[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

Schnitzel ist kein Grundbedürfnis. Dann kostet das halt 20€, wenn davon alle in dem Betrieb vernünftig bezahlt werden, die Qualität angemessen ist und der Bauer für das Fleisch ordentlich entlohnt wurde.

Das passt am Ende wieder wenn jemand für 20€ genausolange arbeiten muss wie vorher für die 9,50
Das ist doch Quatsch.
Die Preise bleiben ja dann nicht so wie jetzt sondern steigen ebenfalls an.
Dann kostet eben das Billigfleisch schon 15€/Kg.
 
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Das ist doch Quatsch.
Die Preise bleiben ja dann nicht so wie jetzt sondern steigen ebenfalls an.
Dann kostet eben das Billigfleisch schon 15€/Kg.
Das ist war sobald die Löhne steigen werden auch die waren nach ziehen um den Lohn der Angestellten zu kompensieren.

Wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten.
 
Das ist doch Quatsch.
Die Preise bleiben ja dann nicht so wie jetzt sondern steigen ebenfalls an.
Dann kostet eben das Billigfleisch schon 15€/Kg.
Die Preise steigen berechtigt, wenn in der Kette bis dahin irgendwo ein niedriger Preis durch geringe Löhne erzielt wird. Aber nur bis zum Erreichen des Mindestlohns in der Kette von Landwirt bis zum Verbraucher. Da sind einige in der Abfolge, die über dem Mindestlohn liegen oder selbständig sind (da zählt das ja nicht).
 
Ach, und wenn die Preise steigen, dann wollen die über dem Mindestlohn und die Selbstständigen nicht mehr Geld um die Preissteigerungen auszugleichen...
 
Am ende steigen die Kosten für alles außer Materialpreise die sich am Weltmarkt orientieren, Dienstleistungen aus dem Ausland, Importe etc .
 
Hoffentlich wirst du nie arbeitslos oder sonstwie hilfebedürftig. Merkst du eigentlich deine Doppelmoral überhaupt nicht?

Es geht primär darum, dass die, bei denen am Ende der Abrechnung das meiste Geld übrig bleibt, stets am lautesten beschweren. Ja, ich finde auch, dass Kinderbetreuung etwas kostenloses sein könnte, wenn man es mit der Kinderfreundlichkeit ernst meint. Ja, ich meine auch, dass Steuergelder effizient eingesetzt gehören. Aber ich meine auch, dass die, die am meisten Geld verdienen und haben, sich auch überdurchschnittlich am Gemeinwesen beteiligen dürfen. Denn trotz der Jammerei werden die Reichen reicher und die Armen ärmer. Seit Jahrzehnten. Auch du hast ein besseres Leben als die, denen du das Essen mitfinanzierst.

Deine Moral ist doch nicht viel anders: Wozu Krankenkassenbeiträge zahlen, wenn ich sie gar beanspruche? Das wäre der typische Ansatz einer privaten KV.

Man beteiligt sich doch bei der Lohnsteuer am Gemeinwesen. Wer mehr verdient zahlt auch mehr Steuer. Oder wie ist hier dein Vorschlag?

Auch ich war schon mal arbeitslos und habe leider nichts vom Staat bekommen, da nie etwas eingezahlt.
Meinetwegen können sie eine Reichensteuer einführen, ich gehöre bestimmt nicht dazu. Viel Geld zu verdienen heißt für mich nicht automatisch reich zu sein.
Klar habe ich ein schönes Leben, aber ich gehe dafür auch zeitlich überdurchschnittlich arbeiten. Ich fühle mich jedenfalls nicht überbezahlt.
Ich habe das Gefühl du fühlst dich hier zu sehr angesprochen. Ich kann leider nichts für deine finanzielle Situation, wie sie auch sein mag. Auch du wirst nichts an der Marktwirtschaft ändern können.

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Von den Reichen lernt man das sparen [emoji3]

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Das war schon immer so. Von nichts kommt nichts.
 
Deine Moral ist doch nicht viel anders: Wozu Krankenkassenbeiträge zahlen, wenn ich sie gar beanspruche? Das wäre der typische Ansatz einer privaten KV.
Nochmal zur Klarstellung: Ich habe deine Aussagen umgemünzt, um sie dir vor Augen zu halten. Das ist nicht meine Moral, wenn ich dir den Spiegel vorhalte.
 
Fragt euch lieber mal warum Hitlers Gesetzt - Lohn- & Einkommenssteuer - immer noch Aktiv ist. Nazi Gesetze sind ja angeblich verboten. "Finanzamt" GmbH, was kein Amt ist.
Über 50% gebt ihr schön brav ab. Andere nur 10% ein gewaltigwer Unterschied.
Ihr werdet seit 1945 Betrogen, Ausgenommen, Verarscht, Belogen von der BRD
 
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„Ich brauch das nicht“
- Spongebob Schwammkopf

Die größte Lüge die mir einfällt.


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Tja, man muss nur erst einmal so viel verdienen um sich die Steuerberater die auch die Steuergesetze geschrieben haben leisten zu können.
 
Bevor man sich über 4-5€ Essenskosten für die Kita aufregt, sollte man vielleicht mal drüber nachdenken ob man alle 2 Jahre das neueste Handy, Auto, 3 mal im Jahr in Urlaub etc. braucht.
Mit ein größeres Problem was ich sehe ist das die großen immer Geldgieriger werden und das zu Lasten der kleinen geht. Seih es über Grundlose Entlassungen, Lohndumping etc.
Wir werden doch von vorne bis hinten Verarscht. Siehe Aktuelle Spritpriese wieder. Der Ölpreis ist noch weit von dem vor 3 Jahren entfernt,trotzdem ist der Sprit fast wieder auf dem Niveau vor 3-4 Jahren.
Selbst wenn die Regierung die Steuern senken würde, Mwst, Lohnsteuer etc. , irgendwo holen sie es sich wieder zurück.
 
Um das Thema Überstunden noch einmal anzuschneiden, wie sind die Erwartungen in euren Betrieben so?

Ich habe jetzt nach 10 Wochen knapp 68 auf der Uhr (bei einer 40 Stunden Woche, abzüglich eines Brückentages). Wir haben das mal beim Chef (ist nur 2 Tage die Woche da und selber noch relativ frisch) angesprochen. Der zeigt sich relativ unbeeindruckt, da er in den Verwaltungsbereichen gerne 100h "Puffer" für jeden auf der Uhr sieht. Nebenbei haben wir 30 Tage Jahresurlaub.

Ich finde das schon etwas krass. Gut, der GLZ Saldo verfällt nicht und kann problemlos abgefeiert werden. Die Frage ist wann, da das Geschäft immer stressig ist und man erst den Urlaub abbauen soll (den man auch bis in den März des Folgejahres nehmen kann). Auszahlen ist prinzipiell auch möglich (ab 100h oder auf "Sonderantrag" wenn mal eine Anschaffung ansteht). Prinzipiell nervt mich dieser Anspruch. Für den AG auch ein gewisses Risiko, da der Saldo bei Austritt auch ausgezahlt wird.
 
Was das denn für ein Schwachsinn?
Ich sag mal so. Wenn bei euch jeder mit 100 Std. und mehr auf der Uhr rum rennt, und diese nach 3 Monaten bereits erreicht sind, läuft ja woanders was falsch. Dann seid ihr def. zu wenig Leute im Betrieb. Denke darüber sollte sich der Chef eher Gedanken machen, als den Wunsch zu äußern das er gerne hätte das jeder MA über 100Std. auf der Uhr haben soll.
 
Bei uns ist es so. Wir dürfen max. 8 Std. auf dem Konto haben (1 Arbeitstag). Alles was drüber ist wird auf Antrag Ausbezahlt bzw. muss Abgefeiert werden.
Dies ist aber auch erst so nachdem wir vor 1,5 Jahren nach der Insolvenz übernommen wurden. Vorher durfte man auch mehr haben und es wurde nix Ausbezahlt.
 
Ab einem bestimmten Punkt beurlaubt die Personalerin einen für den einen oder anderen Tag. Ansonsten wird allerdings keine Erwartung gehegt, regelmäßig Überstunden zu machen...


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Bevor man sich über 4-5€ Essenskosten für die Kita aufregt, sollte man vielleicht mal drüber nachdenken ob man alle 2 Jahre das neueste Handy, Auto, 3 mal im Jahr in Urlaub etc. braucht.
Mit ein größeres Problem was ich sehe ist das die großen immer Geldgieriger werden und das zu Lasten der kleinen geht. Seih es über Grundlose Entlassungen, Lohndumping etc.
Wir werden doch von vorne bis hinten Verarscht. Siehe Aktuelle Spritpriese wieder. Der Ölpreis ist noch weit von dem vor 3 Jahren entfernt,trotzdem ist der Sprit fast wieder auf dem Niveau vor 3-4 Jahren.
Selbst wenn die Regierung die Steuern senken würde, Mwst, Lohnsteuer etc. , irgendwo holen sie es sich wieder zurück.

Schöne Predigt. Und wie soll man das alles ändern? Meckern hilft da nichts. Letztendlich kann man das auch nur hinnehmen.
 
100 Überstunden würde ich niemals für meine Mitarbeiter wollen. Vor allem nicht als Puffer in der Verwaltung? Produktion hätte ich verstanden (und auch nicht gut geheissen) aber Verwaltung sollte das wirklich nicht Standard sein!
Vor allem können solche Ansagen die Effizienz echt senken wenn nun Mitarbeiter meinen nur deshalb länger bleiben zu müssen.
Teufelskreislauf, wirklich! Sollte man direkt in der Firmenkultur unterbinden


Edit: wir haben die Vorgabe einmal pro Jahr auf 0 zu kommen und nicht über 60 zu landen. Ist eine denke ich ganz gute Regelung
 
Zuletzt bearbeitet:
In der alten Firma gabs keine Vorgabe, aber unter 100 Std hatte ich sehr selten auf der Uhr.
In der neuen gibt's die Vorgabe bis zum 31.12 jeglichen Urlaub genommen zu haben (darauf wird auch geachtet) und max 30 Std auf der Uhr zu haben. Arbeitet man jedoch ausschließlich für das Drittgeschäft, dann sind mehr als 30 Std auf der Uhr, die ins neue Jahr übernommen werden sollen selten ein Problem.

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Ineffizienz nicht. Team ist von 5 auf 3 geschrumpft, Geschäft auch, aber nicht in dem Verhältnis. Momentan geben wir aber viele Aufgaben ab, ab Januar/Februar soll es ruhiger werden.

Diese 100h Aussage hat die anderen Kollegen aber auch überrascht. Und die sind schon jahrelang vor Ort. Werde auch spätestens zum Ende meiner Probezeit zusehen, maximal bis 17:00h da zu sein. Und wenn die Arbeit halt liegen bleibt, dann muss die Personaldecke halt wirklich aufgestockt werden.
 
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