[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

Tagesgeldkonto bei deiner Hausbank und gut ist. Wieso? Deine 3,50€(krass ausgedrückt) werden dich auch mit 1% zinsen nicht reich machen. Der große Vorteil des Tagesgeldkontos ist, dass du jederzeit zugriff auf dein Geld hast. Aber ja wirtschaftlich betrachtet, wäre so ein Verhalten natürlich doof, aber "realistisch" gesehen die meiner Meinung nach beste Methode. Mache es btw auch so, mittlerweile hat sich schon etwas angesammelt, aber es ist auch gut zu wissen, dass wenn etwas ist (Auto, Tiere(einmal am WE in der Tierklinik und man ist für 30Min Hände schüttel locker 200€ los), etc.), dass man es bezahlen kann ohne großeses tralala.

Ja, schon klar. Mit dem Unterschied bei "Wirtschaftlichkeit" und "Realität" hast du natürlich auch Recht und ich muss sicherlich auch irgendwann dahin kommen, dass
ich pro Monat mehr als "nur" 300 Euro sparen kann.
Danke in jedem Fall für deine Hinweise erstmal ... ich denke, ich werde mich (besonders wegen des Punktes des Zugriffs) mal mit meiner Hausbank zusammen setzen
und trotzdem aber noch andere Angebote abchecken.
 
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Jetzt muss ich mich mit dem Thema "private Krankenversicherung" auseinander setzen. Aber okay, was soll's, es lohnt sich ja auch.
 
@NilleOL

Der Seite würde ich so auf Anhieb kein Vertrauen entgegen bringen.

Die 1% machen dich auch nicht reicher. Da aktuell eine Deflation droht verbrennst du auch kein Geld wenn du geringere Zinsen bekommst.

Daher würde ich Sparguthaben aktuell immer bei der Hausbank lassen (wenn du schon von KLeinauf da ein Sparbuch etc hast tippe ich mal auf ne Genossenschaftsbank oder ne Sparksse?). Da gibts manchmal die MÖglichkeit einen Teil des GEldes in Genossenschaftsanteile zu investieren oder halt auch eine Art "Tagesgeldmodell".

Sinnvoller wäre es aber sicherlich, zu schauen ob man vll Kontoführungsgebühren bezahle und die einsparen kann. Da kommen je nach Bank gerne mal 60€ im Jahr zusammen, was bei 1% einem Guthaben von 6000€ entsprechen würde.
 
In regionalen Banken wie Sparkassen etc, wird einem die Kontoführung aber meist erlassen, wenn man nett fragt.

@top
Diesen Monat -1469,24€, aber ist ja erst Halbzeit :p
 
Ich kenne Leute, die lassen sich durch ihren AG einfach mal ein Jahr weniger bezahlen, damit die wieder zurück in die GKV können. Mir völlig unverständlich, dass so etwas möglich ist...
 
ja das hat ein Arbeitskollege auch gemacht - auf Lohn verzichtet um da wieder rauszukommen. Hatte auch kurzzeitig darüber nachgedacht, aber die private bringt mir letztendlich mehr Nachteile als Vorteile
 
Du Kannst in die PKV wechseln, musst du aber nicht. Wenn du mit deiner jetzigen zufrieden bist kannst du da auch bleiben.

Kenne einige die das mindestgehalt von 4500€ Brutto im Monat und 53500€ im Jahr überschritten haben, und noch immer in der Gesetzlichen sind, weil die keine Lust hatten in die PKV zu gehen.

Gruß
Mera
 
Wer in die PKV gewechselt ist um Geld zu sparen und jetzt nicht zurück kann hat Pech gehabt. Ich habe da ehrlich gesagt wenig Verständnis für.
 
MIr hat zumindest ein Kollege (Beamter) es so erklärt, dass die PKV sich dann nicht mehr lohnt wenn man Kinder hat. Die sind bei der Gesetzlichen automatisch Familienversichert - bei der PKV muss man die einzeln mitversichern.

Ging im Kontext um die Diskussion Brutto/Netto beim Vergleich Beamter/Angestellter.
 
Die sind bei der Gesetzlichen automatisch Familienversichert - bei der PKV muss man die einzeln mitversichern.
Das ist richtig. Jede Person wird einzeln versichert. Und das kann dann richtig teuer werden.

Meiner Ansicht nach könnte man die PKV abschaffen und eine Grundsicherung für alle einführen. Wer mehr Leistung will (um zB Leistungen der PKV zu erreichen), kann diese durch "Bausteine" aufstocken.
 
Meiner Ansicht nach könnte man die PKV abschaffen und eine Grundsicherung für alle einführen. Wer mehr Leistung will (um zB Leistungen der PKV zu erreichen), kann diese durch "Bausteine" aufstocken.
Vergleiche mit: Britisches NHS. Auch nicht unbedingt cool.
 
Wenn Ärzte bei einer PKV nicht mehrfach abrechnen könnten, würden Privatpatienten für die automatisch an Attraktivität verlieren. Das würde sich am Ende auch wieder auf die Patienten selbst auswirken.
Wenn man mit der gesetzlichen die gleiche Versorgung erreicht (wie es eigentlich sein sollte) dann wäre alles im Lot.

Ich bin zwar in einer GKV allerdings mit einer privaten Zusatzversicherung für Krankenhausaufhalte (Chefarztbehandlung und Einzelzimmer).
 
Wieso? Verbeamtet?
Sonst würde ich mir das sehr gut überlegen. Ich habe mich bis jetzt immer dagegen entschieden.

Nein, nicht verbeamtet, bin nur über die Beitragbemessungsgrenze weit drüber.

Du Kannst in die PKV wechseln, musst du aber nicht. Wenn du mit deiner jetzigen zufrieden bist kannst du da auch bleiben.

Kenne einige die das mindestgehalt von 4500€ Brutto im Monat und 53500€ im Jahr überschritten haben, und noch immer in der Gesetzlichen sind, weil die keine Lust hatten in die PKV zu gehen.

Gruß
Mera

Ich weiß, dass ich nicht muss, ich will.

Mein Arzt hatte vor ca 3/4 Jahr einen Verdacht auf Hirntumor, gab mir Überweisung und alles. Ich habe dann alle Krankenhäuser bei uns abtelefoniert, die erste Frage: "sind sie Privatpatient? Nein? Okay, dann kommen sie in einem halben Jahr wieder..."
 
Zuletzt bearbeitet:
Zumindest an der Terminvergabe wird ja jetzt gesetzlich gerüttelt.
Die sollte ab 1.4. dann innerhalb von vier Wochen sein. Wobei fraglich ist ob das wirklich was bringt..

Dass Ärzte für Privatpatienten Termine freihalten ist üblich. Teilweise werden die sogar gegen eine Extragebühr verkauft.

Dass Krankenhäuser sowas machen höre ich aber zum ersten mal. Eigentlich sind die letzte Anlaufstelle wenn Ärzte keine Termine rausgeben (wollen)

Insgesamt sollte man es sich trotzdem gut überlegen, ob nur die reine Terminvergabe ausschlaggebend für die Wahl der Versicherung sein sollte.
Einfach alle Vorteile + Nachteile gegeneinander abwiegen und fertig.
 
Zuletzt bearbeitet:
@Turbo: du gehtst in die PKV, weil sie mehr Nachteile hat als die GKV?? (Zitat von Reaver in deinem Beitrag, der fett geschriebene Teil)
 
@Drimacus: Nein, ich habe es genau umgekehrt gelesen...

@Hardwarekäufer: Tja, das sind meine Erfahrungen. Sobald Du zum Facharzt oder aber auch zu sowas, was ich hatte musst, wartest Du und das kann es nicht sein. Zum Anderen sehe ich aber auch, was der Arzt auch tatsächlich mit der KK abrechnet.
 
Zuletzt bearbeitet:
Zum Anderen sehe ich aber auch, was der Arzt auch tatsächlich mit der KK abrechnet.

Was ja kein Argument sein kann.
Wenn er das abrechnet was er auch geleistet hat, dann zahlt die GKV genauso wie die PKV.
Du siehst zwar, was der Arzt abgerechnet hat, aber ob er dir für Behandlung X einen dreimal so hohen Preis berechnet wie er es beim GKV-Patienten gemacht hätte, weisst DU so nicht.
Du reichst die Rechnung weiter an die PKV und die zahlt brav.
 
Man darf auch nicht vergessen, dass das Sozialsystem GKV nicht funktioniert wenn alle jungen Leute in die PKV wechseln würden. Das aber soziale Ungerechtigkeiten zwischen PKV und GKV Patienten entstehen kann auch nicht sein. Imo muss was grundlegendes verändert werden.
 
@Hardwarekäufer: Ja, das ist richtig. Aber ich kann da immernoch dann sagen, hey du, das ist Bullshit, was Du da abgerechnet hast.

@BigJango: Ganz ehrlich? Wenn es um meine eigene Gesundheit geht, scheisse ich auf "soziale Gerechtigtkeit" und hole das Beste, was möglich ist, raus.
 
Viele Rechnungspositionen wirst Du viellieicht gar nicht beurteilen / bewerten können.

Auf soziale Gerechtigkeit scheißen finde ich grundsätzlich OK. Dann sollte man nur im Alter auch den
Arsch in der Hose haben und nicht versuchen auf Gedeih und Verderb in die GKV zurückzuwechseln.

Wenn Du irgendwann mal Rente bezieht ist es nur noch eine Frage der Zeit bis Du im Basistarif landest, es
sei denn, Du legst Monat für Monat während Deines Arbeitslebens Geld zurück um im Alter Deinen Tarif in
der PKV zu halten.
 
Genialer Ansatz. "Wenn es um mich geht, scheiße ich auf Gerechtigkeit. Aber sonst ist sie ok." :stupid:

Du weißt doch: "Wenn jeder an sich denkt, ist an alle gedacht." :wall:

Ich frage mich gerade, ob Ihr genau so denken würdet, wenn es Euch direkt betreffen würde. Ich meine sowas, was ich hatte oder was jetzt aktuell mein Vater hat. Aber, Hauptsache die Schnauze aufreissen.

@Schnurzel: Sei Dir sicher, ich schaue schon zu, dass es mir in der Rente gut geht.
 
Mach das! Kenne genug Leute denen im Alter die PKV das Genick gebrochen hat.

Ich selber bin freiwillilg gesetzlich versichert.
 
Ich frage mich gerade, ob Ihr genau so denken würdet, wenn es Euch direkt betreffen würde. Ich meine sowas, was ich hatte oder was jetzt aktuell mein Vater hat. Aber, Hauptsache die Schnauze aufreissen.

Den letzen Satz hätteste dir auch sparen können...
Es ist nunmal so, dass unsere Gesellschaft kaum Lebensfähig wäre, wenn jeder wirklich nur an sich selber denken würde.
 
Und ich frage Dich nochmal, wie Du in der besagten Situation reagieren würdest.

Mit Urteilen sind alles super schnell, solange es nicht um den eigenen Hintern geht. Und Du weißt schon, dass die KK wahnsinnige Gewinne einfahren, aber die Beträge bei 15,5% festgenagelt sind. Okay, ab 2015 sind es 14,6%.
 
Das kann ich dir nicht sagen, in Extremsituationen regiert man immer anders als gedacht. Trotzdem würde ich nicht einfach wie Schettino das sinkende Schiff verlassen.
 
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