[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

Ich stehe aktuell vor einer ähnlichen Entscheidung und würde gerne ein paar Meinungen hören.

Vor der Ausbildung habe Informatik studiert, musste jedoch nach 4 Semestern abbrechen. Jetzt bin ich im Januar mit der Ausbildung zum FiSi durch und mit 27 schon recht alt und frage mich, was meine Optionen sind. Ich bin Single und flexibel.

1) Vollzeitstudium
2) Teilzeitstudium neben der Arbeit
3) Normal weiter arbeiten (unbefristeter Vertrag liegt mir vor)

Zu 1) Ich habe über die Ausbildung relativ viel Geld gespart und kann mit mit einem kleinen Nebenjob das Studium selbst finanzieren, meine Eltern würden auch noch mal etwas dazulegen. Dazu kommt, dass ich einen Posten als Admin in einer Firma angeboten bekommen habe, die mich beim Studium unterstützen wollen (450 Euro Basis), allerdings mitten im Nirgendwo liegt.

Zu 2) Ich habe keine Ahnung, was mein aktueller AG dazu sagt und ganz ehrlich, ich sehe in meinem aktuellen Arbeitsumfeld (Netzwerke und Serversysteme, Administration) auch gar keinen Sinn in einer besseren Qualifizierung a la B.Sc. für den AG.

Zu 3) Ich könnte erst mal etwas weiter arbeiten mit dem Hinblick, mich irgendwann selbstständig zu machen. Was mich besonders stört ist die Tatsache, dass es bei meinem aktuellen AG keinerlei Weiterbildung gibt, ich bin nicht geschult oder gar lizenziert für irgendein Produkt. Das steigert meinen Wert nicht gerade.
 
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Dann hast du es dir eigentlich schon selbst beantwortet, wenn du mich fragst.

Ich hab mit Kind und 31 Jahren auch nochmal angefangen. Möglich macht das auch nur Bescheidenheit, ne kleine Selbstständigkeit und nen Job an der fh für nen Professor. So leben wir relativ gut für unsere Verhältnisse und das Studium läuft gut. Auf Dauer wär ich im Bürojob vorher net glücklich geworden.

Wenn du das Gefühl Hast, sowieso nicht weiterzukommen im aktuellen Betrieb, darauf aber Lust hast, kommst du um Weiterbildung und/oder Studium ja nicht drumrum.
 
Sollte man durchrechnen, eine Finanzierung durch den AG kann auch Nachteile haben (keine komplette Absetzbarkeit des Studium, evtl. Verpflichtungen (nicht immer gültig)).

Wieso absetzen? Der ag zahlt es doch komplett... Abgesetzt wird Anzug, iPhone, iPad, MacBook und standrechner :D

Ich wusste nicht wohin mit der Gehaltserhöhung... Und hab die Erhöhung von 1500€ in einen grösseren Dienstwagen und Weiterbildungen + etwas mehr Gehalt investiert... Lieber so als dass ich noch mehr steuern abführen muss...
 
Wieso absetzen? Der ag zahlt es doch komplett... Abgesetzt wird Anzug, iPhone, iPad, MacBook und standrechner :D

Man kann das Studium als Werbungskosten (inkl. Fahrtkosten usw) absetzen - Grenze sind 6.000 EUR p.a.
Zahlt der AG die Weiterbildung, so wird es im besten Fall nicht als geldwerter Vorteil angesehen und man kann nichts absetzen.
 
Und welchen Unterschied macht es? Also ob man es selbst absetzt oder der ag? Richtig keinen ;) im man sagt, man verzichtet auf 1000€ Gehalt und möchte dafür netto 1000€ Schulung oder ob man 1000€ mehr verdient (was man zusätzlich versteuern muss) und davon die Schulungen zahlt ist eigentlich egal, wobei man in dem Fall mit der ag Variante besser fährt.

Für den ag selben Kosten für dich weniger... Und wenn man dort noch einen mittelweg findet sind alle zufrieden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Was der AG absetzen kann ist mir ziemlich schnuppe - ich selber hatte die Variante Selbstzahler plus Gehaltserhöhung (die höher war als die mtl. Studiumskosten) und bin mit dem absetzen günstiger gefahren.

Hätte ich anstatt Gehaltserhöhung das Studium gezahlt bekommen wäre die Summe geringer gewesen. Auch wenn ich mehr Steuer durch mehr Gehalt bezahlt habe.
 
@paulianer ich würde weiter studieren (berufsbegleitend/Fernuni) an deiner stelle. Mit die 4 Semestern Informatik Studium kannst du dir ja auch auf andere Studiengänge anrechnen lassen - Wirtschaftsinformatik z.B. Ist nicht ganz so trocken durch den BWL Teil und die Jobchancen sind super.

Ich hab vor meinem Bachelor Studium auch eine Ausbildung in einem ähnlichen Bereich (Informatikkaufmann) gemacht - fand`s aber auf dauer nicht sonderlich fordernd, darum hab ich dual studiert. Hab jetzt Knapp 1.5 Jahre gearbeitet und werde jetzt berufsbegleitend meinen Master machen - bezahlt vom Arbeitgeber. Die Studiengebühren zählen nicht als Geldwerter Vorteil, da ich eine Verpflichtung unterschrieben hab, die mich im Anschluss 2 Jahre an den Arbeitgeber bindet. Damit wird dem Arbeitgeber der Vorteil für meine Ausbildung angerechnet, nicht mir.
 
@Paulianer

Das Studium Nebenbei ist hart , zumindest wie ich das immer gehört habe. Der Arbeitgeber erwartet häufig von dir weiterhin vollen Einsatz und das Studium musst du nebenbei stemmen.
Bei Vollzeit ist das natürlich schon ein extremer Einschnitt beim Einkommen, aber je nachdem wie lange du jetzt nach der Ausbildung gearbeitet hast, hast du evtl vollen BaFög-Anspruch
 
Update meinerseits:
- Meine Frau und ich leben in Trennung
- Ich bleibe in der ehemaligen gemeinsamen Wohnung
- Der Hund und das Auto bleiben bei mir

Gehalt + 1400
Miete - 415
Nk - 160
Tele/Inet -40
Handy -60
Versicherungen (Auto, Haftpflicht, Unfall) -100
Kredit -75
Sparen -75
Bleiben unterm Strich etwa 500 Euro "über" wovon getankt, gefuttert, geraucht und sogar auch mal gefeiert werden kann.
Könnte schlimmer sein, finde ich.
Zu den Zahlen oben sei noch gesagt, das der Posten "Handy" sich im Februar halbieren wird, weil 30 Euro davon für das O2 MyHandy drauf gehen. Der Kredit läuft auf meinem und dem Namen meiner Frau. Der läuft auch noch ne ganze weile, aber 75 Euro sind verkraftbar. Ansonsten haben wir oder ich keine finanziellen verpflichtungen in dieser Art.
 
Ich glaube kaum dass bei 1400 netto irgendwas an unterhalt fällig wird. Vor allem ohne kinder. So ne Frau ist auch arbeitsfähig.
Aufteilung nach Scheidung betrifft meist nur Vermögen, und da sehe ich bei ner Mietwohnung keine Gefahr, und Millionen wird er auch nicht angehäuft haben (gehe ich mal von aus :-D)
 
Wir waren nur 3 Jahre verheiratet, das bisschen an Rentenjahren was ich da abgeben muss ist ein Witz. Sie ist selbst in Lohn und Brot und wir "sind im guten" auseinander, d.h. wir sind uns einig das wir auf jedweden gegenseitig anspruchen den wir erheben könnten, verzichten werden. Wir wollen einfach "raus aus der Nummer" und fertig.
 
Wohl wahr. Das war mir die Lehre meines Lebens.
 
Kann leider nicht immer klappen, aber trotzdem immer schade
 
Hab mal ne Studie darüber gelesen, dass viele Paare die sich nach wenigen Jahren scheiden lassen ohne Hochzeit wohl noch zusammen wären :D
 
Was im Grunde blödsinn ist, weil a) wie wollen sie das Gegenteil wissen und b) die Heirat ja am partnerschaftlichen nix ändert. Aber man muss ja über alles eine Studie machen :D
 
Ich finde das auf jeden Fall plausibel, eine normale Beziehung ist eindeutig ungezwungener.
 
Warst du schon verheiratet? Ich kenne beides und kann das Argument nicht nachvollziehen zu was man verheiratet gezwungener ist. Aber gut, das wäre dann auch zuviel ot.
 
Hab jetzt als Student angefangen und zahle mal eben schlappe 42.5% meines "Netto Einkommens" für Miete, Wasser, Heizung und Strom. Ohne Strom sinds immerhin noch 35.6%. Ehrlich, die Stadtwerke hier haben einen ziemlichen Knall, 29.8 cent pro Kw/H - ich glaub es geht los !😤
Dann wechsel doch den Anbieter. Stadtwerke ist immer teuer.
 
Dann wechsel doch den Anbieter. Stadtwerke ist immer teuer.

Klar, werde ich machen sobald das erste Semester hinter mir liegt und die Noten stimmen. Ist meine erste eigene Wohnung, vorher habe ich nur in WGs gelebt. Vorher ist mir das Risiko zu groß das ich mich an einen Anbieter binde und eventuell wegziehen muss (zu schlechte Noten) und dann einen 1- oder 2- Jährigen Vertrag am Knie habe den ich nicht nutzen kann weil ich dann keine eigene Wohnung mehr habe. Denn einen Vorteil haben die Stadtwerke: Kündigungsfrist von 14 Tagen....Also abwarten und das Laptop immer fleißig in der Uni laden ;)
 
Was ist denn so schlimm wenn einen als Student 42% des Geldes für Miete und Co weggeht? Ist doch voll in Ordnung..
 
Viele Stromanbieter haben 1-Monatsverträge, das lohnt sich immer gegenüber dem Grundversorger
 
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