[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

Ich finde es so gut. Einzelne Punkte sind halt auch immer abhängig vom persönlichen Geschmack. Nur Gramatik und Orthografie solltest du noch mal checken lassen ;)

vielen dank für deine hilfe. die orthografie ist im word dokument gut, wird nur falsch mit rüberkopiert. ich habs in deinen obigen änderungen zuerst nicht kappiert, es wird hier anders dagestellt als in der word datei. wenn ich behaupte, das ich mit word umgehen kann, sollte das auch stimmen. wäre schlecht wenns anders wäre :)
ich lasse den text natürlich nochmal querlesen von meiner partnerin.

ich bin denke ich auf sogut wie alles eingegangen, was im stellenangebot gefordert wird. nur die sprachen habe ich weggelassen, da ich darin kein profi bin. englisch habe ich natürlich erweiterte kenntnisse, für verhandlungssicheres auftreten fehlt aber einiges. gefordert wird aber nur erweitert, das habe ich so auch im lebenslauf stehen.
 
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Eben ;)
Ich habe damals bei 300DM KFZ-Steuer (2 Fahrzeuge) auch jeden Monat was auf die Seite gelegt. Dann tut es nicht so weh.
 
Ich erschrecke jeden September aufs neue wenn wieder 321€ abgebucht werden :fresse:
 
@payday: Ohne dir zu nahe treten zu wollen, aber ist 41000 bis 45000€ Brutto im Jahr nicht etwas wenig für einen Dipl.Ing?
 
ist auch abhaengig von der breufserfahrung und konstr. wirkt sich hier eher preismindernd aus, da muss normal naemlich kein Dipl.-Ing. sitzen.

kenne das problem aber auch.
wenn man erst mal etabliert ist kann man auch besser verhandeln.
habe die ersten 9 monate auch fuer 36000 jahresgehalt gearbeitet.
jetzt bin ich da auch drueber ;)
 
Ihr lebt alle in einer anderen Dimension!
In meiner damals heilen schwarz gelben Regierung und in der tollen schwarz roten Truppe haben wir so wenig Fachkräfte in Deutschland, dass wir diese in anderen Ländern suchen müssen!
Auch wirtschaftsschwache Regionen gibt es nicht, da das vermeintlich platte Land, welches von unserem starken Mittelstand geprägt wird, der ja bekannter maßen der Wirtschaftsmotor der BRD ist.

Perspektivlose Jugendliche ohne Chance auf einen Ausbildungsplatz, nur weil sie im Osten aufwachsen ist auch nur eine Latrinenparole von damals! Sowas gibt es nur in Spanien, Griechenland und Portugal!

Ich denke das was hier geschrieben wird, spiegelt fast lückenlos das wahre Leben wieder. (leider...)
 
Der Vorteil wenn man zusammenzieht und erstmal keine große Wohnung nimmt. WG-taugliche Wohnungen sind sowieso immer teurer als welche für Paare.



Ich bin zwar nur "Bachelor of Science", aber 41 bis 45000 € habe ich auch nicht mal annähernd, wie man an meinem Netto schon erahnen kann. Sind 33k € Brutto. ;)
In der richtigen Industrie wären es vermutlich 40k € Brutto gewesen, aber wenn keine Stellen offen sind, dann ist das eben so.

Kommt halt drauf an ob der Arbeitgeber IG Metall Tarifgebunden ist oder nicht.
Gibt ja so eine Übersicht mit Merkmalstufen. Die Merkmale sind: Können und Wissen, Denken, Handlungsspielraum/Verantwortung, Kommunikation, Mitarbeiterführung, Erfahrung und überall gibts je nach Level Punkte. Zählt man die zusammen, erhält man seine Entgeldgruppe.
Für ein abgeschlossenes Uni Studium (Können und Wissen) gibts satte 29 Punkte. Das allein reicht schon um in EG8 eingestuft zu werden, was ca. 3000 € brutto sind. Dazu kommt meistens noch eine Leistungszulage und schon ist man bei 40k im Jahr.
 
Kommt halt drauf an ob der Arbeitgeber IG Metall Tarifgebunden ist oder nicht.

bei der firma wo ich letztens war sind die mitarbeiter in der werkstatt in der ig metall, die mitarbeiter im büro (ausser die hilfskräfte) werden übertariflich bezahlt. wahrscheinlich will man so den büromitarbeitern kostenlose überstunden reinwürgen.
 
ist im mittelstand halt ueblich, und bis zu einer gewissen grenze halte ich das nicht mal fuer schlimm.
hab auch ne ecke stunden inkludiert, aber noetig war das in fast 3 jahren erst einmal.
da bin ich drueber gewesen und hab den rest bezahlt bekommen...

wichtig ist halt, dass die gehaelter zu den inklusivstunden passen.
 
i
wichtig ist halt, dass die gehaelter zu den inklusivstunden passen.

der witz ist dabei nur, das du mit deinen 5 extra stunden fast in den bereich eines altgesellen rutscht und dich fragts wozu du studiert hast. am ende ist geld nicht alles. gerade bei diesen jobs die nicht an jeder ecke lauern hat man noch einen weiten fahrweg und somit gar keine freizeit mehr. klar ist das dem chef egal, dem chef kanns aber nicht egal sein wenn seine mitarbeiter unzufrieden sind. denn dann sind die fix mal weg. mich hat man damals auch 2x versucht abzuwerben, heute weiss ich es besser das man solche chancen auch mal nutzen muss, damals war ich der meinung, das mein chef alles tut damit es uns gut geht (was ja auch stimmte).

du hast schon recht das man diese überstunden mit ins preisbudget packen muss. nur häufig wollen die firmen vorher wissen was man verdienen möchte, obwohl man noch nicht weiss welches stundenaufkommen auf einen zu kommt. und das ist noch ein grund mehr eine gehaltsspanne anzusetzen.(siehe letzte seite)
bei strickt 40 stunden und keine minute mehr bin ich eher bereit 2-3000€ weniger zu verdienen als bei garantierten 5 überstunden pro woche ohne ausgleich.

am meisten wurmt mich an den überstunden, das diese verlorene lebenszeit sind und die nie nie niewieder reinkommen. man arbeitet und arbeitet und hat am ende absolut nichts davon. wenn man wenigstens einen teil davon wieder abfeiern könnte, so hätte man mehr frei und könnte sein geld auch geniessen.
gut wenn man lange genug bei irgendwas bei ist wird das sicher besser, aber trotzdem. da werd ich lieber fakechef eines pflegedienstes für meine partnerin, die dann chef eines ambulanten betreuungsteam wird(davon schwärmt sie ja, pflege und betreuung in einen, nur rechtlich müssen das 2 firmen sein). ich halte da nichts von, sie weiss gar nicht worauf sie sich als chef einlässt.
ich würde nie chef werden wollen, diese unzuverlässigkeit des personals würde mich ins grab bringen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Also das thema Chef reizt mich aktuell auch nur sehr bedingt.

Aber zum Thema Überstundenvolumen inkl. und Gehalt:
Das mag beim Einstieg nicht der Fall sein, dass man da gut handeln kann, aber man muss auch mal den Schritt weiter denken.
Ich weiß heute, das ich mich für nen Einstieg gern auf etwas weniger einlassen kann, wenn eine Verhandlung am Ende auch gleich terminiert wird. Das man sich erst mal die Probezeit "beschnuppern" will, ist ja auch legitim.

Das Thema Abwerben kenn ich mittlerweile auch; stehe dem ganzen aber einen µ kritischer gegenüber.
Das muss sich dann schon extrem lohnen, um gewisse Risiken einzugehen, da es hierbei auch anderweitige Probleme geben kann.
Schließlich sitzt man im Ernstfall innerhalb von 2 Wochen vor der Tür ohne Gehalt, und hat dann ggf. Probleme, wie man die Miete/Hausabtrag zahlen soll...

Für einen Familienvater ist das sicherlich gravierender als für nen Single ohne echte Verpflichtungen.

Nebenbei, für weniger gehe ich bestimmt nicht los, aber mein Inklusivüberstundenbudget unterschätzt du recht gut ;) Machen muss ich die aber nicht, sondern wirklich nur bei Bedarf. Dafür darf ich immerhin innerhalb des laufenden Abrechnungsmonats Stunden abbummeln.

Allerdings bin ich als Projektmanager/Projektleiter auch mit nem recht anspruchsvollen Job konfrontiert, bekomme aber nicht die "Projektleiter-Durchnittsgehälter" ;)
Dafür muss ich aber auch nicht 20 von 28-31 Tage im Monat unterwegs sein. ;)
 
Für den öffentlichen Dienst hatte ich mich auch schon mal Interessiert, aber mit der Anstellung als Hausmeister mit Gruppe 5 TVöD kann ich mich nicht anfreunden :D

Gibt sonst ein paar nette Stellen an Fakultäten der Unis, aber dort braucht man zum Platinen löten offenbar ein Studium.
 
Meine Frau ist seit 2000 im öffentlichen Dienst der Stadt (Leitungsstelle einer Kita) und hat einen unkündbaren / unbefristeten Vertrag. Leider zählt sich zu den Verlierern, was die Bezahlung angeht. Trotzdem, die Vorteile im öffentlichen Dienst sind doch schon ganz nett. Beneide sie da etwas.
 
Meine Frau ist seit 2000 im öffentlichen Dienst der Stadt (Leitungsstelle einer Kita) und hat einen unkündbaren / unbefristeten Vertrag. Leider zählt sich zu den Verlierern, was die Bezahlung angeht. Trotzdem, die Vorteile im öffentlichen Dienst sind doch schon ganz nett. Beneide sie da etwas.

scheiss auf 100euro netto weniger im monat wenn ich dafür weiss, das ich auch in 20jahren noch diesen easy chilly job machen werde. für so einen job im amt würde ich sogar auf mehr verzichten, bei unbefristet und so :) ich gehe arbeiten um das geld zu verdienen was ich fürs leben brauche.
 
Nein, erst wenn sie abgeschlossen haben. Vorher sind sie Faulenzer mit Abitur.:D ..und FH ist sowieso kein richtiger Abschluss, genauso wie Bachelor...
 
das duerfte mit gehoerig ironie geschrieben sein.

ich fuer meinen teil bin froh an ner fh gewesen zu sein.
 
Der Vorteil des öffentlichen Dienstes: Überstunden gibt es nur extrem selten und wenn dann feiert man die schnell wieder ab. Dafür verdient man auch 25℅ weniger als vergleichbar in der freien Wirtschaft und ist grundsätzlich befristet unterwegs.

Der Witz war gut. Ich würde gerne mal meine Überstunden abfeiern, weiß aber nicht mal wann... Statt dessen werden es immer mehr. Und unbefristet wird heutzutage so gut wie keiner mehr im öD eingestellt. So toll wie es mal war oder manch einer denkt, ist es lange nicht mehr.

Aber ansonsten hat es auch Vorteile. Gerade wenn man doch noch einen entfristeten hat.:)

Gesendet von meinem GT-I9300 mit der Hardwareluxx App
 
Also ist nur ein Master fuer dich ernstzunehmen?
Kling interessant.

Das spielt alles keine Rolle. Ich hab nen Uni-Abschluss in Politikwissenschaft und verdiene das Doppelte der meisten Ingenieure, die sich ja immer rühmen, so leicht so tolle Jobs zu bekommen. Ob Bachelor, FH, Uni oder Realschule. Das spielt alles keine so grosse Rolle, wie die Person und die Flexibilität, die man an den Tag legt.
 
das ist natuerlich richtig.
solche jobs sind nur eben teils nicht fuer jeden geeignet.

felxibilitaet kann mit familie halt deutlich schwinden, vor allem wenn der besseren haelfte geld nicht so wichtig ist wie “lebensqualitaet“. ;)
 
Das mag in der freien Wirtschaft stimmen, im öffentlichen Dienst wirst du aber nur und ausschließlich nach deinem Bildungsgrad eingestuft. Die Entgelttabelle entscheidet dann wie viel das genau in Zahlen ist.
Und ein FH-ler zählt fürs Fraunhofer (ich nehme mal an das sieht an den Hochschulen oder noch viel schlimmer am Max-Planck nicht anders aus) nicht als wissenschaftlicher Mitarbeiter, sondern "nur" als technischer. Im Gegenzug wird man als technischer Mitarbeiter ab und an mal übernommen, als wissenschaftlicher so gut wie nie. :wink:

@Dave223
Kommt vermutlich darauf an, ob man z. B. im Gesundheitssektor angestellt ist usw.

Ok, wie das im Gesundheitssektor ist, weiß ich nicht. Aber generell ist deine Aussage zwecks Einstufung nach Bildungsgrad im öD falsch.... Oft kann man eben auch etwas über die Berufserfahrung machen. Bin zB auch ohne Studium in der EG9
 
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