[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

Das spielt alles keine Rolle. Ich hab nen Uni-Abschluss in Politikwissenschaft und verdiene das Doppelte der meisten Ingenieure, die sich ja immer rühmen, so leicht so tolle Jobs zu bekommen. Ob Bachelor, FH, Uni oder Realschule. Das spielt alles keine so grosse Rolle, wie die Person und die Flexibilität, die man an den Tag legt.

Politikwissenschaft? :eek: Dann bist du ja mein Ansprechpartner.

Wie findet man in der Branche überhaupt einen Job? Meine Freundin ist demnächst mit dem Master fertig aber bekommt es nicht gebacken mal ordentliche Stellen ausfindig zu machen, gib mir doch bitte mal einen Tipp!
 
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Politikwissenschaft? :eek: Dann bist du ja mein Ansprechpartner.

Wie findet man in der Branche überhaupt einen Job? Meine Freundin ist demnächst mit dem Master fertig aber bekommt es nicht gebacken mal ordentliche Stellen ausfindig zu machen, gib mir doch bitte mal einen Tipp!

Einen Tipp? Mach nichts, was mit Politikwissenschaft zu tun hat.:D Ich habe neben dem Studium Praktika und Nebenjobs gemacht, die mir die Türen geöffnet haben. Das Studium war nur interessehalber. Es hat meine Allgemeinbildung deutlich verbessert und hilft beim Smalltalken. Aber sonst ist das doch ne brotlose Kunst. Damit verdient man kein Geld. Das weiss aber jeder, der anfängt Geisteswissenschaften zu studieren - sollte er zumindest.
 
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Quereinsteiger in irgend etwas anderes. Solange sie sich nicht gerade auf Sprachen oder so spezialisiert hat bzw. iwas wo man als Lehrer etc. arbeiten könnte findet man passende Stellen eher schwer.
 
am meisten wurmt mich an den überstunden, das diese verlorene lebenszeit sind und die nie nie niewieder reinkommen. man arbeitet und arbeitet und hat am ende absolut nichts davon.
Zunächst mal hat in erster Linie dein Arbeitgeber etwas davon und man könnte einfach auch mal wohlwollend unterstellen, dass deine Arbeitskraft grundsätzlich auch deinen Job sichert. Gehts der Firma gut, gehts meist auch Dir gut.
Zweitens, wenn du nicht gerade einen ur-langweiligen Fließbandjob (oder vergleichbar stupide Arbeit) hast, sondern beispielsweise an einem Projekt arbeitest, könnte es sein, dass du Erfahrungen sammelst; ergo: Erfahrungen sind durch nichts zu ersetzen, ausser durch noch mehr davon.

ich würde nie chef werden wollen, diese unzuverlässigkeit des personals würde mich ins grab bringen.
In dieser Sache kann ich dich bestätigen. Ich muss mich mitunter wöchentlich über irgendwelche Mitarbeiter aufregen, sei es Unachtsamkeit im Job, Nachlässigkeit in der Arbeitsleistung oder übermäßig hohe Krankmeldungen.
So ist jeder Mensch anders gestrickt, der eine rennt beim ersten Schnupfen zum Doc, der andere schleppt sich noch mit Fieber und Grippe zur Arbeit. Beide Beispiele sind wenig positiv.
 
Zunächst mal hat in erster Linie dein Arbeitgeber etwas davon und man könnte einfach auch mal wohlwollend unterstellen, dass deine Arbeitskraft grundsätzlich auch deinen Job sichert. Gehts der Firma gut, gehts meist auch Dir gut.
Zweitens, wenn du nicht gerade einen ur-langweiligen Fließbandjob (oder vergleichbar stupide Arbeit) hast, sondern beispielsweise an einem Projekt arbeitest, könnte es sein, dass du Erfahrungen sammelst; ergo: Erfahrungen sind durch nichts zu ersetzen, ausser durch noch mehr davon.

und warum zahlt der AG diese überstunden nicht einfach? er verdient doch auch an diesen stunden. das ich durch meine eigene arbeit meinen arbeitsplatz sichern muss ist mir völlig klar. ich weiss auch das ich als arbeitnehmer etwas leisten muss, damit mich der AG überhaupt bezahlen kann (trifft zumindestens fast immer zu). trotzdem sind überstunden auch gewinnbringend und sollten deshalb bezahlt oder abfeierbar sein.
aber hier läuft es so: 1woche: überstunden ohne ende, täglich 2stunden etwa, samstag biste dann auch nochmal 8stunden da. 58stunden woche. woche drauf 40stunden nach plan. 3woche willste 2stunden früher los zum arzt, sagt der chef "die 2stunden musste morgen aber nachholen". und da denkst du da haut was nicht hin. folgerichtig geht man morgens zum arzt und holt sich nen krankschein. da beim arbeitgeber nicht die länge der krankmeldung relevant ist sondern die anzahl der krankmeldungen (1x 5tage krankmelden fällt deutlich weniger auf als 5x 1tag) macht man die woche dann auch gleich zu. der chef regt sich 1x pro krankmeldung auf, egal ob die 1 oder 5 tage dauert. denn er muss 1x die vertretung zusammenkramen. gibt hier sicherlich fälle wo es anders ist, trotzdem entsteht das gefühl "der ist ständig krank" eher wenn man öfter kurze zeiträume fehlt als ab und anmal für etwas länger.

In dieser Sache kann ich dich bestätigen. Ich muss mich mitunter wöchentlich über irgendwelche Mitarbeiter aufregen, sei es Unachtsamkeit im Job, Nachlässigkeit in der Arbeitsleistung oder übermäßig hohe Krankmeldungen.
So ist jeder Mensch anders gestrickt, der eine rennt beim ersten Schnupfen zum Doc, der andere schleppt sich noch mit Fieber und Grippe zur Arbeit. Beide Beispiele sind wenig positiv.

der größte teil der krankschreiben kommen doch gar nicht durch krankheit sondern durch probleme im betrieb. meistens sitzt das problem am oberen ende der stange oder das problem liegt im miteinander der kollegen. gründe gibt es viele, und alle sind sie völlig unnötig. und der witz dabei, alle krankheiten sind dann sogar echt, nur halt auch vermeitbar.

ich selber halte einen vernünftigen umgang untereinander für völlig unablässlich. klar muss es eine art leine geben, an den man seine AN hält. trotzdem muss diese fair und vernünftig ablaufen. wie kann es sein das man knapp 20stunden aufbaut und wenn man 2stunden möchte diese sofort am nächsten tag nachholen soll. wo ist da die fairness? da MUSS der arbeitnehmer schon fast zwangsweise seine 3 tage gelbenzettel urlaub reinholen, einfach weil er so einen umgang für ungerecht hält. wieso kann man den arbeitnehmer die scheiss 2stunden nicht geben? er hat sie doch locker vorgearbeitet und war dann da als es nötig war. aber das wird sofort wieder vergessen.
und so ergeht es einen hier auf den klitschendorfläden immer. wir hier hier von jobs für leute mit studiumabschluss, keine hilfsarbeiter(die üblicherweise in der industrie jede minute bezahlt bekommen).
 
Bei uns darf man maximal 40h plus oder minus haben. Finde das überhaupt nicht asozial. Wenn jemand deutlich mehr oder weniger hat, gibt's ein Gespräch, warum das so ist. Und wenn das immer wieder passiert ist das ein Indiz dafür, dass entweder zu viel oder zu wenig Arbeit da ist und vielleicht jemand eingestellt werden muss. Finde das sogar ziemlich sozial, Thema Work Life Balance. So macht sich auf Dauer niemand kaputt. Wenn jemand 500 Überstunden hat, dann arbeitet er zu viel und es muss was passieren.
Bei uns verfällt die Zeit nicht, sondern sie landet auf einem extra Konto und das kann wieder zurück gebucht werden.
 
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Bei uns darf man maximal 40h plus oder minus haben. Finde das überhaupt nicht asozial. Wenn jemand deutlich mehr oder weniger hat, gibt's ein Gespräch, warum das so ist. Und wenn das immer wieder passiert ist das ein Indiz dafür, dass entweder zu viel oder zu wenig Arbeit da ist und vielleicht jemand eingestellt werden muss. Finde das sogar ziemlich sozial, Thema Work Life Balance. So macht sich auf Dauer niemand kaputt. Wenn jemand 500 Überstunden hat, dann arbeitet er zu viel und es muss was passieren.

Respekt... Bei uns (ich sags nur nochmal öD!) darfst zum Stichtag max 40+ oder 8- haben. Jeder in meinem Team (und auch in den anderen Teams) ist meist kurz vor bzw über den 40h... Ich denke daran sieht man, dass zu viel Arbeit für zu wenig Leute da ist. Problem ist nur, das keine eingestellt werden. Und man Leute mit Befristungen nicht halten kann, wenn die Wissen, nach der Befristung ist eh Schluss... Gerade auch in meinem Team tut es mir, gerade um fähige Leute, total leid... :(

Gesendet von meinem GT-I9300 mit der Hardwareluxx App
 
Ja hier auch 35h. Nein alles drüber kannst du dir ohne Probleme wieder gutschreiben lassen und dann abfeiern, wenn es wieder geht.
Außerdem bei Projekten gibt's extra Regelungen ;-)
 
Ja mit solchen Jobs ist klar, dass +/-40k und nicht viel mehr drin sind. Bei mir sind Überstunden mit dem Gehalt abgegolten und ich mache regelmässig welche. Ich habe nicht mal ne Wochenstundenvorgabe. Die Arbeit muss erledigt werden. Wann, wie und wo bleibt meine Sache. 35h Woche - das ist ja ein Entspannerjob hoch drei. Muss doch irgendwann wieder nach DE zurück.:D
 
Doch bei uns sind je nach Stelle und Bildungsgrad deutlich mehr als 40k drin, aber dann hat man eh meistens einen AT Vertrag und somit Vertrauensarbeitzeit, wie du auch.
 
PayDay bist du in einem Betrieb ohne Zeiterfassung (=Stempeln)? Also Vertrauensarbeitszeit?

genau, wobei man dabei als arbeitnehmer IMMER verliert. denn arbeitsbeginn und ende bekommt der chef mit. und die fängt täglich gleich an.

von lebens balance und co kann da keine rede sein.
 
Ich hab auch Vertrauensarbeitszeit, darf aber natürlich problemlos später kommen oder früher heim.

PayDay, du hast keine Vertrauensarbeitszeit, du hast Ausbeutungsarbeitszeit ;) Das ist einfach verarsche von deinem Chef/Betrieb.
 
Da zitiere ich doch gerne mal aus meinem jetzigen und vorherigen Arbeitsvertrag...

"Arbeits- und Pausenzeiten sind durch den Arbeitnehmer flexibel festlegbar, wobei eine Kernarbeitszeit von 9:00-17:00 gilt."

Man ist also echt flexibel und kann seine Überstunden machen, wann man will ^^
 
Da zitiere ich doch gerne mal aus meinem jetzigen und vorherigen Arbeitsvertrag...

"Arbeits- und Pausenzeiten sind durch den Arbeitnehmer flexibel festlegbar, wobei eine Kernarbeitszeit von 9:00-17:00 gilt."

Man ist also echt flexibel und kann seine Überstunden machen, wann man will ^^

naja beinahe :) die kernarbeitszeit sind 8stunden, du hast mindestens 30min pause. kommts du um halb 9 zur arbeit, haste immer 30min puffer bis du zu spät kommst. somit gibt es morgens nie probleme mit zu spät erscheinen. ende ist dann halt 17uhr.
ansonsten hast du natürlich recht, im grunde ist es echt nur eine ansage wann du überstunden machen kannst.

ich halte fixe stare arbeitszeiten im büro ohne permanenten direkten kundenkontakt ziemlich dämmlich und altmodisch. ob ich um 8uhr da bin oder um 8.10 ist doch völlig wumpe in vielen bürojobs.

die kernarbeitszeit sollte eigentlich einen deutlich kleineren bereich der normalen arbeitszeit ausmachen, aber groß genug das sich die mitarbeiter auch mal sehen. zb 9-15uhr. weil 17uhr ist keine kernarbeitszeit sondern eine feste ansage wielange man bleiben soll :)
 
Jo das halte ich auch für schwachsinning von 9-17 Uhr "Kern"arbeitszeit zu haben. Klar wenn es untypische Büros sind mit anderen, vor allem "späteren" Arbeitsstunden, ist es was anderes.

Wir haben z.B. Kernarbeitszeit von 9.30-14.00. Das ist Anwesenheitspflicht (mit abgesprochenen Ausnahmen kann man vllt. auch während der Zeit schon gehen). Wie man sich dann seine Stunden aufteilt, ist dann ja jedem selbst überlassen. Ganz oft ist es aber einfach so, dass du früher da sein musst, weil eben Telefonate, Besprechungen und co. anliegen die vor 9.30 sind. oder nach 14.00.
 
Ich weiß, ich halte das auch für totalen Quatsch. BTW sind bei 8h Arbeitszeit 1h Pause vorgeschrieben, nicht 30min.
 
Nein, 45 min.
1h erst nach 9h.
 
Das kommt wahrscheinlich auf den (Kollektiv)Vertrag an.
Hatte schon 12h ohne Pause (Rettungsdienst/Zivildienst)
8h mit 20 min Pause (Schichtdienst)
8h mit 45 min Pause
8h mit 30 min Pause
 
Find' ich ja sehr lustig :fresse:
In meiner Firma wird in unserer Abteilung ganz offiziell keine Pause gemacht, auch bei 12h-Schichten. Es wird auch keine Pausenzeit von der Arbeitszeit abgezogen.
Dass wir dann trotzdem Raucher- und Esspausen machen, stört dort dann keinen.
 
Ich habe gott sei dank keine Kernzeit und kann kommen und gehen wann ich will. Zeiten werden von 6:30Uhr bis 20:00 Uhr gezählt, in der Zeit kann ich wie gesagt kommen und gehen wann ich will. Muss nur auf meine 7,6h am Tag kommen.
Nach 6h wird eine "Zwangspasuse" von 0,5h eingeführt. Ist hin und wieder nervig, weil ich jemand bin, der (noch) durcharbeiten würde und lieber 30min eher geht.....geht aber nicht
 
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