[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

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Das ist garnicht so schlimm, leben ist schon teurer hier, bleibt aber trozdem genug über. Durch den starken Franken macht es natürlich auch Laune in de einzukaufen ;) wohne auch nur 15 min. von der grenze.

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Das ist garnicht so schlimm, leben ist schon teurer hier, bleibt aber trozdem genug über. Durch den starken Franken macht es natürlich auch Laune in de einzukaufen ;) wohne auch nur 15 min. von der grenze.

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Na eben.
Du kannst kein Gehalt in der Schweiz mit Österreich/Deutschland vergleichen.

Da passt etwas nicht.
 
In der Schweiz arbeiten und in D wohnen klingt ja immer sehr verlockend... Ist das denn auch problemlos möglich oder machen einem da irgendwelche Behörden einen Strich durch die Rechnung?
 
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Ich glaube die Schweizer hassen sie aber rechtlich ist das ok. Man hört oft, dass die Schweizer was das angeht relativ fremdenfeindlich sind. Kann auch verzerrt durch die Medien sein.
 
Ich glaube die Schweizer hassen sie aber rechtlich ist das ok. Man hört oft, dass die Schweizer was das angeht relativ fremdenfeindlich sind. Kann auch verzerrt durch die Medien sein.

Ist absoluter Quatsch. Die Schweizer wissen schon, dass es ohne Grenzgänger nicht gehen würde und sind froh um die Arbeitskräfte. So ist es zumindest in der Nordwesrtschweiz. Fremdenfeindlichkeit ist mir hier bisher noch nicht begegnet, in der Zentralschweiz schon eher (aber da gibt es keine Grenzgänger).

Und die Option als Grenzgänger war für mich nie eine. Der grösste Nachteil: man lebt in Deutschland ;)
 
Ausserdem sind die Wohnungen in grenznähe auch recht teuer und jeden Tag 30-60 min. Zur Arbeit fahren wie manche Kollegen hab ich auch keinen bock. Da Tank ich einmal im Monat voll und gut ist. Ausserdem zahlt man auch nur einmal steuern wenn man in ch wohnt.

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Das ist wirklich teilweise so, ich telefoniere öfters mal mit Kollegen aus dem französischen und italienischsprachugen raum, deutsch kannste da vergessen, wenn du Glück hast sprechen sie etwas englisch ^^

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Ich war letzte Woche in Frankreich in den Vogesen, das war auch teilweise schon recht komplex da ein Radler zu bekommen ohne das Wort zu kennen :d
 
Leute, momentan beschäftige ich mich mit Einstiegsgehältern in Deutschland für Ingenieure. Aus eigennützigen Gründen stehen da bei mir besonders Wirtschafts- und Automobilingenieure mit Masterabschluss (FH) in NRW im Vordergrund :fresse: Wenn man danach googelt, findet man natürlich super viele Seiten, die mal mit mehr, mal mit weniger Tiefgang und Hintergrundwissen das Thema angehen. Eigentlich halte ich eher was davon sich bei Kollegen zu erkundigen und sich so einen Eindruck von dem örtlichen Gehaltsniveau zu verschaffen.
Leider kenne ich nur einige Leute aus BW und Bayern und deren Einstiegsgehälter. Ich wohne aber wieder in NRW und da hab ich kaum einen Vergleich. Ich weiss nur, dass es das Nord-Süd-Gefälle natürlich gibt und man daher Gehälter aus dem südlichen Deutschland nicht unbedingt in NRW erwarten braucht. Deswegen habe ich gestern mal etwas recherchiert und gerechnet.

Zu meinen Erkenntnissen:
Viele Seiten treffen sich etwa bei einem deutschlandweitem Median von ~47.000€ - 48.000€ als Einstiegseinkommen für Wirtschafts- und Fahrzeugingenieure.
Es gibt aber auch einige Ausreißer, welche von deutlich über 50.000€ sprechen - eher weniger von unter 47.000€. Das ist ein erster Anhaltspunkt und bestätigt meine Kenntnisse von Kollegen aus Süddeutschland welche über diesem Niveau angefangen haben, was bei der geographischen Lage auch passt.

Natürlich kann man niemanden darauf festnageln, da es natürlich Unternehmensabhängig ist (großer OEM oder kleines Ing-Büro) und auch in welcher Stadt man arbeitet.
Außerdem ist die eigene Qualifikation selbstverständlich ebenso ausschlaggebend - In meinen Recherchen bin ich immer von einem Masterabschluss ausgegangen, auch wenn viele Quellen alle Abschlüsse über einen Kamm scheren und nur vom gesamten durschnittlichen Einstiegseinkommen aller Ingenieure sprechen. Dieser Punkt lässt den Gedanken zu, die eigenen Progosen dadurch etwas optimistischer auszurichten - oder ist das eine Milchmädchenrechnung?

Bezieht man aber für den Median von 47k€ - 48k€ die erheblichen Unterschiede der Bundesländer mit ein (Nord-Süd und Ost-West-Gefälle - siehe dritter Link), so steht NRW bzw. das Ruhrgebiet relativ gut da. Dort gibt es (wenn auch nicht so stark wie bspw. in BW / Bayern) ein überdurchschnittliches Gehaltsniveau (nicht Einstiegsgehälter!). Dies würde wieder für die optimistischeren Quellen sprechen, bei denen von über 50.000€ als Einstiegseinkommen die Rede ist.

Mich würde mal interessieren, ob ihr Erfahrungen bei dem Thema machen konntet? Nach meinen Recherchen würde ich bis jetzt bei einem größeren Unternehmen in der Automobilbranche in NRW eine Gehaltsforderung von über 50k € anpeilen, wobei mir sehrwohl bewusst ist, dass das schon echt eine Hausnummer ist.. Daher interessiert mich eure Meinung auch, da ich irgendwie ein mulmiges Gefühl hab mich nur auf evtl verzerrte Statistiken und konkrete Aussagen von Kollegen aus anderen Bundesländern zu verlassen.


Hier mal ein paar Quellen:
Gehaltstest: Was Ingenieure in welchen Branchen verdienen!
http://www.ingenieurkarriere.de/content/download/16502/415172/file/Einstiegsgehälter
http://www.ingenieurkarriere.de/content/download/17374/453472/file/Ingenieureinkommen
http://www.lohnspiegel.de/dateien/wsimit_2011_01_LohnSpiegel_Ingenieure.pdf
Studiengänge: Diese Absolventen verdienen die höchsten Gehälter - SPIEGEL ONLINE
http://www.gehaltsreporter.de/absolventengehaelter/
http://www.absolventa.de/jobs/channel/ingenieure/thema/einstiegsgehalt-ingenieur
 
Zuletzt bearbeitet:
Kumpel ist mit 52k€ eingestiegen bei nem Mittelständischen Unternehmen in der Automobilindustrie, München mit Master Maschinenbau. Hatte aber auch entsprechend was vorzuweißen (Noten, Praktika etc.)
 
Auch wenn ich nicht direkt aus diesem Bereich komme kenne ich diese ganzen Gehaltsstudien für WI etc. und die waren recht nahe an der Realität als ich diverse Jobangebote im letzten Semester verglichen habe.

Mit 47/48k mit Master hast du ein sehr schönes Gehalt. Alles im Bereich 50k+ sind schon wieder Ausreißer oder besondere Rahmenbedingungen (z.B. in München).
 
Master ET&IT in Ingolstadt mit 51k eingestiegen, + Gewinnbeteiligung (nehm ich die vom letzten Jahr als Messlatte lande ich bei 54k). Kleiner Automobilzulieferer, unter 200 MA. Aber 50k+ in NRW halte ich schon für extrem ehrgeizig. Meines Wissens nach werden zumindest die Automobilings in NRW bei weitem nicht so gut bezahlt wie die in Ba-Wü und Bayern.

Informier dich auch mal über IG-Metall. Wenn du in einen Konzern gehst brauchst du mit Gehaltsanforderungen eh nicht an zu kommen. Da gibt's meist IG Metall Tarife, also gibt's eh nichts zu handeln (bis auf eine Zulage, aber die gibt's normalerweise nicht zum Einstieg). Zudem ist IG Metall meistens deutlich über den außertariflichen Gehältern, als Bachelor kannst du bei IG Metall mit 55k rechnen, bei einer 35h Woche (also 10% mehr bei 15% weniger Arbeitszeit). Master ist dann noch mal drüber...
 
Also ich gebe euch sofort recht, dass 50k wohl ambitioniert sind. Das Unternehmen, welches ich gerade anvisiere (Luxusfahrzeuge) hat im Ruhrgebiet seinen Hauptsitz und dort >300 MA, weltweit über 2000.
Ich selbst habe wie gesagt nen M. Sc. in Fahrzeugmechatronik und studiere mich gerade noch zu nem Master W-Ing. Dazu insgesamt über 4 Jahre Praktika/Werkstudent. 2,5 davon aus der reinen Automobilbranche.. Hoffe daher einer dieser Ausreißer mit 50k+ werden zu können :fresse:

Und ja, die nachfolgenden Gehaltssteigerungen sind natürlich auch interessant, aber je höher der Start, desto brsser fallen i.d.R. auch Gehaltserhöhungen aus ;)
 
Und ja, die nachfolgenden Gehaltssteigerungen sind natürlich auch interessant, aber je höher der Start, desto brsser fallen i.d.R. auch Gehaltserhöhungen aus ;)

Wieso sollte dir eine andere Firma mehr zahlen, bloß weil du vorher schon mehr hattest? ;)

Die Logik erschließt sich mir nicht... eher andersrum, je höher du einsteigst, desto kleiner werden die Sprünge. ^^
 
Meinte eher "interne" Erhöhungen.. wenn du aushandelst 5% mehr Lohn zu bekommen sind 5% von 50k eben mehr als von 45k :fresse:
Aber da fehlt mir einfach das Wissen aus der Praxis wie sowas gehandhabt wird.

Das Unternehmen zaht übrigens nicht nach Tarif
 
Haben die dich überhaupt schon zum Vorstellungsgespräch eingeladen? Du scheinst dir ja sehr sicher zu sein, dass du bei der Firma Chancen hast. :fresse:

Ich würd bei einer Gehaltsforderung immer ein bisschen was oben drauf packen. Nicht zu viel, aber so viel dass du nicht enttäuscht bist, wenn's weniger wird. :d
 
Hehe, nein - noch kein Vorstellungsgespräch :fresse: Und sicher ist nur, dass ich mir sehr unsicher bin, dass die so ne Pfeife wie mich wollen :fresse:

Der Ausgang der Bewerbung ist in sofern aber nicht relevant, als dass ich eigentlich vorhabe das zweite Studium fertig zu machen und mich dann "richtig" zu bewerben.
Die Stelle, auf die ich mich gerade beworben habe, passt nur so extrem gut zu meinen Vorstellungen, dass ichs trotzdem mal versuche. Aus diesem Grund bin ich zu den obigen Überlegungen gekommen..
Wenn diese mir jetzt wegen einer Absage nichts bringen, so bin ich sicherlich nächstes Jahr schon mal gut informiert ;)
 
Bin im Dezember in NRW eingestiegen mit Master ET (FH) in ein Ingenieursdienstleister für die Automobilindustrie. Haben einen internen Tarifvertrag, bekomm rund 45k + Leistungszulage + Gewinnbeteiligung. Es wird nicht unterschieden zwischen Master Uni und FH - nur zwischen BA und MA.
 
2. Nautischer Offizier handelsschiffahrt.
4309 brutto (überstd. pauschalisiert)
Übrig bleiben ca. 2650 gibt ein paar steuerliche vorteile für seeleute, bei "normalem" beruf wäre es weniger.
24j. Sk1. Realschule+fachschule nautik inkl techniker.
Im jahr etwa 8 monate auf see = jeder tag ein Arbeitstag. 4 monate frei. Im urlaub gibt es zusätzliche 200€ ausbezahltes verpflegungsgeld (an bord sachleistung)
Keine Freundin, kein Auto.
150€/monat handy/mobiles internet am laptop. (Ausland...)
Und das wars auch schon an fixkosten :d
Ich sträube mich noch gegen das ausziehen, weil ich nicht 8 monate im jahr für etwas zahlen will dass ich nicht nutzen kann.
Mal sehen wann ich hotel Mama endgültig als das größere übel werte.
Ansonsten werd ich im nächsten Urlaub eine haftpflicht abschließen und mir gedanken machen wie ich das geld anlege.
In den monaten auf see gibt man kaum etwas aus. Sagen wir 100€ im monat. Wer möchte kann das minus durch realistisches/"vertretbares" zigaretten/booze business ins positive drehen.
Perspektive: in 2-3 jahren 1. Offz. dann gibt es 900 brutto mehr. Langfristig kapitän (aktueller stand 6500 brutto) oder Lotse. Mal sehen.

Kann man das lesen? Erster tapaTalk versuch.

Krass.. an sowas denkt man im Ersten moment gar nicht. Wie bist du dazu gekommen? Wie ist es so 8 Monate auf See zu sein? Und wenn du da ja so gut wie kein Geld brauchst kannst ja die 4 Monate Urlaub wie ein Krösus leben :)

zu deinem Wohnungs"problem". Schon mal dran gedacht eine zu kaufen und in den 8 Monaten unterzuvermieten?
 
2. Nautischer Offizier handelsschiffahrt.
4309 brutto (überstd. pauschalisiert)
Übrig bleiben ca. 2650 gibt ein paar steuerliche vorteile für seeleute, bei "normalem" beruf wäre es weniger.
24j. Sk1. Realschule+fachschule nautik inkl techniker.
Im jahr etwa 8 monate auf see = jeder tag ein Arbeitstag. 4 monate frei. Im urlaub gibt es zusätzliche 200€ ausbezahltes verpflegungsgeld (an bord sachleistung)
Keine Freundin, kein Auto.
150€/monat handy/mobiles internet am laptop. (Ausland...)
Und das wars auch schon an fixkosten :d
Ich sträube mich noch gegen das ausziehen, weil ich nicht 8 monate im jahr für etwas zahlen will dass ich nicht nutzen kann.
Mal sehen wann ich hotel Mama endgültig als das größere übel werte.
Ansonsten werd ich im nächsten Urlaub eine haftpflicht abschließen und mir gedanken machen wie ich das geld anlege.
In den monaten auf see gibt man kaum etwas aus. Sagen wir 100€ im monat. Wer möchte kann das minus durch realistisches/"vertretbares" zigaretten/booze business ins positive drehen.
Perspektive: in 2-3 jahren 1. Offz. dann gibt es 900 brutto mehr. Langfristig kapitän (aktueller stand 6500 brutto) oder Lotse. Mal sehen.

Kann man das lesen? Erster tapaTalk versuch.



Liest sich auf jeden Fall mal anders als die berichte der anderen Überflieger hier. Sehr spannend!
 
Bin im Dezember in NRW eingestiegen mit Master ET (FH) in ein Ingenieursdienstleister für die Automobilindustrie. Haben einen internen Tarifvertrag, bekomm rund 45k + Leistungszulage + Gewinnbeteiligung. Es wird nicht unterschieden zwischen Master Uni und FH - nur zwischen BA und MA.
Danke für die Info!

Kann aber überhaupt nicht nachvollziehen, dass nicht zwischen BA und MA unterschieden wird. Die Berufserfahrung ist sicherlich eher ausschlaggebend, aber als Absolvent ist man als MA einfach besser ausgebildet.
 
Bei mir in der Firma wird z.B. weder zwischen FH/Uni noch zwischen BA/MA unterschieden. Im Schnitt sind zwar wesentlich mehr MA bei den Neueinstellungen jedes Jahr dabei als BAs (ca. 80% zu 20%) aber nur weil die Kollegen einen Master haben machen sie ihren Job auch nicht besser ;)
 
Naja an was soll man Berufseinsteiger Beurteilen wenn nicht am Abschluss.
Klar, nach n paar Jahren Berufserfahrung mags nicht mehr so relevant sein, aber ich glaub beim Einstieg machen die meisten da noch n Unterschied zwischen MA und BA
 
Naja kommt sicher auch sehr auf die Studienrichtung an, und was man damit vor hat.
Zum Beispiel Bauingenieurwesen: Da bekommt man im Bachelor alle Grundlagen vermittelt, im Master entshceidet man sich dann aber für eine Fachrichtung welche einem notwendige Grundlagen für das spätere Berufsleben gibt.
Wer zum Beispiel mal "Brückenbauer" werden will, und das mit einem Bachelor versucht hat einfach keinerlei Vorkentnisse und müsste sich das alles erstmal (wie auch immer) erarbeiten.
Ich vermute, das wird in den anderen Ingenieurwissenschaften nicht anders sein.
 
Meine Freundin rekrutiert derzeit für einen Softwaredienstleister, da machen drei Jahre Berufserfahrung zu frischen Absolventen mal locker einen unterschied von 20k. Die Stellen mit 60k ein ab 3J
 
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