[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

Wenn es überhaupt einen Mangel an gewissen Fachkräften in Unternehmen gibt, sind diese aber auch meist selbst schuld.

Ich habe schon zu Hauf Stellenangebote gelesen die im Grunde nicht erfüllbar sind.
Die wollen doch im Bestfall jemanden der mindestens 10 Jahre Berufserfahrung hat aber dann nur mit einem Einstiegsgehalt eines frischen Hochschulabsolventen.

Da werden sogar direkt an Hochschulen Stellenangebote geschickt zur Weitergabe, in denen man Berufserfahrung einfordert. Das ist die Realität.

Klar finden die Unternehmen keine Fachkräfte, aber die sollen sich erstmal an die eigene Nase fassen.
Es gibt genug arbeitslose Akademiker.

Es gibt sogar genug Lehrstellen und auch genug Leute die Lehrberufe machen wollen. Nur leider passen die Vorstellungen der Arbeitgeber über einen potentiellen Lehrling nicht mit dem Angebot auf dem Markt zusammen.
Da gabs im Bereich der Absolventen eine deutliche Verschiebung seit viel mehr Leute Abitur machen und die Hochschule aufsuchen - das wird aber verdrängt.
 
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Ich persönlich halte den "Fachkräftemangel" für einen völligen Bullshit.

Beispiel: Mein derzeitiger Arbeitgeber hat 15 (!!!) Stellen offen im Bereich Embedded-Entwicklung, also C/C++ und Mikrocontroller und AUTOSAR und so was alles. Diese 15 Stellen sind seit über einem Jahr offen. Das Problem ist, dass der Markt sich schon seit Jahren wandelt, kein Schwein macht mehr "echte Programmiersprachen", nur Java, C# und den sonstigen Schwachsinn, aber C/C++ ist Mangelware. Sprich die BA/FH/Uni Abgänger kann man abhacken, das können sie nicht und werden es so schnell nicht können. Dann gibt es welche, die schon seit 10-20 Jahren in dem Bereich arbeiten, aber ihre Gehaltsvorstellungen sind jenseits von gut und böse. Wir hatten öfters mal Gehaltsvorstellungen im sechs stelligen Bereich gehöre, da hört der Spaß nun wirklich auf. Die Leute sind vorhanden, aber ihre Vorstellungen sind völlig realitätsfremd.

du sagts es ja selber. neue absolventen gibt es nicht mit c++ erfahrungen. demzufolge sind die alten erfahrenen die letzten die das können. da angebot und nachfrage immer gewinnt können die soviel geld verlangen. dein chef würde mit einen c++ programmierer sicherlich deutlich mehr umsatz erwirtschaften als die 100.000 die der programmierer will. er stellt nun niemanden ein und verliert bares geld, nur weil sein gieriger stolz das verbietet.
ihr müßt mal gucken wieviel gewinn! (ja gewinn, nicht umsatz oder sonstwiewas) ein chef mit einen mitarbeiter pro jahr einfährt.


bei guten firmen ist die einarbeitung in die technischen geräte meistens nichteinmal das problem. eher ist es problem leue zu finden mit den richtigen hintergrundwissen. lieber jemanden paar wochen ne software zeigen als jemanden erstmal zu erzählen was dies und jenes ist. und in der heutigen zeit werden die jobs immer spezialisierter und übergreifender. 1 studium reicht heute häufig gar nicht mehr, man braucht sehr gute kenntnisse in einen zweiten völlig artfremden gebiet. beispiel: ing studium + medizinstudium um anschließend medizinische geräte bauen zu können. soll man die geräte nun auch noch verkaufen, braucht man am besten noch ein bwl studium dazu. und solche fachidioten mit 2-3 völlig unterschiedlichen fachrichtungen kann man an 1 hand abzählen, und diese wollen dann natürlich auch fürstliche gehälter.
am schlimmsten sind da noch die firmen die über zeitarbeit suchen. die lassen ein anderes unternehmen nach der eierlegenden wollmich sau suchen, schlagen jedes angebot aus was nicht 100% deren erwartungen entspricht und warten und warten und warten. diese echten spezialisten würden sich nie bei der zeitarbeit bewerben, trotzdem wird es mal versucht. und die jobbörsen sind voll mit diesen völlig sinnbefreiten angeboten von diesen firmen. zeitarbeit und ing ist geldtechnisch soweit noch in ordnung, als einstieg viellicht gar nicht so verkehrt, andererseits in der bewerbungsphase einfach nur verschwendete zeit. man hat nen gespräch bei der zeitarbeitsfirma, kosten, zeit usw verballert ohne das überhaupt in irgendeiner art und weise ein unternehmen interesse an dir bekundet hat. telefonische gespräche sind in ordnung, zu jemanden hinfahren mache ich da nicht mehr, bis der endkunde mich wirklich sehen will. ist einfach vertane müh und zeit.
ich bewerbe mich derzeit nur noch auf die richtigen firmen, wo ein gespräch auch gleich ein ja/nein nach sich zieht. wobei da gibts auch wiederrum geschichten...
 
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Das "wie" hat er eben nicht komplett gelernt und zum Entwickeln gehört viel mehr als das stumpfe Runterschreiben von Code, gerade wenn es um Performance, Wiederverwendbarkeit und Wartbarkeit geht aber das gehört hier nicht her.
Ich glaube ihr beiden wisst gar nicht so viel vom "eigentlichen doing" - was übrigens auch vielen Personalern so geht, darum ist es immer gut jemanden im Gespräch dabei zu haben der genau das tut (aus Firmensicht).

Zum eigentlichen Thema: 6 stellige Jahresgehälter als langjähriger Software Entwickler (gerade Spezialisten) sind jetzt nicht so unüblich - als selbstständiger liegen die Stundensätze, je nach Projekt zwischen 80-100€.

Meinst Du mich? Ich bin Entwickler & Admin.

Ihr habt alle Gehaltsvorstellungen... :D

Ich hol euch mal wieder auf den Boden der "in der Industrie-arbeitenden-Fachkräfte" herunter.

Mein Nettogehalt liegt als Industriemechaniker in einem kleinen mittelständischen Betrieb bei knapp 1300 Netto. Man könnte sich bemühen und bei einem größeren Unternehmen im Umkreis einsteigen. Dort wäre das Nettogehalt irgendwo bei 1500-1600Euro. Mir gefällt mein "chilliger" Job aber ganz gut und ich plane eine mehrjährige Fortbildung in Teilzeit, da kommt mir die ruhige "Basis" gelegen.

Da sich meine sozialen Pläne etwas verschoben haben (Freundin zieht aus der gemeinsamen Wohnung aus), ändert sich auch meine Kostenrechnung wie folgt:

Lohn 1300
Miete 460
Essen/Einkaufen 150
Strom 36 (sinkt vllt nächstes Quartal da "nur" noch 1 Person)
Inet 20

666 fürs "Wohnen&Essen"

Auto (V/S/RL) 120
Sparen (das was übrig bleibt) ca. 200

Rest bleibt dann für mich.


So ist mein aktueller Stand. Damit macht man keine großen Sprünge. Auto ist für mich Luxus, fahre nicht übermäßig viel, eine Tankfüllung (ca 70€) reichen bei mir ca.1.5Monate. Sparanlagen sind keine Vorhanden (außer die monatliche Summe fürs Tagesgeld). Ich arbeite Vollzeit und hab schon eine "günstige" Wohnung für unsere Stadt. Groß Party machen oder wilde Ausgaben sind nicht drin. So sieht die Realität aus.

Das ist mal krass. Aber jeder wie er das will. Ich habe eine sehr schöne große Wohnung (3,5 Zimmer, 80m², FBH, Aufzug, gut gelegen 5 Minuten zur Autobahn, 5 Minuten zur S-Bahn, ...) für mich allein, fahre ein dickes Auto, was auch unterhalt werden will und etc. Aber ich bin auch jemand, der was schaffen und was reißen will, so eine ruhige Kugel wäre nichts für mich.
 
1 studium reicht heute häufig gar nicht mehr, man braucht sehr gute kenntnisse in einen zweiten völlig artfremden gebiet. beispiel: ing studium + medizinstudium um anschließend medizinische geräte bauen zu können.

Ich melde mich mal als das Beispiel in Spé xD Dipl.-Ing. Medizintechnik (wenn auch Berufsakademie) mit Berufserfahrung und aktuell angehender Medi ;) rechne mir damit allgemein ganz gute und vor allem lukrative Chancen aus.

Aber es ist wirklich so, heute werden meist Anforderungen gestellt, die auf viele Jahre Erfahrung abzielen, aber man ist nur bereit, Gehälter wie nem absoluten Anfänger zu bezahlen, leider schon oft genug mit bekommen und dann wird sich noch darüber auf geregt, das keiner dafür dort arbeiten kommt. Im tiefen Osten ist das leider ganz üblich und, muss man aber auch mal sagen, verkaufen sich sehr sehr viele unter Wert, weshalb diese krasse Lohnschere nach wie vor vorhanden ist, da sich immer ein "Dummer" findet, der für das Geld doch arbeiten kommt, da er sich dann in keine Richtung verändern muss - um dann am Ende trotzdem nur rum zu jammern...
 
Was bei dieser Schere aber ganz gern vergessen wird, dass beispielsweise Mieten im Osten doch ein gutes Stück niedriger sind als im Westen. Hier in Stuttgart legt man für eine 3-Zimmer Wohnung locker und problemlos kalt einen Tausender hin und das ist Normalität.
 
Hier in Stuttgart legt man für eine 3-Zimmer Wohnung locker und problemlos kalt einen Tausender hin und das ist Normalität.

Das is noch günstig für eine 3 Zimmer Wohnung. Kann man hier auch schnell für eine 2 Zimmer Wohnung hinlegen...

Inkl. das die öffentlichen Verkehrsmittel hier zusätzlich richtig teuer sind...
 
Wobei man das in Hamburg auch nur im Stadtkern und den In-Vierteln (eppendorf etc) hinblättern muss.

Ich persönlich habe nichts dagegen auch 20 Minuten in die Stadt reinzupendeln. Ich muss nicht unbedingt am Hotspot des Lebens wohnen wo es laut und voll ist, nur damit ich sagen kann "Hey ich wohne mitten drin, ich bin dabei" und mic hdabei dumm und dämlich zahlen.

Irgendwo muss ne Relation zum Mietpreis stehen. Meine Pluspunkte bei Wohnungen sind Ruhe, Großzügigkeit, eine gehobene Ausstattung und ein gesunder Mietpreis.
 
Sicherlich! In meiner Herkunftsecke sind Wohnung von 4-Zimmer/100qm für 500€ drinn ;) Allerdings unterscheidet sich das im Osten auch massiv, in der Nähe größerer Städte geht es wahnsinnig nach oben, ich mag bezweifeln, das Leipzig oder Dresden anderen ähnlich großen Städten da sehr viel nach stehen.
 
Sag ich doch, Stuttgart ist schweineteuer und ich wohne in Leinfelden-Echterdingen.
 
Das ist der springende Punkt. Da kann man eben nicht einfach mal etwas Geld sparen, in dem man sich etwas außerhalb von Stuttgart sucht.
 
Hmm doch, laut dem 2013 Ranking ist Dresden sogar unter dem Bundesdurchschnitt:
Mietpreise in Deutschland: Wohnen in München ist am teuersten - SPIEGEL ONLINE

Das Problem bei solchen Mietrankings ist immer, das dort der Durchschnitt genommen wird.
In Hamburg kann man z.B. Wohnungen für 4,- pro m² finden, wie meine Schwester z.B. eine hat!
Das verzerrt das Bild "leicht", denn für eine ordentliche Wohnung (und damit meine ich nicht unbedingt gehoben!) kommt man schnell in Münchner Regionen und tlw. sehr weit darüber, je nach Lage!
 
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Richtwert für Miete sind ja immer so circa 30 % vom Netto. Das haut heute leider kaum mehr hin. Hängt denke ich auch damit zu tun, das man zu viel Nebenkosten zahlt. Wenn ich mich hier so umsehe zahlt man teilweise für 30 m² schon bis zu 140 Euro Nebenkosten, was mir dann doch etwas zu viel erscheint.

Ich wäre beinahe in Stuttgart gelandet und hätte zwischen 1500 und 1650 Netto gehabt - für Stuttgart ist das echt nicht viel.

Wo bist denn denn jetzt gelandet?

Ich bin der Freundin wegen in die Stuttgarter Ecke gezogen (Reutlingen) und hab 1900€ netto, da bleibt nicht mehr allzuviel übrig, dessen muss man sich bewusst sein. Zum Glück hat meine Freundin demnächst ihren Master fertig und fängt hoffentlich dann auch das Geldverdienen an :D

Miete sind bei mir 630€ (+ 300€ die meine Freundin zahlt) für 3 Zimmer, 74qm mit Balkon und Tiefgaragenplatz direkt am Bahnhof.
 
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Bei mir sind es knapp unter 15% vom netto für die Wohnung. Meine Freundin knapp drüber. Insgesamt sind es 615€ für die Wohnung bei gesamt ca 4200€ netto. Ersparnisse leider kaum vorhanden, hatten in den letzten Monaten zwar was angespart, ist aber alles für einen neuen corsa drauf gegangen xD
 
Ich persönlich halte den "Fachkräftemangel" für einen völligen Bullshit.

Beispiel: Mein derzeitiger Arbeitgeber hat 15 (!!!) Stellen offen im Bereich Embedded-Entwicklung, also C/C++ und Mikrocontroller und AUTOSAR und so was alles. Diese 15 Stellen sind seit über einem Jahr offen. Das Problem ist, dass der Markt sich schon seit Jahren wandelt, kein Schwein macht mehr "echte Programmiersprachen", nur Java, C# und den sonstigen Schwachsinn, aber C/C++ ist Mangelware. Sprich die BA/FH/Uni Abgänger kann man abhacken, das können sie nicht und werden es so schnell nicht können. Dann gibt es welche, die schon seit 10-20 Jahren in dem Bereich arbeiten, aber ihre Gehaltsvorstellungen sind jenseits von gut und böse. Wir hatten öfters mal Gehaltsvorstellungen im sechs stelligen Bereich gehöre, da hört der Spaß nun wirklich auf. Die Leute sind vorhanden, aber ihre Vorstellungen sind völlig realitätsfremd.
Eine Firma, die ihren Mitarbeitern keine Löhne zahlen will die den Qualifikationen entsprechen, darf sich nicht über einen fiktiven Fachkräftemangel beklagen.
 
Da bei mir jetzt auch die Phase des Job-Suchens anfängt auch mal von mir in den Raum gefragt was man als Bachelor (Wirtschaftsinformatik) als Gehaltsvorstellungen angeben kann, ganz unabhängig von sonstigen Leistungen.
Studium wurde Dual absolviert und es soll in die Richtung IT-Service-Consulting und/oder Projektmanagement gehen.
 
In ner Großstadt im Westen wie z.B. Hamburg sind 45.000-50.000 durchaus drin. Kommt drauf an wie gut du dich verkaufst. :)
 
Meinst Du mich? Ich bin Entwickler & Admin.



Das ist mal krass. Aber jeder wie er das will. Ich habe eine sehr schöne große Wohnung (3,5 Zimmer, 80m², FBH, Aufzug, gut gelegen 5 Minuten zur Autobahn, 5 Minuten zur S-Bahn, ...) für mich allein, fahre ein dickes Auto, was auch unterhalt werden will und etc. Aber ich bin auch jemand, der was schaffen und was reißen will, so eine ruhige Kugel wäre nichts für mich.

Gratulation das du dir solch einen Lebensstil angeeignet hast, aber das alles kommt sicher nicht von einem einfachen Facharbeitergehalt.

Wenn du richtig gelesen hättest wäre dir aufgefallen das "die ruhige Kugel" einem Fortbildungsstudium dient. Da möchte ich nicht wegen 200-300€ Extra im Monat im Schichtdienst stecken und am Ende das Studium vergeigen. Zudem ist mir meine Freizeit auch wichtiger als die Arbeit. Dort lebe ich, aber das scheinen viele zu vergessen und lassen sich mit hunderten Überstunden knechten. Und dann, wenn der Leistungsdruck zu groß wird, fallen sie zusammen und schreien nach Burnout. Man sollte sich nicht wichtiger machen als man ist.
 
Da bei mir jetzt auch die Phase des Job-Suchens anfängt auch mal von mir in den Raum gefragt was man als Bachelor (Wirtschaftsinformatik) als Gehaltsvorstellungen angeben kann, ganz unabhängig von sonstigen Leistungen.
Studium wurde Dual absolviert und es soll in die Richtung IT-Service-Consulting und/oder Projektmanagement gehen.

vorsicht bei überzogenen zahlen wie unter dir genannt. 45000€ ist schon sehr ambitioniert, wenn man nicht gerade bei audi und konsorten landet. ist auch eine frage deines abschlusses und wie immer angebot und nachfrage. du kannst dein maximales gehalt eigentlich relativ leicht selber rausbekommen, indem du guckst, wieviele firmen sich auf wieviele bewerbungen melden und wieviele dich nach den gespräch dann nehmen wollen. das erstbeste sollte man wenn sowieso nicht nehmen, ausser es passt oder die ausbeute war eher mager. wenn du auf 5-6 bewerbungen 3-4 gespräche rausbekommst und dann 2 zusagen bekommst schaffst du wohl die 40.000, ansonsten wohl eher nicht.
entscheidend ist natürlich auch die lokation. verabschiede dich von den traum 45000€ einstiegsgehältern, ausser du wohnst wirklich perfekt (dann aber auch hohe mieten). auf dem land und bei kleinen klitschenfirmen sind 40000€ schon gut.
 
Sicherlich! In meiner Herkunftsecke sind Wohnung von 4-Zimmer/100qm für 500€ drinn ;) Allerdings unterscheidet sich das im Osten auch massiv, in der Nähe größerer Städte geht es wahnsinnig nach oben, ich mag bezweifeln, das Leipzig oder Dresden anderen ähnlich großen Städten da sehr viel nach stehen.

Doch...in Leipzig bekommt man super Wohnungen in den besten Vierteln für 800-1000€, vergleichbar sind hier Wohnungen in München, Hamburg und Co. für 2000€. Aber, die Mieten ziehen auch hier an, in Leipzig mit knapp 8% im Jahr. Auch gibt es schon Wohnungen wo man gerne mal 2000€ und mehr hinblättert.

Übrigens haben meine Freundin und ich mit Urlaubsgeld, Prämien & Weihnachtsgeld ca. jeweils knapp 2300-2500€ Netto. Ist für Leipzig schon gut. Miete zahlen wir 550€. Will aber umziehen, habe die Grenze so bei 800-900€ gesetzt (3 Räume, Balkon, 80-90qm, Altbau der modern saniert wurde und gute Lage).


Sent from my iPhone 4S
 
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phu ist des bei euch teuer ;)

zahle 500 kalt +250nk fuer ca. 110qm dhh...

da weis ich, wieso ich auf dem land leb.

dafuer sind 45.000 als einstiegsgehalt unrealistisch. hatte 36 zu anfang, aber schon 9 monate spaeter 42 next step, mal sehen, kommt jetzt, ca. 2,75j nach berufseinstieg ;)

aber dafuer hab ich ja auch studiert :)
 
man merkt aber sofort, das die mittelklasse die noch geld hat zum ausgeben für sinnlose technische spielereien ( :D ), sogut wie immer zu 2 lebt. wer alleine lebt wird auch mit 2k netto nicht allzuweit kommen, ausser auf dem hinterland, wo 2k aber schon ne menge holz ist.
fazit: sucht euch nen partner und lebt zu 2 :)
 
Zuletzt bearbeitet:
Zahle hier 725 € warm für 66qm, aber dass Mainz nicht gerade günstig ist, sollte sich eigentlich rumgesprochen haben.
Sind immerhin 25% vom Netto
 
Also für ich klingt das günstig, ich zahle aber auch 500€ warm für 35 Quadratmeter (ne, nicht in Mainz)
 
man merkt aber sofort, das die mittelklasse die noch geld hat zum ausgeben für sinnlose technische spielereien ( :D ), sogut wie immer zu 2 lebt. wer alleine lebt wird auch mit 2k netto nicht allzuweit kommen, ausser auf dem hinterland, wo 2k aber schon ne menge holz ist.
fazit: sucht euch nen partner und lebt zu 2 :)

hab ich schon lange, und wenn ich alles einrechne haben wir (freundin, kind, hund, voegel und ich) etwa 3k

dafuer brauchst du hier 2 autos, kannst fuer beide autos zusammen mal 2400km im monat rechnen, ....
man gibt das geld halt anders aus, weniger kosten hat man nur bedingt.
 
Ja ok,
hätte vllt. erwähnen sollen dass ich ziemlich Glück gehabt hab.
Normalerweise kostet eine solche Whg hier in der Lage & Qualität locker 150-200€ mehr
 
Verabschiede dich von den traum 45000€ einstiegsgehältern, ausser du wohnst wirklich perfekt (dann aber auch hohe mieten). auf dem land und bei kleinen klitschenfirmen sind 40000€ schon gut.

Sehr interessant. Die Frage zielte darauf ab, da ich bei meinem Partnerunternehmen/ "Ausbildungsunternehmen" mit 46.200 + Alterszulage (keine Ahnung wie hoch aktuell denke so um die 150/Monat) also mit ca. 48.000 p.a. + unberechenbaren Jahresbonus(zwischen 0-2000€) einsteigen kann und das zu 100%. Da ich aber auch nach Alternativen schaue wollte ich mal wissen wie die Chance steht bei anderen Unternehmen mit diesen Zahlen ins rennen zu gehen. Mein erstes Gespräch ist direkt am Montag da bin ich ja mal gespannt:d


Zu dem Thema mieten:
Ich wohne aktuell zum Studium in Berlin / unterste Ecke Marzahn in einer 1-Raum Wohnung 30qm für 255€ warm, kalt müssten es 180€ sein. Ja es ist Plattenbau aber die Infrastruktur ist Top, alle Einkaufsmöglichkeiten, Sportstudio, Markt,Park, Schwimmbad, S-Bahn alles in 5 Minuten zu Fuß erreichbar und direkter Anschluss an die großen Berliner Innenstadtstraßen. Es wird gerade renoviert und Balkons angebaut mit sehr großzügigen Maßen von 6,5qm dann wird die miete ca. 280€ warm kosten. Die 3-Raum Wohnungen kosten hier ca. 560€
Auch wenn ich jetzt bald anfange zu arbeiten bin ich mir nicht sicher ob ich hier raus gehe. Mir ist die Qualität des Wohnens sehr wichtig aber dafür brauch ich keine Luxuswohnung in einem "Trendviertel" in dem das Haus vlt. schöner aussieht aber auch das dreifache kostet. Das investiere ich dann lieber in die Innenraumausstattung und mach es mir richtig gemütlich und kauf noch ein wenig schöne Technik:haha: Mit der Zeit werd ich sicher auch was größeres in Richtung 3 Raum suchen aber mal schauen.
 
Ich persönlich halte den "Fachkräftemangel" für einen völligen Bullshit.

Beispiel: Mein derzeitiger Arbeitgeber hat 15 (!!!) Stellen offen im Bereich Embedded-Entwicklung, also C/C++ und Mikrocontroller und AUTOSAR und so was alles. Diese 15 Stellen sind seit über einem Jahr offen. Das Problem ist, dass der Markt sich schon seit Jahren wandelt, kein Schwein macht mehr "echte Programmiersprachen", nur Java, C# und den sonstigen Schwachsinn, aber C/C++ ist Mangelware. Sprich die BA/FH/Uni Abgänger kann man abhacken, das können sie nicht und werden es so schnell nicht können. Dann gibt es welche, die schon seit 10-20 Jahren in dem Bereich arbeiten, aber ihre Gehaltsvorstellungen sind jenseits von gut und böse. Wir hatten öfters mal Gehaltsvorstellungen im sechs stelligen Bereich gehöre, da hört der Spaß nun wirklich auf. Die Leute sind vorhanden, aber ihre Vorstellungen sind völlig realitätsfremd.

Schön wie du das Prinzip von Angebot und Nachfrage erklärt.
Wenn der Markt nichts bietet, kannst du als jemand der es bietet, den Preis bestimmen.

Vor 10 Jahren war es so mit SAP Know How.
Ein Bekannter hat sich für einen 6 stelligen Betrag über 2-3 Jahre ausbilden lassen und sich damit tiefstes Hintergrundwissen angeeignet, welches er in den Folgejahren mit Tagessätzen von 1500 + Spesen reingeholt hat.
Wohlgemerkt ohne jede Diskussion!
 
was auch vollkommen marktgerecht ist.

ein mangel an etwas treibt nunmal die preise.

das funktioniert ueberall.

bsp. mercedes 190e:

standarfahrzeuge (z.b. = 0815-it-ler)
kannst du ab ca. 1000€ kaufen

das angebot ist hier groesser als die nachfrage

einen mercedes 190e evo2 gab es weltweit 502 mal.
hier ist ein begrenztes angebot vorhanden, dass auf eine deutlich hoehere nachfrage trifft (it-spezialist :) )
das solche fahrzeuge gern auch noch ueber 40.000€, im extremfall sogar fast 70.000€ kosten ist rel. einfach erklaerbar.
es gibt nachfrage, die bereut ist diesen gegenwert zu zahlen.

simple marktwirtschaft.
 
Was machst du aber wenns keiner zahlen will ? :)

Gesendet von meinem GT-I9300 mit der Hardwareluxx App
 
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