mit normalem Lohn angestellt ist. Somit hat er KV usw. automatisch. Einige hat er noch Privat. Alles wird jedoch von einer Hausverwaltung für ihn durchgeführt (Mietverträge, ...)

Man sollte aber sagen, dass man hierfür mehr als 4-5 Immobilien braucht. Vor allem aber auch welche, die z. B. in teuren Städten sind und man auch nicht wirklich immer Ruhe hat...

Trotzdem macht er nebenbei Hobbymäßig etwas, womit er Geld verdient. Er ist Fotograf für Hochzeiten usw. hier und da mal - Wirklich nichts tuhen hört sich immer schön an, wird aber schnell Langeweilig. Und vor allem teuer. Da kann man nicht mit 3-4 tausend im Monat Anfangen, weil man sich ja mit Reisen/Hobbys/Golfen auf Trap halten muss :fresse:
 
Naja Immobilien sind ja auch nicht automatisch eine selbsterhaltende Geldquelle.
Da kannste viel pech mit Mietern haben und musst auch ständig sanieren, wenn du nicht mit der Miete runter gehen willst.
 
Naja Immobilien sind ja auch nicht automatisch eine selbsterhaltende Geldquelle.
Da kannste viel pech mit Mietern haben und musst auch ständig sanieren, wenn du nicht mit der Miete runter gehen willst.
Deshalb sollte man schon genug haben, um Notfalls auf 1-2 verzichten zu können bzw. eben Sanieren zu können. So einfach wie kaufen und dann kassieren ist es nicht, das sollte aber jedem mit mehr als 2 IQ Punkten klar sein. Aber das geht hier glaub ähh am Thema vorbei. Gibt ja eigenen Immobilienthread hier...
 
Bei den Videos muß man leider auch beachten auf welcher Zinsgrundlage gerechnet wurde. Und ob der 10Std Job für die KV reicht wäre genauer zu prüfen. Kenne jemanden auf 3Tagewoche damit GKV für ihn und Kinder nicht die PKV der besserverdienenden Frau überlastet.
 
Zuletzt bearbeitet:
Na da fehlt dann die gesetzliche Initiative um Einkünfte generell für die KV zu erfassen.
Ist höchst asozial und gesellschaftlich unfair wenn jemand Millionen auf der hohen Kante hat, aber die KV schon aus nem Minijob finanzieren lässt.
 
Naja, "genug haben" kann ja auch nen finanziellen Puffer meinen.
Wer von den Erträgen seinem Immobilien lebt, der lebt ja in der Regel auch nicht auf H4-Niveau.
 
Bock hat da wohl keiner drauf, aber nicht jeder kann es sich aussuchen oder es vermeiden.
Fahre 40 Minuten einfachen Weg, genau deswegen habe ich seit kurzem jeden Montag HomeOffice. Zeitgewinn und Stressreduzierung in hohem Maße, für mich persönlich.
 
Montag bis Donnerstag bin ich vor Ort, ca. 18-20 min einfacher Fahrtweg. (Verkürzt sich auf 15 min wenn Landstraße frei ist und nicht wieder jemand mit 60-80 km/h fährt) Freitag zu 95% Home Office.
Finde den Arbeitsweg jetzt nicht sooo schlimm. Ist mir lieber, als in der großen Stadt nebenan zu wohnen. Hier habe ich meine Ruhe und kenne alles, nichts ist weit weg... Guter Kompromis für mich :)

Edit: Was auch gut ist: Ich hab einen gut ausgebauten Fahrradweg direkt an der Landstraße zur Arbeit. Nutze ich im Sommer, aber auch bei gutem Wetter im Winter um mit dem Mountainbike :-)fresse:) zur Arbeit zu fahren in ~40 min einfach. Spare ich mir das Cardio im Fitness und muss nur noch für Krafttraining rein. Braun werde ich im Sommer auch :d
 
Zuletzt bearbeitet:
Bock hat da wohl keiner drauf, aber nicht jeder kann es sich aussuchen oder es vermeiden.
Fahre 40 Minuten einfachen Weg, genau deswegen habe ich seit kurzem jeden Montag HomeOffice. Zeitgewinn und Stressreduzierung in hohem Maße, für mich persönlich.

Das ist imo sehr viel Wert. Bind zwei Jahre gependelt, 40 km eine Strecke. Das ist viel Zeit die da verloren geht und Termine lassen sich in der Freizeit nur mit Wegzeit Aufschlag planen.
 
Bei mir sinds ins Büro ca 45km, je nach Verkehr 30-45 Minuten. Termine planen ist aber auch so ne Sache, ich hab auch des öfteren dann vom Kunden aus nach Hause 1 Stunde oder mehr Fahrzeit. Ist jetzt auch nicht immer der Hammer, aber so ist das halt in der Branche :fresse:

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Ich habe grob 300-350 Meter Fußweg zur Arbeit. Wie ihr das schon so erzählt sehe ich das auch. Die ganze Pendelei stresst.


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Ich habe bei der vorherigen Arbeit einen Anfahrtsweg von knapp 60 Kilometer einer Strecke gehabt (80 Prozent BAB). Nebst den ganzen Außendienstterminen bei Kunden.

Mittlerweile fahre ich knapp 10 Kilometer mit dem Rad. Nebst der geringeren Wochenstundenzahl würde ich alleine des Fahrtwegs wegen nicht mehr tauschen wollen. Was da an Lebenszeit verloren geht, das ist eine Katastrophe.

Gerade, wenn man früher in den Stau gekommen ist, am besten noch vor dem Wochenende. Geh mir weg.

Ich bin froh, wie es ist.
 
Deshalb freue ich mich ja schon so sehr auf autonome Fahrzeuge. Ich hab zwar kein Problem mit dem Autofahren und hin und wieder fahre ich auch gerne, aber es wäre schon sehr entspannend, wenn man sich einfach ins Auto setzt, gemütlich seinen Kaffee trinkt, am iPad surft oder einfach noch ein paar Minuten schläft und ohne Stress und Ärger bei der Arbeit ankommt.
 
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