[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

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e13 hat nix mit a13 zu tun und 2100 netto wäre für a13 auch etwas lächerlich.

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Ja, genau. Bin wissenschaftlicher Mitarbeiter.

Die zusätzlichen Leistungen in der privaten KV sind mir wichtig.
 
dir ist schon klar, dass ein Beamter kaum Abzüge hat ;)

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im Vergleich zu einem normalen angestellten ist es kaum. natürlich geht dann die pkv noch weg, aber netto bleibt vom brutto deutlich mehr.

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Okay...Rente legst du aber nichts beiseite?


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Ich bin 27. Auf die nächsten 10 Jahre gesehen hat für mich der mögliche Kauf einer Immobilie höhere Priorität als die Rente. Ich möchte keinen größeren Kredit aufnehmen und gleichzeitig irgendwo schlechter verzinstes Geld liegen haben, an das ich nicht rankomme.
 
Ein Haus ist keine Sparbüchse!!!

Gerade als junger Mensch sollte man was weglegen, aktuell gibt es noch 1,75% garantiert und viele geben 4% mit Überschüssen. Zinseszinseffekt.

Rente sind gerade mal 40%...wenn dir das reicht super. Hoffentlich stehen dann keine Reparaturen beim Haus an.

Aber priv. KV haben...Schmunzeln....


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Ich hoffe ja, dass ich zu meiner Rente bescheidener leben kann. Dann reichen 40%.
Natürlich könnte ich es so machen wie viele andere ( ansparen für die Mega Rente um dann den Kindern und Enkeln eine Immobilie oder Auto zu ermöglichen - siehe dieser thread) aber ich bin dafür einfach zu egoistisch und lebe jetzt anstatt mit 67 ..
 
Ein Haus ist keine Sparbüchse!!!

Gerade als junger Mensch sollte man was weglegen, aktuell gibt es noch 1,75% garantiert und viele geben 4% mit Überschüssen. Zinseszinseffekt.

Rente sind gerade mal 40%...wenn dir das reicht super. Hoffentlich stehen dann keine Reparaturen beim Haus an.

Aber priv. KV haben...Schmunzeln....


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Da er E13 ist und somit kein Beamter, MUSS er die gesetzliche Rentenversicherung in Anspruch nehmen (bis auf wenige Ausnahmen..).
Somit hat er für die "Rente" immerhin schon einmal das Minimum. Ich weiß nicht woher hier immer die Leute kommen, die 500-1000€ monatlich für ihr Rente weglegen können xD! In meiner Familie und bei Bekannten sieht das in der Regel eher anders aus..... Mir scheint 90% der Mitglieder hier im Forum wissen nicht wie viele Menschen mit DEUTLICH weniger Gehalt auskommen müssen.
 
Ich hab jetzt auch nochmal durchgerechnet mit der Wohnung die ich wahrscheinlich nehme/bekomme:


Einnahmen: 2660

Versicherungen -100
Miete -980
Strom -50
DSL/Entertain -57
Ipad Vertrag -25
ÖPNV -77
GEZ -18
Friseur -40
Handyvertrag -50
Lebensmittel -300

Gesamt Kosten -1697

Monatssaldo +963

Der Handyvertrag fällt Ende des Jahres noch weg (+50€) und da kommt auch nichts neues her. ÖPNV kann wenn es mal ein Auto gibt gegen einen Tiefgaragenstellplatz getauscht werden. Bei den Einnahmen sind schon 1% betr. Altersvorsorge (vom Brutto) abgezogen, bei den Versicherungen hab ich pauschal 100€ veranschlagt für Haftpflicht, Hausrat, Recht und Krankenzusatzversicherung(durch Arbeitgeber gezahlt aber Steuerwerter Vorteil). Dazu kommen dann noch Spesenüberhänge die aber nicht geplant werden können. Am Anfang werde ich 500€ davon nutzen um den privaten Kredit für die Wohnungseinrichtung zu tilgen und den Rest zur freien Verfügung / etwas sparen. Wenn das durch ist, diese 500€ "fest" weglegen.

Zudem sind die Nebenkosten verdammt hoch veranschlagt. 2,70€/qm Nebenkosten für ein Neubau mit sehr guten Energiewerten sollte am Ende des Jahres eine gute Rückzahlung geben, gerade wenn ich häufig nicht zu Hause bin als Berater. Von den 57€ VDSL/Entertain komm ich hoffentlich auch weg zu Unitymedia (40€).

Ich hoffe ich hab bei meiner Planung nichts vergessen, aber sieht eigentlich ganz gut aus :)
 
500-1000€...wie kommst du auf diesen Wert.

Der Verbraucherschutz empfiehlt 10% vom Brutto.

Lassen wir mal die Inflation außen vor...wenn man heute ca. 2000€ verdient und normale Lohnsteigerungen hat wird man evtl. mal knapp 1000€ Rente erhalten. Das reicht niemals, außer man schränkt sich im Alter nur noch ein. Viele vergessen, dass man auch dann Mieten zahlen muss, die steigen oder ein Haus auch mal eine Renovierung bedarf.

Legt man mit 27 Jahren um die 100-150€ zurück zu 4% und nutzt über 40 Jahre den Zinseszins Effekt hat man im Alter gerne um die 200.000€ Kapital was dann nur mit der Hälfte der Erträge versteuert wird oder zumindest eine lebenslange Rente von 500-600€. Somit hat man schon einen großen Teil der Lücke geschlossen.

Wenn euch jedoch 1000€ Rente reichen...mir nicht. Ich habe zur Rente exakt das gleiche wie zu jetzigen Zeiten. Meine Rente steht auf 3 Füßen.

1. Gesetzliche Rente ca. 40% vom letzten Netto (nicht vergessen die gesetzliche Rente wird ab 2038 zu 100% versteuert).
2. Betriebsrente ca. 40% vom letzten Netto (werde aber eine Kapitalauszahlung nutzen)
3. 1x Entgeltumwandlung 1% vom Brutto, einmal klassisch privat

Zusätzlich beziehe ich noch VWL vom AG, diese 40€ stecke ich in eine 4% verzinste kapitalbildende LV, somit hat meine Freundin garantiert mal 20.000€ für meinen Todesfall oder ich mit 67 60.000€ zusätzlich.

Dieses Jahr werde ich zudem noch eine Investmentrente abschließen.

Ehe ich 100€ oder so in eine priv. KV stecke, stecke ich das Geld lieber in meine Zukunft.

Meine Devise ist einfach von jedem Euro den ich mehr verdiene ca. 25% in meine Zukunft zu investieren und 75% zu behalten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Naja Ansparen für die Rente...ich bin da auch eher der Meinung man soll jetzt leben und nicht später.

Zumal niemand weiß was in 30 oder 40 Jahren ist...wenn es so weitergeht wie jetzt (und das wird es) wird früher oder später entweder die USA oder sämtliche EU Staaten zahlungsunfähig und dann kann man sich sein ganzes angespartes Geld in der Pfeife rauchen. Ich vertraue dem Geld schon lange nicht mehr, die Blase ist schon viel zu groß...wenn ich Kohle auf der Seite hab kauf ich mir davon was schönes ;) dann habe ich wenigstens einen Gegenwert, sollte die Blase platzen
 
Was bedeutet bei dir Zukunft. Welches Alter?

Einfach lesen...

Es gibt Einlagensicherungsfonds.

Weil Deutschland und Europa schon so oft pleite waren...aber ich weiß die Illuminati sind involviert. Man darf ruhig mal realistisch denken.

Ich verzichte ja nicht komplett für die Zukunft, sondern ich treffe eine Nutzenallokation die den höchsten Mehrwert für mich hat.

Reellen Gegenwert zu kaufen ist vollkommen Okay, sogar sinnvoll. Nur ist eben nicht alles ein reeller Gegenwert. Aktien sind es, Gold ist es, Rohstoffe generell sind es...aber ein Haus oder eine Immobilie ohne Reserve sind es eben nicht.

Es hat Niemand gesagt, dass man das gesamte freie Einkommen in die Rente investieren soll. Ein gewisser Teil ist aber sinnvoll. Wer mit 67 nicht wie ein Bettler leben will muss es sogar machen.


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Naja Ansparen für die Rente...ich bin da auch eher der Meinung man soll jetzt leben und nicht später.

Zumal niemand weiß was in 30 oder 40 Jahren ist...wenn es so weitergeht wie jetzt (und das wird es) wird früher oder später entweder die USA oder sämtliche EU Staaten zahlungsunfähig und dann kann man sich sein ganzes angespartes Geld in der Pfeife rauchen. Ich vertraue dem Geld schon lange nicht mehr, die Blase ist schon viel zu groß...wenn ich Kohle auf der Seite hab kauf ich mir davon was schönes ;) dann habe ich wenigstens einen Gegenwert, sollte die Blase platzen

Und was ist dein Gegenwert, wenn man fragen darf? Und von welcher Blase redest du? Man kann ja in vielen Sachen eine Blase sehen...
 
Okay. Dann möchte ich jetzt eine ERNSTHAFTE Empfehlung von euch. Ich garantiere euch auch das ich mir darüber Gedanken machen werde ;-)

Zur Situation:

Einkommen:
ich 1.800€ Netto
Freundin 200€ Netto (bald hoffentlich mehr...)

Ausgaben Fix:
640€ Kaltmiete (inklusive Wasser)
150€ Nebenkosten (Strom/Gas)
220€ Verträge (Internet, Handy, Auto Versicherung+Steuern, BU, Haftpflicht, etc.pp)
200-250€ Haushaltsgeld (Essen, Reinigungsmittel, etc )
200€ Tankgeld
150€ Schulden bei Eltern abzahlen (nur noch 6 Monate)

Dazu kommen dann noch sonstige Ausgaben wie Geburtstagsgeschenke, Feiern gehen (selten), mit Freunden mal Bowlen gehen etc.
Das würde ich auf 50-100€ im Monat schätzen. Je nachdem wie "aktiv" wir gerade sind ;-)

Da sind wir gesamt bei Ausgaben von 1.710€

D.h. von unseren 2000€ Netto bleiben effektiv 290€ !


In was kann man die 290€ sinnvoll anlegen? Sparen? VWL bei der Firma sollte ich langsam mal in Erwägung ziehen, dass ist mir bewusst. Das wären dann immerhin 40€die noch irgendwo gespart werden. Was mit den restlichen 200€ anfangen? Ist es sinnvoll die letzten Restbestände des Geldes in irgendeine Rentenversicherung oder ähnliches anzulegen?

Wo denkt ihr ist mein größtes finanzielles Dilemma ;-) ? Ich bin momentan echt überzeugt, dass unsere Wohnung gute 150€zu teuer ist für unsere Verhältnisse. Aber ein Umzug würde aktuell wieder ordentlich Geld kosten, wodurch die Option eigentlich entfällt. Meine bessere Hälfte ist eh gerade auf Jobsuche, da bleibt ein Standortwechsel nicht ausgeschlossen. Daher lohnt sich Umziehen vorher nicht!

Nun hatte ich letztens gute 1.500€ angespart, und wer hätte es Gedacht? TÜV, Inspektion, Reparaturen etc. haben genau dieses Ersparnis aufgefressen 🙂 Schade
Eure kritische Meinung ist erwünscht!
 
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Von einer Rentenversicherung würde ich dir abraten (eigene Erfahrungen), da sind die Kosten einfach zu hoch.
Ich würde schauen, dass du so 8-10k aufs Tagesgeld packst, für unvorhersehbare Ausgaben - bzw. so 2-3 Brutto / Netto Gehälter.
Dann würde ich so rund 200€ in einen ETF investieren. (Geringe Kosten, gestreutes Risiko - MSCI World z.B.). Das kann man dann monatlich mit einem Sparplan einrichten und muss sich nicht drum kümmern. Die kosten hier sind minimal und auf lange Sicht lohnt es sich.
Kurzfristig bist du immer liquide und den ETF kannst du natürlich auch sofort verkaufen wenn du magst.
 
Miete ist zu hoch. Max 1 Drittel warm vom Netto.

Danke für die Info. Wie gesagt ist das leider aktuell nicht möglich, da wir sonst zu zweit in einer Einraumwohnung leben müssten. Wenn dieFreundin dann aber hoffentlich bis Ende diesen Jahres auch mindestens 1.000€ Netto erreicht, dann sollte die Wohnung bezahlbar und im Rahmen sein.

Von einer Rentenversicherung würde ich dir abraten (eigene Erfahrungen), da sind die Kosten einfach zu hoch.
Ich würde schauen, dass du so 8-10k aufs Tagesgeld packst, für unvorhersehbare Ausgaben - bzw. so 2-3 Brutto / Netto Gehälter.
Dann würde ich so rund 200€ in einen ETF investieren. [...]

Danke für den Tip! Ein Tagesgeld-Konto habe ich. Da werde ich mir nun mal das Ziel setzen dauerhaft eine Vermögenssteigerung zu erzielen. Einfach immer ein wenig einzahlen, für ie unvorhersebaren Ausgaben. (Auto etc)
Über die ETF-Geschichte werde ich mich mal erkundigen!
Zum Thema Rentenversicherung. Ich bin natürlich in der gesetzlichen RV. Außerdem gibt es bei uns eine betriebliche RV die bei der VBL eingezahlt wird. Davon gehen monatlich auch 42€ vom Gehalt ab. Aber hier zahlt ja der Arbeitgeber den größten Teil mit (ich glaube es waren 160€?).
 
Von einer Rentenversicherung würde ich dir abraten (eigene Erfahrungen), da sind die Kosten einfach zu hoch.
Ich würde schauen, dass du so 8-10k aufs Tagesgeld packst, für unvorhersehbare Ausgaben - bzw. so 2-3 Brutto / Netto Gehälter.
Dann würde ich so rund 200€ in einen ETF investieren. (Geringe Kosten, gestreutes Risiko - MSCI World z.B.). Das kann man dann monatlich mit einem Sparplan einrichten und muss sich nicht drum kümmern. Die kosten hier sind minimal und auf lange Sicht lohnt es sich.
Kurzfristig bist du immer liquide und den ETF kannst du natürlich auch sofort verkaufen wenn du magst.

Jeder bestimmt doch selber die Einzahlungshöhe in eine Versicherung.

Tagesgeld..., da gibt es aktuell im Schnitt 0,1% Zinsen. Da kann man es auch unter dem Kopfkissen lassen. Damit erhielt man auch keine Steigerung des Vermögens. Der nominale Betrag mag wachsen, die Kaufkraft sinkt aber.

1000€ sind im 40 Jahren nur noch 500-600€ Wert. Klar klingen nun 2000€ mehr, unter dem Strich ist es aber das gleiche. Ziel ist es langfristig den Gegenwert zu erhalten oder idealer Weise zu steigern. Also brauch man um die 2% Zins, dass schaft kein Tagesgeld.


Aktuell ist die Miete zu hoch, 30% vom Netto galt mal früher. Wann verdient deine Freundin?

WVL beantragen.

Später dann eine klassische Rente zur Sicherheit und für den Ertrag mal eine Investmentrente bzw. einen Fondsparplan.


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Ja ich meinte auch eher eine fondgebundene Renten- / Lebensversicherung. Bei der du über die Jahre Kapital ansparst, um es dir später in monatlichen Abständen als Zusatz zur gesetzlichen Rente auszahlen zu lassen.
Die gesetzliche RV habe ich natürlich auch - auch in die VBL wird eingezahlt.
 
Jeder bestimmt doch selber die Einzahlungshöhe in eine Versicherung.

Tagesgeld..., da gibt es aktuell im Schnitt 0,1% Zinsen. Da kann man es auch unter dem Kopfkissen lassen. Damit erhielt man auch keine Steigerung des Vermögens. Der nominale Betrag mag wachsen, die Kaufkraft sinkt aber.

1000€ sind im 40 Jahren nur noch 500-600€ Wert. Klar klingen nun 2000€ mehr, unter dem Strich ist es aber das gleiche. Ziel ist es langfristig den Gegenwert zu erhalten oder idealer Weise zu steigern. Also brauch man um die 2% Zins, dass schaft kein Tagesgeld.


Aktuell ist die Miete zu hoch, 30% vom Netto galt mal früher. Wann verdient deine Freundin?

WVL beantragen.

Später dann eine klassische Rente zur Sicherheit und für den Ertrag mal eine Investmentrente bzw. einen Fondsparplan.


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Gibt es Alternativen zum Tagesgeldkonto? Da ich aktuell kein Geld auf der hohen Kante habe, wäre mir ein Konto bei dem ich nichts abheben kann zu riskant.

WVL? Meinst du damit die vermögenswirksamen Leistungen? Die werde ich wohl jetzt mal beantragen. Nur bin ich mir noch nicht schlüssig über die Art der VL... Bausparvertrag..Fondssparvertrag?

Die Miete ist in der Tat zu hoch. Aber allein der Umzug + Maklergebühren etc. würde sicherlich 3 oder mehr aktuelle Monatsmieten übersteigen. Meine Freundin ist schon auf Jobsuche, gestaltet sich aber gerade als schwierig. Hoffen aber, dass sie in 2-3 Monaten etwas hat. Sollte es nur ein Prkatikum sein, ja dann müssten wir umziehen.
 
Vom Tagesgeldkonto kann man täglich auf sein Girokonto transferieren. Von da aus dann überall hin.
Deshalb ja "Tagesgeld", weil es nicht fest angelegt ist :p
 
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