[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

Ich habe jetzt weder UsAs noch meine Aussage so interpretiert, dass es hier um irgendwelche Jobs abseits der IT-Welt geht. Die Diskussion, dass es viele Jobs gibt die unterbezahlt sind, hatten wir ja schon recht häufig.

Achso, ok...dachte es war generell auf die 2k brutto bezogen (weiß ja nicht in welchem Bereich die beiden tätig sind)!?
 
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Ich habe jetzt weder UsAs noch meine Aussage so interpretiert, dass es hier um irgendwelche Jobs abseits der IT-Welt geht. Die Diskussion, dass es viele Jobs gibt die unterbezahlt sind, hatten wir ja schon recht häufig.

Es war alleinig auf die Sparte in der ich tätig bin (IT) bezogen.
 
Passe hier bitte auf. Wenn du dauerhaft beim Kunden vor Ort sitzt, ändert sich deine erste Tätigkeitsstätte von deinem Arbeitgeber hin zum Kunden und dann darfst du keine steuerfreien Spesen mehr bekommen. Die Grenze liegt bei 3 Monaten, dann musst du für 30 Tage pausieren (z.B. Urlaub, dauerhaft wieder im Büro etc.), wenn du immer mehr als 3-4 Tage beim Kunden warst. Das hat unsere nette Regierung 2014 eingeführt.

Hier kannst du das nachlesen: Alles Wichtige zur Dreimonatsfrist und Verpflegungsmehraufwand bei betrieblichen Reisekosten

Spreche das Thema mal bei deinem Chef an. Der wird das garantiert kennen und versucht dich erst einmal mit den Spesen "zu locken" und nach 3 Monaten (wenn das Projekt wirklich so lange dauert) gibt es für dich dann eine "böse" Überraschung.


Es sind vier Wochen und nicht 30 Tage, dann beginnt die Frist wieder von vorne.
 
- Höherer Verantwortungsgrad im neuen Projekt - macht sich sicher gut
a) im Lebenslauf

b) bei der nächsten Gehaltserhöhung

Das ist der wichtige Teil. Hab selbst gerade nach 6 Jahren die Firma gewechselt wovon mir viele abgeraten haben da ich bei der neuen Firma nicht mehr Gehalt bekomme (gleich viel) und es zb. kein Homeoffice gibt.
Aber es hat sich jetzt (5 Wochen) schon gelohnt da ich nun einen neuen Jobtitel habe und deswegen jede Woche 2-3 Headhunter anklopfen und abwerben wollen......Zudem soll es ab nächstes Jahr wohl doch Homeoffice geben.

Fazit: Lebenslauf aufpolieren lohnt sich immer auch wenn (kurzeitig) ein paar "Nachteile" hinzukommen. Du musst diesen Job ja nicht für immer machen!
 
Da hab ich ja was losgetreten...
Ich hatte als Einstiegsgehalt 1800 brutto - komischerweise konnte ich relativ gut davon leben, hatte zwei Autos, bin immer unterwegs gewesen etc. Aber für mehr würde mich wohl keiner (außer mein alter Arbeitgeber) nehmen, da sich nun meine Umstände geändert haben und ich evtl. die Fh verlassen muss. Zudem hatte ich eine relativ stumpfe Ausbildung, wo ich mir viel selbst beibringen musste. Deshalb auch das Studium.
Nur welche Alternativen zur Fortbildung gibt es sonst?!
 
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Da hab ich ja was losgetreten...
Ich hatte als Einstiegsgehalt 1800 brutto - komischerweise konnte ich relativ gut davon leben

Und in Afrika kannst du mit 500€ brutto sehr gut leben, was willst du denn mit so einer Aussage bezwecken? Da gibt es viel zu viele Faktoren als das man sowas pauschal sagen könnte.


Gesendet von meinem H1 mit der Hardwareluxx App
 
Alternativen zu Fortbildung gibt es kaum. Berufserfahrung eventuell, aber Fortbildung ist für mich nicht eine weiterführende Lehre wie ein Studium sondern auch die stetige Fortbildung in seinem Betätigungsfeld.

Wenn du eine alternative zum Studium etc meinst: Berufserfahrung und Wechsel in neuere herausfordernde Stellen bringt dich dann am weitesten.
 
...wobei es für den neuen Arbeitgeber auch von Vorteil sein kann, wenn jemand "unabhängiges" mit Berufserfahrung anfängt und evtl. "festgefahrene" Abläufe verbessert bzw. seine Erfahrung mit bringt, welche die "alten" Mitarbeiter die ewig in der Firma arbeiten, garnicht sehen ;)

Bzgl. der 2k brutto...was sollen z.B. die Handwerker, Putzfrauen etc. dazu sagen, die froh über 2k brutto wären?
Wenn es alle so sehen würden, hätten wir keinen der uns die Straßen baut, den Arbeitsplatz sauber hält, das Eigenheim fliest und Brötchen müssten wir uns auch selber backen ;)

P.S. weil anscheinend viele so denken, ist die "überakademisierung" bereits in vollem gange...
Wird einem ja im Grunde schon von Anfang an eingetrichtert, dass man aufs Gymnasium gehen soll ums Abi zu machen und später zu studieren... Ansonsten wird nix aus Dir!!! ;)

Bin mal gespannt wie es in 10, 15 Jahren aussieht, wenn viele Handwerker (die ja jetzt schon rar sind) in Rente gehen/ gegangen sind

Wenn ich meine Berufsentwicklung betrachte und in den Firmen wo ich war, so denke ich, dass exakt sowas eine Firma nicht möchte. Weil mehrheitlich noch festgefahrene aber bekannte Systeme genutzt werden, ist vor allem eine tiefgreifende Änderung, auch wenn diese theoretisch besser sein sollte, eher unerwünscht. Man begnügt sich damit ohne großartig Kosten investieren zu müssen, die immer wieder vorhanden "Lecks" zu reparieren und das so fortzuführen weil es eben funktioniert. Das ist keine Seltenheit. Vor allem Menschen mit alten Denkweisen nenne ich mal, sind sofort entbrüstet oder sich angegriffen wenn da jemand meint, er könne etwas besser. Neid und Missgunst ist ja hierzulande nicht gerade spärlich anzutreffen.
 
ich habe in den letzten beiden firmen genau die erfahrung gemacht.
es war ausdrücklich erwünscht, dass man sich dinge anschaut und sozusagen mit blick von aussen die dinge bewertet und so einen anreiz für verbesserungen bringen kann.

was von dem input umgesetzt wird, ist allerdings dann ein anderes thema...
 
+1
Gerne gewünscht Verbesserungen zu äußern, aber umgesetzt wird generell nichts :fresse:
 
Und in Afrika kannst du mit 500€ brutto sehr gut leben, was willst du denn mit so einer Aussage bezwecken? Da gibt es viel zu viele Faktoren als das man sowas pauschal sagen könnte.


Gesendet von meinem H1 mit der Hardwareluxx App

Damit wollte ich nichts bezwecken. Es gibt halt Leute, die kommen nicht mal mit 3k brutto klar. Kommt natürlich immer ganz drauf an, in welchen Umständen man sich befindet.
Oder würdest du in München mit 1,8k brutto klar kommen, wenn du eigene Wohnung + eigenes Auto brauchst?
 
Damit wollte ich nichts bezwecken. Es gibt halt Leute, die kommen nicht mal mit 3k brutto klar. Kommt natürlich immer ganz drauf an, in welchen Umständen man sich befindet.
Oder würdest du in München mit 1,8k brutto klar kommen, wenn du eigene Wohnung + eigenes Auto brauchst?

Ja natürlich gibt es diese Leute mit steigendem Gehalt steigt irgendwo eben auch der eigene Lebensstandard.

Und um auf deine Frage zu antworten, nein ich würde mit 1,8k brutto in München nicht klar kommen außer ich wohne in meiner Garage ^^

Was will man "in" München mit nem Auto?

Fahren

Ich mein wir reden hier von München nicht von Manhatten, hier kommt man mit nem Auto schon gut durch den Verkehr und je nach Strecke auch günstiger sowie schneller von A nach B.

Wobei man natürlich nicht drauf angewiesen ist sofern man sich beim suchen der eigenen Wohnung nicht komplett blöd angestellt hat.

Gesendet von meinem H1 mit der Hardwareluxx App
 
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Mit der Denkweise "Mit XXXX Brutto komme ich klar", so wird das nichts. Da freut sich jedes Unternehmen darüber und streicht das "Plus" ein.
 
Persönlich setzt es einen aber unter Druck, dass man immer mehr verdienen muss. Man muss ja nicht das eigene Gefühl auch nach außen darstellen.
 
Und in Afrika kannst du mit 500€ brutto sehr gut leben, was willst du denn mit so einer Aussage bezwecken? Da gibt es viel zu viele Faktoren als das man sowas pauschal sagen könnte.


Gesendet von meinem H1 mit der Hardwareluxx App

Das halte ich für ein Gerücht :fresse:
 
Mit der Denkweise "Mit XXXX Brutto komme ich klar", so wird das nichts. Da freut sich jedes Unternehmen darüber und streicht das "Plus" ein.

Ich würde auch mit meinem Einstiegsgehalt (oder sogar deutlich weniger) locker klar kommen. Aber ich verhandel dennoch regelmäßig Lohnerhöhungen die - sagen wir mal sehr gut - ausfallen. Das hat durchaus auch was damit zu tun, sich nicht unter Wert zu verkaufen bzw. Wertschätzung durch das Unternehmen.

Persönlich setzt es einen aber unter Druck, dass man immer mehr verdienen muss. Man muss ja nicht das eigene Gefühl auch nach außen darstellen.

Muss? Warum muss man? Ich hatte schon Kollegen, die haben sich die Lohnerhöhung als Arbeitszeitreduktion anrechnen lassen ;)

Auf der anderen Seite kenne ich Leute, die im Alter x die Summe von Y im Jahr verdienen wollen und dafür auch "in kauf nehmen" eine Arbeit zu machen, die ihnen keinen Spaß macht.
 
Ich würde auch mit meinem Einstiegsgehalt (oder sogar deutlich weniger) locker klar kommen. Aber ich verhandel dennoch regelmäßig Lohnerhöhungen die - sagen wir mal sehr gut - ausfallen. Das hat durchaus auch was damit zu tun, sich nicht unter Wert zu verkaufen bzw. Wertschätzung durch das Unternehmen.



Muss? Warum muss man? Ich hatte schon Kollegen, die haben sich die Lohnerhöhung als Arbeitszeitreduktion anrechnen lassen ;)

Auf der anderen Seite kenne ich Leute, die im Alter x die Summe von Y im Jahr verdienen wollen und dafür auch "in kauf nehmen" eine Arbeit zu machen, die ihnen keinen Spaß macht.

Die meisten Leute definieren Spaß mit mehr Geld verdienen, weil die wirkliche Freude an der Arbeit gar nicht kennen.
 
Muss? Warum muss man? Ich hatte schon Kollegen, die haben sich die Lohnerhöhung als Arbeitszeitreduktion anrechnen lassen ;)
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meine erste gehaltserhöhung nach 6monaten im betrieb waren umgerechnet 8tage mehr urlaub im jahr (38 statt 30). finde ich gut, habe ich so 8wochen im jahr urlaub und habe nicht nur 1x im sommer 3wochen urlaub und rest irgendwie doch nur arbeiten. was bringen mir 100€ mehr im monat? lieber alle 6-8wochen mal ne woche urlaub nebenbei. im oktober nehme ich die woche mit den 3oktober gleich voll mit. und dann ist weihnachten ja auch schon bald...

geldtechnisch ist die erhöhung aber eher niedrig anzusiedeln. nochmal 8tage will er mir jetzt aber nicht geben :) dann arbeite ich ja bald wirklich nicht mehr
 
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Die meisten Leute definieren Spaß mit mehr Geld verdienen, weil die wirkliche Freude an der Arbeit gar nicht kennen.

Eben...und ich hab im Moment in dem Projekt ne Menge Spaß, da verbringe ich lieber ne Woche im Büro und in der Werkstatt statt daheim am Sofa rum zu sitzen.
 
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Ich finde es sollte das Hauptziel sein, einen Job zu haben der einem Spaß macht. Sonst verschwendet man sein Leben.

OT : was sollen die einzelnen Beiträge mit nem Komma?
 
Ich nutze die App, da werden bei mir manchmal Beiträge doppelt verschickt, dann lösch ich den zweiten und setz ein Komma rein.

Ich finde es sollte das Hauptziel sein, einen Job zu haben der einem Spaß macht. Sonst verschwendet man sein Leben.

Könnte man dir als moralisch sehr verwerflich anrechnen, ich meine wir leben in Deutschland auf Kosten Anderer, um unseren Lebensstandard zu ermöglichen müssen irgendwo Leute zu einem Hungerlohn in der Fabrik sitzen ...

Was ich damit sagen will ist das es überhaupt nicht möglich ist das jeder Spaß an seinem Job hat.

Natürlich sucht sich jeder was halbwegs für ihn passendes aber ich könnte auch mit einem semi spaßigen Job leben wenn der Rest stimmt.
 
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@User6990
Nicht nur das, wenn einige mehr Geld verdienen wollen um sich etwas zu verwirklichen oder etwas besser und unbeschwerter zu leben, entscheidet sie sich für die Industrie (Schichtarbeit) weil die Mehrheit der durchschnittlichen Berufe, im niedrigen Lohnbereich angesiedelt sind. Da verdient man einfach zu wenig für das Jahr 2016 in dem wir uns befinden. Gehälter wie 1800 - 2000 brutto finde ich zu wenig. Um überhaupt später in der Rente nicht in ein großes Loch zu fallen sollte man über 2500 brutto verdienen damit auch den Anspruch entsprechend höher ist aufgrund der höheren Sozialabgaben. In solchen Situationen wo man wenig verdient, kommt man nur gut durch wenn man nicht alleine ist. Selbst das schönste Hobby ist am Ende arbeitet oder artet darauf aus wenn man für sich selbst auf gut Deutsch "liefern muss". Ich habe gelernt das ganz gleich was anliegt, getan werden muss damit es vorangeht und habe auch erlebt wie Manager oder Geschäftsführer mitgearbeitet haben das einem die Spucke wegbleibt. Man darf sich nicht zu fein sein dann klappt das im Arbeitsleben etwas besser und man sammelt nicht gerade wenig praktische und Lebenserfahrung.
 
Ich finde es sollte das Hauptziel sein, einen Job zu haben der einem Spaß macht. Sonst verschwendet man sein Leben.
Das sind die meisten Leben auf der Welt wohl verschwendet, nett gesagt. Oder glaubst du, die Mehrheit hat einen Job der ihnen Spaß macht? Ich bezweifle das ganz stark. Und die wenigsten können das mal eben so verändern.

Ich selbst mag meinen Job, aber Spaß machen? Das definiert vielleicht jeder anders, ich weiß auch was du meinst, aber Spaß macht mir Arbeiten generell nicht, ich sehe es eher als sinnvolle und zufriedenstellende Weise, wie ich mein Geld verdiene. Spaß ist aber was anderes. ;)
 
Ok der Begriff "Spaß" war da jetzt etwas überspitzt.

Ich meinte damit im Grunde, dass man gerne zur Arbeit gehen sollte. Klar gibt's auch mal Dinge die einem keinen Spaß machen, aber sich jeden Tag schon morgens selbst zu hassen, dass man acht Stunden etwas tun muss was einem absolut zuwider ist, sollte für niemandem das Ziel sein.
 
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