[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

Guten Morgen,

bin gerade dabei, mich nach einer Berufsunfähigkeits-Versicherung und Haftpflicht umzuschauen. Bei der HP würde ich gerne zur HUK24 gehen, da hab' ich auch mein Auto versichert und
bin mit denen sehr zufrieden. Bei der BU bin ich aber bissl überfordert. Gibt es irgendwo eine möglichst neutrale Plattform, die klar sagt, die oder jene BUV ist empfehlenswert?

Haftpflicht hab ich auch bei der HUK gemacht. Die Konditionen und das Vertragswerk passen einfach. Bei der HP kann man aber nicht so extrem viel falsch machen außer eine Versicherung mit zu wenig Deckungssumme zu nehmen.

Zur BU:
Ich habe mich die letzten Monate recht intensiv mit dem Thema beschäftigt und jetzt im Dezember noch meine BU bei der WWK abgeschlossen da die Beiträge durch die Absenkung des Garantiezinses von 1,75% auf 1,25% in zum 01.01. teurer wurden. Ich habe mich viel hier eingelesen Startseite - Versicherungtalk.de und habe am Ende die Hilfe eines Versicherungsmaklers in Anspruch genommen, der auch dort auf der Plattform unterwegs ist und mir als sehr kompetent und neutral aufgefallen ist. Das Problem bei der BU ist einfach, dass jede Berufs- und Lebenssituation anders ist und das alles in die Bewertung mit einfliesen muss. Aus diesem Grund sind Aussagen nach dem Motto (der Anbieter ist der Beste und der andere der Schlechteste) bei BUs einfach nicht möglich.
 
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ich bin auch einer aus den medien, die branche zahlt ganz schlecht, würde ich auch gerne rückgängig machen das studium. dafür hatte ich eine sehr leichte zeit die 3-4 jahre

Ich möchte keinem zu nahe treten, aber ist deine Aussage nicht eine Bestätigung der "Von Nichts Kommt Nichts"-Theorie ?

Zu mir: Ich habe Elektrotechnik studiert und in den 3-4 Jahre hatte ich kaum Freizeit, dafür brauche ich mir über Geld jedoch momentan keine Sorgen machen.
 
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Beiträge durch die Absenkung des Garantiezinses von 1,75% auf 1,25% in zum 01.01. teurer wurden.
Nicht zwangsläufig, da der BU Beitrag nicht so abhängig ist vom Rechnungszins wie eine Rentenversicherung.
Das Problem bei der BU ist einfach, dass jede Berufs- und Lebenssituation anders ist und das alles in die Bewertung mit einfliesen muss. Aus diesem Grund sind Aussagen nach dem Motto (der Anbieter ist der Beste und der andere der Schlechteste) bei BUs einfach nicht möglich.
Doch ist es bis zu einem gewissen Grad - ed gibt BU Bedingungen die einfach schlechter für den Kunden sind unabhängig von der Lebenssituation (abstrakte und konkrete Verweisung, genaue Regelung wann BU-Kommunikation usw). Und diese werden von den genannten Ratingagenturen geprüft, ebenso von Stiftung Warentest.
 
Nö.
Du kannst als Medienheini noch so gut sein; die Branche ist einfach extrem versaut was Zahlungsmoral, Arbeitszeiten/-bedingungen und Karrieremöglichkeiten angeht. Wenn das das ist, was du machen willst und kannst, hast du keinen Einfluss darauf, was du später an Geld bekommst. Und wenn du der jahrgangsbeste mit Auszeichnung bist... alternativ Selbstständigkeit, aber auch da werden dir die (in dieser Hinsicht versauten) Kunden nicht auf einmal mehr zahlen, als sie einer Agentur zahlen würden.
Und fang nicht an zu erzählen, Medienstudiengänge oder "alles was nicht Ingenieur am Ende heißt" ist nichts was man studieren muss und minderwertig...
 
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Und fang nicht an zu erzählen, Medienstudiengänge oder "alles was nicht Ingenieur am Ende heißt" ist nichts was man studieren muss und minderwertig...

Mein Vergleich mit der "Von Nichts Kommt Nichts"-Theorie war allgemein gemeint und nicht auf einen speziellen Studiengang bezogen. Man kann in jedem Studiengang eine einfache Zeit haben, man darf sich jedoch dann am Ende nicht darüber beschweren, wenn man nicht das erreicht was man sich selbst zum Ziel gesetzt hat (und ja, vieles hat mit dem Studenten und nicht nur mit dem Studiengang zu tun).
 
Doch ist es bis zu einem gewissen Grad - ed gibt BU Bedingungen die einfach schlechter für den Kunden sind unabhängig von der Lebenssituation (abstrakte und konkrete Verweisung, genaue Regelung wann BU-Kommunikation usw). Und diese werden von den genannten Ratingagenturen geprüft, ebenso von Stiftung Warentest.

Ja es gibt einige wichtige Punkte die zu beachten sind aber die sind auf allen Vergleichsportalen auch immer aufgeführt meiner Aussgae sollte als ein "fast" hinzugefügt werden;). Als Arzt oder Ähnliches sollte z.B. auch der Strahlenzusatz drinne sein der bei einem Büroarbeiter total egal ist. "Die Bayrische" bietet z.B. BUs mit recht guten Vertragswerk und guten Testergebnissen an aber das Problem dabei ist, dass die Gesellschaft erst seit kurzem im BU Geschäft ist und es nur wenige Erfahrungswerte in Bezug auf Abwicklung, Zahlungsmoral etc.. gibt. Eben das prüft aber weder eine Ratingagentur noch Stiftung Warentest. Deswegen sollten auch das immer nur Anhaltspunkte sein
 
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Aus reinem Interesse: in welchem Beruf verdient man als Geselle 32 k€ p.a. ? Interessiert mich wirklich, da ich keine Ahnung habe

Ich verdiene knapp 38 k€ im jahr und hab nix studiert.
Bin Facharbeiter und fräse im Fahrzeugbau teile nach Zeichnung.
Hab 30 rage Urlaub und nur nomalschicht.
Freitags fällt mir um 12 dad Werkzeug aus der Hand.
Hab noch keinen Samstag gearbeitet.



Gesendet von meinem GT-I9100 mit der Hardwareluxx App
 
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Mein Vergleich mit der "Von Nichts Kommt Nichts"-Theorie war allgemein gemeint und nicht auf einen speziellen Studiengang bezogen. Man kann in jedem Studiengang eine einfache Zeit haben, man darf sich jedoch dann am Ende nicht darüber beschweren, wenn man nicht das erreicht was man sich selbst zum Ziel gesetzt hat (und ja, vieles hat mit dem Studenten und nicht nur mit dem Studiengang zu tun).

Schon gut, aber hier im Forum schweben einige auf Wolke #7, nichts für ungut :)

Er könnte auch eine "leichte" Zeit gehabt haben, weil ihm das Studium leicht gefallen ist.
 
Ich bin vor 4 Jahren von einer großen Firma mit 2200+ Angestellt zu einem Mittelständigen betrieb gewechselt, vorher 37,5 Std./Woche jetzt 40 Std./Woche, verdiene jetzt ca. 6000€ weniger Brutto im Jahr.
Das ist mir aber egal, die Arbeit macht 10x mehr Spaß da keine Serienfertigung, sondern Kleinserien und Einzelteilfertigung, das Betriebsklima ist Familiär, im schnitt komme ich auf 44 Std./Woche, in der Urlaubszeit oder vielen Aufträgen werden auch mal 48-50.
Für mich zählt der Spaß an der Arbeit, macht mir die Arbeit keinen Spaß ist mir das Geld egal, was nützt es mir auf die Arbeit zu gehen und auf der fahrt da hin wünsche ich mir schon Feierabend.
Geld ist nicht immer alles.
 
@flatline

Wenn einem dad liegt warum nüscht =)
Für mich wäre es nix, jeden Tag das gleiche zu tun.
Da hast du was falsch verstanden ;-)
Ich mache nie das gleiche, das ist sonderfahrzeugbau.
Ich mache nur einzelteifertigung, seh praktisch nie ein teil das zweite mal.
Ich arbeite mit der Konstruktion zusammen und programmiere an der Maschine nach Zeichnung.
Sowas was du meinst wäre mein ende, also Serienfertigung.



Gesendet von meinem GT-I9100 mit der Hardwareluxx App
 
Naja jeden Tag an einer Fräse stehen und bis auf das Stück was da raus kommt, ist das für mich schon irgendwie gleiche =)

Aktuell bin ich wie gesagt noch im Studium, aber gerade wegen Praxisphase als Werkstudent für den öffentlichen Dienst im Ministerium unterwegs. Da ist mal ne Tagung hier, dann eine Konferenz dort, dann muss ich in den Landtag, dann mal wieder was im Büro zusammenstellen.. ich komme morgens ins Büro und dann ist vll spontan ein Termin mit dem Minister wegen Thema XY oder ich muss zu einer WKA für ne Beratung... das meine ich mit Abwechslungsreich =)
 
Ich bin vor 4 Jahren von einer großen Firma mit 2200+ Angestellt zu einem Mittelständigen betrieb gewechselt, vorher 37,5 Std./Woche jetzt 40 Std./Woche, verdiene jetzt ca. 6000€ weniger Brutto im Jahr.
Das ist mir aber egal, die Arbeit macht 10x mehr Spaß da keine Serienfertigung, sondern Kleinserien und Einzelteilfertigung, das Betriebsklima ist Familiär, im schnitt komme ich auf 44 Std./Woche, in der Urlaubszeit oder vielen Aufträgen werden auch mal 48-50.
Für mich zählt der Spaß an der Arbeit, macht mir die Arbeit keinen Spaß ist mir das Geld egal, was nützt es mir auf die Arbeit zu gehen und auf der fahrt da hin wünsche ich mir schon Feierabend.
Geld ist nicht immer alles.

Moin!

Das ist eben das Problem, mir macht die Arbeit keine so große Freude. Es ist OK, aber nicht das was ich die nächsten 50 Jahre machen will....mir fehlt so ein wenig die Teamarbeit und das Tiefgründige. Ich Konstruiere hier mein Werkzeug, bestell die Teile und Supporte den Werkzeugbau...langweilig! Ich will Bauteile Entwickeln und den Prozess komplett mit bestreiten, vor Problemen stehen, diese im Team Besprechen und lösen.

Ich bin übrigens gelernter Technischer Zeichner Fachrichtung Maschinen und Anlagentechnik.
 
@Hardwarekäufer Ich glaube du stellst dir das Berufsbild Fräser etwas einfach vor ;-) wäre es immer das gleiche, dann würden da keine Menschen dran stehen bzw. das Ganze vorbereiten. Ich denke gerade die Programmierung der Fräse nimmt einen großen Teil der Zeit in Anspruch.
 
Ich will Bauteile Entwickeln und den Prozess komplett mit bestreiten, vor Problemen stehen, diese im Team Besprechen und lösen.

Ich bin übrigens gelernter Technischer Zeichner Fachrichtung Maschinen und Anlagentechnik.

Die Enwicklung im Team ist doch imho eher das, was dann Maschinenbauingenieure machen. Die technischen Zeichner sitzen doch grundsätzlich mehr in der Auführung oder irre ich?

Also wenn du gerade eh in dem Bereich studierst (hab ich das richtig aufgeschnappt irgendwo hier imThread?) dann ja vermutlich in dem THemenbereich und dann wirst du auch gute Chancen haben in die Entwicklung zu kommen.
 
Die Enwicklung im Team ist doch imho eher das, was dann Maschinenbauingenieure machen. Die technischen Zeichner sitzen doch grundsätzlich mehr in der Auführung oder irre ich?

Also wenn du gerade eh in dem Bereich studierst (hab ich das richtig aufgeschnappt irgendwo hier imThread?) dann ja vermutlich in dem THemenbereich und dann wirst du auch gute Chancen haben in die Entwicklung zu kommen.

ne ich hatte mal angefangen zu Studieren, aus verschiedenen gründen aber aufgehört! BZW. eher Weiterbildung, ein Studium an einer Uni oder FH war das ja nicht

Ich hab zwar Technischer Zeichner gelernt, aber habe schon zu Ausbildungszeiten als Konstrukteur gearbeitet. Das was ich oben beschrieben habe, hatte ich in meiner Ehem. Firma. Da mir das sehr gefallen hat, will ich soetwas auch wieder machen.
 
Mein Vergleich mit der "Von Nichts Kommt Nichts"-Theorie war allgemein gemeint und nicht auf einen speziellen Studiengang bezogen. Man kann in jedem Studiengang eine einfache Zeit haben, man darf sich jedoch dann am Ende nicht darüber beschweren, wenn man nicht das erreicht was man sich selbst zum Ziel gesetzt hat (und ja, vieles hat mit dem Studenten und nicht nur mit dem Studiengang zu tun).

Das ist richtig, dass vieles (auch was das spätere Gehalt angeht) vom Studenten abhängt. Aber wenn die Leute, die dann jammern, dass sie zu wenig verdienen dann sagen, dass sie z.B. Philosophie studiert haben, frage ich mich auch, was die gedacht haben. Es kommt sehr viel auf den Studiengang an. Bei Jura oder Medizin weißt du, dass du später recht ordentlich verdienen wirst.
 
@Hardwarekäufer Ich glaube du stellst dir das Berufsbild Fräser etwas einfach vor ;-) wäre es immer das gleiche, dann würden da keine Menschen dran stehen bzw. das Ganze vorbereiten. Ich denke gerade die Programmierung der Fräse nimmt einen großen Teil der Zeit in Anspruch.

Ja, so schaut das aus.

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Das ist richtig, dass vieles (auch was das spätere Gehalt angeht) vom Studenten abhängt. Aber wenn die Leute, die dann jammern, dass sie zu wenig verdienen dann sagen, dass sie z.B. Philosophie studiert haben, frage ich mich auch, was die gedacht haben. Es kommt sehr viel auf den Studiengang an. Bei Jura oder Medizin weißt du, dass du später recht ordentlich verdienen wirst.

Natürlich ist es sinnfrei, Philospohie zu studieren wenn man das große Geld und Karriere machen will. Aber mal ganz ehrlich: Wer macht das? Ich vermute >90% der Menschen studieren das, was ihnen gefällt bzw. was sie können, also wo sie auch eine Chance haben das Studium zu bestehen und nacher einen Beruf zu auszuüben. Kaum jemand wählt sein Studium und seinen Beruf danach, was man nachher verdienen kann. Ausnahmen gibt es immer, aber die Regel ist das nicht.
Und nein, nicht jeder der studiert hat muss automatisch zu den Topverdienern gehören, aber abseits der (im Moment) gefragten MINT-Studiengänge sieht es teilweise sehr schlecht aus, und auch das ist die Realität. Mit dieser Argumentation müsste man ja große Teile der deutschen Wirtschaft und Gesellschaft einfach abschaffen. Jeder weiß, dass man in der Pflege und im Dienstleistungssektor schlecht verdient, und das sagen auch große Teile der vielen Millionen Angestellten in diesem Sektor. Sollen die alle aufhören, Alte und Kranke zu versorgen und stattdessen Wirtschaftsingenieure, Juristen oder SAP-Fritzen werden, weil man da besser verdient? :)
 
Ich vermute >90% der Menschen studieren das, was ihnen gefällt bzw. was sie können, also wo sie auch eine Chance haben das Studium zu bestehen und nacher einen Beruf zu auszuüben.

Dieser Teil halte ich bei vielen für fraglich. Es wird aus einer Laune heraus sich irgendwo eingeschrieben ohne sich zu überlegen wie es danach weitergehen soll. Da passiert dann sowas wie "Ach ich arbeite gerne mit Kindern komm ich studiere soziale Arbeit", dass es da (fast) keine Stellen gibt ist zu diesem Zeitpunkt meist egal. Sicher werden wenige rein nach dem Ausblick auf ein sehr hohes Gehalt studieren aber ich denke zu viele machen sich halt gar keine Gedanken um das spätere Gehalt bei der Studienwahl. Zudem ist auch nicht gesagt, dass jemand aus gefragten MINT Studiengängen direkt einen (guten) Job bekommt. Da gehört auch immer irgendwo noch ein wenig Glück oder Vitamin B dazu ;)
 
Leider verzerrt das ganze zu stark.
Bei Medizin zum Beispiel lockt sicher die Karriere und das Geld, aber danach sollte es nicht gehen.
Ebenso bei Juristen.

Was dabei raus kommt sind dann Abmahnwellen weil Anwälte von Dollars träumen und Arzttermine die gegen Gebühr verkauft werden wenn man kein Privatpatient ist. Wobei ich bei Anwälten noch denke, dass sie auch die große Kohle scheffeln können OHNE jemandem direkt zu schaden. Bei Medizinern ist es traurig wenn man sieht, wieviele das eigentlich nur der Kohle und der Reputation wegen machen... meine Schwester studiert Medizin in Heidelberg und will am liebsten dort weg. Das ist gerade so eine Uni wo viele "Schnösel" rumlaufen die wegen "Papas Kontakten" da sind und eigentlich auch nur in Heidelberg sind um anschließend mit der Uni prahlen zu können. Medizinisch und Menschlich absolute Kackstelzen aber werden nachher im schlimmsten Fall als Mediziner auf Patienten losgelassen.
Dass die eher darüber nachdenken wo sie den nächsten Urlaub verbringen und welche Farbe die Ledersitze im neuen Cabrio haben sollen, statt darüber wie Frau Müller am besten behandelt werden könnte, ist abzusehen...

Dann doch lieber MINT wenn es nur ums Geld geht. Da stört es niemanden wenn man unsozial ist...

Aber wenn die Leute, die dann jammern, dass sie zu wenig verdienen dann sagen, dass sie z.B. Philosophie studiert haben, frage ich mich auch, was die gedacht haben.
Was ist, wenn diese Leute einfach an Philosophie interessiert sind? Das Problem ist nicht primär,dass diese Leute das große Geld machen wollten sondern, dass es in dem Bereich einfach keine Jobs gibt - oder auf jeden Fall keine gut bezahlten und deutlich weniger Jobs als Absolventen.
Ist mit Sozialwissenschaftlern oder Germanistikern doch das gleiche..

Die Studieren das sicher nicht, weil sie das Studium null interessiert und weil sie nur denken "Hey als Akademiker werde ich automatisch super bezahlt".
 
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Dieser Teil halte ich bei vielen für fraglich. Es wird aus einer Laune heraus sich irgendwo eingeschrieben ohne sich zu überlegen wie es danach weitergehen soll. Da passiert dann sowas wie "Ach ich arbeite gerne mit Kindern komm ich studiere soziale Arbeit", dass es da (fast) keine Stellen gibt ist zu diesem Zeitpunkt meist egal. Sicher werden wenige rein nach dem Ausblick auf ein sehr hohes Gehalt studieren aber ich denke zu viele machen sich halt gar keine Gedanken um das spätere Gehalt bei der Studienwahl. Zudem ist auch nicht gesagt, dass jemand aus gefragten MINT Studiengängen direkt einen (guten) Job bekommt. Da gehört auch immer irgendwo noch ein wenig Glück oder Vitamin B dazu ;)

Ja, aber genauso wenig wie du die Studienwahl absolut von den Karriere- und Gehaltsaussichten abhängig machen kannst, kannst du (zu Beginn!) des Studiums die Arbeitsplatzsituation so anbeten. Wieviele BWLer braucht denn die Welt? Fünf Prozent der Studienanfänger, oder doch nur zwei? Der Rest macht irgendwas anderes. Und während sicherlich viele z.b. forschende Biochemiker in ungünstigen Verhältnissen arbeiten müssen, ist es doch trotzdem wichtig DASS es sie gibt und DASS sie ihre Arbeit machen. Genauso Pflegeberufe. Natürlich sind die Berufe, welche aktuell von der Wirtschaft gesucht werden besser bezahlt und häufiger vorhanden. Dadurch sollten andere Studiengänge und Berufe aber nicht abgewertet werden...
 
Ich möchte keinem zu nahe treten, aber ist deine Aussage nicht eine Bestätigung der "Von Nichts Kommt Nichts"-Theorie ?

Zu mir: Ich habe Elektrotechnik studiert und in den 3-4 Jahre hatte ich kaum Freizeit, dafür brauche ich mir über Geld jedoch momentan keine Sorgen machen.
ja, aber ein studium darf man auch nicht zu hoch hängen. du kannst auch als reiner laber-sack deine 70k bei 35 stunden in der woche bekommen. bei audi gibt es einen, der war malermeister und ist dort teamleiter geworden

Dann doch lieber MINT wenn es nur ums Geld geht.
nur berufe die in der wirtschaft gefagt sind. mit einem reinen mathe- oder phsyikstudium bist du nicht mehr wert als ein medientechniker. außer du hast natürlich die speziellen forschungslabore usw. in deinem umkreis.
 
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Dazu muss man erst mal bei Audi rein kommen. Und das wird selbst als studierter E-Techniker schwierig.
 
Mathematiker und Physiker sind aber im FDL-Bereich gesuchte Menschen und steigen gerne mal quer in hohe Fachpositionen ein.
 
+1

Bekannter von mir ist promovierter Physiker und konnte nach seiner Dr.-Arbeit als leitender Angesteller (für Europa zuständig) in einer Bio-Tech Firma beginnen ;)
 
Medieninformatiker - Studium aus Überzeugung. :D

Im Ernst: uns wurde zu Beginn klar gemacht, dass es ein eher gesättigter Markt ist. Dies zählt aber vor allem für die Leute mit Schwerpunkt Film und Animation/Gestaltung. Ich bin eher Richtung Programmierung gegangen und habe eigentlich gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Allerdings wie es mit späterer Bezahlung aussieht... kp
Allerdings will eh später ein Volontär nachschieben... Bin schon fleißig an Praktika sammeln ..
 
in meiner alten firma habe ich mit einigen physikern und mathematikern gearbeitet, die haben definitiv viele bewerbungen geschrieben und nichts anderes bekommen. auch, weil das normale mathestudium in der finanzbranche nichts bringt. ein anderer kollege, physiker, wollte nicht immer auf 1-3 jahresbasis an wiss. projekten arbeiten, sondern einen sicheren job mit frau und kindern haben. vor dem job hat er noch mit 340nm lasern auf silizium geschossen...
 
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