[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

Also nach fixkosten, handy, internet, streamingabos und essen bleiben mir noch 600 - 700€ pro monat übrig, seit die nachtschicht bei uns abgeschafft wurde sind schon bis zu 200€ weniger im monat und die vom br ausgehandelte spätschichtzulage gibt es erst ab nächstes jahr.
Allerdings habe ich mit meiner Wohnung Glück das ich schon so lange hier wohne daher zahle ich nur 470€ warm für 2 zimmer mit balkon und 48m2 in einer ruhigen gegend.
Allerdings wird es zu zweit hier so langsam etwas eng so das ich und meine verlobte gerne in eine drei zimmer wohnung ziehen würden aber da bin ich gleich das doppelte an miete los bzw wenn wir nach köln ziehen was wir gerne wollen sogar noch mehr wenn es nicht gerade ein brennpunkt ist.

Aber am ende des Tages bin ich zufrieden, ich habe zwar keinen traumjob (bandarbeit in der automobilindustrie) aber dafür komme ich mehr als gut über die runden und habe einen unbefristeten vertrag, es gibt ja leider viel zu viele di nicht mal im ansatz soviel verdienen und sich kaputt schuften. nachdem ich vor 10 jahren über leiharbeit angefangen habe mit einem stundenlohn von 6,50€ bei drei Schichten, daher weiß ich wie das ist kaum über die Runden zu kommen


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Dann wart ihr im besten Fall in einem Bewerberpool und eine frei gewordene Stelle hat auf Euch gepasst. Ansonsten: Geile Leistung der Firmen :vrizz:
 
Auf eine Rückmeldung aus München warte ich ebenfalls bereits seit fast einem Jahr - dumm nur, dass ich schon im Juli nach Bonn gezogen bin :vrizz:


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Scheinbar waren eure Skills zum Zeitpunkt der Bewerbung einfach nicht gefragt oder nicht ausreichend, warum also sollte sich die Firma dann bei euch melden, manchmal gibt es eben doch noch den perfekten Bewerber und man selber sieht dagegen dann eben schlecht aus, ist zwar ne persönliche Niederlage aber die muss man dann halt hinnehmen und nicht rumheulen.
 
Ich hab mich mal bei einer Firma kurzfristig für ein Vorpraktikum beworben, eineinhalb Jahre später habe ich die Bewerbungsunterlagen samt Standardschreiben zurückbekommen :banana:

Stellenausschreibungen sind immer Wunschlisten, keine harten Anforderungen. Klar wenn man komplett daneben liegt dann wird das schwierig, aber sonst ...?
 
Scheinbar waren eure Skills zum Zeitpunkt der Bewerbung einfach nicht gefragt oder nicht ausreichend, warum also sollte sich die Firma dann bei euch melden, manchmal gibt es eben doch noch den perfekten Bewerber und man selber sieht dagegen dann eben schlecht aus, ist zwar ne persönliche Niederlage aber die muss man dann halt hinnehmen und nicht rumheulen.

Es ist auch eine Frage des Respekts, sich wenigstens mit einer Absage zu melden oder mit einem Zwischenstatus, wenn der Bewerbungsprozess länger andauert.
Was das jetzt mit rumheulen zu tun haben soll, versteh ich in dem Kontext nicht ganz.
 
Habe heute eine Einladung zu einem Gespräch bekommen bei einer Firma wo ich mich vor 9 Monaten Mal beworben hatte.
Ziemlich starke Performance ;)
Bei mir hat sich Mercedes Benz nach über einem dreiviertel Jahr entschuldigt, dass der Bewerbungsprozess so lange andauere und man sich in Kürze melden werde. Hatte da schon was und hab das entsprechend mitgeteilt.
 
Kenne die Firma und weiss dass das in diesem Fall einfach gedauert hat intern ohne dass eine Entscheidung getroffen wurde.
Aber unabhängig davon - wo liest du denn etwas vom Rumheulen?


Edit: ja werde denen auch absagen, davon Mal ab hat sich in der Zwischenzeit viel ergeben, hab also wirklich keinen Gram und fand es lediglich Bemerkenswert ;)
 
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Werden so Arbeitszeugnisse immer aus nem firmenübergreifenden Baukasten gebaut?

Die Formulierungen kommen mir sehr bekannt vor :D
 
Da werden einfach ein paar Kriterien in einem Programm angeklickt und das setzt die Textbausteine dann einfach zu einem Zeugnis zusammen.
 
Für mich sieht es eher durchwachsen aus.

"umfassende und vielseitige Fachkenntnisse" - ist okay, aber sticht nicht heraus
"schnell gute Lösungen zu finden" - es sind gute Lösungen, aber nicht die bestmöglichen
"bewältigte er alle Aufgaben" - aber eben auch nicht mehr
"zu unserer Zufriedenheit" - das entspricht einer Gesamtnote drei.
"guten Mitarbeiter"
"stets guten Leistungen"

Ich habe nicht viel mit Zeugnissen zu tun, sodass ein geübter Leser wahrscheinlich noch wesentlich mehr findet.
 
Ich würde das schon als besseres Zeugnis werten, weil sie sein Ausscheiden bedauern.


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Ist halt die Frage ob alles wirklich mit 100% angegeben werden muss, wirkt so ein Zeugnis dann noch realistisch?

Bei mir wurde auch nicht ausschließlich überall der Superlativ genutzt.


Und wenn man mal ehrlich ist, als ob man wirklich immer das Nonplusultra geleistet hätte ;)
 
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Was soll da sonst stehen? Sind froh, dass er weg ist? So eine Floskel am Ende erfordert der Anstand.
Das Zeugnis ist sicher kein besonders tolles, aber auch nicht schlecht. Dürften die Satzbausteine einer 2 mit Ausreißern nach oben und unten sein.
 
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danke für euer feedback. ich denke eine 2 ist glaubwürdiger als alles mit superlative.
 
Ja, ist von den Formulierungen eine 2 minus bis drei. Durchschnitt halt.
 
Gibt es tatsächlich noch Arbeitgeber, die ein Zeugnis wollen? Bei mir war nie die Rede davon :d
 
Ich bin auch aktuell dabei, um ein Zeugnis zu bitten, für Bewerbungen. Dachte immer Zeugnisse sind sehr von Vorteil!??

Habe die Möglichkeit dem Schreiber des ganzen, einige Tätigkeiten und Aussagen von Kunden zu vermitteln.
Für wie Sinnvoll haltet ihr das bzw. was würdet ihr an meiner Stelle "vorgeben" was im Zeugnis stehen sollte?

Arbeite aktuell als Teamleiter im IT Support in einer großen Chemiefirma, über ein Supunternehmen.
Also mein "Chef" weiß so gut wie nix darüber was ich leiste und ist auch nicht am gleichen Standort.
Der Kunde und alle anderen sind zumindest zufrieden und der Laden ist nichtzusammen gebrochen ;)
 
Tätigkeitsprofil und Zeugnis sind zwei paar Schuhe.

Zeugnis ist dann hilfreich, wenn es “Sehr Gut“ wiedergibt, Mittelmäßig lässt man besser weg, bzw. sollte man auch beim AG anmahnen, dass es korrigiert wird, wenn die Bewertung nicht der sonst geleisteten Arbeit und Rückmeldung entspricht.
 
Ist gerade in kleineren Firmen üblich. Aber das sehe ich nicht zwingend als Vorteil an, habe das mal selbst versucht und dann doch aufgegeben.

Damit hätte ich mir nachher nur selbst ins Knie geschossen :D

Für sowas ist es von Vorteil 3-4 vernünftige Arbeitszeugnisse vorliegen zu haben um sich daraus etwas basteln zu können.
 
Ich meine gehört zu haben, ohne jetzt die zugehörigen Quellen zu haben, dass man immer ein Anspruch auf ein gutes (2) Zeugnis hat wenn der AN nicht negativ aufgefallen ist und dies auch entsprechend vermerkt ist. Bei meiner Mutter war das mal ein Problem was sogar über den Anwalt laufen musste weil der Vorgesetzte ihr noch einen Reindrücken wollte als sie weg wollte.
 
Ich bin auch aktuell dabei, um ein Zeugnis zu bitten, für Bewerbungen. Dachte immer Zeugnisse sind sehr von Vorteil!??
es gibt ständig unterschiedliche aussagen dazu, daher weiß ich auch nicht genau. manche sagen sie schicken nie arbeitszeugnisse mit, andere sagen ohne arbeitszeugnisse will der bewerber etwas verheimlichen
 
zeugnisse sind halt auch nicht mehr das papier wert, auf dem es geschrieben ist. der beste weg ist immernoch der anruf beim alten AG. allerdings nicht wirklich erlaubt und teilweise auch nervig für den alten AG.

das gepostete arbeitszeugnis ist doch komplett aus einen baukasten zusammengesetzt und die zeugnisnote springt ständig hin und her. was viele floskeln heißen muss man wohl ergoogeln oder sich so ein übersetzungsbuch kaufen.
 
Das Zeugnis ist leider tatsächlich eher durchwachsen. Bspw sind Formulierungen die etwas negieren (also bspw "nicht zu beanstanden" oder in deinem Zeugnis "einwandfrei") kritisch da hier verstanden werden kann das es nur aufgrund der positiv zu wählenden Formulierung so geschrieben wurde aber eigentlich das Gegenteil bedeutet.

Mein Tipp wäre das Zeugnis mal online prüfen zu lassen. Mir war es die paar Euro wert und ich konnte damit mein Zeugnis welches offensichtlich sehr gut gemeint war auch so formulieren lassen. Gerade Unternehmen die nicht so oft Zeugnisse schreiben liefern leider oft Zeugnisse nach der Art gut gemeint ist nicht gleich gut gemacht ab. Letztendlich muss sich dann der Arbeitnehmer den Rest seines Lebens damit rumschlagen.

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@ geht es um die formulierung "ausnahmslos einwandfrei"?
laut internet geht das in richtung sehr gut.

ich muss das zeugnis mal satz für satz durchgehen und schicke dann denen meine version
 
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